Welche Konsequenzen benutzt ihr?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von rhodos13 19.12.09 - 21:57 Uhr

Hallo ihr Lieben!
Mich würde mal interressieren, welche Konsequenzen ihr kennt.
Ich meine außer
-fernsehfreier Tag
-schokoladenfreier Tag
-im Schlafi in den Kiga.....

Liebe Grüße
Karin

P.S.
Ich wünsche euch und euren Familien einen schönen vierten Advent

Beitrag von sunflow82 19.12.09 - 22:04 Uhr

Naja, die ersten 3 gibbet bei uns eh nicht bzw. noch nicht oder weniger oft. ;-)
Von daher:
- ins Zimmer
- nicht zum schwimmen
- und halt oft schlicht situationsbedingt, heißt wenn sie nicht das essen will was es gibt, gibt es halt so lang nix anderes...

Beitrag von kja1985 19.12.09 - 22:06 Uhr

Bei mir gibts diese drei Konsequenzen sicher nicht. Fernseher haben wir nicht, Dvd kann meine Tochter nachmittags gern eine gucken am Rechner, da bestraf ich doch nur mich selbst, wenn ich das verbiete #schein Süssigkeitenverbot find ich blödsinnig, das wird bei uns weder als Strafe noch als Belohnung eingesetzt und im Schlafi in Kiga find ich gemein. Wenn sie sich nicht anziehen wollen würde müsste sie halt zuhause bleiben (okay, kann natürlich nicht jeder so machen).

Bei uns gibts kurze Auszeit im Zimmer, aber eher wenn mir mal alles über den Kopf wächst, damit ich kurz meine Ruhe hab und wir danach nochmal besprechen können. Und ansonsten halt logische Konsequenzen. Heute abend hat sie sich geweigert, sich an den Tisch zu setzen und als wir fertig waren wollte sie dann, da gabs dann aber nichts mehr (sie hat aber schon bei der Oma ne Waffel zu Abend gegessen).

Oder wenn sie extrem trödelt beim Zubettgehen, warne ich zweimal vor und dann gibts eben keine Geschichte mehr (nach acht les ich nicht mehr).

Beitrag von eigentlichnurich 19.12.09 - 22:41 Uhr

"im Schlafi in Kiga find ich gemein. Wenn sie sich nicht anziehen wollen würde müsste sie halt zuhause bleiben (okay, kann natürlich nicht jeder so machen). "

Damit würd ich meine nur belohnen#rofl

Meine mussten auch schon im Schlafi in die KiTa#schein

Beitrag von perserkater 19.12.09 - 22:17 Uhr

Hallo

Deine genannten benutze ich nicht, wüsste auch nicht in welchen Zusammenhang.

Bei mir gibt es logische Konsequenzen. Mein Sohn hatte ne Weile den Splean sein Spielzeug durch die Gegend zu pfeffern. In seinem Zimmer kann er dies gerne tun aber im Wohnzimmer mit nen Matchboxauto fand ich dann nicht mehr lustig. Das Auto landete auf dem Bücherschrank und blieb da ein paar Tage liegen.
Oder aufräumen. Er muss sein Zimmer nicht alleine aufräumen oder gar ständig ordentlich halten. Ich denke dafür ist er noch zu jung aber wenn er im Wohnzimmer spielt und dann mit was anderen ankommt und spielen will muss erst das alte Spielzeug weg. Will er nicht aufräumen dann räume ich es auf und dann kommt es ebenfalls auf den Schrank.
Beides musste ich nur ein mal durchziehen, seit dem ist erst mal Ruhe in dieser Hinsicht.;-)

Er ist ja erst 3. Mal sehen was noch so auf uns zu kommt.

LG

Beitrag von schullek 19.12.09 - 22:50 Uhr

das ist gut! wenn er es nicht macht, mach ichs, aber woanders hin. darauf bin ich noch nicht gekommen. so einfach und manchmal sieht man den wald vor lauter bäumen nicht.

