so wichitg ist nackenfalte messung!!!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von simonchen1986 18.12.09 - 10:45 Uhr

hallo mädls,
muss kurz etwas sehr trauriges los werden,. eine freundin von mir ist auch schwanger in der 14ssw, sie hatte vergagene woche die nackenfaltemessung, gestern bekam sie einen anruf vom krankenhaus, sie muss sofort kommen es stimmt etwas mit dem baby nicht.
das baby ist schwerst behindert, und die ärzte sagen es hat wahrscheinlich höchstens eine lebensdauer von 3 jahren.
sie macht jetzt noch fruchtwasser untersuchung, aber sie wird es sich weg nehmen lassen. ich bin zwar total gegen abtreibungen aber in diesem fall kann ich sie voll kommen verstehen.

bin jetzt irgendwie fertig, mit tut meine freundin so leid, hab gestern am telefon mit ihr zusammen geheult. #heul und natürlich denke ich jetzt auch über mein baby nach.
jetzt weiß ich wie wichtig diese nackenfaltemessung.

wollte euch damit nicht schocken nur ich musste es los werden #herzlich

Beitrag von katrin.24 18.12.09 - 10:48 Uhr

ich bin auch gegen abtreibung aber in diesem fall verstehe ich das auch.
ich wünsche deiner freundin alle kraft der welt!
lg, katrin

Beitrag von sweetstarlet 18.12.09 - 10:49 Uhr

das tut mir leid #schmoll

na klasse ich hab die messug montag abgesagt der zug ist ohl abgefahren. würde es dann auch abtreiben.

hätte man diese behinderung später auch noch festgestellt?

Beitrag von nisivogel2604 18.12.09 - 10:50 Uhr

Warum hast du denn dann abgesagt wenn du nicht bereit bist ein behindertes Kidn auszutragen? Zumal dir keiner vorher sagen kann wie stark eine Behinderung ausgeprägt sein wird.

Beitrag von sweetstarlet 18.12.09 - 10:52 Uhr

weil ich ich auch keine vorbeslastung habe und erst 23 bin. naja dann frag ich eben am montag beim 3d us ob man schwere behinderungen auch so feststellen kann.

ich kenn dein standpunkt dazu, jeder seine eigne meinung

Beitrag von nisivogel2604 18.12.09 - 10:49 Uhr

Das tut mir wirklich leid für deine Freundin, aber das hat nichts mit der Wichtigkeit der NFm zu tun.

Ich würde NIE mein Kind wegen einer Behinderung abtreiben lassen. warum soll es nicht wenigstens 3 Jahre Liebe und geborgenheit erfahren in den Armen der Eltern?

Wenn man sich so entscheidet, dann bitte. Jedem das seine. Aber nur weil bei deiner Freundin vielleicht was nicht stimmt heißt das nicht das die NFM wichtig ist.

Ich hatte die NFM gegen meinen Willen bei allen Kindern, angeblich sind alle meine Kinder behindert gewesen. ich habe keine weitere Diagnostik machen lassen und die beiden ersten sind gesund, auf das nächste warten wir noch.

Es kann auch gut sein das deiner Freundin nach der FWU gesagt wird das alles ok ist, denn die NFM ist ja nur eine Warscheinlichkeitsrechnung.

LG

Beitrag von hhmaria 18.12.09 - 10:50 Uhr

ach...so schade! so schade, dass sie sowas ertragen muss...

es tut mir so leid...
ich wuensche ihr viel Kraft...sie wird viel davon brauchen...

warum passiert sowas?...
hat sie andere Kinder?

Beitrag von hundemutti 18.12.09 - 10:50 Uhr

hallo

das tut mir leid. das ist schrecklich. trotzdem heisst es abwarten was die fruchtwasseruntersuchung ergibt. die nackenfaltenmessung sagt sehr sehr wneig aus, sie gibt nur ein risiko an, sie kann niemals sagen, ob ein kind wirklich behindert ist. ausserdem eine lebenserwartung anzugeben finde ich schon etwas doll.

ich kann deine freundin verstehen, jeder muss selbst wissen, was er mit einer solchen diagnose, sollte die fruchtwasseruntersuchung das gleiche ergeben, macht. das wichtigste ist, dass es ihr mit der entscheidung gut geht.

ich drücke euch ganz doll die daumen und hoffe, dass alles gut ist. ist sie denn shcon älter, oder sonstwas?

bitte sag mal, was bei rauskam.

ich wünsche ihr ganz viel kraft.

liebe grüsse anni

Beitrag von simonchen1986 18.12.09 - 10:55 Uhr

sie ist 23.

