Ich kann nicht mehr

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von silvia_1 20.12.09 - 15:03 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich muss mich jetzt echt mal ausheulen. Wie schon oben steht - ich kann nicht mehr. Unser Kleiner ist jetzt ein gutes Jahr alt und eigentlich von Anfang an ein sehr, sehr schlechter Schläfer. Ich stille ihn in den Schlaf, was mir ja auch nichts ausmacht, obwohl ich jetzt langsam mal abstillen möchte. Ich lege ihn dann in sein Bett, das bei uns im Zimmer steht. Nach ca. 1/2 Stunde weint er wieder, ich stille wieder, lege ihn in sein Bett. Nach einer weiteren 1/2 Stunde das gleiche Spiel wieder. Nach einer weiteren 1/2 Stunde weint er wieder, ich wiege ihn im Sitzen in den Schlaf. Wenn ich dann ins Bett gehe, dauert es nicht lange - weinen. Ich nehme ihn zu mir ins Bett. Dann wacht er stündlich auf, ich lege ihn an, er nuckelt ein paar Mal, dreht sich weg und schläft. Wenn er nicht aufwacht, um zu stillen, robbt er im ganzen Bett umher (das zurzeit uns beiden alleine gehört). Zweimal ist er schon rausgefallen, deshalb bin ich natürlich auf halbacht, wenn er so im Bett herumrobbt. Will heißen, ich bin wach. Ich habe seit einem Jahr keine 3 Stunden am Stück mehr geschlafen, ich bin fertig. Wirklich fertig. Meine Nerven liegen blank, ich habe absolut keine Freude mehr am Leben, ich könnte nur noch weinen. Ich habe mir schon verschiedene Bücher zu dem Thema gekauft - Sears, Pantley - alles schön zu lesen, aber keineswegs hilfreich. Bei der Vorstellung, ihn nachts, wenn er weint, ohne Stillen zum Schlafen zu bringen (wie es in diesen Büchern ja beschrieben wird) und das Schreien mit anzuhören, bekomme ich Gänsehaut. Noch weniger Schlaf. Geht es jemandem genauso??? Hat jemand den ultimativen Tipp für mich??

Liebe Grüße
Silvia

Beitrag von neelix1979 20.12.09 - 15:19 Uhr

Also ich habe gelernt, dass es wichtig ist, dass die Kleinen noch wach sind,, wenn man sie ins Bett legt. Schlafen sie nämlich beim Stillen oder auf dem Arm ein und werden dann ins Bett gebracht, wachen sie nachts auf und sind plötzlich allein. Mama war doch grad noch da. Ich bin auch dauernd gerannt, doch jetzt lege ich meinen Sohn immer müde, aber wach ins Bett und seither klappt es super.

Das ist der einzige Tipp der mir grad einfällt.

Beitrag von silvia_1 20.12.09 - 19:26 Uhr

Hallo,

vielen Dank für Deinen Tipp. Hab ich auch schon ausprobiert, das Ergebnis war eine 3/4 Stunde schreien und ein hellwaches, sich wachgeschrieenes Kind. Wenn ich ihn wach hinlege, setzt er sich sofort hin oder stellt sich ans Gitterbett und fängt fürchterlich zu Heulen an. Hab ich auch schon öfter probiert.

Leider, aber trotzdem Danke

Beitrag von susiv 20.12.09 - 15:24 Uhr

Hallo,
ich hab ja hier lange nichts mehr geschrieben aber darauf muss ich einfach antworten. Ich drück dich ganz dolle und wollte dir sagen du bist nicht alleine. Mein Arthur hat auch schon immer schlecht geschlafen er ist jetzt 15 Monate . Hab auch viele verzweifelte postings hier abgegeben. Ich hab ihn auch immer in den Schlaf gestillt zum Schluss alle halbe Stunde und hab acu nie mehr als 2 h am Stück geschlafen. Konnte mir auch nie vorstellen wies anders gehen sollte . Er hat auch nur bei uns im Bett geschlafen. Ich kann nur sagen es regelt sich alles von alleine im Moment ist es so das er bei sich schläft und ca 3 x aufwacht und Milch trinken will. Wichtig ist das du folgende Punkte dir sagst : du machst alles richtig denn du bist die Mama
dein Kind ist so normal wie alle anderen auch auch wenn die mit 3 Wochen Durchschlafen
Versuch dir Nächte frei zu nehmen - oma Opa Freunde ohne schlechtes gewissen du brauchst Schlaf und Kraft
schmeiss die Bücher weg hör auf deinen Bauch
kannst mich auch über meine vk anschreiben

liebe Grüße und viel Kraft
Susi

Beitrag von silvia_1 20.12.09 - 19:29 Uhr

Hallo Susi,

vielen Dank, auf Dein Angebot, Dich über VK anzuschreiben, darauf komme ich gerne zurück ;-)

