Langsam bezweifle ich Katzen zu zweit lieber

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von truli 19.12.09 - 08:17 Uhr

Also ich dachte immer es ist besser noch einen 2 Kater zu holen,wobei ich manchmal denke,es war ein grosser Fehler.Denn mein grosser Kater und der kleine jeder macht sein Ding.Irgendwie vermisst auch keiner den anderen und kuscheln tun sie auch NIE.Denke mein grosser wäre glücklich,wenn der kleine wieder für immer gehen würde.Also ich gebe keinen von den beiden weg,aber ich finde es einfach albern,wenn man immer sagt,der braucht einem Kumpel.


Gruss Sandra#katze

Beitrag von dominica 19.12.09 - 08:47 Uhr

Moin,

also meiner bräuchte auch keine Gesellschaft (hat auch keine). Er ist allerdings Freigänger und hat draussen so seine Kumpels, mit wenigen kann er gut, mit manchen überhaupt nicht. Wenn Du dann eine Katze holst, mit der sich deine jetzige überhaupt nicht versteht und es nur Streß gibt oder sie sich gar nichts zu sagen haben, ist das wie eine Zwangsheirat.
Ich hatte mal die Katze meiner Mutter für 3 Wochen in Pflege. Das war der Horror für meinen Kater. Er traute sich schon fast nicht mehr ins Haus (obwohl er da sehr gerne ist). Er ist halt vom Charakter her nicht der stärkste, daher finde ich es auch besser so, daß er hier alleine und der Boss ist. ;-)

LG

Beitrag von petra1982 19.12.09 - 09:15 Uhr

katzen sind auch keine rudeltiere ;-) geschwisterpaare gehen vieleicht aber wie bei dir ist es dann meist nur eine zweckgemeinschaft und wird geduldet :-)

Beitrag von krokolady 19.12.09 - 09:16 Uhr

ist bei meinem 1jährigen Main Coon auch so.
Erst hatten wir im Mai nen Baby dazu geholt.....sie verstanden sich gut und tobten rum.
Aber der Kleine hatte nen irren Freiheitsdrang....sprang wie blöde an Scheiben hoch, zerlegte meine gesamte einrichtung. Er kam zu ner Bekannten wo er Freilauf hat - was ich ihm nicht bieten kann.
Also haben wir rumgesucht, und fanden eine 3,5 Jahre alte BKH-Dame, kastriert und verträglich mit hund und Katz.

Unser Maiky war immer sehr interessiert, aber die BKH sehr scheu. Erst seit 1 woche taut sie auf endlich. ab und zu schnuppert Maiky nur an ihr, und dann wieder geht er auf einmal voll auf sie los und verpasst ihr welche.....sie ist ständig auf der Flucht vor ihm.
so kenne ich ihn gar nicht.
Hoffe das bessert sich noch!

Beitrag von truli 19.12.09 - 10:52 Uhr

Das bessert sich noch,bei uns war es auch die ersten 3Wochen sehr schlimm,an manchen Tagen immer noch sehr schlimm.Viel Glück Lg Sandra;-)

Beitrag von krokolady 19.12.09 - 14:01 Uhr

mir tut Mouche nur immer so leid.......grad Abends traut sie sich raus, kommt auch ins Wohnzimmer mittlerweile.....aber sobald sie hier rum läuft springt Maiky sie sofort an.....sie muss manchmal echt leiden unter ihm.

Beitrag von truli 20.12.09 - 08:36 Uhr

Ach,das wird bestimmt noch,bei mir,war es so,der kleine ist dem grossen immer hinterher obwohl der grosse so gefaucht hat.Heute ist es echt so,das der kleine dem grossen das fressen weg nimmt und Ihn nur ärgert.Ab und an wehrt sich der grosse,aber im ganzen,denke ich oft,das es dem grossen lieber wäre er wäre alleine.Ab und an lecken sie sich gegenseitig das Fell,sehr selten,jeder macht halt sein Ding.Viel Glück#klee


und ein schönes Weihnachtsfest


Gruss Sandra

Beitrag von glu 19.12.09 - 13:09 Uhr

Was hast Du denn erwartet? Ich hatte ein Geschwisterpärchen, die haben nach der Kastration auch nicht mehr miteinander gekuschelt!

Nun lebt Snow mit einer anderen Katze hier zusammen (ihre Schwester ist schon früh gestorben) und sie machen nicht wirklich viel zusammen, 1x die Woche wird etwas gespielt und das war es. Dennoch machen sie einen glücklichen Eindruck, uns gegenüber sind Beide sehr verschmust.

Und wer weiß was die Beiden machen wenn wir es nicht sehen? Wie sie draußen miteinander umgehen? Mir reicht der Gedanke das sie könnten wenn sie wollten und sie einfach nicht das Gefühl haben müssen die Einzige ihrer Art zu sein!

Katzen mögen Gesellschaft, mit dem Rudelverhalten von z.B. Hunden kann man das aber nicht vergleichen!

lg glu

Beitrag von phoenicitas 19.12.09 - 15:29 Uhr

Hallo Sandra,

ich finde auch nicht, dass man das so pauschalisiert immer sagen kann. Auf die Mehrzahl der Katzen mag es vielleicht zutreffen, dass sie lieber zu zweit sind, wäre ja verständlich; aber Ausnahmen gibt es immer wieder!

Unsere Maus ist schon älter, zwischen 15 und 17 Jahren und war fast ihr ganzes Leben lang Einzelkatze. Dazu stammt sie aus sehr schlechten Verhältnissen. Als wir sie bekommen haben, etwa mit zwei Jahren, lebte sie mit 16 anderen Katzen in einer kleinen Wohnung zusammen, war total ausgehungert und abgemagert, hatte kaum noch Fell und war ziemlich entkräftet. Ich vermute, dass es an dieser Vergangenheit liegt, denn wenn sie eine andere Katze sieht, geht sie mir aller Gewalt auf die vermeintliche Konkurrenz los. Und ich bin mir sicher, dass sie kaum aufhören würde, bevor die Gegnerin nicht die Flucht ergriffen hat; könnte auch sehr blutig werden, aber so weit habe ich es natürlich nicht kommen lassen.

Von daher ist unsere Katze wohl zufrieden und glücklich, so wie es jetzt ist, und genießt alle Aufmerksamkeiten für sich. Würde ich eine weitere Katze dazuholen, wäre das sicher ihr persönlicher Alptraum!

Für die Zukunft will ich mal ein Geschwisterpaar, oder gleich drei Miezen; aber vorher soll unsere alte Maus noch ein paar schöne, ruhige Jahre verleben... ;-) Die weitere Planung hat noch viel Zeit!

Beitrag von felidae01 19.12.09 - 16:07 Uhr

Also, ich hab 4 Zwerglöwen ;-) Allesamt Freigänger. (außer bei der Kälte - sind eben "Schönwetter-#katze #schein)

Der Älteste könnte auch allein - ist eher zickig und launisch. Der geht seine Wege und den anderen aus dem Weg. Liegt wohl daran, dass er auch andersfarbig ist als der Rest.

Die anderen drei verstehen sich ziemlich gut, wobei die zwei jüngsten wirklich dicke Freunde sind. Die drei hecken auch hin und wieder gerne was aus und ärgern dann den Ältesten.

Verschmust sind alle 4. Der eine mehr, der andere weniger... Aber oftmals seh ich die zwei jungen Miezen miteinander auch mal kuscheln... sich putzen oder rumnäseln :-)

LG #katze