Wieder arbeiten und Kinder "fremdeln" ......

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von enny2007 21.12.09 - 20:33 Uhr

Hallo !

Schon mal vorab "Danke" fürs Lesen, es könnte etwas länger werden !

Ich fange im neuen Jahr wieder an zu arbeiten. Es sind 10 Stunden die Woche (2x5 Stunden).
Es ist denn Teilzeite während der Elternzeit. Ich möchte total gerne arbeiten, weil ich mal raus muss und weil wir das Geld dringend benötigen....

Die beiden Mäuse sollen dann von den Großeltern betreut werden. Soweit alles kein Problem. Tom (fast 4) ist schon seit er ein Jahr alt ist einmal die Woche bei den Schwiegis, Emma(16 Monate) fremdelt von Anfang an recht doll.

Trotzdem waren sie auch in der letzten Zeit beide bei den Schwiegis. Emma weint am Anfang recht doll, beruhigt sich aber wieder. Vor ein paar Wochen sagt Tom, er geht nur noch ohne Emma hin, weil sie so weint. Ihn macht es glaube ich sehr traurig.

Letztes Mal fing er dann so doll an zu weinen, dass ich am Ende schon mitweinen musste (habe es aber verheimlicht) Er war total panisch und hat richtig geschrien! Ich kenne ihn so gar nicht, selbst im KiGa hat sich das Abgeben verlängert (dort aber ohne Tränen) Er hat sich dann irgendwann etwas beruhigt und ich bin einkaufen gefahren.
Trotzdem: er möchte nicht mehr hin.

Wir wohnen mit meinen Eltern in einem Haus, hier ist die Betreuung nie ein Problem, eigentlich....
Ich wollte heute zur Post und der Große ließ mich nicht. Er fing wieder fürchterlich an zu weinen.
Ich hatte keine Kraft mehr und bin hier geblieben.... (ich weiß, dass war wohl nicht richtig...)

Was soll ich bloß tun ? Ich muss arbeiten und ich will es !
Aber ich habe kein gutes Gefühl, wenn hier zwei Kinder weinen .....

Habt Ihr Ratschläge für mich ?

Danke,
Ina

Beitrag von nana141080 21.12.09 - 20:41 Uhr

Hallo,
doch es war richtig wie du gehandelt hast.

Ich denke in eurem Fall bleibt nur eins: ab sofort jeden Tag OMA und OPA sehen! So lange wie möglich! Ich denke dann wird es sich schnell geben.(ca. 4 Wochen)

Am Anfang bleibst du immer da. Erst so eine Woche vor der Arbeit gehst du auch mal. Aber immer mit Verabschiedung. Schleich dich niemals davon.

Sie sollten für jedes Kind besonderes Spielzeug haben was nur da ist!

Alles Gute
Nana

Beitrag von juki 21.12.09 - 22:19 Uhr

huhu...

Das Problem kenne ich....hab das immer kurz vor Ende der Semesterferien gehabt....Kim lässt mich dann noch nicht mal vor die Haustüre gehen eine rauchen gehen ohne ein riesen geschrei zu veranstalten....

Ich muss sagen, ja ich denke es war ein Fehler das du da geblieben bist, so war es zumindest in meiner Erfahrung(sie hat dann später nur noch schlimmer geweint), aber denke die Erfahrung muss jeder selbst machen, bzw. herausfinden was für sein Kind besser ist.

Ich hab irgendwann rausgefunden, dass sie durch die Umstellung: Mama immer zu hause -> Mama bringt mich zu Oma....Angst bekam ich würde sie nicht mehr so lieb haben wie früher, hab dann mit ihr darüber gesprochen und ihr erklärt, dass ich ja mittags/abends wieder da bin und nicht 10 Wochen in Urlaub fahre.....

vielleicht liegt bei deinem Großen ja auch da irgendwo der Haken....bei der Kleinen weiß ich ja auch nicht was man da tun kann, ich hab Kim dann immer schweren Herzens bei Oma gelassen....:-(

LG