Beitrag von hexe3113 18.12.09 - 10:53 Uhr

Hallo,

welche Untersuchenungen hat Deine Freundin denn sonst noch machen lassen?

Denn nur aufgrund einer Nackenfaltenmessung kann niemand eine Schwerstbehinderung diagnostizieren....

In jedem Fall wünsche ich ihr alles Gute.


Gruß,

Andrea

Beitrag von hexe3113 18.12.09 - 11:03 Uhr


"Untersuchungen" natürlich#hicks

Beitrag von simonchen1986 18.12.09 - 10:54 Uhr

ja ich hoffe auch dass bei der fruchwasser untersuchung was besseres rauskommt.

hast schon recht, dass das kind wenigstens 3 jahre die liebe bekommen soll, aber mal ehrlich ein kind wo man weiß es hat nichts vom leben es wird schwerst behindert sein, nicht essen und reden können, was ist das für ein leben????

bin wirklich ein gegner gegen abtreibung, aber so ein schwer behindertes kind ist eine riesen aufgabe, der nicht jede frau gewachsen ist.

Beitrag von nisivogel2604 18.12.09 - 11:06 Uhr

kein Arzt wird dir sagen können wie stark die behinderung ausgeprägt sein wird. Und schon gar nicht anhand einer NFM. Selbst bei einer FWU weiß man nur ob es einen defekt gibt, aber nicht wie schlimm dieser sein wird.

lg

Beitrag von lieke 18.12.09 - 17:05 Uhr

woher weiß man denn ob jemand etwas vom Leben hat?

Wenn die Eltern sich das nicht zutrauen, ist das eine Sache, und ggf ein Grund für eine Abtreibung, aber schiebt es doch nicht auf die Kinder. Die haben sicherlich etwas davon, wenn jemand sie liebevoll umsorgt.

Ich denke, mit so wenig Informationen zu dem konkreten Fall, kann man da eigentlich gar nichts zu sagen.

Die NFM wird dadurch nicht wichtiger, sondern bleibt eben sehr ungenau. Wer kein behindertes Kind möchte wird besser nicht ss oder macht gleich eine FU.

Ich hoffe auch für die Freundin, daß es falscher Alarm war...


Beitrag von stefanie0410 18.12.09 - 10:55 Uhr

Kann mich meiner Vorrednerin nur anschließen - lediglich eine eventuelle Wahrscheinlichkeit für eine Behinderung wird dabei ermittelt.

Warum verrückt machen, ich habe schon von so vielen Fehldiagnosen diesbezüglich gehört. Das einzige richtige Urteil bringt da wohl die Fruchtwasseruntersuchung und bis dato würde ich mich noch zu keiner Entscheidung hinreißen lassen - weder für noch gegen das Baby.

Auch Ärzte können sich täuschen, und wenn man selbst nur eine bestimmte Zeit hätte - na und, besser als gar keine, oder?

Kopf hoch und erstmal abwarten!

LG,
Stefanie

Beitrag von finnundole 18.12.09 - 11:00 Uhr

ich würde auch erst die ergebnisse der fruchtwasseruntersuchung abwarten und dann entscheiden. ich respektiere jede entscheidung denn es ist immer leichter gesagt wenn man nicht in der situation ist.

alles gute

katja#liebdrueck

Beitrag von babe-nr.one 18.12.09 - 11:02 Uhr

die NFM-messung ist ziemlich unsicher!
bevor sie sich für eine beendigung entscheidet, sollte sie die fruchtwasseruntersuchung machen lassen#schock

Beitrag von simonchen1986 18.12.09 - 11:42 Uhr

ja sie macht heute eine fruchtwasseruntersuchung und einen mutterkuchenpunktur, glaub das heißt so, dass soll näheres zeigen.

Beitrag von _shibuja 18.12.09 - 11:14 Uhr

Hallo,

das tut mir sehr leid für sie. :(

Ich bin auch eine junge werdende Mutti und habe mich dafür entschieden und würde es auch denke ich immer wieder tun. Bei mir war alles super.

Jedoch bei einer Freundin-sie ist 28- auch keinerlei Vorbelastungen, ist die Nackenspaltenmessung nicht positiv ausgefallen. Sie musste zur Fruchtwasseruntersuchung, wo man auch schon festgestellt hat, dass an einer Hand der kleine Finger fehlt und die nächsten Ergebnisse kommen am Montag.

Ich möchte niemanden Angst machen, möchte nur sagen, dass auch wenn man jung ist und keine Vorbelastungen in der Familie hat, kann man sich auch nicht zu 100% sicher sein.

Ich habe das Geld gerne ausgegeben und kann mir so auch wenn nicht zu hundertprozent sicher sein, dass es meinen Käfer gut geht.