Ach, es wäre schon toll, wenn es sich von alleine reguliert. Jemand anderes kann ich leider nicht fragen, ich hab hier so gut wie keine Verwandtschaft. Und meinen Freunden kann ich das gar nicht zumuten. Ich habe halt auch immer den Sohn einer Familie aus unserem Bekanntenkreis vor Augen, der wird im Januar 4 und schläft immer noch im Elternbett. Immer schon. Und das möchte ich nicht. Da hab ich bissl Angst davor.

Vielen Dank für Deine aufmunternden Worte, werde ich mir gerne zu Herzen nehmen.

Liebe Grüße
Silvia

Beitrag von tykat 20.12.09 - 16:21 Uhr

Hallo!

Also ich kann Dir keine Tipps aus eigener Erfahrung geben, da mein Kleiner erst 3 Monate ist und zum Glück super schläft.
Mir ist beim Lesen Deines Textes nur aufgefallen, dass in dieser Prozedur, die Du da jede Nacht durchmachst sehr viel Unruhe ist.Er weint, Du nimmst ihn hoch und stillst ihn...er weint, Du nimmst ihn raus und schaukelst ihn...Ich würde ein Kind auch nie, nie schreien lassen!Aber versuche es doch mal, ihn nicht immer raus zu nehmen aus dem Bett.Sei bei ihm und versuch ihn so zu beruhigen.Mit Streicheln, singen, was auch immer...
Denn es ist natürlich schwer, so zur Ruhe zu kommen.Dann noch der "Umzug" ins andere Bett.Bin zwar kein Fan vom FB, aber vielleicht wäre es dann auch eine Möglichkeit ihn sofort in Dein Bett zu legen(denn später liegt er ja eh drin).
Der Tip, Dir auch mal freie Nächte zu verschaffen, finde ich gut!Aber wahrschenlich auch schwer durchzusetzen, oder?

Kann mir vorstellen, dass Du auf dem Zahnfleisch gehst!
Hoffe, es wird bald besser!#liebdrueck

LG,Tykat+Tom#baby

Beitrag von silvia_1 20.12.09 - 19:32 Uhr

Hallo Tykat,

auch Dir danke für Deine Antwort. Das hab ich leider alles schon probiert, dass ich ihn nicht rausnehme. Aber er wurde dann richtig aggressiv und zum Schluss war er richtig wach. Ich lege ihn auch deshalb gleich in sein Bett, weil ich immer hoffe, dass er dort längere Zeit schläft oder sogar durchschläft und ich mein Bett alleine "genießen" kann.

Danke schön und liebe Grüße
Silvia

Beitrag von tykat 20.12.09 - 20:54 Uhr

Oh mann...ja, da fällt mir leider auch nix mehr ein.
Vielleicht ist der Vorschlag mit dem Schlaflabor gar nicht so schlecht.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall baldige Besserung und ruhige Nächte!#klee

Beitrag von tykat 20.12.09 - 20:56 Uhr

Sorry, das mit dem Schlaflabor habe ich verwechslt!war gerade gedanklich bei einem anderen Beitrag!#klatsch#klatsch

Beitrag von mrs-winchester 20.12.09 - 19:07 Uhr

Hallo Silvia,

zunächst mal folgendes: #liebdrueck

Ich kann Deine Situation total nachvollziehen – unser kleiner Mann ist auch so ein bisschen verquer mit seinem Schlaf. Du bist also nicht allein und es ist ganz normal, dass man irgednwann mal an seine Grenzen stößt.

Bis vor kurzem hatten auch wir so ein Theater – Joshua kam ab 23 Uhr stündlich und wollte an die Brust. Bis meine Mutter dann irgednann mal meinte, ob ich nicht mal eine Flasche versuchen sollte, vielleicht wird er nicht mehr satt? Ich muss dazu sagen, ich habe bis vor kurzem nur noch nachts und morgens gestillt und hatte auch irgendwie den Eindruck, dass Josh zwar nollert, aber wenig Schluckgeräusche von sich gibt.

