Hilfe !! Schufa-Eintrag wegen Kontokündigung ?? Kann das sein ??

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von fraulehrerin 21.12.09 - 07:58 Uhr

Hallo !

Vor ca. einem halben Jahr ist unser Leasingvertrag ausgelaufen, wir haben dann einen Darlehensvertrag unterschrieben und das Auto weiter finanziert. Zusätzlich ist da so ne komische AutoDispo-Karte gekommen, also ne Kreditkarte, wo wir nutzen dürfen, aber die haben wir eh gleich zerschnitten, das wollten wir nicht, bekommt aber anscheinend jeder, der über diese Bank (Santander) was finanziert. So weit, so gut. Nun kommt ein Schreiben von der Santander, daß Ihnen eine Meldung der Schufa vorliegt und sie deshalb den Überziehungsrahmen auf NULL gesetzt haben....Ich bin geschockt: Wie gesagt, wir nutzen die Karte nicht, aber was mich schockt ist, woher kommt der negative Schufaeintrag ?? Wir haben weder irgendwas von nem Inkassoinstitut erhalten noch sonst irgendwas. Das einzige, was war, ist, daß wir im Juni unser Konto bei unserer Bank überzogen hatten. Der Bank haben wir dann schriftlich einen Brief geschickt und einen Ausgleich innerhalb 2 Monaten vorgeschlagen. Darauf kam von der Bank ein Schreiben, daß das Konto zum 31.07. aufgelöst wird und dann nicht mehr genutzt werden kann. Naja, das Konto haben wir dann sogar eine Woche VOR der Frist komplett ausgeglichen, das Onlinebanking funktionierte dann auch VOR der Frist nicht mehr, die haben alles gleich gelöscht, obwohl es immer hieß, der 31.7. Naja, ist ja egal. Jedenfalls stand in dem Schreiben weder direkt was von Kündigung noch von Schufaeintrag. Einfach nur, daß die Konten zum 31.7. aufgelöst werden.
Ist es möglich, daß ich durch DAS jetzt einen negativen Schufaeintrag habe ?? Obwohl ICH das mit dem Ausgleich vorgeschlagen habe und obwohl ICH bereits eine Woche vor der Frist das komplette Konto ausgeglichen hatte ??
Wenn ja, was kann jetzt passieren ? Wir sind bei einer neuen Bank, haben da nen Dispo, außerdem noch nen Privatkredit, bei dem 800 Euro noch offen sind (das Geld hat damals beim Hausbau nicht ganz gereicht). Ist es nun möglich, daß unsere neue Bank uns den Dispo bzw. auch das Konto kündigt, wenn die auch von dem negativen Eintrag erfahren ?? Wir brauchen den Dispo momentan immer so 5-8 Tage am Anfang des Monats, weil alle Kosten am 01. abgebucht werden und unsere Löhne erst zwischen dem 5.-8. drauf sind. Ich hab jetzt echt Schiß, daß uns das gekündigt wird und wir dann da stehen und nicht wissen, wie wir was bezahlen sollen.

Beitrag von swety.k 21.12.09 - 08:46 Uhr

Hallo,

offensichtlich hat Euch die Bank das Konto gekündigt, weil Ihr den Dispo überzogen habt. Vermutlich wurde in dem Zusammenhang auch der Schufa-Eintrag gemacht. Die neue Bank wird darüber informiert.

Mein Vorschlag: Geh sofort zu Deiner neuen Bank, erkläre, was da passiert ist und bitte sie, noch eine Weile die Füße stillzuhalten, damit Du das ganze klären kannst. Dann frag entweder bei der alten Bank nach, ob sie einen Schufa-Eintrag veranlaßt haben, oder frag direkt bei der Schufa nach, wer da welchen Eintrag gemacht hat. Wenn das Konto wirklich ausgeglichen ist und Du keine weiteren Schulden hast, muß die alte Bank den Eintrag löschen lassen. Da hast Du ein Recht drauf und das kannst Du auch verlangen.

Fröhliche Grüße von Swety (die bei einer Bank arbeitet)

Beitrag von windsbraut69 21.12.09 - 09:48 Uhr

Wenn die Bank das Konto gekündigt hat wegen unerlaubter Überziehung, dann führt doch DAS zu einem Schufaeintrag und nicht die Überziehung.

