ich bin so sauer

Archiv des urbia-Forums Mein Tier & ich.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Mein Tier & ich

Welches Haustier passt zu unserer Familie? Wie oft muss ein Hund geimpft werden? Woher bekommen wir Rennmäuse? Tierliebhaber finden in diesem Forum Antworten auf alle Fragen rund um die Tierhaltung. Achtung: Über unser Forum dürfen keine Tiere weitergegeben werden.

Beitrag von jacky.26 21.12.09 - 15:04 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich war vor 2 Wochen beim TA mit meinem Border Collie (8 Monate) er sollte Augentropfen bekommen, weil seine Augen so rot waren.... wir hatten vorher schon eine Creme vom TA bekommen, aber da wehrte er sich immer sehr gegen... und ich wollte ihn nicht so quälen....

Nun der Hammer: Die Tierärztin meinte "ach das kommt immer auf den Willen drauf an" (ich bin konsequent)

Ich weiß gar nicht wie ich das beschreiben soll, was dann stattfand....

Sie und ihre Helferin nahmen ihn.. die Helferin quetschte ihn zwischen ihre Beine und die Tierärztin hielt seine Schnauz fest und versucht nun die Tropfen rein zu bekommen... aber er wehrte sich sehr... sie wurden immer grober... dann bekam er ein Maulkorb um und sie hebten ihn auf den Untersuchungstisch... stemmten sich fast auf ihn, er drehte sich hin und her und sprang vom Tisch.. dann sahen sie endlich ein, dass es nichts bringt und gaben ihm eine Antibiotika Spritze...

Ich ging also völlig geschockt nach Hause...

Am nächsten Tag wollte mein Partner in ins Auto heben und er schrie wie sonst was... mein Partner dachte das er ihn vielleicht falsch angehoben hat.... doch am nächsten Tag das gleiche... wir ab zu TA (aber zu einem anderen) Verdacht auf Rippenbruch... Hund musste geröngt werden..

Zum Glück stellte sich raus, das es nur eine Prellung an den Rippen ist...

Ich bin so sauer!!!!!!!!!!

Wie würdet ihr reagieren?? Da die TA Rechnung von der Spritze und der grausamen Untersuchung erst noch kommt...

Danke fürs lesen.... ist viel geworden... :-[

Lg, Jacky

Beitrag von simone_2403 21.12.09 - 15:39 Uhr

Hallo

Vom anderen Ta bestätigen lassen.Es sollte auch drin stehen das diese Verletzung auf Grund der Behandlung erfolgte.Die Rechnung könnte sich diese Dame gepfelgt auf den Bauchnabel klatschen und sie sollte froh sein das ich sie nicht beim Tierschutz anzeige bzw die ganze Sache überhaupt zur Anzeige bringe.

lg

Beitrag von booo 21.12.09 - 17:22 Uhr

Da kannst du ihr leider nicht viel. Die Leistung hat Sie erbracht und daher muss die Kundin auch zahlen und ein Tier welches sich wehrt, achtet nicht darauf ob es sich selbst verletzt. Zudem wenn eine Behandlung notwendig ist, muss man eben mit rabiateren Mitteln ran. Ob das in em Fall notwendig war oder nicht ist da jetzt auch egal. Letztendlich liegt es im Auge des BEtrachters ob das nun zu grob war oder nicht.

Ich finde es auch nicht ok, aber das ändern nichts an den Tatsachen

Beitrag von simone_2403 21.12.09 - 17:35 Uhr

Entschuldige bitte aber eine diagnostizierte Rippenprellung berechtigt ja wohl dazu ihre "Leistung" zu verweigern.

Ich seh es selbst bei unseren Hunden das man auch mal etwas härter zugreifen muss vorallem bei unserem rüden darf ich da nicht zimperlich sein,allerdings hatte mein Hund dadurch noch nie eine Rippenprellung und auch meinem TA würde ich was erzählen wenn er meine Tiere so behandeln würde.

Den Tierschutz würde ich auf alle Fälle über diese "Behandlungsmethoden" dieser TA informieren und mir eventuellen Schadensersatz vorbehalten.

