Will den Vater nicht angeben

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von wuestenprinzessin 19.12.09 - 11:17 Uhr

Hallo,

die Thread Überschrift klingt vielleicht ein bisschen blöd... aber tatsache ist, dass mein Ex ein verrückter Psychopath ist. Das ist er wirklich... ich habe bereits eine einstweilige Verfügung gegen ihn erwirkt.
Jedenfalls habe ich gestern rerfahren dass ich schwanger bin. Heute morgen als meine Freundin zum frühstücken da war habe ich ihr das erzählt und sie sagte "Schön und gut...aber von DEM???"
Natürlich hab ich mir bis jetzt Gedanken gemacht... er ist echt nicht mehr der den ich als Vater meiner Kinder wollte, aber deswegen treib ich doch nicht ab?!?!?!
Nun möchte ich nicht dass er schon der SS, geschweige denn von der Geurt des Kindes, erfährt.
Was für Rechte und Pflichten hab ich diesbezüglich? Was steht mir dann zu wenn ich keinen Vater angeben würde?
Vielleicht hat ja einer von euch mit sowas Erfahrung?!

LG

Beitrag von silbermond65 19.12.09 - 11:25 Uhr

Wenn du das tatsächlich so machen willst, solltest du auch die Absicht haben ,komplett alleine für euch beide aufzukommen.

Was steht mir dann zu wenn ich keinen Vater angeben würde?

Der Vater des Kindes ist für euren Unterhalt zuständig.UV und anderes zu beantragen mit der Lüge "Vater unbekannt" ist für mich Betrug ,sorry.
Und auch deinem Kind steht irgendwann mal zu ,zu erfahren wer sein Vater ist.Egal ,was für ein Mensch er ist.

Beitrag von frau.mecker 19.12.09 - 12:28 Uhr

für UHV besteht sogar Auskunftspflicht

§1 Abs 3 UhVorschG

mfg

Beitrag von arienne41 19.12.09 - 11:59 Uhr

Hallo

Falls du an Unterhaltsvorschuß denkst wäre es ja Betrug, denn Unterhaltsvorschuß ist wenn der Vater nicht zahlt bzw. finanziell nicht in der Lage ist zu zahlen.

Wenn es rauskommt wer der Vater ist gibt es ne Menge ärger.

Entweder du beantragst nichts und kannst es selber finanzieren oder du läßt es.

Dann ist noch die Seite von deinem Kind.
Irgendwann wird dein Kind nach dem Vater fragen und was willst du dann sagen?
Dein Kind hat ja auch Rechte und Ansprüche an den Vater denn der Unterhalt ist nicht für dich sondern für das Kind. Fein wenn du es nicht benötigst um klar zukommen könntest es aber auf die hohe Kante für das Kind legen für Ausbildung Führerschein Wohnung oder so.

Denn irgendwann sind Kinder groß :-).

LG

Beitrag von frau.mecker 19.12.09 - 12:26 Uhr

sofern du kein UHV beantragst, musst du den Vater nicht angeben.
UHV erhälst du aber nur, nach Auskunft.
Vergiss nicht, daß dein Kind Anspruch auf Unterhalt hat.
Wie bestreitest du eigenlt. dein Leben?
ALG2?

Allerdings hat dein Kind ein Recht auf Auskunftspflicht bzw der Vater auf Vaterschaftsanerkennung.

Im übrigen finde es eine Zumutung, was du da planst.

mfg

Beitrag von zwiebelchen1977 19.12.09 - 12:32 Uhr

Hallo

Sorry, aber wenn er so ein Psychopath ist, wieso habt ihr dann nicht besser verhütet???

Wenn du ohne Geld vom Staat auskommst, musst du den Vater nicht angeben. Alles andere ist Betrug und Strafbar. Er muss für dich und euer Kind Unterhalt zahlen.
Wieso sollte das die Allgemeinheit tun???

BIanca

Beitrag von hedda.gabler 19.12.09 - 12:47 Uhr

Guten Tag.

>>> Sorry, aber wenn er so ein Psychopath ist, wieso habt ihr dann nicht besser verhütet??? <<<

Sag mal, gehts noch?
Was soll denn so ein Kommentar?
Gehts Dir jetzt besser, nachdem Du einer Schwangeren in einer schwierigen Situation so richtig einen eingeschenkt hast?

Echt, Bianca, manchmal stiefelst Du mit der Sensibilität eines Elefanten im Porzellanladen durchs Forum.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von zwiebelchen1977 19.12.09 - 12:49 Uhr

Hallo

Ok, war nicht ganz nett.
Wenn ich aber kein Kind will, muss ich eben verhüten.

Und das was sie vorhat ist Betrug.
Auch, weil das Kind ein Recht auf seinen Vater hat.

BIanca

Beitrag von hedda.gabler 19.12.09 - 12:55 Uhr

Ja, ja.
Hier ist das Kind jetzt in den Brunnen gefallen und Deine Vorwürfe helfen niemanden. Ob verhütet oder nicht oder wie oder falsch tut jetzt überhaupt nichts zur Sache. Nur dass Du Dich mal wieder durch einen schlauen Spruch aufwertest.

