Bin am Ende-Bitte hilfe-habe Schreikind und weiss nicht weiter!

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Beitrag von 83sternchen 21.12.09 - 09:28 Uhr

Hallo ihr lieben,

meine nerven sind echt bald am ende,so habe ich zumindestens das gefühl. mein zweiter sohn wird in ein paar tagen ein jahr und er war schon immer ein sehr unzufriedenes baby was sehr viel geschrien hat die ersten monate stundenlang am stück. wir waren beim osteopathen zum einrenken und gerade auch wieder obwohl es eigentlich vor vier monaten abgeschlossen war. gerade beim schlafen schreit er extrem viel, er kann nicht mehrere stunden am stück schlafen und auch nicht selber einschlafen da ich ihn am anfang daran gewöhnt habe bei mir auf den arm in den schlaf gewogen zu werden,womit ich auch kein problem hätte wenn er nicht immer und immer wieder nach kurzer zeit wach werden würde und schreien würde. wir haben ihn sogar bei uns mit im bett und da schläft er auch nicht besser als in seinem bett. er wacht nachts auf uns schreit und schreit und wehrt sich wenn ich ihn auf den arm nehme zum beruhigen-ich weiss echt nicht wie ich meinem kind helfen soll und fühle mich einfach nur ganz schlecht dabei. ich weiss nicht was er hat-die ärzte sagen es wäre soweit alles ok. auch nach dem einrenken ist es keinesfalls verändert.

und hinzu kommt auch noch dass er mit seinem fast ein jahr immernoch nicht sitzen (auch wenn ich ihn hinsetze macht er sich steif) und nicht krabbeln und sich auch nicht hochziehen kann woran kann das liegen. ich weiss dass jedes kind sich anders entwickelt-blablabla... die ärzte meinten er müsste wohl dann krankengymnastik bekommen im januar muss ich zur u6 da werden wir das dann besprechen. habt ihr vielleicht eine idee woran das liegen könnte?? vielleicht hat er ja was an der wirbelsäule aber ich dachte ich wäre mit einem osteopathen an der richtigen adresse gewesen oder nicht?? ich möchte doch nur dass es meinem kind gut geht

ich hoffe ihr habt ähnliche erfahrungen gemacht und könnt mir helfen

lg 83sternchen

Beitrag von oldtimer181083 21.12.09 - 09:39 Uhr

Ohje,

du arme lass dich erstmal drücken, so ne lange Zeit denke ich ist echt nicht schön...
Wenn der Ostheopaten dir nicht helfen konnte,dann nimm dir ein Termin beim Kia und frag mal ob es sinnvoll ist bei einen Orthopäden zu gehen, einfach mal um abzuchecken das er gesund ist.
Ich denke mit einem Jahr müsste er doch sitzen können oder sich wo hochziehen, das mit dem krabbeln würde ich nicht so eng sehen, denn es gibt Kinder die krabbeln nie.
Unsere Tochter schrie nur die ersten 12 Wochen,hat uns aber vollkommen gelangt,denn es geht extrem an die Substanz.
Unsere Maus schläft auch nicht von alleine ein,wir müssen sie auf den Arm nehmen und dann bobbeln bis die augen zufallen,erst dann kann man sie ins Bett legen...
Wirklich sagen woran es liegt,kann dir keiner,aber an deiner Stelle ab zum Kia und besprechen was man machen kann....