Beitrag von booo 21.12.09 - 17:55 Uhr

Da wirst du nicht weit kommen. Erstmal muss Sie beweisen dass die Rippenprellung auch davon kam und nicht erst später beim spielen etc passiert ist? Immerhin waren bis dahin ja 1 oder 2 Tage vergangen.

Und selbst wenn, kann sie immernoch sagen der Hund sei unglücklich gefallen, weil er so gezappelt hat.

Wie auch immer: Wenn sich die Tierärztin quer stellt, wird man da kaum was erreichen.

Beitrag von simone_2403 21.12.09 - 18:03 Uhr

Ganz ehrlich,darauf würde ich es ankommen lassen denn sowas geht echt garnicht.Zumindest würde ich sie darüber informieren ihre "Leistung" in keinem Fall zu zahlen und würde ihr das Gutachten des anderen TA beilegen.Der Anruf beim Tierschutz bzw Tierärztekammer aber den hätt sie sicher.

Beitrag von booo 21.12.09 - 18:32 Uhr

Klar, ist deine Meinung. Es wird aber kaum was bringen. Sie hatte ihre Gründe warum sie den Hund so gehalten hat und die Besitzerin ist nicht eingeschriten......

Beitrag von simone_2403 21.12.09 - 18:39 Uhr

Einen 8 Monate alten Hund "halten" das er sich die Rippen prellt? Da gehört massive Gewalt dazu und die Besitzerin war nachvollziehbar geschockt.

Durchkommen würde die TA mit so einem Verhalten bei mir nicht.

Beitrag von booo 21.12.09 - 18:45 Uhr

Ist egal wie alt der Hund war. Mir hat eine 5 Monate alte Katze den Arm geschreddert und bevor man sich beissen lässt greifft man eben herzhaft zu. Und wenn ein Tier sich arg wehrt ist sogar schnelles und festes zupacken ein muss damit sich keiner sonst weiter verletzt, vor allem das tier.

ich heiße es nicht gut, wollte nur sagen, dass es nichts bringen wird.

hab auch schonmal einen 6 Monate alten Hund einer Tierärztin ins Gesicht beissen sehen... also mit dem Alter hat es nichts zu tun.

Beitrag von simone_2403 21.12.09 - 19:24 Uhr

"quetschte ihn zwischen die Beine" "stemmten sich auf den Hund" DAS hat mit feste zupacken aber rein garnichts mehr zu tun.

Unser TA behandelt Hunde Grundsätzlich mit Haltis von daher möchte ich sagen tut es mir leid für die TA aber selbst schuld mit soetwas muss sie rechnen vorallem wenn ein Tier Schmerzen und Angst hat.Wir haben das große Glück einen TA mit Herz und Verstand zu haben einen der die Behandlung auch mal in seinen Garten verlegt weil die Hunde da "entspannter" sind und wenns gar nicht geht kommt er auch mal nach Hause denn viele Tiere sind in heimischer Umgebung ganz anders drauf.

Diese TA von der die TE spricht, hat eindeutig ihren Job verfehlt.

Beitrag von herzensschoene 22.12.09 - 09:12 Uhr

""Sie hatte ihre Gründe warum sie den Hund so gehalten hat""

die hatte sie in diesem fall ebend nicht!
die tierhalterin wollte statt eine creme augentropfen haben. nur aus diesem grund ist sie zum tierarzt gegangen. der tierarzt wollte den starken max makieren und der tierhalterin mal zeigen wie man ordentlich mit einem hund umgeht. das ist gehörig schief gelaufen und er hat den hund dabei verletzt.

klar sehe ich ein, dass es immer wieder situationen gibt, wo mann fest zugreifen muss. aber in dieser situation war es einfach nicht nötig.

viele grüße maren

Beitrag von booo 22.12.09 - 09:40 Uhr

Das schrieb ich ja oben, ob es nun nötig oder eher unnötig war ist ansichtssache. Aber einen Grund hatte sie definitiv: Der Hund braucht Augentropfen, die mussten rein, Hund gezappelt, sie festgehalten, hund weitergezappelt, sich dabei verletzt

