wer von euch hat allein entbunden? *jammerposting*

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von anjulia 21.12.09 - 20:09 Uhr

hallo mädels ...
so langsam krieg ich hier die krise ... ich liege hier seit der 23. ssw mit gebärmutterhalsschwäche/drohender frühgeburt. es hat sich dank temporärer haushaltshilfe und einem krankheitsfreien monat meiner tochter (1 3/4) wieder stabilisiert, aber die firma meines mannes ist einfach unmöglich. er kann einfach nicht freinehmen, auch nicht wenn meine tochter und ich gleichzeitig krank sind, wie letzte woche. er muss jetzt spontan seinen weihnachtsurlaub streichen, weil ein neues projekt ansteht ... und rund um den ET hat er schon etliche termine, wo ich sicher bin, dass er sie wahrnehmen muss, wenn er seinen job nicht verlieren will (er ist in probezeit und kriegt das auch ständig aufs brot geschmiert).
unser beider eltern wohnen weit weg und sind berufstätig, ich hab also wahrscheinlich niemanden, der "auf standby" bei mir sein kann - und sei es nur, um auf unsere große aufzupassen, falls es losgeht - geschweige denn, dass mein mann vielleicht zeit hat, mit zur entbindung zu gehen ... ganz zu schweigen von 2 wochen freinehmen, um als größere familie neu zusammenzufinden und mich irgendwie zu unterstützen ... so wie die da drauf sind, kriegt er nur ein "gibts denn keine oma" zu hören (so wie heute).
ich weiß ihr könnt nix dran ändern und ich will auch nicht sinnlos rumjammern, aber ich bin langsam so fertig, weil dadurch alles so schwer ist und ich immer mehr angst kriege, das alles nicht zu schaffen. ich kenne nur paare, wo der mann selbstverständlich alles stehen und liegen lassen konnte und mitging und danach so 2 wochen daheim mit angepackt hat.
mein mann leidet auch total drunter und schluckt schon alles, weil wir das geld echt brauchen (hausbau etc.).
ging es jemand ähnlich? habt ihr es irgendwie spontan geschafft oder alles vorher extrem organisiert (v.a. betreuung des großen kindes?)? wie war es allein zu entbinden? war jemand auch im wochenbett allein bzw. wie hat euer mann dann doch noch frei gekriegt?
danke für alles was irgendwie aufbaut ...
:-(
lg
anjulia (33. ssw)

Beitrag von uckaya 21.12.09 - 20:15 Uhr

Hi,

lass dich erstmal drücken. Ich hasse Arbeitgeber, die sich so sch.....e anstellen. Denken die nie daran, dass die Kinder ihre Rente finanzieren werden..... !!

Also ich kenne für die Zeit danach die Organisation wellcome (www.wellcome-online.de), die helfen wohl unbürokratisch und sehr praxisbezogen, auf die Große aufpassen, mit dem Kleinen spazieren gehen, damit Mama mal schlafen kann. In München gibt's wohl mehrere Standorte.

LG Andrea und trotzallem frohe Weihnachten.

Beitrag von binci1977 21.12.09 - 20:20 Uhr

Hallo!

Also bei meinem Sohn habe ich allein entbunden, weil ich erstens meinen Mann nicht dabei haben wollte und zweitens, er auf unsere Tochter aufpassen mußte.

So schlimm war es nicht, nur zwischendurch etwas langweilig.

Bei meiner Jüngsten habe ich 2 Freundinnen dabei gehabt, zum Schluß war es nur noch eine(die Geburt dauerte so lange und die eine mußte Heim zu ihren Kindern).

Das war auch ok.

Mal sehen, ob diesmal jemand mitkommt, oder ich es allein mache.


Ich geh das ganz locker an. Mir ist lieber, dass ich meine Kinder gut versorgt weiß, denn sonst habe ich keine Ruhe und kann mich nicht konzentrieren.


LG Bianca 20.SSw

Beitrag von daisy90 21.12.09 - 20:18 Uhr

hallo hatten so ein ähliches problem haben uns dann erkundigt und dir steht so wohl in der probezeit auch als so zu das du als mann zu der geburt so wie ein tag für die ämter gänge frei bekommst so haben die uns das gesagt.

lg

Beitrag von hase2101 21.12.09 - 20:19 Uhr

Hallo!

Hast du denn niemanden, der im Fall der Fälle deine Kleine versorgen kann? Das müsste ja auf jeden Fall irgendwie geregelt werden...

Die anderen Punkte finde ich persönlich jetzt nicht so schlimm - mein Mann hat sich noch nicht entschieden, ob er mit in den Kreisssaal kommt oder nicht. Ich lasse ihm auch die Entscheidung, beim ersten Kind war er dabei und fand es gar nicht lustig (war auch eine ziemlich "dramatische" Geburt). Ich würde es verstehen und akzeptieren, wenn er sich dagegen entscheiden würde. Dann würde ich die Geburt aber alleine "durchziehen" wollen, d.h., keine Mama, keine Freundin alternativ. Entweder mein Mann oder keiner! Den Großen können wir bei Freunden unterbringen, haben da auch 3 verschiedene Stationen zur Auswahl.