Lg Mel

Beitrag von frozaen85 21.12.09 - 10:08 Uhr

Hallo Sternchen,
mir kommt es vor, als sprichst du von meinem Kind. Nur ist das mit dem schlafen nicht ganz so schlimm, aber auch nicht gerade einfach.
Ich bin irgendwann auf eigene Faust zum Orthopäden und hab ihn untersuchen lassen. Es kam dabei raus, dass er das KISS-Syndrom hat und auf der rechten Seite total verkürzt ist.
Er hat an ihm rumgedrückt und danch ein paar Tests gemacht (diese hatte er davor auch schon gemacht) und es halt vieles besser geklappt.
Seit 4 Wochen gehen wir zur Krankengymnastik. Die geht eine halbe Stunde und Lukas schreit nur. Aber trotzdem hab ich das Gefühl, es bringt was.
Er setzt sich jetzt alleine hin und macht seine ersten Krabbelversuche. Aber von hochziehen oder sonstiges keine Spur.
Müssen jetzt auch zum HNO weil er keine Doppellaute spricht. Hängt wohl alles mit diesem KISS zusammen.
Vielleicht gehst du auch mal zu einem Orthopäden? Mich selber hat es dann sehr beruhigt. War mit meinen Nerven auch schon am Ende, aber das hat mir wieder Kraft gegeben. Und kleine Fortschritte sind ja auch schon sichtbar.
Alles Gute
Sandra mit Lukas, der jetzt schon 1 Jahr alt ist #schock

Beitrag von lissi83 21.12.09 - 10:37 Uhr

Hallo du!

Also das erste was ich auch gesagt hätte, wäre - Osteopath- das haste ja erledigt!

Hm, mit einem Jahr , nicht sitzen, krabbeln, hochziehen....bin mir nicht so sicher aber ich denke irgendwie schon, dass es eher spät ist! Und das, zusammen mit dem Schreien, hört sich irgendwie schon nach ner körperlichen Sache an!

Viell. mal zu nem anderen Osteopathen gehen#kratz ich meine bei anderen Dingen, sagt man auch immer -Zweite Meinung einholen-

Bei uns im Pekip ist auch ein Kind, was mit einem Jahr noch nicht sitzen, krabbeln, hochziehen kann! Das Kind muss nun auch zur Kr.gym. ! Kommt viell. auf euch auch zu!

Vielleicht ist dein Baby auch einfach nur total unzufrieden, weil es sich gerne bewegen möchte, es aber aus irgendeinem Grund nicht kann?!!

Ansonsten würde euch viell. eine Schreiambulanz helfen?
Frag mal ob es sowas bei euch in der Nähe gibt! Und wenn du da hin möchtest, schreibst du am besten auch gleich zwei Wochen vorher schon mal sowas wie ein Schlaf/Wach/Schreiprotokoll! Einfach ganz genau aufschreiben zu welchen Uhrzeiten das Kind schläft, wach ist, schreit und viell. noch was es da gerade gemacht hat und den Essplan! Das alles musste eine Freundin von mir auch machen!

Wünsche dir alles Gute und das euch geholfen wird!
Kopf hoch, es wird irgendwann wieder! Auch wenn das sicher nur ein kleiner trost ist!

glg

Beitrag von lucyfe 21.12.09 - 10:58 Uhr

Hey...

