Gipfel-Debakel von Kopenhagen

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Forum: Politik & Philosophie

Hier ist der Platz, mit anderen Politik- und Philosophieinteressierten über Parteien, aktuelles politisches Geschehen, Sinnfragen etc. zu diskutieren. Wir bitten insbesondere in diesem Forum um einen sachlichen und konstruktiven Diskussionsstil!

Beitrag von holy_cow 20.12.09 - 07:42 Uhr

Ich bin fassungslos, obwohl es absehbar war!

Man muesste allesamt miteinander einsperren, wie man es in den USA mit den Geschworenen haelt, bis man sich geeinigt hat.
Sie gehen frei aus.....vertane Zeit, keine einzige konkrete Zahl, NADA....

ALLES UMSONST!
Wir rasen mit Vollgas in die Katastrophe und obwohl der Ernst der Lage immer wieder betont wird, scheint sie dennoch keinen so richtig zu interessieren.
Tja, die jetzt das Sagen haben, erleben den grossen Gau wohl eh nicht und nach mir die Sinflut, scheint das Motto weltweit zu lauten.

Es ist eigentlich voellig egal wen wir waehlen. Wichtig scheint nur immer das jetzt und hier zu sein und das MORGEN, geht keinen so wirklich nah.

Ich weiss nicht wie lange ich noch zu leben habe, ob ich noch erleben muss, wie alle Eisberge dieser Welt schmelzen, Holland und Belgien wie unzaehlige Inseln untergehen werden. Der Platz wird immer enger werden, nicht nur die Rohstoffe werden uns ausgehen, die Luft zum atmen, das Wasser zum trinken.

Meine Gedanken dazu!

Saludes....triste!

Beitrag von gunillina 20.12.09 - 07:59 Uhr

Ja, an und für sich mag man gar nicht drüber nachdenken, was da auf uns und unsere Kinder zukommt...
In mir wächst die Theorie, dass der Mensch dazu da ist, sich selbst und seinen Lebensraum systematisch zu zerstören.

Beitrag von timan.faya 20.12.09 - 10:03 Uhr

Von Seiten der Co2 Klimawandel Befürworter wurde bis heute kein Beweis vorgelegt, dass der Mensch tatsächlich für die Erderwärmung verantwortlich ist.

Es existiert lediglich ein Modell, ein Beispiel, welches allerdings schon mehrfach wissenschaftlich widerlegt worden ist.

Klimawandel hat es schon immer gegeben und wird es auch immer geben.

Der Mensch hat einen nachweislichen Anteil am weltweiten Co2 Ausstoß in Höhe von 1-3 %.
Das Bundesamt schätzt den Anteil auf 1,2 %. Der Co2 Ausstoß steigt zwar nach wie vor an, die Durchschnittstemperaturen sinken jedoch seit 10 Jahren.

Wenn es den Regierenden wirklich darum gehen würde, nachhaltig die Erde zu retten, dann könnten sie wohl beispielsweise damit beginnen, die Abholzung des Regenwaldes zu stoppen. Aber darüber wird nicht gesprochen, weil man damit ja Profite einfahren kann. Und darauf darf natürlich auf keinen Fall verzichtet werden.

Die Natur wird die Profiteure niemals interessieren, es geht im Endeffekt nur um die Erschließung von Ressourcen um gegenüber anderen wiederum einen strategischen Vorteil zu haben.

Unser Wirtschaftssystem ist überhaupt nicht dazu geeignet, die Natur nachhaltig zu schützen. Firmen, welche Rücksicht auf die Umwelt nehmen, müssen diese Maßnahmen zwangsläufig in ihre Preise aufnehmen und würden somit aus dem Markt fliegen. Man wird systematisch belohnt, die Natur zu zerstören.

Beitrag von lassiter 20.12.09 - 18:37 Uhr

Guter Beitrag!

Danke#blume


Josef

Beitrag von echtjetzt 21.12.09 - 10:48 Uhr

Genau so ist es!

Diese ganze Klimadiskussion war von vorneherein völliger Bullshit. Hauptsache wieder ein bisschen Panik machen. Ist genauso mit dem Terror, den Amokläufen, Schweinegrippe und hastenichtgesehen.

