Meine Mutter :-(

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von pi-pilotta 21.12.09 - 14:26 Uhr

Hallo ihr Lieben,
seit langem schon beschäftigt mich das Verhalten meiner Mutter:-(aber ich fang mal von vorn an:-).
Meine Mutter leidet seit ich denken kann an einer psychischen Erkrankung:-(. Als Kind war das nicht immer ganz einfach für mich, da man sich vor allem für vieles und das komische Verhalten, die Schuld gibt:-[Meinen Bruder, der 3 Jahre jünger ist hat das natürlich emenz zusammengeschweist:-D. Ich kam langsam in Pubertät und mit ihr besserte sich der Zustand meiner Mutter auch. Endlich konnte ich ein"normales"Leben führen:-D. Das hört sich jetzt schon gemein an, aber ich musste immer Rücksicht nehmen was ich wie, wo und wann meiner Mutter sagen kann oder nicht.
Mittlerweile sind natürlich etliche Jahre vergangen und vor fast 2Jahren kam unsere Tochter auf die Welt. #huepf
Mit der Geburt kam auch langsam die Veränderung meiner Mutter wieder. Sie verhält sich seit gut einem Jahr schon wieder so ähnlich wie damals in meiner Kindheit:-( Gut, sie ist jetzt auch in den WEchseljahren angekommen#schwitz.
Recht machen kann man ihr eh nix, und austeilen kann sie wie sie will:-[Zum 1. Geburtstag meiner Tochter,meines Mannes und zum Besuch des Nikolauses erschien sie nicht, weil ihr alles zu viel ist.....:-( Ich muss das immer verstehen, aber wenn sie was von mir will muss ich gleich rennen:-[Schlecht machen tut sie mich leider auch immer wieder vor anderen(ihrer Meinung nach bin ich zu dick mit 55kg, bla bla bla)
Ebenso fühlt sie sich in allem benachteiligt, wirft mir das auch vor dass meine Tochter einen engeren Bezug zu meiner Schwiemu hat wie zu ihr.Was ja auch nachvollziehbar ist, schließlich lässt sich meine Ma ja selten blicken.
Im Moment merke ich einfach, dass meine Mutter und ich grundverschieden sind und ich mit ihrem Krankheitsbild nicht immer klar komme:-[Dauernd muss ich mich für alles entschuldigen, ich hab es so satt.#schmoll
Eigentlich bin ich immer offen und ehrlich zu ihr, aber ich hab auch Angst davor ihr zu sagen was mich stört, da sie ja gleich wieder mit ihrer Krankheit kommt#heul.
Entschuldung für das lange #bla
Aber das musste jetzt mal raus.
Vielleicht hat ja jemand von euch nen Tipp für mich, wie ich mich verhalten soll. Vielleicht tät ein bisschen Abstand ganz gut?

Beitrag von mike-marie 21.12.09 - 14:51 Uhr

Ich weiß ja nicht was für eine krankheit deine Mutter hat aber wie wäre es mal mit akzeptieren und verständniss aufbringen?

Ich hab seit Jahren Borderline, ich ruhe mich zwar nicht auf dieser Diagnose aus, aber selbst heute noch handel ich manchmal etwas anders als "normale" Menschen. Würden meine Freunde und Verwandten so denken wie du wäre ich ganz schön einsam #schmoll

Beitrag von uditore 21.12.09 - 15:57 Uhr

Naja, ich seh das etwas anders als meine Vorrednerin.

Verständnis ja klar. Aber seit Kindheit schon? Und wer hat Verständnis für dich?
Das du dich immer um sie kümmerst, ja finde ich richtig. Aber wenn es dich innerlich selbst kaputt macht, musst du etwas Abstand nehmen. Einfach nur um dich selbst zu schützen.

Ich würde meine Mutter niemals in Stich lassen, aber ich würde auch versuchen nicht mehr alles an mich ran zu lassen.

Nein direkt sagen was los ist würde ich nur machen wenn du dir sicher bist das es sie nicht verletzt. Denn wenn sie Depressionen hat, solltest du schon Rücksicht nehmen.

Mein Schwager hat seit 10 Jahren Depressionen und mein Mann kümmert sich um ihn,auch die Frau.
Aber mein Mann kommt oft an seine Grenzen, dann nimmt er etwas Abstand, tankt Kraft und geht wieder hin.

Versuch es lockerer zu sehen nicht um sie zu verstehen, sondern um dich selbst zu schützen.
Aber ich versteh dich.

Beitrag von alpenbaby711 21.12.09 - 20:06 Uhr

Also ich finde auch Verständnis haste ja aber hat dich mal jemand gefragt wie sehr negativ deine Mutter dein Leben beeinflußt hat als KIND!!!

Ela