Bist Du 100% sicher, dass der Eintrag nach Kontenausgleich SOFORT gelöscht wird bzw. gelöscht werden muß?

Gelten da nicht die üblichen Fristen?

Gruß,

W

Beitrag von swety.k 21.12.09 - 10:33 Uhr

Hallo,

ja, so meinte ich das. Schufa-Eintrag wegen Kontokündigung. Wegen einer Überziehung gibt es nicht gleich einen Eintrag bei der Schufa.

Mit den Löschungs-Fristen kenne ich mich leider nicht aus. Ich weiß aber, daß der Schufa-Eintrag entfernt werden muß, wenn die Schulden ausgeglichen sind. Wie schnell das geht, kann ich Dir nicht sagen. Das ist sicherlich von Bank zu Bank unterschiedlich.

Fröhliche Grüße von Swety

Beitrag von windsbraut69 21.12.09 - 11:08 Uhr

Das ist nicht richtig.
Der Schufaeintrag muß nach Ausgleich der Schulden auf "erledigt" geändert werden, das ändert aber nichts an der 3jährigen Frist für den Eintrag!



LG

Beitrag von swety.k 21.12.09 - 11:16 Uhr

Ok, da hab ich mich geirrt. Aber wieso fragst Du mich, wenn Du es weißt?

Beitrag von windsbraut69 21.12.09 - 11:45 Uhr

Nach dem Absenden hab ich mir auch gedacht, dass es so klingt....

Ich war mir nicht sicher, ob Du einen regulären Schufaeintrag wegen Kündigung des Kontos meinst und das hat sich ja geklärt.

Soweit ich informiert bin, gibt es bei Schufa-Einträgen dann immer die gleiche 3jahres-Frist und die müssen nicht nach Bezahlung entfernt werden.

LG

Beitrag von fraulehrerin 21.12.09 - 14:16 Uhr

ALso, heißt das, es gibt quasi hierzu nen Schufaeintrag, aber ist der jetzt tatsächlich negativ ?? Mein früherer Kundenberater sagte mir vorher, sie hätten keinen Schufaeintrag verlanlasst...???

Beitrag von windsbraut69 22.12.09 - 10:15 Uhr

Ja, es KANN einen Eintrag geben und natürlich ist der dann auch negativ!

Wenn Du nicht anderweitig Probleme noch hast, die für den Eintrag in Frage kommen, hat die Bank wohl doch einen veranlaßt.

LG

Beitrag von fraulehrerin 21.12.09 - 13:54 Uhr

Ja, aber zu dem Zeitpunkt, wo das Konto gekündigt worden ist, war ich ja bereits innerhalb des Dispos und der Rest wurde ja auch innerhalb der Frist zurückgezahlt...

Beitrag von fraulehrerin 21.12.09 - 13:51 Uhr

Hallo !

Ich habe vorher mal bei der alten Bank angerufen. Lt. meinem früheren Kundenberater wurden von denen KEINE Daten an die Schufa weitergegeben. Ich hatte ja einen Dispo, der Dispo war teilweise "geduldet" überzogen, darauf haben wir dann den Vorschlag der Zahlung gemacht, worauf dann das Schreiben kam, daß die Konten gelöscht werden. Aber alles wurde letztendlich von uns ja vor dem Fristablauf zurück gezahlt. Und in der Zeit, wo wir ÜBER dem Dispo waren, haben wir nie irgendwas schriftliches gekriegt mit einer Aufforderung zum Ausgleich oder so, es handelte sich immer nur um Telefongespräche mit unserem Berater, der aber meist sogar noch die eine oder andere Rate trotz Überziehung des Dispos rausgelassen hat. Ich verstehe das nicht, ich meine, wenn die Überziehung NICHT geduldet worden wäre, aber so ???...

Beitrag von windsbraut69 22.12.09 - 10:16 Uhr

Wären Eure ganzen Überziehungen und Transaktionen wirklich abgesprochen, hätten die Euch doch das Konto nicht gekündigt!