Und siehe da, wenn er sich um 23 Uhr das erste mal meldet und ein Fläschchen bekommt, schläft er bis drei oder vier Uhr weiter (witzig oder? Da freut man sich über vier oder fünf Stunden Schlaf...)

Lange Rede, kurzer Sinn, vielleicht ist das der Knackpunkt?

Ich drücke die Daumen und denk an Euch!

Babs mit Joshua (*14.02.09)

Beitrag von silvia_1 20.12.09 - 19:33 Uhr

Hallo Babs,

leider nimmt er keine Flasche. Hab ich schon vor Monaten probiert, aber nichts. Hab auch alle Systeme und Materialien ausprobiert, aber er mag das leider nicht. Auch keinen Schnuller. Bei meinem Großen hat das nämlich so funktioniert. Aber bei Felix leider nicht.

Vielen Dank für Deinen Tipp und Dein Mitgefühl

Liebe Grüße
Silvia

Beitrag von meggie39 21.12.09 - 23:06 Uhr

Hallo Silvia,

du könntest nochmal versuchen, ihm nachts eine Flasche zu geben. Bei meiner jüngeren Tochter hat das damals geklappt, sie war knapp 9 Monate alt und wollte auch nachts dauernd an der Brust nuckeln. Es hat eine Weile gedauert, aber ich habe immer wieder versucht, ihr statt der Brust eine Flasche in den Mund zu schieben, während ich sie auf dem Arm hatte. Irgendwann habe ich sie dann so "überlistet", sie hat die Flasche ausgetrunken und 5 Stunden am Stück geschlafen. In der Folge hat sie sich dann immer mehr an die Flasche gewöhnt und wurde nachts nur noch 1-2mal wach. Ich denke, das Entscheidende war, dass sie nachts zu verschlafen war, um den Unterschied richtig zu merken. Tagsüber oder abends hätte sie nie freiwillig die Flasche genommen.

Alles Gute!
Meggie

Beitrag von silvia_1 22.12.09 - 11:31 Uhr

Hallo Meggie,

das könnte ich natürlich auch noch probieren, ist auch ein guter Tipp. Es kann natürlich wirklich sein, dass er nachts die Flasche nimmt.

Vielen Dank und liebe Grüße
Silvia

Beitrag von carolinchen80 21.12.09 - 08:55 Uhr

Schon mal probiert, dass papa oder oma, oder sonstjemand die flasche gibt???

Beitrag von silvia_1 21.12.09 - 14:51 Uhr

Ja, wenn Fläschchen probiert dann immer Papa, ich war dann gar nicht im Raum. Aber leider Fehlanzeige

Beitrag von littlebaer 21.12.09 - 13:17 Uhr

Au weia...
.. ich sage immer, Luis hat das 1. Jahr sehr schlecht geschlafen, aber gegen Deinen Wurm dann doch wieder gut.
Du Arme, ich kann mir vorstellen wie Du Dich fühlst. Ich habe auch keinen ultimativen Tip für Dich, außer die die Du hier schon bekommen hast. ( Und für Pucken ist er ja jetzt schon zu alt).

Das Einzige was mir einfällt wäre ein/e Osteopath/in. Ich war die ersten 5 Monate mit Luis dort, aber aus einem anderen Grund, und die sagte mir, man könne auch was machen wenn Babys sich mit dem Schlafen schwer tun.
Ich hätte die Nummer von einer da, die ich sehr nett fand; ist in München-Laim ( habe an Deiner PLZ gesehen, Du mütest aus dem Münchner Raum sein oder?)
Wie gesagt, nur eine Hilfestellung, ob es was nützt, weiß ich natürlich nicht, aber Du machst zumindest nichts "kaputt" falls Du dort warst, und es nicht klappt ( außer Deine Hoffnung ;-)
Also wenn Du Interesse hast kannst Du mich wegen der Nr. über VK gerne anschreiben ansonsten alles Liebe und ich drück die Daumen dass es bald besser wird.
L.G. Dani