Beitrag von holy_cow 21.12.09 - 19:50 Uhr

Natuerlich ist es bequem und einfach wissenschaftlich fundierten Szenarien/Prognosen zu ignorieren sich sich eine andere Meinung zu bilden, die einem ein gutes Gewissen bescheren. ( " der Mensch ist nicht schuld, es war schon immer so " )

Es geht nicht um Panikmache oder den Weltuntergang. Es gibt viele Gegensaetzliche Meinungen und eine Flut von Informationen in jede Richtung.

Nuechtern betrachtet sollte man die Fakten einfach zur Kenntnis nehmen, denn die gibt es und sind nicht von der Hand zu weisen.

Beitrag von holy_cow 21.12.09 - 19:30 Uhr

" kein Beweis vorgelegt, dass der Mensch tatsächlich für die Erderwärmung verantwortlich ist. "

Das sehe ich als nicht bestaetigt an! Der Grund fuer die Erwaermung wie sie stattfindet, dafuer ist unsere moderne Lebensweise verantwortlich. Das ist nachgewiesen und nicht abstreitbar. Die Verbrennung von Kohle, Gas und Oel, die Abholzung von Waeldern und die Massentierhaltung verursachen hohe Treibhausgasemissionen und belasten das Klima. Wo bitte wird das wissenschaftlich widerlegt?
Der UN-Klimarat (IPCC) bestaetigt in einem Bericht, dass natuerliche Faktoren bei der derzeitigen Klimaerwaermung kaum eine Rolle spielen.

Wir haben nur eine Erde und da sollte es vielleicht doch
klueger sein Vorsicht walten zu lassen, als sich auf die Seite der Klimaskeptiker zu schlagen und den einfachen Weg der Ignoranz gehen.
Eines ist ganz sicher: Die Erde kommt ohne Menschen aus, die Menschen aber nicht ohne die Erde.

Beitrag von lassiter 20.12.09 - 18:35 Uhr

Es hat schon immer Eis.- und Warmzeiten gegeben.

Wer weiß, wo in Europa schon überall Wein angebaut wurde, kann über solche Theorien nur lachen.
Und wer weiß, wie Grönland zu seinem Namen kam, erst recht.

Um das Klima zu beeinflussen, müsste zuerst das Wetter beeinflusst werden, was der Mensch aber, Gott sei dank, immer noch nicht kann.

Die Wettervorhersage gilt normalerweise drei Tage und schon da sind Ungenauigkeiten keine Seltenheit.

Aber das Klima wollen sie für die nächsten 50 Jahre ganz genau kennen, Lachhaft so etwas.

Die vorhersagen fürs Wetter und fürs Klima laufen übrigens auf den gleichen Computern.

Also ein sehr gutes Ergebnis!


Josef

Beitrag von holy_cow 21.12.09 - 19:21 Uhr

Man muss schon verbohrt sein den CO2-Einfluss zu negieren. Jedem duerfte bekannt sein, dass die Wissenschaftler sich bis heute nicht einigen koennen und es mehr als nur eine Meinung und Untersuchungen gibt.
Es streitet niemand ab, dass im Verlaufe der Jahrtausende das Klima auf der Erde sich konstant veraendert hat. Es gab jedoch noch nie eine so zuegig voranschreitende Erderwaermung, welche wissenschaftlich belegt ist. Diese Entwicklung hat der Mensch zu verantworten.

Ob die Politiker die weitere Entwicklung des Klimas aufhalten koennen steht sicher in Frage. Die Skeptiker und die Blinden werden es sicher nicht koennen, das steht wohl ausser Zweifel.

Beitrag von lassiter 21.12.09 - 22:20 Uhr

Das verbohrt gebe ich dir gerne zurück, denn wer so wie du begründet, ist es.