LG

Beitrag von fraulehrerin 22.12.09 - 21:19 Uhr

Nein, das ist so nicht richtig. Es war immer alles mündlich und wir hatten am Ende richtig gut zurück bezahlt, es hat eigentlich nie Probleme gegeben, daß er uns was angedroht hat oder so. Und am Ende war es eben so, daß WIR das Konto auflösen wollten, weil wir zu einer anderen Bank mit null Kontoführungsgebühr und niedrigerem Dispozins gewechselt sind. Deshalb haben wir dann noch den Vorschlag mit der Ratenzahlung gemacht, mit dem Rest, was noch im Dispo war. Dann kam dann komischerweise die Kündigung, was ja "eigentlich" auch keine richtige Kündigung war, zumindest stand nirgends das Wort "Kündigung". Nur, daß unsere Konten eben zu dem bestimmten Zeitpunkt aufgelöst werden. Mir kam das damals schon komisch vor, weil ich nicht wusste, was ich davon halten sollte. Vermutlich hatten die auch einfach nur Angst, daß wir den Rest nicht zurück zahlen, weil die wussten, daß wir bereits eine andere Bank hatten und vielleicht deshalb das ganze. Aber wie gesagt, wir haben alles vor der Frist zurück bezahlt und ich finde -wenn es so wäre- echt unfair, denn immerhin habe ja quasi ICH das Konto gekündigt, ich habe denen die Ratenzahlung (übrigens auf 2x) vorgeschlagen bis zum übernächsten Monat wäre das Konto auf null gewesen, dann kommt von denen dieses komische Schreiben. Aber weder ein Ablehnungsschreiben noch ein Schreiben, daß sie es Annehmen noch eine richtige Kündigung...???

Beitrag von coppeliaa 21.12.09 - 09:59 Uhr


uh ja, kontokündigungen sind ganz böse und landen in der schufa.

- hol dir einen schufa auszug
- geh zum konsumentenschutz und frag da nach was rechtens ist und was nicht, frag auch wegen der fristen
- setz dich mit der alten bank in verbindung und lote die möglichkeiten aus den eintrag zu löschen
- ja, es ist möglich dass die neue bank euch gleich den dispo kündigt. keine ahnung ob es schlauer ist, dort aufzuschlagen und schlafenden hunde zu wecken, oder gleich mit offenen karten zu spielen.
- habt ihr sonstige kredite (haus) laufen? da kanns auch schwierig werden ...

alles gute

co

Beitrag von fraulehrerin 21.12.09 - 13:49 Uhr

Hallo !

Ich habe vorher mal bei der alten Bank angerufen. Lt. meinem früheren Kundenberater wurden von denen KEINE Daten an die Schufa weitergegeben. Ich hatte ja einen Dispo, der Dispo war teilweise "geduldet" überzogen, darauf haben wir dann den Vorschlag der Zahlung gemacht, worauf dann das Schreiben kam, daß die Konten gelöscht werden. Aber alles wurde letztendlich von uns ja vor dem Fristablauf zurück gezahlt. Und in der Zeit, wo wir ÜBER dem Dispo waren, haben wir nie irgendwas schriftliches gekriegt mit einer Aufforderung zum Ausgleich oder so, es handelte sich immer nur um Telefongespräche mit unserem Berater, der aber meist sogar noch die eine oder andere Rate trotz Überziehung des Dispos rausgelassen hat. Ich verstehe das nicht, ich meine, wenn die Überziehung NICHT geduldet worden wäre, aber so ???

Beitrag von fraulehrerin 21.12.09 - 13:57 Uhr

Ja, natürlich, wir haben einen riesigen Hauskredit #schwitz

Beitrag von coppeliaa 21.12.09 - 21:23 Uhr


von dem was du so schreibst, klingts echt nicht danach, als ob die alte bank da schwierigkeiten gemacht hat.

an eurer stelle würde ich mir schnellstens(!) einen auszug holen. es können auch irrtümer vorkommen. eintrag zur falschen person zugeordnet etc. es kann sonst was gewesen sein. klärt das!

für den hauskredit kann das nämlich BÖSE enden. kann u.u. zur kündigung führen. reagiert sofort!

alles gute

co