Hornhautverkrümmung mit 6 Monaten Fragen wg. Werte

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Beitrag von sabrina220680 18.12.09 - 20:00 Uhr

Ich hab schon die Suche benutzt und auch einiges gefunden, aber leider nicht noch die letzte Antwort auf meine Frage.

Ich war heute mit Tom bei der U5 da haben wir ein Augen-Screening gemacht und der Doc hat festgestellt dass er weitsichtig ist und eine Hornhautverkrümmung hat. Bei der Weitsichtigkeit meinte er dass dass viele Kinder in dem Alter noch haben und das möglicherweise von alleine weg geht.

Aber mit der Hornhautverkrümmung müssen wir in 4 Wochen wieder zur Kontrolle, nochmal zu einem Screening, kommen und wenn sich dann keine Besserung oder gar eine Verschlechterung zeigt, dann bekommen wir ne Überweisung zum Augenarzt.

Jetzt meine Frage: ich habe zwar nen kleinen Ausdruck von dem Screening bekommen, aber vor lauter Schock habe ich vergessen zu fragen wie die WErte denn sind.

Auf dem Ausdruck steht folgendes:

OD Refraktion (dpt) OS
+3,75D -3,00 92° +4,25D -3,50 90°


5,5 Pupille (mm) 5,3


4,2 (nach links) 0,5 (nach oben) Blick 5,6 (nach rechts) 1,9 (nach unten)


Kann mir jemand sagen was das für Werte sind?

Beitrag von element28 18.12.09 - 20:18 Uhr

Hallo Sabrina220680!

Bei Linda wurde die Hornhautverkrümmung (die übrigens fast jeder zu haben scheint, denen ich davon erzähle...) auch etwa mit 6 Monaten festgestellt. Leider kann ich mich nun gar nicht an die Werte erinnern. Hatte ich auch einen Ausdruck bekommen? Ich glaube nicht.
Wir mussten nach einer Weile auch noch einmal zur Kontrolle. Da sich dann die Werte nicht geändert hatten, bekam Linda mit ca. 9 Monaten eine Brille. Weitsichtig ist sie ja auch. Ich habe es so verstanden, dass das Auge mit der Brille lernt, richtig zu sehen. Das heißt, das Gehirn speichert es ab, wie es geht. Denn durch die Verkrümmung sieht Linda leicht verzerrt, also einen Punkt nicht als Punkt, sondern Strich. Weggehen wird die Verkrümmung nicht. Aber die Sehentwicklung wird mit der Brille unterstützt. Ich bin sehr gespannt, wie lange Linda sie tragen muss. Insgeheim hoffe ich ja, dass es nicht so lange dauert, auch wenn sie sich an ihrer Brille gar nicht stört.

Ich konnte Dir nun gar nicht richtig auf Deine Frage antworten, aber vielleicht magst Du ja mal schreiben und Dich austauschen. Wir haben im Februar wieder einen Termin in der Sehschule. Dann werden die Werte wieder überprüft. Ich bin so gespannt! Kann Dir ja davon erzählen.

Für heute erst einmal einen schönen Abend!
Liebe Grüße,
Steffi

Beitrag von fuzzie1 18.12.09 - 20:44 Uhr

Hallo,
also zu den Refraktionswerten kann ich dir vielleicht ein wenig erzählen. Das meißt alle Kleinkinder etwas weitsichtig sind ist eigentlich normal. Die Hornhautverkrümmung kann man sich bildlich auch so vorstellen, dass das Auge nicht "bilderbuchmäßig" schön gleichmäßig rund gebaut ist, sondern so aussieht als wenn man einen Ball leicht drückt. So entstehen ja auch zwei verschiedene Radien. ( hoffe du weißt wie ich das meine)
Wobei ich jetzt die Werte von deinem Sohn, soweit es sich tatsächlich bestätigen sollte,doch schon relativ hoch finde. die Weitsichtigkeit kann sich ja noch wieder verändern, aber bei so einer starken Hornhautverkrümmung von 3,0 und 3,5Dioptrien wird er es wohl immer behalten. So hohe Werte sind glaub ich immer erblich bedingt. Hat denn jemand in der Familie auch ne Hornhautverkrümmung? Dann kann man sich ja auch an den Werten orientieren.
Aber mach dich mal noch nicht zu verrückt, wer weiß was bei der nächsten Untersuchung rauskommt.
Lg

Beitrag von wetterleuchten 18.12.09 - 21:06 Uhr

Bald wird das auch füruns ein Thema.
Marc war 6 Monate alt, als wir von uns aus eine Überweisung zum Augenarzt geholt haben (mein Mann ist nämlich weitsichtig und ich kurzsichtig und beide mit Astigmatismus). Unser Großer hat erstaunlicherweise nichts davon vererbt. Da wollten wir das Baby prüfen lassen. Bei ihm hat es sich festgestellt, dass er auch weitsichtig ist und eine Hornhautverkümmung hat. Sollte schon nicht so schlimm sein, da wir den nächsten Termin bekommen haben, wo er schon ein Jahr alt ist - nämlich jetzt im Januar. Die Ärztin meinte, erst dann wird sie sich entscheiden, ob Marc eine Brille braucht (davon war auch die Rede). Sie hat uns gesagt, dass sie grundsätzlich keine Brille an Baby verschreibt, also frühestens ab 1 Jahr. Doch hier in Forum hab ich gelesen, dass es aber tatsächlich Babys mit Brille gibt, und zwar schon mit 8-9 Monaten. Also bin ich gespannt, was uns am 8.Januar erwartet, werde wohl darüber im Kleinkind-Forum berichten.

LG

Beitrag von pipi86 18.12.09 - 21:09 Uhr

meine schwester hat auch eine hornhautverkrümmung un musste sehr früh ne brille tagen und ein auge wurde immer abgeklebt.sie musste die brille bis zu 14 lebensjahr tragen,dann konnte sie auch ohne.nun ist sie 19,kann super damit umgehen.nur beim auto fahren muss sie eine brille tragen.ist pflicht halt.
sie haben auch nicht so einen radius wie wir es sehen.wärend wir halt so ca 180 grad sehen können,können sie nur 150 vielleicht sehen,also au der einen seite fehlt halt was.das auge kommt halt nicht so weit.

oh ja und wenn das auge stehen bleibt,dann sagen wir hör auf zu schielen,aber sie merkt es nicht,also kann man glaub ich ganz gut mit leben.

lg

Beitrag von sabrina220680 19.12.09 - 14:37 Uhr

Ersteinmal danke für Eure Antworten.

Ich bin ja schon am überlegen ob ich nicht am Montag beim Kinderarzt anrufe und mir jetzt schon ne Überweisung zum Augenarzt geben lasse. Denn irgendwie bin ich innerlich total unruhig auch wenn ich mich bemühe locker zu bleiben #schmoll

Und zu der Frage ob es jemand in der Familie hat: gestern hat mir meine Schwiegermutter gesagt dass sie auch eine HOrnhautverkrümmung hat.

Naja ich schau jetzt mal ob ich schon vorher zum Augenarzt gehe oder nicht.

Danke nochmals an alle

LG Sabrina (die von Haus aus extrem ungeduldig ist :-p)