Nabelschnurblut einlagern, was haltet ihr davon??

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von jennynrw27 21.12.09 - 15:34 Uhr

Hallo an alle Kugelbäuche...
Ich hab da mal ne Frage zum Thema Nabelschnurblut einlagern!
Ich hab mir schon Info-Material angefordert und was da so drin steht, klingt schon sehr überzeugend!
Allerdings arbeitet meine Schwester bei der Krankenkasse und sie hat auch einige Contra-Kriterien aufgezählt!
Ich bin mir im Moment nicht sicher, ob die ca. 2500 Euro
gut angelegt sind, oder ob es vielleicht doch eher mit "Geldmacherei" zu tun hat ( zumindest ein bisschen#kratz)
Ich muss dazu sagen ich komme aus einer Familie, die schon fast vollständig an Krebs verstorben ist!
Wenn ich mit dem Nabelschnurblut etwas retten könnte, was sonst nur schwer möglich wäre, wäre das doch Grund genug so viel Geld anzulegen, oder???
Was haltet ihr davon??
Hat sich schon jemand dafür entschieden??
Freu mich auf eure Meinungen!
Lg jenny

Beitrag von kleinundrund 21.12.09 - 15:38 Uhr

Hallöchen,

also wir werden das Nabelschnurblut an die DKMS spenden. Der Vorteil dabei ist, dass es kostenlos ist und die Daten deines Baby gleich registriert sind. Im Fall der Fälle kommt man dann zwar an die eingelagerten Spenden ran, aber nicht an das des eigenen.

Das reicht uns völlig aus!

Grüßle,
kleinundrund mit Benedikt im Bauch (ET-13)

Beitrag von booo 21.12.09 - 17:30 Uhr

Wenn denn ein passender Spender dabei ist.....

Beitrag von kleinundrund 21.12.09 - 17:34 Uhr

Genauso wenig kann aber auch garantiert werden, dass das eigene Material, was eingelagert wurde, noch etwas taugt!

Ich hab selbst eine Zeitlang in der Mikrobiologie gearbeitet, wo bestimmte Bakterienstämme eigenfroren worden sind. Und das über Jahre.....nicht mal 30 % überleben diesen Prozess und je länger, desto schlechter die Ausbeute.....

Von daher.,..

Beitrag von booo 21.12.09 - 17:37 Uhr

Ja so ist es.

War auch nicht bös gemeint :-)

Ich werde es auch wahrscheinlich spenden.

Beitrag von kleinundrund 21.12.09 - 17:45 Uhr

#liebdrueck

Beitrag von cooky1984 21.12.09 - 15:39 Uhr

ist ne schwierige sache. sicher ist das viel geld. mit deiner vorgeschichte würde es aber vielleicht sinn machen. die frage ist jedoch, ob man es je verwenden könnte, auch wenn mal ein krankheitsfall bei euch auftritt...
ich werde es nicht machen, das geld hätte ich garnicht und ich glaube gerade bei den nabelschnurbanken die dafür so viel kohle nehmen ist es schon ein wenig abzocke aber das muss jeder selbst wissen...

Beitrag von e-mail4brimi 21.12.09 - 15:46 Uhr

Hi...
Das Blut kann leider nur 25 Jahre eingelagert werden so viel ich weiß... Also wenn er dann krank wird bringts nichts mehr... Soviel ich weiß wird es ja nur für Blutkrebs genutzt liegt das in der Familie?!
Ich habe von meinem Arzt gehört das eine Fremdspende besser ist als eigenes Nabelschnurblut. Es ist schwer das zu sagen ... mein Arzt sagt es ist wie mit einer alten Zeitung mann kann sie heute aufheben oder wegschmeißen aber es kann sein das man sie in ein paar jahren wieder braucht!

Wenn ihr das Geld habt dann lasst es für alle Fälle einlagern... auch wenn es leider noch nicht richtig erforscht ist! Wenn nicht spende es auf jeden Fall wenn alle Spenden würden müsste man nicht mehr einlagern...

Alles Gute...