Fühl Dich gedrückt, das klingt wirklich nicht schön - ich hoffe, Du hast genügend Unterstützung von Seiten Deiner Familie, um das durchzustehen.
Natürlich ist es absolut wichtig, dass Du zunächst die Ursachen erforschst:
1. Ist es eine körperliche Problematik?
2. Wenn nicht, ist es etwas Psychisches?
An Ersterem hast Du Dich schon versucht, und es scheint soweit ja alles ok zu sein - was sagt Dir denn Dein Gefühl? Schreit er vor Schmerzen? Hör auf Deinen Bauch, wenn der sagt, Dein Süßer hat Schmerzen, dann ist das vermutlich auch so. Wir Mamas entwickeln recht schnell ein differenziertes Gehör für die unterschiedlichen Äußerungen unserer Babys und darauf solltest Du vertrauen, selbst wenn hundert Ärzte sagen, es sei alles ok, vielleicht findet der 101. endlich die Ursache. Also, was denkst Du?
Zum Zweiten: Wenn Du aber der Ansicht bist, dass körperlich eigentlich alles in Ordnung ist, dann bleibt im Grunde noch das Psychische. Hier gibt es viele Möglichkeiten. Kannst Du nachvollziehen, wann es besonders schlimm oder gut ist? Gibt es Situationen, in denen er Dich überrascht mit besonders liebem oder eben auch traurigem Verhalten? Ich weiß, das klingt sehr rational, aber ich bin der Ansicht, dass unsere Babys nicht völlig ohne Grund und jeden Tag anders Verhalten an den Tag legen. Dass wir es nicht verstehen, ist ein Problem, aber vielleicht kann man sich der Lösung durch Ausschlussverfahren nähern. Ich habe es immer so gehandhabt: Es gibt für meinen Sohn eine Checkliste, die immer länger wird zugegeben, aber ich kann mich dennoch daran orientieren.
1. Hat er Hunger? Hat er Durst?
2. Ist er sauber?
2. Hat er Angst, allein zu sein?
3. Hat er zuviel Input und Probleme, diesen zu verarbeiten?
...
Das sind eigentlich die wichtigsten Punkte. Da Du schreibst, dass er sehr schlecht schläft, ist er vermutlich auch latent müde, was vielen Babys wirklich zu schaffen macht (daher vielleicht auch die etwas nachhängende motorische Entwicklung?). Gerade das Entspannungsproblem ist das Schwerste und zugleich Wichtigste, um das in den Griff zu kriegen, muss man genau analysieren, woran echte Entspannung scheitert, warum das Einschlafen Probleme bereitet und warum er wieder aufwacht. Ist er tatsächlich mal richtig ausgeschlafen und trotzdem schlecht drauf, ist definitiv etwas Anderes schuld, aber meistens ist nach einer echten Erholung auch das Ergebnis überragend: Ein zufriedenes Kind, dass sich freut und voller Elan ist, Neues zu lernen. Die Analyse kannst Du für Dich selbst machen, Hier würde ich folgende Punkte hinterfragen:
1. äußere Ruhe - ist es wirklich leise, wenn er schlafen will?
2. Bequemlichkeit (passen Bett, Matratze, Decke, Kissen / Schlafsack, Schlafanzug)
3. Dunkelheit + Wärme (Dunkelheit schafft Nachtgefühl, Wärme macht müde)
4. Nähe zu den Vetrauenspersonen (wenn er wach wird, bist Du dann in der Nähe oder muss er lange weinen)
5. Vorangehende Belastungen psychisch (Kampf gegen Geschwister um die Aufmerksamkeit der Eltern, Enttäuschungen beim Lernprozess ... - alles, was er vielleicht in Träumen aufarbeitet)
6. Hat er oft genug die Möglichkeit, zu schlafen? (meiner schläft nachts sehr lange, und tagsüber alle zwei Stunden noch einmal ca 1 Stunde)
7. Wie sieht das (Ein-)Schlafritual aus?
Ganz wichtig: Schlafen soll keine Strafe, sondern eine Belohnung sein - endlich Kraft schöpfen. Da darf kein Angstgefühl mitschwingen. Wenn er bereits weint, wenn Du nur in die Nähe des Bettes gehst, ist das ein eindeutiges Zeichen, dass er das aber so empfindet, dann muss man an der grundsätzlich erlernten Haltung arbeiten und schauen, warum er davor Angst hat...

Ich könnte hier noch unendlich viel schreiben, aber zunächst würde mich interessieren, was Du selbst denkst (besonders zu den Fragen) - wenn Du magst, kannst Du mir gern schreiben. Meine beste Freundin hatte ein ähnliches Problem mit ihrer Tochter, wir haben es analysiert und ein Schlaflernprogramm für die Kleine entwickelt, in der auch meine Freundin einiges umstellen musste, aber inzwischen schläft die kleine Prinzessin durch und ist viel entspannter, wenn es ans Schlafen geht - also wenn Du magst, schreib mir...

lG und alles Gute
Lucyfe mit Vincent (16.02.2009)