Eine Organisation die bewusst und vorsätzlich Daten fälscht führt nichts gutes im Schilde.
Fakt ist, das IPCC hat die Hockey-Stick-Kurve gefälscht.
http://www.google.de/search?hl=de&client=firefox-a&rls=com.ubuntu%3Ade%3Aunofficial&hs=cmp&q=hockeystick+kurve+gef%C3%A4lscht&btnG=Suche&meta=&aq=f&oq=

In dieser Zeit der grenzenlosen Information ist es schwierig, die Massen zu regieren, zu überzeugen.

Man muss Angst erzeugen, damit man die "Untertanen" beherrschen kann.

Es ist ein altes Spiel.
Divide et impera oder Teile und herrsche

http://de.wikipedia.org/wiki/Divide_et_impera


Sag mir doch, wer dafür verantwortlich ist?

http://www.google.de/search?hl=de&client=firefox-a&rls=com.ubuntu%3Ade%3Aunofficial&q=mars+erw%C3%A4rmung&meta=&aq=4&oq=mars+er



Josef

Beitrag von holy_cow 22.12.09 - 00:09 Uhr

" Man #aha muss schon verbohrt sein den CO2-Einfluss zu negieren. "

Ich habe nirgendwo geschrieben das DU verbohrt bist. Den Schuh hast du dir nun selber angezogen. Du musst mir keine Verbohrtheit zurueck geben. Ich gestehe jedem eine Meinung zu, behalte mir diese aber genauso vor.
Was moechtest du mit deinen Googlelinks beweisen? Ich kann dir mindestens genauso viele links raussuchen die das Gegenteil behaupten.

Nichts anderes habe ich geschrieben, es gibt nicht nur eine wissenschaftliche Meinung, aber es gibt ganz klar Fakten, die man nicht wegdiskutieren kann.
Du willst mir doch hoffentlich nicht erzaehlen das vor 100 Jahren der CO2 Ausstoss genauso hoch war wie heute und es eigentlichen keinen Treibhauseffekt gibt. ODER
Es schmelzen auch keine Gletscher und es gibt auch keine sogenannten Feedback-Effekte.
Alles nur Panikmache von den " Herrschern " die ihr Volk mit Angst untertaenig machen wollen.

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Recent_Sea_Level_Rise_German.png&filetimestamp=20080714190235
Der Meeresspiegel steigt auch gar nicht an und man kann alle Waelder dieser Erde abholzen und es wird keine Konsequenzen sich daraus ergeben!
Die Liste koennte ich weiterfuehren.

Gerade weil man Heute die Moeglickeit hat aus der Fuelle der Informationen sich weitreichend zu informieren, ist es nicht mehr so einfach moeglich, das Volk mit Angst untertaenig zu machen. Aber da gibt es ja auch wieder Theorien dazu, z.B. man gibt dem Volk nur noch eine Basisbildung damit die Herrscher die Oberhand behalten. Auch nett!

Danke fuer den Marslink!
Die Probleme der dortigen Marsmenschen mit der Erwaermung mit unserer Erde vergleichen zu wollen ist ein netter Versuch.

Saludes

Beitrag von lassiter 22.12.09 - 01:03 Uhr

>> " Man muss schon verbohrt sein den CO2-Einfluss zu negieren.<< "

Ich war also nicht gemeint, obwohl du mir geantwortet hast.


Der co2 Ausstoß hat nichts, aber auch gar nichts mit der Erderwärmung zu tun.
Erst steigt die Temperatur und dann erst der co2 Wert, das ist bewiesen.

Nochmal, es muss erst Wetter gewesen sein, dann erst ist auch Klima.

>> "Klimawerte" sind statistische Abfallprodukte vorangegangenen Wetters, gemessener Wetterdaten. "Klima" ist kein Naturvorgang und deren Gebilde, wie das "Azorenhoch" oder "Islandtief", sind statistische Konstrukte.<<
http://www.muslim-markt.de/interview/2007/thuene.htm

Das Wetter wird für eine Woche maximal voraus gesagt weil es dann zu ungenau wird.
Das Klima aber kann man 30 oder 40 Jahre voraussagen, aha
Da lese ich doch lieber im Kaffeesatz, das ist auch nicht genauer.

Die schmelzenden Gletscher z.B zeigen, dass die Vegetationsgrenze früher wesentlich höher lag als heute.