Beitrag von marlon04 19.12.09 - 22:20 Uhr

-unser großer stand auch schon im schlafi im hausflur:-p
-drödeln-kürzer geschichte abends
-keine lust zum zähneputzen-gibts den nächsten tag kein süßes (brauchten wir bis jetzt nur aussprechen;-)
-mit dem rad auf der straße fahren bzw nicht anhalten an kreuzung (dorf)- nachhause schieben!

aber ins zimmer schicken oder fernsehn verbieten kommt hier eher nicht vor. meist hat die konsequenz damit zutun was er angestellt hat!

Beitrag von mrsviper1 19.12.09 - 22:34 Uhr

Hallo,

- Time-out ( für 5 min ins Zimmer wenn sie wieder überdreht)

-an der Hand laufen ( wenn sie mal wieder ohne Schauen über die Straße läuft.)

-Weigert sie sich Ihr Zimmer aufzuräumen, darf sie keine Freunde einladen bis das Zimmer aufgräumt ist. ( Nartürlich helfe ich ihr auch aber gewisse sachen muss sie alleine machen)

- Keine Gutenacht Geschichte ( wenn sie mal wider tröddelt)

und sonst die o.g von dir.

Lg Tina

Beitrag von schullek 19.12.09 - 22:48 Uhr

hallo,

also fernsehverbot gibts bei uns nicht, da unser sohn eh kaum fern sieht.
ebenso bei schokolade. da seh ich keinen sinn drin. ich finds besser, wenn die konsequenzen in direkter verbindung zum, geschehen stehen.

wenn mein sohn keine zähne putzen will jedoch, dann erklär ich ihm, das er dann allerdings auf diverse dinge verzichten muss... und sich die kariesteufel an ihm zu schaffen machen...

will er nicht aufräumen, bekommt er meine hilfe angeboten, will er die nicht, dann muss er damit klarkommen, dass ich kein neues spielzeug von weiter oben runtergebe bis eben einiges weggeräumt wurde.

will er nicht schlafen und meint er müsse nen spektakel veranstalten, kann er auf meine schlafbegleitung verzichten. denn dazu braucht er mich ja nicht.

bummelt er mit absicht morgens, um mich zu ärgern oder warum auch immer, tja dann sag ich iohm, dass er wohl oder übel dann eventuell in die andere gruppe im kiga muss, da seine dann wohl schon zum turnen 7 in den wald, oder auf den spielplatz gegangen ist... oder ich erklär ihm, dass ich wohl das nächste mal auch bummle, wenn er gerne nachmittags wohin möchte...

naja, so in etwa.

ich bin aber auch nicht frei davon auch mal aus verzweiflung in nem schwachen moment was unsinniges als konsequenz zu veranschlagen. besonders wenn mein sohn in ner tollen phase ist, die mir manchmal vorkommt wie die: wie mache ich es maam am schwersten phase...

lg,

schullek

Beitrag von nana141080 20.12.09 - 13:09 Uhr

Ist bei uns auch so:-)

Und wenn sie etwas nicht wegräumen wollen, dann räum ich es auf und dann gibts das erstmal nicht mehr.

Wenn mein Großer einen Anfall bekommt weil er dieses oder jenes jetzt nicht haben kann oder er sich nicht anziehen/ausziehen will, dann habe ich ihm auch schon gesagt das er gern solange im Zimmer bleiben kann bis er sich beruhigt hat. Das funktioniert immer.

(letztens ist mein 2 Jähriger einfach sauer in sein Zimmer gegangen, hat die Tür zugeschlagen und kam nach 30sek. wieder raus und meinte:wida sieb!(wieder lieb)#gruebel#rofl

VG Miriam:-)

Beitrag von mauskewitzki 20.12.09 - 00:31 Uhr

Hallo,

über logische Konsequenzen habe ich mir vor einiger Zeit auch Gedanke gemacht.