Ob mein Mann dann direkt Urlaub nimmt (und genehmigt bekommt) steht noch nicht fest, kommt auch alles ein bißchen drauf an, wann das Baby kommt. Zur Zeit stehen die Zeichen (auch wegen verkürztem GMH) auf Frühchen, und dann wäre es mir lieber, wenn er Urlaub nimmt, wenn der Zwerg dann nach Hause darf. Das kann ja je nach SSW ein bißchen dauern.

Ich würde sagen, guck, dass du eine Lösung für die Unterbringung deiner Großen organisiert bekommst und lass den Rest mal auf dich zukommen.

Du weißt doch: Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, Pläne zu schmieden ;-)

LG
hase2101

Beitrag von melanie237 21.12.09 - 20:21 Uhr

Hallo anjulia1

mein mann wird viellecith bei der Geburt auch nciht da sein, da der ET zimlich nah an seinem Flug fuer seine Umschulung in amerika ist.
Da wir auch noch 2008 umgezogen sind, wohnen wir nun 150km von meiner familie entfernt uns haben somit niemanden der mich begleiten koennte,geschweige denn sich um die Kinder kuemmern kann,waerend ich imKH boin.
Daher geh ich zum FA wo ich vorher wohnte, also womeien familie ist.
ich werde 2 bis 3 wochen vor dem ET dort hinfahren udn bei meiner Mutter bleiben.
Wenn es dann losgeht,ruf ich mein Mann an,der dann die 150km zu mir faehrt.
Ansonsten wuerde ich gerne meine schwester dabei haben.

manche Krankenhaeuser bieten auch Kinderbetreuung an, in solch faellen. Frag doch einfach mal nach.

lg mel

Beitrag von dydnam 21.12.09 - 20:26 Uhr

Aufbauen kann ich dich leider nicht. Aber vielleicht ist ja geteiltes Leid halbes Leid. Mir steht sowas nämlich auch noch bevor. Mein ET ist der 15.06.10. Natürlich hat mein Mann genau in dieser Zeit (von Mai bis Ende Juli) Feldwebellehrgang in München (ist etwa anderthalb Stunden von hier). Ich hab wirklich keinen Plan was das werden soll, wenn denn dann ganz plötzlich die Wehen losgehen. Weiß nicht, ob er da dann überhaupt wegkommt, wenn ja, wie lange es dauert, bis er da wegkommt. Ich selbst habe keinen Führerschein und mein Kurzer ist zu der Zeit dann gerade mal 15 Monate. Wir sind hier wegen dem Beruf meines Mannes erst vor Kurzem hergezogen, also auch keine Verwandtschaft in der Nähe (wohnen alle in Brandenburg) und soziale Kontakte hab ich auch noch nicht wirklich. Und selbst wenn das am Entbindungstag irgendwie klappen sollte, weiß ich nicht, was mit dem Kurzen passieren soll, wenn ich nach der Entbindung ein paar Tage im KH liege. Kann mir nicht vostellen, dass Männe länger auf dem Lehrgang fehlen darf, ist ja wichtig für seine Beförderung. Er meinte er lässt sich schon noch was einfallen - was das sein soll möchte ich mal wissen. Und letztlich werde ich wohl die ersten Wochen tagsüber komplett allein mit den beiden Kindern sein. Also alles noch so unklar. Darf da gar nicht zu sehr drüber nachdenken, sonst vergeht mir noch die Lust. #aerger

Wünsche dir trotzdem einen schönen Abend! Weiß wi du dich fühlst. #herzlich

Beitrag von babylove05 21.12.09 - 20:31 Uhr

Hallo

Oh du arme ... aber du schaffst das ...

Meine Schwester hat allein entbunden ( mit meiner Mama ) und ich werd es diesmal auch machen muessen ... ja ja so is das als Military Ehefrau ....

Werd auch meine Mama mit nehmen , also wenn er nicht frei bekommen sollte such dir jemand den du ganz ganz lieb hast un vertraust und nehm ihn mit ... Logisch is es IMMER schoener wenn der Papa mit dabei is aber bei einem gutem ersatz is das doch ein bissel ertraeglicher


lg Martina

Beitrag von baby.2010 21.12.09 - 20:38 Uhr

hi ich hatte eine entbindung allein.

udn kann esnur empfehlen,wenn man wenigstens eine "eigene hebamme" hat!!!!!!!!!!!! ansonsten ist es sch***!!!!!!!!!!!!!