LG shibuja + Muckel 28.SSW

Beitrag von inoola 18.12.09 - 11:50 Uhr

hallo, das tut mir sooooo leid für deine freundin :(

aber gut das sie die untersuchung hat machen lassen. wir sind nach 4jahren wartezeit jetzt mit ICSI schwanger geworden, und haben die nackenfalten messung auch machen lassen.
diese sollte für uns den ausschlag geben, ob wir eine fruchtwasseruntersuchung machen lassen.
ich hätte auch gerne vorher wissen wollen ob was nicht stimmt, als mich bei der geburt überraschen zu lassen.
wenn das kleine eine so geringe lebenserwartung hat, ist es wirklich vielleicht besser, für die eltern, und vor allem für das kleine es gehen zu lassen. ich bin mir sicher deine freundin hat dieses kleine lieb, auch wenn, oder vor allem weil sie sich so entscheidet.
ich kann fast alle gründe für eine abtreibung NICHT nachvollziehen. dieser bei deiner freundin ist es der einzige den ich auch verstehe. ich sehe es auch so. und drücke ihr ganz doll die daumen, das sie ihr kleines im herzen behält, und sich trotzdem gut erholt, und nicht den mut verliert für die zukunft.

lg Inoo 14ssw #ei#ei

Beitrag von de.sindy 18.12.09 - 11:44 Uhr

ich finde es ganz schön extrem von dem arzt bzw. ärzten, dass sie sich anmaßen zu sagen, dass das kind höchstens 3 jahre zu leben hat und das nur aufgrund der NFM. ich habe heilerziehungspfleger gelernt und auch da "extreme" fälle gesehen, die bestimmt in der NFM "durchgefallen" wären und die sind weit über 18J. geworden.
mag sein, dass das kind behindert ist aber die schwere und die lebenserwartung jetzt schon zu bestimmen ist ganz schön weithergegriffen, ich würde nochmal zu einem anderen arzt gehen.

Beitrag von viofemme 18.12.09 - 12:18 Uhr

Meines Wissens nach könne doch bei der Nackenfaltenmessung nur Wahrscheinlichkeiten einer Chromosomenbesonderheit erkannt werden?!? Wie kann man dann nur aufgrund dieser Untersuchung schon die Lebenserwartung prognostizieren? Selbst die negativste Prognose aufgrund dieser Messung, auch mit kombinierten Bluttests, lässt doch noch lange keine sicheren und absoluten Aussagen zu. Haben die Ärzte im Krankenhaus denn nie Wahrscheinlichkeiten in Mathe berechnet?
Auch die Schwere einer Erkrankung wie beispielsweise Trisomie lässt sich doch so nicht erkennen, also auch nicht die Lebenserwartung.

Ich bin absolut keine Abtreibungsgegnerin, im Gegenteil: den Rahmen der aktuellen gesetzlichen Möglichkeiten der Abtreibung begrüße ich. Aber einem Kind mit Down-Syndrom grundsäzlich abzusprechen, dass auch dieses Leben lebenswert sein kann, finde ich dann doch sehr problematisch und anmaßend. Man muss doch nur mal Menschen mit Down-Syndrom beobachten! Allerdings kann ich akzeptieren, dass viele dann doch lieber ein "normales" Kind wollen und abtreiben.

Also, wenn sich der Verdacht nach Fruchtwasseruntersuchung etc. bestätigt, dann wünsche ich deiner Freundin viel Kraft, die Entscheidung zu treffen, mit der sie am besten Leben kann.

Und zu dem Risikofaktor Alter: Statistisch gesehen werden tatsächlich die meisten Kinder mit Down-Syndrom von jungen Müttern geboren,da sie seltener pränatale Diagnostik in Anspruch nehmen aus dem sicheren Gefühl heraus, in ihrem Alter würde nichts passieren. Das Risiko ist aber selbst mit 16 Jahren nicht Null, nur eben geringer als mit 40. Dh. viele ältere Schwangere lassen sich testen und entscheiden sich für Abtreibungen, während die jüngeren das Risikpo runterreden.
Zudem spielen wohl auch noch soziale und bildungsbedingte Unterschiede zwischen der "durchschnittlichen Spätgebärenden" und der durchschnittlichen jungen Mutter hinein, die den unterschiedlichen Umgang mit pränatalter Diagnostik beeinflussen.

Beitrag von schnabel2009 18.12.09 - 13:45 Uhr

Ich finde die Prognose aufgrund der eher unsicheren Nackenfaltenmessung recht gewagt!
Gut dass Deine Freundin noch eine Fruchtwasseruntersuchnung machen lässt!

LG schnabel