Ich mag es nicht wenn ich angelogen werde, es reichen schon die Lügen unserer Politiker, da braucht es das IPCC nicht auch noch.


Josef

Beitrag von echtjetzt 22.12.09 - 11:10 Uhr

Um mal schnell auf den Meeresspiegel einzugehen..

Die Grafik hier relativiert das für mich ein wenig.
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Post-Glacial_Sea_Level.png

Beitrag von andersdenkende 20.12.09 - 18:36 Uhr

Wir alle haben es selbst in der Hand. Jeder einzelne ist durchaus in der Lage, in Eigenverantwortung etwas für unsere Umwelt zu tun.

Ob wir allerdings wirklich mit Vollgas in die Katastrophe rasen, wage ich zu bezweifeln (ist meine ganz persönliche Meinung).
Aber seit Jahren wird erzählt, dass der Meeresspiegel steigen würde - müsste man da nicht mal nen Anfang davon sehen?

Solche Klimaveränderungen hat es schon seit Jahrmilliarden gegeben und wird es auch weiterhin geben - egal, ob eine so größenwahnsinnige Spezies auf ihr herum rennt und sich für den Nabel der Welt hält...

ABER: Ein jeder von uns kann allein etwas zur "Rettung der Erde" tun. Bestimmte Strecken mit dem Rad oder zu Fuß zurücklegen. Glasflaschen (Mehrweg) statt Einweg (was ja auch nur geschreddert wird), Stromverbrauch reduzieren (vielleicht sogar selbst erzeugen?) Obst, Fleisch und/oder Fisch aus der näheren Umgebung statt aus Übersee. Spart immens ein... Statt Fitness-Studio ab raus in den Wald... Gibt so viele Ideen und Möglichkeiten, man muss nur ein bisschen selbst wollen...

Ich habe ein großes Problem damit, dass jeder von diesen "Gipfeln" eine Lösung erwartet. Es ist doch bekannt, dass es keine Einigung gibt, je mehr Staaten daran beteiligt sind - jeder sieht nur seine eigenen Interessen. Jeder hat eine andere Ausrede parat, warum man was gerade jetzt nicht tun kann... Also, selbst aktiv werden statt Lösungen von oben zu erwarten...

In diesem Sinne
Andersdenkende

Beitrag von holy_cow 21.12.09 - 19:58 Uhr

Du hast Recht, jeder kann etwas tun.
Aber wenn jeder so einsichtig waere, brauchten wir fuer nichts ein Gesetz, Verordnungen oder Regeln.
Es wuerde keine Kriege geben, keine Verbrechen u.s.w., die Liste ist lang.

Ohne Aufklaerung geht hier gar nichts und wenn man die vielen Meinungen liest, merkt man schnell, dass sich niemand verantwortlich fuehlt und es mit dem Gedanken lieber haelt, dass es der natuerliche Lauf der Natur ist.

Beitrag von andersdenkende 21.12.09 - 22:39 Uhr

Genau DAS ist ja das Problem - jeder (oder fast jeder) erwartet, dass es von oben schon geregelt würde. Kaum einer sieht seine Verantwortung.

Gewisse Regeln braucht jede Gemeinschaft - egal, ob im Rudel Tiere oder in der Gemeinschaft Mensch. Das sehe ich nicht so als Problem.

Aber was ich als schlimm empfinde, die meisten warten, dass jemand anderes anfangen würde. Die meisten wollen regelrecht, dass andere für sie die Rahmenbedingungen festlegen. Und Aufklärung? Mein Eindruck (besonders hier), die meisten sind inzwischen aufklärungsresistent... DAS ist schlimm.

In diesem Sinne
Andersdenkende

Beitrag von echtjetzt 21.12.09 - 23:57 Uhr

>>Mein Eindruck (besonders hier), die meisten sind inzwischen aufklärungsresistent... DAS ist schlimm.<<

Wenn mir ständig irgenwas von BSE, einer Vogel-/Schweine-/Ziegen-/Ameisengrippe, dem oh-so gefährlichen Terror und Islam, und der riesigen Gefahr von Amokläufen erzählt wird und auf der anderen Seite alle meine Daten für irgendwelche Eumels immer leichter zugänglich werden, ist eine gewisse Skepsis durchaus angebracht, denke ich.

