doch wieder thrombose???

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von wallbreaker 19.12.09 - 13:22 Uhr

hallo,

ich hatte vor 8 monaten eine bauchthrombose (die ich nicht gespürt habe) und eine lungenembolie.
ich habe eine blutgerinnungsstörung und das heparin vor 1 1/2 wochen abgesetzt.


vor knapp 1 woche bemerkte ich einen druckschmerz am rist des mittelfusses....tendenz steigend...ich dachte mir zunächst gar nichts, weil dies ja eine überaus ungewöhnliche stelle für eine thrombose wäre..
nach ein paar atgen war der fuß ganz leicht geschwollen und auch die wade begann zu ziehen....zusätzlich ist die wade im umfang gut 1 cm dicker als die andere (obwohl das normal meine schlankere seite ist)...heiß ist das bein nicht...

also untersuchung in der klinik auf der dermatologie...

der verdacht auf thrombose wurde dort nach blutuntersuchung (gerinnung mit d-dimere, entzündungswerte) ausgeräumt...

mittlerweile ist das ziehen in der wade noch stärker als vorgestern und der umfang ist auf +2 cm gewachsen...

die schmerzen sind gut aushaltbar, aber deutlich da....
im mittelfuß spürt sichd as qwie eine heftige venenentzündung an und in der wade ca. wie ein muskelfaserriss, der ein paar tage alt ist.....


mittlerweile weiß ich, daß nicht bei allen thrombosen die d-dimere erhöht sind.....ultraschall und dergleichen wurden nicht gemacht bisher...


jetzt bin ich am grübeln, ob ich einfach abwarten soll...oder doch nochmal nachschauen lassen...weil thrombose ist das eine....aber eine lungenembolie brauch ich wirklich nicht nochmal....

wenn nachschauen lassen...wo?

beim nächsten dermatologen in der klinik, der sich nur mittel auskennt bei meiner überaus seltenen gerinnungsstörung und nicht weiß, daß die d-dimere nur ein guter hinweis aber keine 100% garantie sind?

oder bis übermorgen warten und in die gerinnungambulanz gehen?

verletzt hab ich mich definitiv nicht....


*grübel*


hat jemand eine idee????
was kann das nur sein?

danke für jegliche infos...

Beitrag von nicola_noah 19.12.09 - 14:41 Uhr

Hallo,

Warum hast Du denn einfach so das Heparin abgesetzt?

Hättest Du denn noch welches da?
Dann nimm/spritz es, falsch machen kannst Du damit nichts.

Mein Sohn hat auch eine sehr seltene Blutgerinnungsstörung, und bei ihm zeigt kein D-Dimer Wert an.(bzw. die zeigen sich im Blutbild immer Normal)

Beitrag von wallbreaker 19.12.09 - 20:50 Uhr

hallo,

ich habs ja nicht einfach so abgesetzt sondern nach anweisung....

ich hab auch eine sehr seltene gerinnungsstörung, die noch dazu eher unerforscht ist....

d-dimere zeigts egal ob mit oder ohne thrombophilie nicht immer an, wie ich jetzt weiß....

ich werd eh wieder spritzen aber letztens bei der embolie hab ich halt 200 mg bekommen und ich hab nur mehr 40mg daheim und eigenmächtig herumdosieren will ich auch nicht....

ich grübel herum, ob ich wirklich am wochenende nochmal ins kh fahren soll oder warten bis montag, bis die gerinnungsspezialisten wieder im dienst sind, die mich bereits kennen....ist halt riskant, falls es wirklich wieder eine thrombose ist....nachdem ich ja schon eine lungenembolie hatte.....

blöd...

Beitrag von myimmortal1977 20.12.09 - 00:38 Uhr

Im Blut ist eine Thrombose nicht immer nachweisbar.

Wenn es ein großer Thrombus ist, kann man ihn mit einer Spezialuntersuchung (Röntgen z. B. mit Konrastmittel) nachweisen.

Ich würde nicht warten und ein Krankenhaus aufsuchen. Ich glaube, ich erzähle Dir da nichts, was Du nicht auch schon weißt, eine Thrombose ist lebensgefährlich.

Eine andere Möglichkeit, neben einem Thrombus, wäre ein Erysipel. Ein Erysipel wird durch eine bestimmte Streptokokkenart ausgelöst, die man auf der Haut findet. Wenn diese durch kleinste Verletzungen eindringen, können sie eine mehr oder weniger großflächige Entzündung, vorzugsweise an den Beinen, auslösen. Aber auch so was gehört eigentlich ins Krankenhaus und mit Antibiotika behandelt.

Alles Gute!

Janette