Beitrag von herzensschoene 22.12.09 - 10:42 Uhr

nein, ebend nicht.

lies dir doch bitte das eröffnungsthread durch.

die tierhalterin wollte sich augentroipfen holen, weil der hund die salbe nicht mochte. der tierarzt wollte beweisen, dass er die salbe in die augen des hundes bekommt und hat nur deshalb solche gewalt angewendet. und das geht einfach nicht.

einen junghund dermaßen zu ängstigen nur weil man stärke demonstrieren will.

da heiligt nicht der zweck die mittel.

viele grüße maren

Beitrag von booo 22.12.09 - 18:36 Uhr

Da es die TE ja selber nicht egschafft hat, wollte sie ihr die Anwendung eben zeigen...


Wie gesagt, ich fine es auch nicht gut, aber die Tierärztin wird sich nunmal mit Argumenten rechtfertigen wenn man ihr blöd kommt

Beitrag von herzensschoene 22.12.09 - 19:16 Uhr

na ja, aber mal ehrlich.

sie hat es nur mit grober gewalt und zu zweit geschafft den hund zu bändigen und hat ihn dabei noch verletzt.

heißt das jetzt, dass die te. ihren hund dreimal täglich mit gewalt festhalten soll, um die salbe reinzukriegen wenn vielleicht augentropfen kein problem wären?

das die ärztin auf die bezahlung der rechnung besteht, da bin ich mir auch sicher.

ich würde aber auf jeden fall ihr eine saftige mail schreiben und dort nicht mehr hingehen.

viele grüße maren

Beitrag von booo 22.12.09 - 19:36 Uhr

Na mal ganz ehrlich, es geht nur um Augentropfen? Bei einem Verband muss man ihn dann wahrscheinlich in narkose legen oder wie?

Evtl hat sie ihn unglücklich gehalten, aber normalerweise bin ich da auch für eine einmal hau ruck und gut fixieren und rein damit, wenn das tüdeltü vorher nichts gebracht hat

Beitrag von herzensschoene 22.12.09 - 20:17 Uhr

ich glaube wir reden aneinander vorbei oder du liest dir die mails nicht richtig durch.

sie hat ihn nicht ruckzuck festgehalten. sie haben mit zwei mann versucht ihn festzuhalten, haben ihm einen maulkorb verpasst, haben sich auf ihn draufgelegt, er ist trotzdem vom tisch gesprungen. und das alles, um dann zu sagen okay er bekommt eine spritze.

das bei einem acht monate altem hund.

wie gesagt, wat muss, das muss. ruckzuck festhalten und dann rein damit ist die absolut richtige variante. wenn mein kater bei einer behandlung zicken macht, wird er ruckzuck ins handtuch eingewickelt und dann kann er keine zicken machen. er kann sich dabei aber auch nicht verletzen.
einen hund so festzuhalten, dass er eine rippenprellung bekommt ist einfach unprofessionell.
wie gesagt, es geht nicht ums festhalten sondern um die art wie.

manchmal muss man dem tierhalter auch mal glauben.

viele grüße maren

Beitrag von booo 23.12.09 - 13:39 Uhr

>>>wird er ruckzuck ins handtuch eingewickelt und dann kann er keine zicken machen. <<<

DEIn kater vielleicht, aber es gibt Katzen die trotz absoluter Fixation noch toben!


Wir reden aneinander vorbei, auch heisse ich ja nicht für gut wie sie vorgegangen ist, aber sie wird Gründe haben bzw Argumente wenn man ihr ans Bein pinkeln will:


>>>sie haben mit zwei mann versucht ihn festzuhalten<<<
Alleine kann man keinen Hund der tobt festhalten

>> haben ihm einen maulkorb verpasst<<<
Zur Sicherheit, panische Hunde beissen schnell

>>>haben sich auf ihn draufgelegt<<<
Um ihn unten zu halten, ist völlig normal

>>er ist trotzdem vom tisch gesprungen<<<<
In absoluter Panik kann das passieren.