Das ist einfach keine "Aufklärung", das ist "Manipulation".

Beitrag von andersdenkende 22.12.09 - 07:54 Uhr

Ständig mit Katastrophenmeldungen zugeschüttet zu werden, erzeugt tatsächlich eine gewisse Resistenz. Doch genau darin liegt die Gefahr. Denn, wenn wirklich dann etwas droht, will es keiner mehr hören. Und ich muss gestehen, mir geht es da nicht wirklich anders als Dir. Ich kann manche Dinge einfach nicht mehr hören - die ganzen Grippe-Arten, die Terrorgefahr etc. Keine Frage, da hast Du völlig Recht.

Aber ebenso denke ich, es ist hier im Falle der "Rettung der Erde" völlig schnurz, ob die Katastrophe tatsächlich direkt an die Tür klopft, oder ob es auch wieder nur eine Panikmache ist.

Warum sollte denn nicht jeder bei sich selbst anfangen, und etwas umweltfreundlicher mit den Dingen umgehen? Natürlich können wir warten, bis wirklich irgendein Desaster passiert. Aber kann nicht jeder einzelne bereits anfangen, mit den Gaben der Erde sensibler umzugehen? Kann nicht jeder (was ich als normal empfinden würde) selbst bei sich schauen, was er im Sinne der Natur machen könnte? Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Ich finde es schlimm, dass man darüber noch diskutiert.

Manche Machenschaften muten bisweilen etwas skurril an, wenn es um Umweltschutz geht. Aber ist es nicht auch unsere Aufgabe, den Planeten zu schützen?

Was die zu erwartende Umweltkatastrophe angeht, bin ich der Meinung, dass der Mensch allein das alles nicht anrichten kann. Es hat seit Millionen von Jahren immer wieder Umwälzungen im Klima gegeben und die Natur schert sich nicht um eine sich selbst völlig überschätzende Spezies namens Mensch. Dennoch berechtigt das niemanden, leichtfertig mit den Elementen umzugehen. Und das hat meiner Ansicht nach dann auch nichts mit Manipulation zu tun, sondern mit der Erkenntnis, dass jeder etwas tun kann und dass jeder auch ein bisschen dankbar sein sollte, dass unsere Erde so reichhaltig ist. Und dass vielleicht darüber nachgedacht wird, was wir unseren Kindern hinterlassen. Wollen wir, dass auch sie sich noch an der Erde erfreuen können oder wollen wir, dass sie vor kaum zu bewältigenden Umweltverschmutzungen stehen? Und das ist, denke ich, dann allerdings kein Horrorszenario mehr, wenn ich mir schon heute zum Beispiel die Großstädte mit all ihrem Smog anschaue, wenn ich manche Flüsse anschaue, in denen unmöglich ein Fisch überleben kann, wenn ich mir unsere Fischindustrie anschaue, die die Meere leer fischt. Wenn ich sehe, dass Wälder abgeholzt werden und somit der Lebensraum vieler Tiere gefährdet wird. Das ist leider kein Szenario, sondern traurige Realität. Und es beeinflusst unser Leben - ob im Klima oder wo auch immer, ist dabei völlig egal...

Und genau hier kann jeder einzelne ansetzen... und es als normal ansehen bzw. seinen Kindern schon beibringen, dass man mit unserer Natur, mit der Erde sensibel umgehen muss. Denn auch wir sind letztlich nur ein Teil dieses empfindlichen Systems.

In diesem Sinne
Andersdenkende

Beitrag von echtjetzt 22.12.09 - 10:28 Uhr

Wie ich schon woanders geschrieben habe, ich habe ja nichts gegen Umweltschutz und ich halte ihn auch für sinnvoll und wichtig.

Aber das wurde mir schon von meiner Mutter und in der Grundschule beigebracht, ist ja alles nix Neues.

Aber dieses Klimagequatsche der Politiker ist doch nur Show. Wie die sich tatsächlich einigen bekommt die Öffentlichkeit doch gar nicht mit.

