wie wird man rettungssanitäter?

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Beitrag von mvtue 21.12.09 - 13:17 Uhr

hallo!

ich bin im moment auf der suche nach einem neuen job für mich. klingt erstmal komisch, aber ich bin gelernte kinderpflegerin, diesen job musste ich erlernen, ich hatte keine wirkliche wahl.

jetzt bin ich ein jahr zuhause, weil wir nochmal nachwuchs bekommen haben und möchte nie wieder in meinen alten job zurück.

mein traumjob ist aber rettungssanitäter und ich bilde mir ein, dass sowas in nem lehrgang "erlernt" werden kann.

kann mir jemand weiterhelfen, wie so eine ausbildung oder fortbildung abläuft, etc.?

vielen dank und frohe weihnachten #niko

katharina

Beitrag von goldengirl2009 21.12.09 - 13:24 Uhr

Hallo Katharina,

der Weg zum RS führt Dich in eine anerkannte Rettungsdienstschule dann eine Zeit in einem Krankenhaus als Praktikantin und danach geht es ab auf eine anerkannte Lehrrettungswache nach dieser Zeit gibt es dann eine Abschlußwoche.

Soweit die Theorie, den Lehrgang zahlst Du selber oder Du bist z.B. ehrenamtlich im Bereich Katastrophenschutz tätig, dann kann es sein,dass Du den Lehrgang bezahlt bekommst,dafür musst Du dich dann auf x Jahre verpflichten.

Ach so, ich würde Dir allerdings empfehlen wenn Du es wirklich willst gleich den Rettungsassistenten zu machen.
Hast Du dich mal näher mit dem Berufsfeld Rettungsdienst beschäftigt ?


Gruß

Beitrag von mvtue 21.12.09 - 13:43 Uhr

hallo!

ja, ich wollte das schon immer werden, entweder ärztin (ja, das liebe abitur wollte nicht so mit mir...) oder eben rettungsassistentin/sanitäterin.
dass ich jetzt kinderpflegerin bin, hat mit meinen eltern zu tun.

wenn ich jetzt noch nicht ehrenamtlich tätig bin, trete ich z.b. beim BRK oder so bei und verpflichte mich x jahre und bekomme den lehrgang dann gleich zumindest z.t. bezahlt oder muss ich erst xjahre bei der organisation sein?

wie lange dauert dann die ganze ausbildung insgesamt?zum RS meine ich jetzt?

lg und #danke

Beitrag von zwiebelchen1977 21.12.09 - 13:25 Uhr

Hallo

Schau mal hier. Besser wäre aber Assistent. Verdienst besser und du darfst auch mehr

http://www.naw-berlin.de/ausbildungen/Rettungssanitaeter?gclid=CJjLktzC554CFYSX2Aoda1dSug

Bianca

Beitrag von mvtue 21.12.09 - 13:47 Uhr

#danke schön!!!!

glg

Beitrag von seikon 21.12.09 - 13:35 Uhr

Also ich kann dir nur sagen, wie es bei mir damals war (2001).

Ich war ehrenamtlich im Malteser Hilfsdienst und dort wurde ein Rettungssanitäterlehrgang angeboten. Der kostete 3000 Euro und wurde größtenteils durch Spenden und ebenfalls ehrenamtliche Tätigkeit der Dozenten finanziert.
Ich selbst musste einen Eigenanteil von 300 Euro leisten.

Der Lehrgang ging ein halbes Jahr lang (weil eben in Abendform. Also zwei mal pro Woche und einen Tag am WE).
Danach hat man eine Abschlussprüfung, die sowohl Theorie als auch Praxis umfasst. Nach dieser Prüfung musste ich je ein Praktikum im Krankenhaus und auf einer Lehrrettungswache ableisten. Nach diesen Praktikas war man erstmal Rettungshelfer. Danach konnte man noch einen Aufbaukurs machen, der bei uns in dieser Abendform 4 Wochen ging. Danach gabs dann noch mal eine Prüfung, und wenn man die schafft, dann ist man Rettungssanitäter gewesen.

Also die Lehrgänge fand ich wirklich gut. Hat auch gut mit meiner Ausbildung geklappt, dass ich das alles unter einen Hut bekommen habe.
Das mit den Praktika muss man organisieren. Im Krankenhaus musste ich immer mindestens 2 Wochen am Stück nehmen. Das hat sich etwas gezogen. Bei der Lehrrettungswache konnte ich das gut in Wochenendschichten "abfeiern".

Bedenke aber, dass das ein wirklich harter Job ist. Du musst körperlich sehr schwer tragen, was unglaublich auf den Rücken geht. Und wirklich familienfreundlich ist das auch nicht, da du meist mindestens 12, manchmal auch 24 Stunden Schichten hast.

Beitrag von mvtue 21.12.09 - 13:45 Uhr

hallo!

danke!

ja gut, familienfreundlich ist das nicht, schon klar, mein mann hat aber einen extrem familienfreundlichen ob und omas und opa sind immer in der nähe...

dann werd ich mich mal erkundigen...

glg

Beitrag von arienne41 21.12.09 - 13:57 Uhr

Hallo

Du kannst dich bei jeder Organisation informieren.

Meistens ist auf den Wachen 24 Stunden Dienst 48 Stunden frei und wenn du Nachts nur 2 Einsätze hattest bist du am ersten freien Tag wenn du morgens in dein Bett kannst.

Ansonsten gibt es noch 12 Stunden Schichten.

Dann noch mal ne Woche KTW 8 Stunden eigentlich nur tragen und irgendwo jemanden hinbringen z.B Dialiyse.

Vergiss nicht das auch Heiligabend usw gearbeitet wird.

Die körperliche Belastung kannst du mit einem Bauarbeiter vergleichen.

Patient wiegt 75 Kg und die Trage 25 Kg.

100 kg für 2 Personen.

Gruß Ariennne Rettungsassistentin

Beitrag von mvtue 21.12.09 - 14:07 Uhr

hallo!

also an der körperlichen belastung solls nicht scheitern.

ich habe in der lebenshilfe in wohnstätten gearbeitet, da mussten wir oft die viel zu übergewichtigen, nicht bewegungsfähigen menschen umsetzten bett-rolli rolli-tisch, etc. war auch nicht immer ein spaß, aber irgendwann hab ich mich dran gewöhnt...

feiertag arbeiten bin ich auch gewöhnt durch den wohnheimdienst. da hatte ich auch schichten und "blöde" arbeitszeiten, aber das hat mir trotz kind nichts ausgemacht.

ich informiere mich jetzt erstmal und sprech mit denen mal und dann guck ich, ob das wirklich das richtige ist.
lg

Beitrag von seikon 21.12.09 - 14:32 Uhr

Du kannst auch erst mal den sog. Sanitätshelfer machen.
Das ist im Prinzip ein erweiterter Erste Hilfe Kurs.
Der normales EH Kurs geht ja ein Wochenende.
Der Sanitätshelfer geht über zwei Wochenenden.
Das ist also mal schnell gemacht und auch ne gute Auffrischung für die eigenen EH Kenntnisse.

Mit der "Ausbildung" kannst du dann ja vielleicht ein oder zwei Schichten als Praktikant zum schnuppern mal mit auf einem RTW fahren und schaun, ob dir das liegt.

Beitrag von mvtue 21.12.09 - 21:04 Uhr

#pro

das ist eine super idee!

werd da nach neujahr mal anrufen und mit denen nen termin machen, dann informier ich mich mal!

glg und #danke