Beitrag von nantke 21.12.09 - 14:08 Uhr

hallo silvia,
ich weiß nicht ob es hilft, aber bei meiner freundin war es ähnlich. die kleine wollte gar nicht ohne mama schlafen und war auch sonst sehr unruhig - besonders nachts. sie ist jetzt, nach 1 1/2 Jahren zum Osteopathen gegangen. Bei Ihrer Tochter sind die Nervenbahnen nicht richtig mitgewachsen. Er hat irgendwas mit Ihr gemacht und gesagt, dass es ein paar Tage dauert bis es besser wird.
Drei Tage später schlief sie durch. Sie wurde um 19 Uhr ins Bett gebracht und hat dann bis 6 Uhr durchgeschlafen. Dabei ist es geblieben. Sie muss Ihre Tochter zwar nach wie vor in den schlaf begleiten, aber wenn sie dann schläft wacht sie nicht wieder auf.
vielleicht hilft es ja auch bei dir.
liebe grüße
nantke

Beitrag von silvia_1 21.12.09 - 14:53 Uhr

Hallo Nantke,

vielen Dank für Deinen Tipp. Eine andere Userin hat mir den gleichen Tipp gegeben, ich werde das wohl tatsächlich mal ausprobieren. Das wäre so toll, wenn das klappen würde.

Vielen Dank und liebe Grüße
Silvia

Beitrag von nantke 22.12.09 - 13:38 Uhr

ich wünsche Dir viel Erfolg dabei.
Ich weiß wie es ist kaum Schlaf zu haben, allerdings habe ich das nicht so lange durchmachen müssen. Nur die ersten drei Monate. Dafür habe ich eine kleine Frühaufsteherin - 5 uhr morgens ist keine Seltenheit. Bin froh, wenn das mal vorbei ist.
Frohes Fest.
nantke

Beitrag von sunflower.1976 21.12.09 - 21:25 Uhr

Hallo!

Meine Söhne sind/waren beide recht schlechte Schläfer. Mein großer Sohn hat mit 17 Monaten von jetzt auf gleich durchgeschlafen, obwohl er mich vorher jede Nacht mehrmals brauchte. Drei Stunden Schlaf am Stück waren schon super...

Mein kleiner Sohn ist 14 Monate alt. Ich habe ihn auch in den Schlaf gestillt, sogar sehr gerne. Und in den ersten Monaten fand ich auch das nächtliche Stillen sehr schön (weil wir dann wirklich Zeit für uns hatten). Aber mit ca. 11 Monaten habe ich gemerkt, dass mein Sohn nicht mehr nur wegen Hunger trinkt sondern ab und zu nur kurz, um wieder einzuschlafen. Klar, er war an meiner Brust, als er eingeschlafen ist und für Babys gibt´s nun mal nichts Schöneres...
Ich habe mir dann überlegt, dass er von ca. 12 Uhr bis 5 Uhr nachts keine MuMi mehr bekommt - eben weil er in der Zeit nicht mehr richtig getrunken hat.
Klar, er hat heftig protestiert, zeitweise geweint und ist lange nicht eingeschlafen. Aber...er war NIE, nicht eine Minute alleine, während er geweint hat. Und das ist für mich der ganz große Unterschied zu den Tipps aus Büchern wie "Jedes Kind kann schlafen lernen". Ich habe ihn nicht alleine schreien lassen. In den ersten Nächten habe ich ihn im Arm gehalten und getröstet. Als das gut funktioniert hat, habe ich ihm im Bettchen (steht neben meinem) gestreichelt.
Seitdem schläft mein Sohn länger am Stück, auch wenn er noch nicht durchschläft.

Es tat mir weh, Jonas weinen zu hören. Aber meine Kraft war einfach zuende, zumal ich noch einen großen Sohn habe, der mich auch braucht. Ich war wegen meiner Müdigkeit sehr oft zu ungeduldig und auch unfair zu meinem großen Sohn und das konnte so nicht weitergehen.
Seitdem geht´s uns allen besser. Ich denke, der letzte Schritt zum durchschlafen kommt auch irgendwann von alleine.