>>> Und das was sie vorhat ist Betrug.
Auch, weil das Kind ein Recht auf seinen Vater hat. <<<

Es ist sicher nicht astrein, aber sie muss den Vater NICHT angeben. Da gibt es keine rechtliche Grundlage. Ich kenne eine Frau, die hat den Vater auch nicht angegeben, weil er Morddrohungen gegen sie ausgestossen hat. Das Jugendamt weiß Bescheid und sie bekommt dennoch Unterhaltsvorschuß. Es gibt das verschiedene Varianten.
Und ob das Kind ein Recht auf seinen Vater hat, hat mit Betrug überhaupt nichts zu tun. Zumal ein Nicht-Angeben des Vaters bei den Ämtern die Mutter ja nicht daran hindert, dem Kind zu sagen, wer der Vater ist.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von frau.mecker 19.12.09 - 17:48 Uhr

das ist eine Einzelfallentscheidung, die aber nicht das Jugendamt trifft sondern ein Richter.
Im Gesetz ist klar geregelt, daß der Vater für UHV angegeben werden muss.
Ob dies legitim ist (z.B. bei einer Vergewaltigung), das muss sich jeder selbst denken und auch da gilt, Angabe des Vaters soweit bekannt oder eine richterliche Entscheidung muss her.


mfg

Beitrag von olegre 20.12.09 - 17:14 Uhr

Hallo!
Hast du dir eigentlich, bevor du hier herumzeterst mal überlegt, was es für das Kind heißen kann, einen solchen Vater zu haben?
Wahrscheinlich nicht, denn sonst würdest du hier nicht so nicht schreiben.
Ob das Verhalten von den Eltern nun gutzuheißen ist oder nicht, daß spielt jetzt für das Kind keine Rolle mehr. Das existiert nun, ob es anderen paßt oder nicht.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, was es heißt, einen Psychopaten zum Vater zu haben. Ich hatte nämlich solch ein Exemplar. Als er starb, als ich 13 war, da dachte ich nur "ein Glück, es ist vorbei".
Es gibt gute Gründe, einen Vater nicht anzugeben. Z.B. dann, wenn Gewalt, Ärger, Bedrohung, etc. vorprogrammiert sind. Was bitte hat ein Kind von sowas?
Ich wäre zum Beispiel froh gewesen, meinem Vater nie begegnet zu sein. Übrigens hat das auch mit assozial oder andern auf der Tasche liegen gar nicht zu tun. Mein Vater war Rechtsanwalt mit gut gehender Praxis und trotzdem ein Riesenarschloch. Meine Mutter war Lehrerin, hat immer gearbeitet. Solche Sachen kommen in allen Kreisen vor. Das nur noch mal so zusätzlich so bemerkt.
Gruß
olegre

Beitrag von windsbraut69 22.12.09 - 11:01 Uhr

"Hast du dir eigentlich, bevor du hier herumzeterst mal überlegt, was es für das Kind heißen kann, einen solchen Vater zu haben? "

Entschuldige, aber das muß sich nicht die Userin überlegen, die bisschen sehr direkt war, sondern die TE.

Gruß,

W

Beitrag von olegre 22.12.09 - 16:07 Uhr

Die TE hat aber nicht GEZETERT, sondern etwas gefragt.
Und es ist letztendlich reichlich egal, ob dir das Thema zu dem sie fragt behagt oder nicht.
Groß
olegre

Beitrag von marion2 22.12.09 - 18:13 Uhr

Sie schrieb, der Erzeuger sei ein Psychopath. Da fallen mir gleich mehrere Szenarien ein, bei denen sie nicht hätte verhüten können.

Wird Zeit, dass du wieder arbeiten gehst. Dein Rumgehacke wird ja immer schlimmer... scheinst nicht ausgelastet zu sein...

Beitrag von linagilmore80 22.12.09 - 18:44 Uhr

Hmmm ich kenne genügend Frauen, die trotz korrekter Verhütung schwanger geworden sind.

Beitrag von hauke-haien 22.12.09 - 14:52 Uhr

Hätte stattdessen ein Mann geschrieben:
"Meine Ex will mir das Kind anhängen, obwohl ich es gar nicht haben wollte. Komm ich jetzt irgendwie noch aus der Nummer raus und muss nicht zahlen. Sie ist nur eine geldgierige alte Hexe, der es kein Stück um's Kind geht!"

Dann hätten hier 9 von 10 Antworten gelautet:
"Das hättest du dir vorher überlegen müssen. Schließlich hättest DU ja verhüten können!"

Also: Wir ficken kann, muss auch die Konsequenzen tragen können. Auch Frauen kann man soviel HIRN zutrauen, dass sie sich VORHER überlegen, ob sie lieber verhüten oder den Kerl vielleicht zum Vater ihres Kindes machen würden.