Beitrag von andersdenkende 22.12.09 - 12:52 Uhr

Wie sich tatsächlich einigen? Im Normalfall gar nicht oder nur, wenn diverse Geldsummen von A nach B wandern. Ich denke da zum einen ans Kyoto-Protokoll, was allein China und die USA nicht unterschrieben haben - und zum anderen an die Forderung der Dritten Welt nach mehr Finanzspritzen. Allein, dass sie schon Entwicklungsgelder bekommen, die oft ja gar nicht dort ankommen, wofür sie einst bestimmt waren, lässt mich persönlich weitere finanzielle Hilfen ablehnen.

Aber ich denke auch, die sollen nicht nur quatschen (wenn es denn so ernst wäre, wie sie behaupten), sondern endlich mal aus der Hefe kommen und wirklich realistische Ziele für ALLE geltend verabschieden...

Ich hab das Gefühl, im Großen und Ganzen sind wir da ja so ziemlich einer Meinung ;-)

In diesem Sinne
Andersdenkende

Beitrag von holy_cow 22.12.09 - 00:22 Uhr

Du hast es schon richtig erkannt und ich sehe es wie du, nur denke ich, brauchen wir schon die Politik um sich weltweit miteinander zu verstaendigen, eben um an einem Strang zu ziehen.
Wir haben nur diese eine Welt und muessen gemeinsam versuchen zu retten was zu retten ist.
Aber solange es Menschen gibt die glauben die Erde ist eine " Scheibe " und solange man das Gegenteil nicht 100 % beweisen kann, wird nichts geaendert.
Der Mensch ist es mittlerweile gewoehnt fremdverwaltet zu werden und muss wohl gefuehrt werden.
Sonst faengt wohl kaum jemand an etwas zu aendern.

Saludes!

Beitrag von andersdenkende 22.12.09 - 07:01 Uhr

Ja, sicher - die Regierungen müssten gemeinsam an einem Strang ziehen. Aber sie tun es nicht.

Jeder findet Ausreden, warum was gerade jetzt nicht machbar ist. Das ist im Großen ganz genauso wie im Kleinen.

Und solange keiner wirklich daran interessiert ist, was mit unserer Erde passiert, sondern nur, wie sein Geldbeutel möglichst viel rein kriegt, wird da nichts passieren.

In diesem Sinne
Andersdenkende

Beitrag von echtjetzt 22.12.09 - 10:53 Uhr

Klar, ich habe nichts gegen eine "Führung" die im Interesse des Allgemeinwohls agiert.

Ich denke ein wenig Transparenz anstelle der ständigen Verarsche wäre dabei auch angebracht.

Wozu diese Treffen unter Ausschluss der Öffentlichkeit?
Wozu diese ständige Angstmache?

Ich persönlich denke da ist eine gewisse Skepsis angebracht und glaube dann auch nichtmehr an so einen Showevent wie einen "Klimagipfel".

Beitrag von echtjetzt 21.12.09 - 23:49 Uhr

Nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen Klima-/Umweltschutz und sehe mich durchaus als mitverantwortlich an. Super Sache!

Ich habe nur generell eine enorme Skepsis gegenüber dem, was uns die Regierung uns erzählt, auch wenn sie dabei Wissenschaftler im Rücken hat, "Experten" sind da ja sowieso immer dabei um das ganze zu untermauern.

Diese Weltuntergangsszenarien sind doch völlig überzogen. Ich bin mal gespannt, wann's losgeht. Lange kann's ja nicht mehr dauern, denn ändern wird sich nicht viel. #zitter

Beitrag von hilli2 20.12.09 - 20:42 Uhr

Tja, wahrscheinlich glauben alle, das ist wie in den Katastrophenfilmen: Etwas schreckliches passiert, und die Amis kommen und retten uns.:-p

Nur: auf welchen Planeten ziehen wir dann um???

Es heißt immer nur: Wirtschaft ist wichtiger als Umwelt.

Das sind alles Egoisten, die darüber nicht nachdenken: solange ich lebe, wird die Welt noch funktionieren....

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