Hatte das vielleicht schon mal jemand?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von nogimi 18.12.09 - 19:10 Uhr

Hallo Ihr Mitbäuchler :)

Ich war heute beim FA, hab ein ganz tolles 3D Bild bekommen.
Beim letzten Besuch hat meine FA einen Krebsvorsorgeabstrich gemacht.
Heute hat Sie dann gesagt das eine Zellveränderung aufgetreten ist.
Das mit einem sehr beunruhigten Gesichtsausdruck.
Sie hat in meinen Mutterpaß eingetragen Pep III 12/US
<--- weiß jemand was das bedeutet?
Hab ich jetzt Krebs oder was?
Ich kapiere überhaupt nicht was Sache ist :(

Helft Ihr mir bitte weiter?

Danke Eure Nogimi

Beitrag von chaos-queen80 18.12.09 - 19:19 Uhr

Wenn deine FA nichts mehr gesagt hat, würde ich sie nochmal fragen.

Wenn es bedenklich wäre, hättest du nochmal einen Abstrich machen müssen. Hat sie das gemacht?

Ich mache seit diesem Jahr übrigens den SurePath-Abstrich. Muss zwar 50EUR selbst bezahlen, aber dieser Abstrich ist genauer. Veränderungen werden 3x so schnell erkannt wie bei dem üblichem Abstrich. Sprich mal deinen FA an

LG
Tina

Beitrag von blondi30 18.12.09 - 19:20 Uhr

habe selbst keine ahnung...deswegen war ich mal bei google unterwegs...schau mal vielleicht hilft es ja

Pap III
Es handelt sich um einen unklaren Befund, bei dem die Zellen aber schwer entzündlich oder anderweitig stark verändert sind. Manchmal ist auch das Zellmaterial schlecht erhalten. Der Laborarzt, der Zytologe, kann nur schwer beurteilen, ob eine einfache Zellveränderung oder bereits Krebs im Frühstadium, ein sogenanntes In-situ-Karzinom, vorliegt. In einigen Fällen ist ein bösartiger Tumor, der bereits in umliegende Gewebe eingewachsen ist, nicht auszuschließen.

Vorgehensweise bei erstmalig erhobenen Pap III: Ein Pap III erfordert bei Verdacht auf eine bereits fortgeschrittene Dysplasie eine weitere Abklärung. Deshalb sollten möglichst kurzfristig weitere diagnostische Untersuchungen erfolgen, wie eine erneute Zellabstrichuntersuchung und eine sorgfältige Inspektion des Muttermundes mit dem Kolposkop. Anhand einer kleinen Gewebeprobe aus dem verdächtigen Bereich prüft der Arzt, wie weit sich die Veränderungen bereits ausgebreitet haben. Gibt es kein Anzeichen für eine bösartige Erkrankung, rät der Arzt unter Umständen zu einem HPV-Test. In der Regel zahlt in dieser Situation, bei unklaren, auffälligen Zellabstrichbefunden, die Krankenkasse diesen Nachweis Liegt keine HPV-Infektion vor, genügt es nach Meinung von Fachleuten, Pap-Abstrich und HPV-Test erst nach sechs Monaten zu wiederholen. Vermuten Arzt oder Ärztin eine Entzündung als Ursache der Veränderungen, wird gegebenenfalls mit Antibiotika behandelt.

Vorgehensweise bei wiederholtem Pap III: Halten die Zellveränderungen eines Pap III Befundes auch noch nach der Wartefrist an und besteht dringender Verdacht auf eine höhergradige Zellveränderung, sollten sofort entsprechende weiterführende Untersuchungen erfolgen.

Gibt es weiterhin kein Anzeichen für eine bösartige Erkrankung und fällt der HPV-Test zudem negativ aus, sollten Pap-Abstrich und HPV-Test erneut nach sechs Monaten wiederholt werden. Bleiben die Befunde über ein Jahr bestehen, werden die Veränderungen durch Kolposkopie und Biopsie genauer abgeklärt. Fällt der HPV-Test hingegen erneut positiv aus, veranlasst der Arzt umgehend eine Kolposkopie und eine Biopsie, ohne ein Jahr abzuwarten.

Beitrag von waffelchen 18.12.09 - 19:29 Uhr

Mehr als beunruhigt auszusehen und irgendwas in den Mutterpass zu schreiben hat sie nicht gemacht?
Ich würd das schnell klären, ruf vllt im KH an und lass dich in den kreissaal durchstellen.
Äußere deine Angst, weil deine Ärztin irgendwas da rein schreibt, du hast das nachgegoogelt und jetzt Angst, die helfen dir mit Sicherheit weiter.

Beitrag von joice85 18.12.09 - 19:31 Uhr

Hi..

Also ich weiß nur von 2 Freundinnen bei denen jeweils die Abstriche nicht in Ordnung waren. Normal wäre PapII, das hat eigendlich jede Frau die schon sexuell aktiv war oder schonmal eine Infektion oder so hatte. Erst ab Pap III, also in deinem Fall sind Zellveränderungen vorhanden , das war bei einer meiner freundin auch so. Prozedere war das sie nach 3 Monaten nochmal zur Kontrolle musste da war der Abstrich wieder so , dann wurde sie operiert, man hat eine Konisation gemacht. D.h man hat ein Teil vom Gewebe des Gebärmutterhalses entfernt. Nach der Op wurde dann wieder ein Abstrich gemacht der dann in Ordnung war. Meine andere Freundin musste sogar 2x ein Op über sich ergehen lassen , weil nach der ersten Op der Abstrich nicht ok war. Aber jetzt ist bei beiden alles wieder in Ordnung.

Ich denke also das deine FA den Abstrich im nächsten nochmals wiederholen wird und dann wird weiter gesehen. Krebs hast du mit Pap III noch nicht. Es heißt nur das Zellveränderungen vorhanden sind mehr nicht. Deswegen macht man die Abstriche damit man frühzeitg was tun kann gegen solche Zellveränderungen. Also mach dich erstmal nicht verrückt. Bei mir wurde auch am Dienstag einer gemacht, leider bekomm ich das Ergebnis erst nächstes Jahr . Mal sehen.

Beitrag von jenjen 18.12.09 - 20:55 Uhr

Hallo Nogimi,

mach Dir nicht unnötig Sorgen. Frage deine FÄ und lass es dir genau erklären.

Du hast keinen Krebs.
Es gibt verschiedene Stufungen, ein PAP III ist noch nicht so weit wie ein PAP IIId. Ich hatte mal den Befund PAP IIId und ich durfte damals entscheiden ob ich noch mal ein paar Monate abwarten möchte ob die Veränderungen zurück gehen, oder ob ich eine Laser-Behandlung durchführen lasse. Ich habe mich dann für´s Lasern entschieden um eben den Zellveränderungen keine Chance zu geben böse zu werden. Es hätte aber auch so ausheilen können.
Als ich dann schwanger wurde habe ich meine Ärztin gefragt, wie man nun vorgehen würde ( muss ja alle halbe Jahr zur Kontrolle).
Sie meinte dann, dass die PAP-Werte in der Schwangerschaft oft verrückt spielen würden, und sie nach Entbindung die Werte kontrollieren möchte bzw. auf die was geben.
Zumal man in der Schwangerschaft ja nicht so viele Möglichkeiten hätte um zu handeln.

Lass dir keine Angst machen, frage einfach nochmal nach und lass es dir/euch gut gehen.

LG

jenjen