PS: Es gibt glaub ich noch etwas günstigere Einlagerungsorganisatoren...

Beitrag von kleinundrund 21.12.09 - 15:48 Uhr

Es gibt die DKMS - die sind kostenlos, aber man hat dann eben keinen Anspruch auf das eigene Blut!

Dort wird das Blut sofort verwendet, wenn es benötigt wird!

Beitrag von myszka76 21.12.09 - 16:15 Uhr

Hallo!
Ich will es spenden.
Werde noch mit dem KH drüber sprechen, wenn ich im Februar zur Anmeldung hingehe.
#blume

Beitrag von analena78 21.12.09 - 16:15 Uhr

Hi Jenny!
Ich hatte mir das auch überlegt mit dem Nabelschnurblut. Auch aus einem ähnlichen Hintergrund, in meiner Family wird Krebs immer häufiger. Allerdings habe ich gelesen, das auch in den Erbanlagen der Stammzellen dann die Krebs-Anlagen schon vorhanden sein sollen. Außerdem wurden von etwa 2 Millionen eingelagerten Proben in Deutschland seit 30 Jahren oder so erst 3(!!!) wieder angefordert und auch verarbeitet wurden, keine Ahnung ob die was gebracht haben.
Ich bin noch am überlegen, ob wir das Blut spenden sollen, dann wäre es ja möglich das jemandem damit geholfen werden kann, und Euch als Spender kostet es nichts. Privat einlagern werden wir es wohl nicht.

LG
Analena

Beitrag von anibur 21.12.09 - 16:43 Uhr

Leider ist die Medizin noch nicht so weit, dass sie wirklich was mit dem Blut anfangen könnte... Sie könnte es aber auch irgendwann sein. Allerdings weiß man dann noch nicht ob es für diese zwecke richtig eingelagert wurde...

meiner meinung nach ist das geldmacherei und das lässt sich immer gut machen mit den ängsten der eltern.

sinvoll finde ich es die nabelschnur oder das blut darin zu spenden zu forschunszwecken. das wird eurem kind in ein paar jahren wohl eher weiterhelfen als wenn das blut irgendwo eingefroren liegt.

wir haben uns dagegen entschieden und das kann ich jedem nur empfehlen. und wir haben auch eine erbkrankheit in der familie die sogar mit dem rückenmark zusammen hängt!

LG

Beitrag von booo 21.12.09 - 17:36 Uhr

Ich werde es wahrscheinlich spenden.

1. Habe ich das Geld nicht unbedingt

2. Denke und hoffe ich, dass es in den 25 Jahren Haltbarkeit und zudem von der Menge her auch nur für ein Kind oder einen kleinen Erwachsenen ausreicht, wenn überhaupt von einem anderen dringener gebraucht wird.

Beitrag von jennynrw27 21.12.09 - 19:40 Uhr

Ich danke Euch allen erstmal sehr für Eure Meinungen!
Und wie man sieht, gehen die Meinungen eher gegen eine Einlagerung!
Wobei ich sagen muss, dass nach meiner Information schon weitaus mehr als nur Leukämie behandelt werden kann und das nur im Falle einer sehr frühen Erkrankung des Kindes die Gefahr besteht, dass das Blut, aufgrund von bereits vorhandenen Krebszellen, unbrauchbar ist.
Ich habe ja noch ein bisschen Zeit mir das Zuende zu überlegen, aber ihr habt mir auf jeden Fall schon mal sehr geholfen!#danke
lg jenny

Beitrag von skadi28 22.12.09 - 18:54 Uhr

Hallo, also ich habe mein Päckchen für die Entnahme des Nabelschnurblutes bereits zu Hause.ET ist Anfang Februar. Der Grund warum wir es gemacht haben, ist, dass unsere viejährige Tochter im Februar dieses Jahr an Diabetes erkrankt ist. Wir hoffen, dass das Neugeborene gesund ist und bleibt. Doch wenn man erstmal vorbelastet ist, fällt die Entscheidung leichter und was sind nachher 2000 EUR, wenn das Kind wieder gesund ist:-)

Alles Gute
Skadi