Wie geh ich damit um......... :(

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von noni24 19.12.09 - 19:30 Uhr

Hallo ihr Lieben.....

Hab vor ein paar Tagen erfahren das ich wohl Ms habe :-(
War 8 Tage im Kh und muss dann anfang des Jahres in ne
Rea.
Weiß gar nicht wie ich damit umgehen soll.
Wie es in meiner Familie dann in der Zukunft ausehen wird#heul werd ich Blind und in Rollstuhl landen ? #zitter

Geht es jemand auch ähnlich? Und kann mir nen bissel was dazu sagen hab erst wieder am 28 nen Termin beim Doc.

lg#schmoll#zitter#heul

Beitrag von deoris 19.12.09 - 20:20 Uhr

Hallo
das tut mir echt leid für dich,aber lass den Kopf nicht hängen.Der Verlauf der Krankheit ist bei jedem unterschiedlich .ich habe eine Freundin ,wir sind zusammen zur Schule gegangen und unsere Kinder waren auch zusammen im KiGa,sie hat seit 7 Jahren MS und ihr geht es super!Sie nimmt keine Medikamente nur wenn sie Schübe hat bekommt sie Cortison.Sie ist nur auf einem Auge blind,was man ihr aber gar nicht ansieht und sie läuft noch ohne Probleme! Sie hat die Diagnose vor ihre erste SS bekommen,ihre vollkommen gesunde Tochter ist jetzt 6 jahre alt! Und sie ist jetzt wieder schwanger!
Sie selber ist der Überzeugung ,dass es die innere Einstellung ist,wie die Krankheit sich entwikelt,sie hat von anfang an keinen Mut verloren,weiter normal zu leben und deswegen tut sie es auch!
Dir alles Gute
LG Ewa

Beitrag von jenny6 19.12.09 - 22:20 Uhr

Hallo!

ich kjan dir auch von einem Bekannten erzählen,allerdings ist er nicht ganz so gut dran. Ich glaube,er bekam die Diagnose vor 2-3 Jahren? und spricht heute schon etwas undeutlich.Nicht undeutlich.Eher so als müsse er die Wörter "suchen" udn spricht sie langsamer aus. ich weiss,dass er jede Woche eine Hammerspritze bekommt. Was es ist,weiss ich leider nicht. Er hat auch mit den Händen einige Probleme und mit dem Laufen ein wenig.bei ihm sagte man wohl schon recht früh,dass er definitiv im Rollstuhl landen wird.
Aber wie du siehst,es verläuft so unterschiedlich,.dass man da wohl kaum was zu sagen kann.

Ich wünsche dir wirklich alles Gute und dass du Deine Hoffnung und Kraft nie verlierst!

lG,Jenny

Beitrag von dream22 20.12.09 - 13:32 Uhr

Hallo,

also ich denke auch, dass es bei MS eine große Rolle spielt welche Einstellung man zum Leben hat. Meine SM hat auch MS und lässt sich leider sehr hängen, macht nicht regelmäßig KG und sobald irgendwas zwickt oder weh tut schont sie sich anstatt dagegen anzukämpfen.

Ich wünsche Dir alles alles Gute#liebdrueck#klee#herzlich

GlG

Simone

Beitrag von jindabyne 20.12.09 - 20:18 Uhr

Hm, ich finde es keinesfalls richtig, zu sagen, es sei nur Einstellungssache... Eigentlich finde ich sogar, dass es eine ziemliche Zumutung ist, denen gegenüber, die einen schweren Verlauf haben... Sind die eurer Ansicht nach etwa einfach nur selber schuld??? #kratz

MS verläuft sehr unterschiedlich. Mein Onkel hatte einen sehr schweren Verlauf, obwohl er immer kämpfte, sich nicht hängen ließ, doch immer wieder neuen Mut fasste. Er war immer so optimistisch, obwohl schon 100% Pflegefall, geistig aber topfit. Er lebte 25 Jahre mit dieser Krankheit und saß leider schon sehr früh im Rollstuhl, konnte bis zum Schluss sehen.

Eine Freundin meiner Mutter lebt nun 20 Jahre mit der Krankheit, kann auch noch sehen, braucht aber einen Stock zum Gehen. Ihr Verlauf ist recht milde. Sie führt ein fast normales Leben.

Ich wünsch Dir alles erdenklich Gute!

Lg Steffi

Beitrag von dream22 20.12.09 - 22:08 Uhr

Doch ist es ein stückweit schon. Meine SM lies sich nicht richtig behandeln und machte keine KG sie lässt sich hängen und kämpft null. ich weiß dass es sehr schwere Verlaufsformen gibt, aber ein bisschen muss man eben auch selber tun, wie Du es z.B. von Deinem Onkel geschrieben hast. Sie geht nicht mehr raus und will es auch nicht, dass wir sie mitnehmen ect.

LG

Simone

Beitrag von jindabyne 21.12.09 - 11:26 Uhr

Es hört sich so an, dass Deine SM unter Depressionen leidet (nichts tun wollen, sich hängen lassen, keinen Sinn in der Behandlung sehen etc.). Depressionen sind allerdings auch eine schwere Krankheit (und KEINE Einstellungssache!!!), das sollte professionell behandelt werden. Wer unter Depressionen leidet kommt nicht einfach so aus seiner Haut raus und kann geschwind mal seine Einstellung ändern, da spielen neben psychischen Voraussetzungen auch Hormone, Stoffechselgeschichten und das soziale Umfeld eine große Rolle.

Ich bin selber mit einem chronisch kranken Vater aufgewachsen, der überhaupt nicht mit seiner Krankheit klar kam und unter Depressionen litt. Er hat auch nie KG gemacht, nichtmal die Medikamente genommen, die er hätte nehmen sollen. Für uns als Angehörige war das sehr schwer, da er seine "Launen" auch an der Familie ausgelassen hat. Also kenne ich sehr gut den Frust, den man als Familienangehöriger hat, wenn jemand sich "hängen lässt". Allerdings haben wir trotzdem immer alle zu ihm gehalten, ihn unterstützt (ob er wollte oder nicht), haben alle viel einstecken und vor allem zurückstecken müssen - aber es hat sich gelohnt. Mein Vater hat keine Depressionen mehr und es geht ihm heute (den Umständen entsprechend) gut.

Lg Steffi

Beitrag von dream22 21.12.09 - 19:09 Uhr

keine Ahung, die Ansätze dazu hatte sie schon bevor sie krank wurde. Wir halten zu ihr, dass ist nicht das Thema allerdings habe ich ein chronisch krankes KInd und eines was sich in der Diagnostikphase befindet. Ich selbst habe eine Blutgerinnungsstörung, dadurch einne 4 Etagen Thrombose an der ich um ein Haar Hops gegangen wäre und nehme seitdem Markumar, was ich nun mein ganzes weiteres Leben nehmen kann. Mein Vater hat Leukämie und meine Mum hatte Brustkrebs. Mein Mann arbeitet viel und seine Schwester auch. Ich bekomme mit Müh und Not unsere ganzen Termine sortiert. Aber wir lassen sie trotzdem nicht im Stich im Gegenteil.

LG

Simone

Beitrag von jolin80 22.12.09 - 21:17 Uhr

Hallo ,

du wirst hier sicher einige treffen die an MS erkrankt sind.
Ich selber habe es auch .
Mir selbst geht es sehr gut , führe ein normales Leben und habe bisher keine Beeinträchtigungen .

Wenn du magst kannst du dich gerne über VK melden und fragen was immer du magst !

Du bist nicht alleine !!!

LG Jolin