>>und das alles, um dann zu sagen okay er bekommt eine spritze. <<<
Um ihn nicht weiter zu traumatisieren

Beitrag von herzensschoene 23.12.09 - 15:27 Uhr

ja du hast ja recht, aber war das alles nötig?

nur um zu beweisen, dass man es besser kann muss der hund so leiden.

weißt du, mir geht es einfach darum, dass es immer wieder menschen gibt, die meinen es absolut besser zu können und das mit allen mitteln unter beweis stellen wollen. egal, ob dann ein hund rippenprellungen davonzieht.

es war einfach in diesem moment unter diesen umständen nicht nötig.
der hund ist opfer einer tierärztin geworden, die beweisen wollte was sie kann.

und das stinkt mich an.

viele grüße maren

Beitrag von booo 23.12.09 - 16:27 Uhr

Ich finde schon dass es nötig war. Die Besitzerin hat es bisher nicht geschafft und das Tier muss behandelt werden und als Tieratzt zeigt man den Besitzern dann wie man es richtig macht.. wie man ein Tier z.b. richtig fixiert.

Dass es dann so aus dem Rudel gelaufen ist ok, klingt unschön, kann aber passieren, wie gesagt, dass sie nicht eingeschritten ist, selbst schuld.


Dass die Ärztin aber dann doch eine Spritze gegeben hat, zeigt ja auch dass sie nicht mit ALLER Gewalt versucht hat.

Weißt du, es gibt Kaninchen die haben sich beim zappeld die Weirbelsäule oder das Genick gebrochen... da kann man sich auch drüber streiten ob man das Tier denn zum behadeln festhalten musste oder nicht...


Als Außenstehender sieht es meist aber auch brutaler aus, als es ist.

Viele Besitezr fallen ja schon halb in Ohnmacht wenn man ihrem geliebten Fiffi einen Maulkorb anzieht oder der lieben Muschikatze in den Nacken greift..


Ich war nicht dabei, also kann ich es nicht beurteilen, wollte nur die Seite der Tierärztin etwas erläutern, vor allem in dem Fall, wenn man ihr nun ans Bein pinkeln will.

Beitrag von herzensschoene 23.12.09 - 16:59 Uhr

damit hast du absolut recht. wir waren nicht dabei.

und dass jeder eine andere meinung hat, wie doll sein tier festgehalten werden muss oder nicht ist auch in ordnung.

ich glaube am besten wäre es, wenn beide parteien ihren standpunkt darstellen könnten. vielleicht gab es ja auch da missverständnisse.
das werden wir beide hier auch nicht aufklären.

viele grüße und einen fleißigen weihnachtsmann wünscht maren#niko

Beitrag von saturablau 21.12.09 - 15:40 Uhr

Wow,das ist ja der Oberhammer! Ich wäre genauso stinksauer wie du!
Keine Ahnung wie ich reagieren würde. Aber das geht doch nicht,das dem Tier so weh getan wird! Da kriegt euer Hund nen Knacks fürs Leben.......was sagt denn der andere Tierarzt dazu?
Ich meine die hauen sich ja nicht gegenseitig in die Pfanne,aber das ist ja echt grausam.

Beitrag von jacky.26 21.12.09 - 16:39 Uhr

Danke Saturblau.. ja eben der andere TA mochte gar nichts dazu sagen... aber ich werde dort nochmal hinfahren und mir eine Rechnung ausstellen lassen für das Röntgen, dass hatten wir im Schock gleich bezahlt.

Beitrag von saturablau 21.12.09 - 16:48 Uhr

Aber dann lass dir wie Phoebemiau geschrieben hat, das auch schriftlich geben mit der Verletzung.
Alles Gute für euch und euren Hund!

Beitrag von smr 21.12.09 - 16:01 Uhr

Hallo!
Vom zweiten TA bestätigen lassen, daß die Rippen geprellt sind, Rechnung nicht bezahlen. Sagen, was davon zu halten ist.
Allerdings muß ich in dem Punkt der TA zustimmen: was sein muß, muß sein. Augentropfen oder Creme ist da noch das wenigste. Was machst Du, wenn Dein Hund mal was richtig Lebenswichtiges benötigt und Du willst es ihm nicht "antun"?
LG
Sandra

  • 1
  • 2