Beitrag von amadeus08 21.12.09 - 11:00 Uhr

oh je, da kann ich verstehen, dass Du verzweifelt bist.
Ich würde auch mal empfehlen, einen Orthopäden aufzusuchen und vielleicht aber auch einen anderen Osteopathen. Hast Du denn von dem, bei dem Du warst, gute Erfahrungen gehört? Sonst hör Dich vielleicht mal ein bisschen um oder suche im Netz, so habe ich auch eine gute gefunden. Aber wie gesagt, eine orthopädische Untersuchung wäre vielleicht auch mal sinnvoll, wenn er nicht sitzt und sich nicht hochzieht. Das mit dem Krabbeln ist ja nicht unbedingt immer so, das tun manche einfach nicht.
Aber vielleicht hat Dein Baby wirklich irgendwo im Bewegungsapparat Schmerzen oder halt ein Problem.
Ich drück ganz feste die Daumen dass es bald besser wird!!!
Lg

Beitrag von nordseeblume 21.12.09 - 11:15 Uhr

Hi Du,
wo dafür die Ursache liegt, wird sich vielleicht nicht genau klären lassen!

Einen Kinesiologen könnt ich noch empfehlen um die energetische Ursache abzuklären und zur Krankengymnastik würd ich auch auf jeden Fall, denn die Zwerge haben durch das viele Weinen ganz schön dolle Verspannungen und sie zu lösen schafft auch wieder Ruhe und Entspannung für die Babys!

Wie oft badest Du und tut es Deinem Zwerg gut?

Schau auch das Du Zeit für Dich hast, denn nur so kann auch Dein Kind ruhiger werden wenn es Dir wieder besser geht!

Alles Gute Euch,
Meike

Beitrag von yeahyeahyeah 21.12.09 - 11:29 Uhr

Hallo!

Kann dich verstehen, es macht einen fertig, wenn man seinem Kind nicht helfen kann. Hab kürlich ähnliches gehört...die sind zum Othopäden und danach ging's dem Kind gut..
Probier's aus..der arme Kleine...#klee

Beitrag von nina4175 21.12.09 - 12:52 Uhr

Ganz ehrlich? Ich halte weder was von Homöopathen, Ostheopaten noch Kinseologen etc..

Such dir aus dem Internet eine Schreibabyambulanz, gibt es oft an Kinderkliniken. Dort wird dein Kind nicht nur äußerlich untersucht, sondern auch ggf. Blutuntersuchungen gemacht - und dir wird auch geholfen.

Wichtig ist (wegen dem Schreien) dass DU ruhig bleibst, es überträgt sich nämlich ruckzuck aufs Kind. Es fällt schwer, ich weiß.

Versuch die Reize so gering wie möglich zu halten (kein TV oder Radio den ganzen Tag /abends), geregelter Ablauf und ein möglichst gleiches, KURZES Einschlafritual.

Beitrag von mavios 21.12.09 - 16:37 Uhr

Hallo!

Ich kann Dir auch nur empfehlen, nochmal zu einem anderen Osteopathen zu gehen. Ich war bei einem, der über landkreisgrenzen hinweg einen tollen Ruf hatte und der auch Mayas HWS Blockade entfernt hat. Aber er hat nichts im Bauchraum entdecken können. (wir haben solche Probleme mit ihren Bauchweh, vor allem nachts).

Als ich zu einem anderen Osteopathen ging, hat er herausgefunden, dass Mayas Leber vergrößert ist, weil der Gallensaft sich darin staut und hat die Verkrampfung dort gelöst. Außerdem meinte er, dass sie so unruhig wäre und soviel schreit und so schlecht schläft, weil die große Leber auf die Nieren drückt und diese so in Stress versetzt werden und so Adrenalin produzieren!

Ich werde auch nicht müde, immer und immer wieder zu verschiedenen Ärzten zu gehen, weil ich es auch nicht mit ansehen kann, dass es der Kleinen nicht gut geht. Zu 99% wurde ich nur mit Schulterzucken abgewiesen oder es wurde unterstellt, ich stelle mich an...:-[ Aber wenigesten der eine Osteopath hat mich ernst genommen und ist der Sache auf die Spur gekommen.

Probier alles durch was geht: Heilpädagoge, verschiedenen Pysiotherapeuten, Logopädie, Ergotherapie...irgendwer wird sicher erkennen, was Deinem Kleinen fehlt!! Ich drücke Dir ganz doll die Daumen!

LG