LG Silvia

Beitrag von silvia_1 21.12.09 - 22:11 Uhr

Hallo Namenskollegin ;-)

das hört sich ganz genau wie bei uns an. Felix nuckelt meines Erachtens an mir auch nur als Schnullerersatz, wenn, dann trinkt er nur sehr wenig, mit Sicherheit nicht zum sattwerden. Ich habe mir auch schon das "Schlafprogramm" von Gordon durchgelesen, der eben auch den Tipp gibt, nachts für einen bestimmten Zeitraum das Trinken zu reduzieren, wie Du es ja auch gemacht hast. Wir haben auch fest vor, das jetzt im Weihnachtsurlaub meines Mannes durchzuziehen. Ich kanns mir nur momentan überhaupt nicht vorstellen, dass ich nachts noch länger als jetzt wach sein werde. Ich würde meinen Kleinen auch nie, niemals alleine schreien lassen, um Himmels Willen.

Bei mir ist es leider auch schon so, wie Du es schreibst, dass ich manchmal sehr ungeduldig und ungerecht mit unserem großen Sohn bin, und das tut mir so von Herzen leid, das möchte ich nicht mehr. Aber vor Müdigkeit kann ich einfach manchmal nicht mehr und bin sehr, sehr ungeduldig.

Hast Du Deinem Jonas eigentlich nachts dann etwas anderes angeboten? Und stillst Du tagsüber noch?

Liebe Grüße - Silvia

Beitrag von sunflower.1976 21.12.09 - 22:47 Uhr

Hallo Silvia :-)

Ich stille Jonas noch morgens, mittags und abends zusätzlich zu den normalen Mahlzeiten. Momentan möchte er auch noch gegen 5:30 etwas trinken. Aber die Zeit ist für mich völlig okay. Er wird im liegen gestillt und wir schlafen dann einfach weiter. Das ist eigentlich unsere einzige Kuschelzeit, ansonsten ist er nur in Bewegung...

Ich biete ihm nachts manchmal Wasser an. Aber meistens will er nichts. Seitdem ich ihn nachts nicht mehr stille, nimmt er einen Schnuller. Den hatte er vorher nicht genommen, aber ich hab´s einfach mal ausprobiert. Dadurch schläft er auch ruhiger.

Die ersten Nächte waren heftig. Ich hatte schon mal einen Versuch gestartet, nachts nicht mehr zu stillen. Aber da stand ich noch nicht 100%ig dahinter und es hat nicht geklappt. Erst als ich davon völlig überzeugt war, hatte ich auch genug Energie dazu. Mein Mann musste auch manchmal herhalten...

Mal sehen, wann er mal ganz durchschläft... Aber das lasse ich auf mich zukommen.

Viel Erfolg!

LG Silvia

Beitrag von luka22 22.12.09 - 15:03 Uhr

Bei deinem Posting muss ich ein wenig schmunzeln:

du kannst dein Kind nicht weinen lassen, bist aber wegen Schlafmangel sehr, sehr ungeduldig!!

Ist es nicht besser in 3 Nächten dein Kind zum Schlafen zu bringen, um dann wieder eine geduldige, weil ausgeschlafene Mama zu sein!
Und kein Mensch spricht von stundenlangm Schreien, sondern von 2 bis max. 7 Minuten, nach denen man das Kind wieder beruhigt und zeigt: Mama ist da! Es ist alles in Ordnung!

Liebe Grüße
Luka

Beitrag von luka22 22.12.09 - 15:00 Uhr

Liebe Silvia,

deine Verzweiflung kann ich sehr gut nachvollziehen, da ich selber einen körperlichen Zusammenbruch hatte. Weißt du, was sie in Guantanomo für Foltermethoden haben: Schlafentzug!
Wenn du noch nicht soweit bist, dein Kind nachts 2, 5 oder 7 Minuten weinen zu lassen, um ihn dann wieder zu beruhigen, dann ist dein Leidensdruck einfach noch nicht groß genug und alles bleibt so wie es ist. Die allerwenigsten Kinder kommen von heute auf morgen auf die Idee: "Eigentlich könnte ich ja jetzt durchschlafen!"
Leider liegen die Einschlafgwohnheiten deines Kindes einzig und allein in deiner Hand. Und nur DU kannst sie ändern. Das das nicht ohne Wut, weinen oder Frust seitens deines Kindes gehen kann, ist verständlich. Aber sieh es so: Du tust auch IHM einen gefallen, wenn er endlich mal in Ruhe eine Nacht durchschlafen kann!

Schau mal weiter oben den Thread "Jedes Kind kann schlafen lernen".

Liebe Grüße
Luka