Beitrag von anjulia 21.12.09 - 21:00 Uhr

hallo zusammen,
och vielen dank für eure antworten!! ich fühl mich gleich nicht ganz so schlecht, wenn ich das lese.
also ich werde jetzt schauen, dass meine tochter auf jeden fall versorgt ist - irgendwie ... sowohl während der geburt als auch nachher. (ich will halt nicht, dass es für sie aufgrund des abwesenden papas noch schwerer wird! er ist neben mir die wichtigste bezugsperson). irgendwas muss ich da auf die beine stellen. das ist das wichtigste ... alles andere muss spontan organisiert werden.
und die geburt ... naja, ich werde es auch allein schaffen. mir täte es halt auch für meinen mann leid, weil er schon bei der 1. maus nicht dabei sein durfte (not-ks mit vollnarkose).
danke für eure hilfe beim "gedankensortieren"!!!
lg
anjulia

Beitrag von femalix 21.12.09 - 21:31 Uhr

Hallo!

Weiß nicht, ob Dich das tröstet, ABER bei mir war das so:

1. Geburt: Mann frei, fährt mit in Klinik, hat die Hunde im Auto und verdrückte sich alle 15 Minuten für 30 Minuten nach draußen.... hätte genausogut alleine im KH sein können, da er mit Abwesenheit glänzte.
Er hatte dann auch 3 Wochen frei. Die nutzte er, um bei seiner Mutter zu renovieren... Ich sah ihn so alle 7 - 8 Std. mal, da steckte er den Kopf durch die Tür, stellte mehr fest als das er fragte: "Du brauchst ja nichts!" und wusch.... war er wieder verschwunden.
Unsere Tochter war irgendwas zwischen 12 und 16 Wochen, als er ihr zum erstenmal die Windeln wechselte...

2. Geburt: Okay, Mann anwesend, aber keine Hilfe. Tat nichts, worum ich ihn bat, keine Rückenmassage, kein nichts, hatte eine Autozeitschrift bei, die sehr, sehr spannend sein mußte...
Kaum war ich aus dem KH zu Hause, mußte er 2 Wochen auf Lehrgang und ich blieb mit 19 monatiger Tochter und Säugling alleine zu hause, hatte eine Brustentzündung nach der anderen und hätte ihn erschießen können.

ABER: es geht! Dein Mann kann ja wenigstens nichts dafür, wenn er nicht dabei sein kann, das liegt ja an der blöden Firma!
Meiner hat sich schlichtweg gedrückt.

Jetzt bin ich mit Nr. 3 schwanger, der Knirps hat zwar erst Ende Januar Termin, aber meine kommen immer so 2 - 3 Wochen früher und mein Mann hat sich genau jetzt freiwillig gemeldet, die nächsten Wochen in Garmisch die ganzen Sachen für das Neujahrsspringen aufzubauen... das geht seit letzter Woche bis Anfang Januar.
Das zu dieser Zeit unser Filius kommen kann, interessiert ihn nicht.

Mittlerweile hab ich mich daran gewöhnt. Hab das Glück, daß meine Mutter 30 km entfernt wohnt und die Kinder auf Anruf übernimmt, entbinden kann ich alleine und danach werden mir meine zwei großen schon helfen. Sie haben mich auch in der Schwangerschaft schon toll unterstützt.

Ich verstehe Deine Enttäuschung und Deine Verzweiflung, vor allem, wenn Deine Tochter im Falle des Falles nicht versorgt wäre. Das ist ein ernstes Problem!
Kann Deine Mutter für diese Zeit nicht ein paar Wochen zu Besuch kommen?
Meine Oma bzw. Oma und Opa kamen früher immer 200 km mit dem Zug zu uns, um meine Mutter (alleinerziehend) zu unterstützen.
Ist sowas bei Euch nicht möglich?
Dann hättest Du Unterstützung, auch für die erste Zeit danach.

LG

femalix

Beitrag von barberina_hibbelt 21.12.09 - 21:56 Uhr

Huhu,

oh man, das klingt ja garnicht gut bei dir/ euch...

Bei uns ist die Situation aufgrund vorhandener Omas/ Opas zwar nicht ganz so schlimm, trotzdem wäre es mir lieber, mein Mann könnte sich auch mind. 2 Wochen nach der Geburt frei nehmen. Geht aber leider definitiv nicht :-( Urlaub ist frühestens ab Anfang März möglich (also ET + ca. 6 Wochen). War beim Großen schon nicht anders. Da ging es 2 Tage nach der Geburt los mit dem Studium, inkl. Anwesenheitspflicht....

Spontan ist mir "wellcome" eingefallen, davon hat uns die Hebamme im jetzigen GVK (du erinnerst dich...) erzählt, die dort selbst mithilft.

http://www.wellcome-online.de

Vielleicht ist das ja was für dich?

Weitere Tipps hab ich leider nicht, außer krank machen #schein Vorallem zur Entbindung. Gerade aufgrund deiner Vorgeschichte...

Drück euch die Daumen, dass ihr eine Lösung findet!
lg B.