Ich habe dann ein ganz tollen Buch gelesen, was mir in einigen Situationen gezeigt hat, wie nahe oft die Lösung liegt. Buch heißt übrigens, "Kinder fordern uns heraus".

Deine genannten Konsequenzen gibt es bei uns so auch nicht.
Meine beiden Großen dürfen z.B. Sadmann schauen, der kommt 18.50 Uhr. So um 18.30 Uhr gehen wir hoch zum Schlafanzug anziehen und waschen. Wenn sie sich nicht fertig machen, verpassen sie leider den Sandmann.

Anderes Beispiel, bei uns wird es am Tisch manchmal recht laut und ich möchte z.B. nicht dass gesungen wird. Das können sie gerne vorher oder nachher machen. Ich weise meine Kinder darauf hin, dass ich in Ruhe essen möchte und wir uns gerne unterhalten können. Wenn sie aber singen/schreien/streiten wollen, sollen sie raus gehen und können dann zum essen kommen, wenn ich fertig bin. Bis jetzt ist noch nie einer raus ;-)

Ich versuche ihnen aufzuzeigen, welche Folgen ihr Verhalten hat und nicht ihnen Verbote zu machen. Bis jetzt klappt das wirklich super, die Kinder treffen ihrer Entscheidung selbst und sind damit viel umgänglicher. Gilt natürlich nicht bei z.B. gefährlichen Sachen ;-)

LG

Beitrag von gunillina 20.12.09 - 08:23 Uhr

Ach, eher situationsorientiert. Das, was du aufzählst, sind Strafen, keine Konsequenzen. Zumindest für mich. Eine Konsequenz gründet sich immer aus dem "unerwünschten" Verhalten des Kindes und hat bei uns eigentlich immer einen Bezug dazu. Also, wer sein Zimmer vor dem Sandmann nicht aufräumt, schaut keinen Sandmann, weil ERST das Zimmer aufgeräumt wird. Wer seine CDs offen in der Gegend herumfliegen lässt, hat dann keine CDs mehr (die lagern dann bei mir). Wer seine Hausaufgaben nicht erledigt hat, geht nicht spielen (weil erst die Aufgaben erledigt werden). Und so weiter. Das funktioniert recht gut.

Beitrag von brotli 20.12.09 - 11:15 Uhr

hallo
kaum welche und die du da aufzählst ganz sicher nicht.
ich würde mein kind niemals blamieren und so in den kindergarten bringen.
süsskram gehört einfach zum leben und manchmal haben wir ganz viel und manchmal haben wir gar nichts da und beides ist okay, von daher würde ein tag ohne schoki bei uns nicht auffallen, sowas kommt öfters mal vor einfach.

fernsehverbot-klingt wie späterer stubenarrest, nein, gibs bei uns auch nicht.

konsequent bin ich wenn mein kind auf die strasse rennt und ich ihn die nächsten male festhalte beim rübergehen, bis ich merke er hat verstanden um was es da geht.
konsequent bin ich, wenn er übermüdet oder aufgedreht ist und auf dem spielplatz nur kinder ärgert oder wild mit sand um sich wirft und meine ermahnungen, erklärungen, nicht hört, dann gehn wir nachhause ohne diskussionen.

aber sonst? diskutieren wir viel und jeder hat mal recht und meißt gibs einen mittelweg, den wir dann finden.
ich tu viel für die kinder, einfach so und sie tun wiederum ebensoviel für mich, es gleicht sich immer aus irgendwann alles.
ich wünsche dir einen schönen advent.#klee
l.g.

Beitrag von clautsches 20.12.09 - 13:40 Uhr

logische. :-)

Beitrag von uditore 20.12.09 - 19:41 Uhr

ins Zimmer gehen.
ins Auto sitzen. (je nach dem, wo und wie. Ich lasse mein Kind nicht unbeaufsichtigt im Auto)
keine Gute Nacht-Geschichte.