Wahnsinn - wie Leute mit ihrem Leben spielen

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Beitrag von mamiluca2 21.12.09 - 20:44 Uhr

Hallo zusammen!

Ich war heute mit meinem Sohn rodeln. Hier ist ein riesiger Berg, und man kann noch höher gehen - is schon gefährlich, je höher man geht...wegen der Geschwindigkeit wenn man runter rodelt

Es wurde auch ein Schild angebracht, wo drauf stand, das es aus der riesigen Höhe nicht empfehlenswert is runter zu rodeln.

Jedenfalls stand ich ganz unten, und sah wie einige Väter mit ihren Kleinkindern aus der riesigen Höhe runter gedüst sind....mit was für einer Geschwindigkeit #schock

Ich bin natürlich auch gerodelt, (aber aus der Mitte) und als wir unten ankamen, kam prompt jemand von hinten auf uns zu #schock
Ich hab das Gefühl, da nimmt keiner mehr Rücksicht.. die schauen auch nich, ob der Weg frei ist #schmoll
Das tat ganz schön weh, mein Fuss is geprellt vom Sturz

Später kam der Krankenwagen! Aber wisst ihr was? Mich hat es nicht gewundert

Da kam ein ca 16 jähriger mit einem schätzungsweise 5 jährigen, und die hatten keinen Schlitten - sondern einen "selbstgebastelten" Mülleimer Deckel (aber gross)

Die stiegen auch ganz weit auf, nach oben ..und kurz nachdem die gestartet sind, flog der Mülleimerdeckel weg durch die Geschwindigkeit - und die beiden flogen volle Kanne nach unten... das sah so schlimm aus, wir sind alle hingerannt
Der ältere hat wohl eine Gehirnerschütterung und das arme Kind hat geschrien wie am Spiess :-( :-( :-(

Finde es echt leichtsinnig von manchen - vor allem von der Mutter, das sie ihre Kids (falls es Geschwister wsaren, weiss ich ja nicht) mit einem Mülleimerdeckel losziehen lassen

Naja ich wollte es hier mal berichten - werde jetzt in die heisse Badewanne

#blume

Beitrag von yamie 21.12.09 - 20:51 Uhr

hallo,

wir waren heut auch auf einer beliebten rodelbahn. und dort gibts auch kleine rodelwege, mittlere (unserer) und die ganz "scharfen". hmmm hab da aber nur kids runterdüsen sehen, denen ichs auch zutrauen würde. keine kleinen kinder.

bei uns war auch viel betrieb, aber keine unfälle oder dergleichen. ich denke du hattest einfach einen unglücklichen tag erwischt?



lg
yamie



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Beitrag von maggelan 21.12.09 - 21:55 Uhr

Rodeln kann gefährlich sein, aber das wollen Kinder nicht wissen.
Ich denke auch nicht, das Eltern da immer wissen, mit was die Kinder ins Feld zum rodeln gehen.

Ich war als Kind jeden Winter bei Schnee stundenlang draußen.
Wir haben Sprungschanzen ohne Ende gebaut, Iglus und oben im Feld haben wir eine Todesschlucht, an der nur die Harten die ganz steile Stelle gefahren sind.
Egal ob mit Plastiktüte, Poporutscher Holzschlitten oder Plastikschlitten, es war immer toll und die Blessuren haben dazu gehört.

Ich habe 2 Holzschlitten komplett zerlegt, bei einem Ritt den steilen Hang runter auf die Sprungschanze blieb mein Schlitten in der Sprungschanze stecken und ich rutsche vornüber.
Mein Oberschenkel und ein Teil vom Hintern waren aufgerissen, weil ich über eine hervorstehende Schraube drüber rutschte.
Das waren Schmerzen die ich nicht so schnell vergessen habe, was mcih aber vom Schlitten fahren nie abgehalten hat lach

Meinem Mann war es Anfangs zu peinlich mit dem Schlitten zu fahren, da wir beide etwas übergewichtig waren, aber mittlerweile klappt das ganz gut, nur mich kann man immer noch nicht von dem Teil runter bekommen:-D

Während die anderen Mutties immer berlegen ihren Kindern den Wunsch abschlagen, habe ich da schon eher Probleme weil mein Sohn alleine fahren will.
Na und dann machen wir eine Schlittenkette und fahren im Konvoi;-)

Beitrag von grizu99 22.12.09 - 07:47 Uhr

Meine Kinder dürfen z.B. nicht ohne Helm rodeln.
Wir wurden schon öfters blöd angeschaut und auch angesprochen. Mir war das auch nicht bewußt, bis es bei einer befreundeten Familie passiert ist. Die waren rodeln und ihre Söhne (Zwillinge von 7 Jahren) sind von der Rodelpiste etwas abgekommen und gegen einen Baum geknallt. Der vordere Junge mit dem Kopf an den Baum gerumst.:-( Die Kopfhaut (und zum Glück zur die Kopfhaut) hatte einen ca. 10cm langen dicken Riß. #schock mußte natürlich genäht werden. Der hatte wirklich Glück im Unglück.

Auf der Rodelpiste bekommt man Geschwindigkeit und auch ich und mein Sohn, sind letztes Jahr im Harz mit einem anderen Schlitten zusammen geknallt, obwohl genug Abstabd da war. Aber die Piste hatte Huckel und manche Bremsen viel, andere gar nicht.

Beitrag von robingoodfellow 22.12.09 - 09:04 Uhr

Hi,

ach ja, zum Thema rodeln. Meinem Mann ist letzte Woche folgendes passiert.

Er fuhr durch ein kleines Dorf nach Hause. In dem Dorf gibt es neben der Straße einige Hügel. Die meisten bebaut und dazwischen grasen die Schafe der Anwohner. (Wie idyllisch.)
Auf jeden Fall ist ein Schafshügel gleich hinter einer Hecke, null Einsicht. Der Drahtzaun ist nur im Sommer wenn die Schafe draussen sind.

Mein Mann, fuhr zum Glück sehr langsam da glatt und matschig, kommt zu der Hecke. Und 2 Meter hinter der Hecke ist ein Junge mit seinem Schlitten vor ihm auf die Straße gebrettert und am gegenüberliegenden Randstein gegengekracht. Mein Mann Vollbremsung, ausgestiegen und hat den Kleinen angepflaumt.

Da fahren viele Autos auch recht schnell durch, es hätte ganz schlimm ausgehen können.

Ich glaub ich hätte ihn ja noch zu seinen Eltern geschleift. Das ist so gefährlich. Warum die an den Hügel keine Strohballen machen ist mir schleierhaft.