Aber die Welt (Urbia) ist ja so ungerecht #contra

Beitrag von hedda.gabler 22.12.09 - 18:46 Uhr

Das übliche #bla#bla#bla eines verbitterten Mannes.

Beitrag von hedda.gabler 19.12.09 - 12:51 Uhr

Guten Tag.

Niemand kann Dich zwingen, den Vater des Kindes anzugeben. Dafür gibt es keine rechtliche Grundlage.

Wie die anderen aber schon geschrieben haben, musst Du ihn angeben, wenn Du staatliche Leistungen zum Lebensunterhalt erhalten willst, da Unterhaltszahlungen vorgehen.

Wen Du behauptest, dass Du den Vater nicht kennst (und Du musst dann wirklich bei der "Kenne-ich-nicht-im-Dunkeln-auf-nem-Parkplatz-gepppt-und-ich-bin-sowieso-ne-Schlampe"-Story bleiben, die Ämter werden auf Teufel komm raus versuchen, Dir den Namen des Vaters zu entlocken) und dadurch Unterhaltsvorschuß und gegebenenfalls Alg II bekommst, ist das natürlich nicht rechtens.

Du musst das mit Dir ausmachen (ne Story erfinden und sich dann in einer rechtlichen Grauzone bewegen, mal vorsichtig ausgedrückt), aber angeben MUSST Du ihn NICHT.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von manavgat 19.12.09 - 12:52 Uhr

Wenn dieser Mann gefährlich ist, dann sag: es war ein One-Night-Stand auf dem Parkplatz (anonymer Sex) und Namen spielten da keine Rolle.

Dann musst Du bei Deiner Version bleiben, egal, was passiert und egal, wenn man Dich für eine Schlampe hält.

Es gibt Gründe, einen Vater nicht anzugeben. Gefahr für das eigene Leben gehört definitiv dazu. Ob es so schwerwiegend ist, kannst nur Du beurteilen.

Gruß

manavgat

Beitrag von olegre 20.12.09 - 17:18 Uhr

#pro

Beitrag von zwiebelchen1977 19.12.09 - 12:55 Uhr

Hallo

Was ist, wenn er es rausbekommt und zum Ja geht? Er kann auf einen Test bestehen. Dann könnte es für dich( falls du Leistungen beantragt hast) böse werden.

BIanca

Beitrag von janamausi 19.12.09 - 13:34 Uhr

Hallo!

Hier wurde ja schon viel von der rechtlichen Seite geschrieben, aber es gibt noch die Seite des Kindes!

Ich finde es mit das schlimmste was man einem Kind antun kann, es in solchen wichtigen Angelegenheiten (und ein Vater ist nun mal ein wichtiger "Punkt" im leben des Kindes) anzulügen. Du musst ja dein Kind viele Jahren anlügen und sagen, dass Du nicht weißt wer der Vater ist.

Es werden viele Momente kommen, an dem dein Kind dich nach dem Papa fragt, an denen dein Kind heult, weil es kein Vater hat etc. Und wenn es irgenwann erfährt, dass es jahrelang von der Mama angelogen wurde...

Zu dem ist ja dein Ex auch nicht dumm und kann sich, wenn das Kind mal da ist, ausrechnen wann ca. der Zeugungszeitpunkt war... In deiner VK steht ja, dass ihr euch sehnlichst ein Kind wünscht. Wenn er sich wirklich so sehr ein Kind wünscht, wird er es sicherlich nicht einfach so hinnehmen. Und eine Schwangerschaft lässt sich ja nicht verheimlichen.

janamausi (die sich wundert, wie schnell aus deinem Partner mit dem du dir sehnlichst ein Kind wünscht, ein Psychopath geworden ist #kratz)

Beitrag von wuestenprinzessin 19.12.09 - 17:18 Uhr

Er wurde von heut auf morgen zum Psycho und die Aussage in meiner VK , ist aus meiner letzten Beziehung die vor 2 monaten nach 6 jahren wegen untreue seinerseits in die brüche ging.

Beitrag von krypa 19.12.09 - 21:00 Uhr

Hallo wuestenprinzessin,

nun ja, zum 'Psychopathen' wird man nicht von heut auf morgen, es sei denn durch (hirn) organische Erkrankungen.
Ich wäre auch mit deiner Hobbydiagnose mal vorsichtig, oder gibt es eine fachliche Diagnose dahingehend?

Genau so gut kann man dann auch wieder 'normal' werden, wenns denn so schnell gehen soll.

Auf Dauer ist die Wahreit am Tageslicht immer besser aufgehoben als im finstern Keller.

Stärke entsteht und zeigt sich indem man/frau zu den eigenen 'Fehlern' steht, Punkt. Wer zu meckern gedenkt, der hebe den ersten Stein.

Alles Gute mfG krypa

Beitrag von marion2 22.12.09 - 18:21 Uhr

Hallo,

noch ist sie schwanger und das Kind hat lediglich einen Erzeuger.

Ein anständiger Vater wird sich doch wohl finden lassen.

Manchmal entpuppen sich Menschen quasi über Nacht.

Gruß Marion

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