er weigert sich einfach...

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von awk1329 22.12.09 - 16:47 Uhr

Hallo,

... "hallo" und "tschüss" zu sagen.

Bis vor kurzem war das noch gar kein Thema, jetzt will er das einfach nicht mehr sagen.

Wir kommen morgens in den Kindergarten und ich habe vorher schon mit ihm im Auto besprochen, dass wir gleich >hallo< sagen.
Wir kommen in die Gruppe, die Erzieherin steht vor ihm - nix. Ich bestehe darauf, dass er sie begrüßt und noch einiger Zeit kommt dann ganz leise was nach wegdrehen, sich verstecken usw.
Mittags beim abholen das gleiche und vorhin beim Zahnarzt auch.

Er hat zu mir gesagt, er will das nicht mehr sagen. Ich hab ihm dann erklärt, dass das zum alltäglichen gehört.

Das gibts doch nicht?! #aerger

Gruß
awk + #baby boy 4 Jahre + #baby girl 1 3/4

Beitrag von marie609 22.12.09 - 17:54 Uhr

Hallo,

Ich finde das nicht so schlimm, und das renkt sich auch wieder ein! Meine Tochter sagt auch nicht immer Hallo und auf Wiedersehen oder ähnliches! Nur wenn sie grad mag, ich denke wie man es ihnen vorlebt lernen sie es auch mit druck wirst du nicht rechtviel erreichen!

Das kommt schon wieder!

Lg, Marie

Beitrag von marion75 22.12.09 - 17:56 Uhr

Hallo,

also an Deiner Stelle würde ich da mal den "Druck" rausnehmen. Du besprichst das schon im Auto mit ihm??
Ganz ehrlich, dass habe ich noch nie gemacht. Ich glaube umso öfter Du ihm sagst, dass er Hallo und Tschüß sagen muß, umso weniger wird er das tun.
Wenn meine Tochter mal im Kindergarten nicht Hallo sagen möchte, aus was für Gründen auch immer, ist das eben so. Da hat noch nie jemand ein Drama draus gemacht.
Sieh es mal ein wenig lockerer ;-)

LG
Marion

Beitrag von sternchen7778 22.12.09 - 17:58 Uhr

Hallo,

darf ich Dir zu beiden Postings in einer Antwort antworten?

Wir hatten vor kurzem einen Fachvortrag im Kiga zum Thema "Grenzen setzen, Grenzen austesten etc.". Der Referent hat die Erfahrung gemacht, dass es zum Grenzen austesten gehört, dass die Kleinen (oder Möchtegern-Großen;-)) erst recht auf stur stellen, wenn sie was gesagt kriegen, dass sie es machen sollen. Man muss ja ausprobieren, wer der Stärkere ist und wer letztlich das Sagen hat#cool

Sein Tipp dazu war, in den fraglichen Situationen nicht zu sagen "Mach' das und das!" oder "Du hast das und das vergessen zu machen!", sondern mit einem nachdrücklichen "Ähäm!", "Ssst!", Räuspern o.ä. die Aufmerksamkeit des Kindes zu wecken, dass an der aktuellen Situation was nicht stimmt. Somit fühlt sich das Kind in einer stärkeren Situation im Vergleich zur direkten Kritik, Du hast als Mama aber doch Kritik geübt und das Kind auf seinen "Fehler" aufmerksam gemacht.

Ich hab's bei meinem Sturkopf ein paar Mal probiert (beim Thema Klospülen, Händewaschen o.ä.) und es hat tatsächlich funktioniert.

Vielleicht klappt es bei Deinem kleinen Sturkopf auch;-). Ich drück' Dir jedenfalls die Daumen!

LG, Sandra.

Beitrag von celina1002 22.12.09 - 18:15 Uhr

Hallo
Lass den Druck sein,meine war wie Deiner in dem Alter auch so. und heute ist Sie 5 und macht es mit freude. Ich hab Ihr Zeit gelassen das kam von selbst .Mann das ist doch kein Weltuntergang weil er nicht grüsst das ist ein Kind und kein Robotor.
Gruss Kathi

Beitrag von awk1329 22.12.09 - 21:54 Uhr

#kratz

ich finde, das sind ganz normale Umgangsformen...

Beitrag von curlysue2 23.12.09 - 06:34 Uhr

Hi!

Natürlich sind das normale Umgangsformen und ich lege auc wert darauf, dass mein Sohn das lernt. Aber mit Druck erreichst Du das Gegenteil. Je mehr Druck Du aufbaust, desto länger zögerts Du diese "Antigrüßenphase" heraus. Mein Sohn hatte diese Phase in dem Alter auch gehabt, es ging nach einiger Zeit wieder und nun grüßt er (fast) immer. Ausser wenn er in einer für ihn nicht angenehmen Situation ist.

Ich habe ihm damals gesagt, dass ich es wichtig finde, dass er grüßt und er selebr entscheiden kann ob er nur die Hand gibt oder nur Hallo oder etwas in die Richtung sagt. Zum Abschied reichte auch ein Winken. Eigenartigerweise hatte er sich zwischendurch eher für das Händeschütteln entschieden als für das verbale Grüßen#kratz, ich hätte mich für das mündliche entschieden;-) . Und dann habe ich das Thema ruhen lassen und bin mit gutem Beispiel vorangegangen. Durch Vorleben lernen die Kinder oftmals schneller und besser als durch andauerndes Hinweisen auf die Fehler und bereden.

LG

curlysue

Beitrag von sovieh 23.12.09 - 01:59 Uhr

Würde es dir gefallen,wenn dir jemand sagt, was du sagen sollst? Er ist doch nicht dein Sprachrohr. Du kannst ihn entweder dezent drauf hinweisen ( wie beschrieben) oder einfach nichts zu ihm sagen, aber selbst immer deutlich hallo und tschüss sagen, damit er lenrt,dass es für dich normal ist sowetwas zu sagen. Auch kannst du ihm vorschlagen,dass ihr zusammen Tschüsssagen geht, ob er dann tatsächlich etwas sagt ist egal, hauptsache er sieht einfach, dass andere Leute dieses Ritual vollziehen. Sprich das auch mit der Erzieherin ab und sag ihr sie soll ihn immer mit "Hallo/Tschüss <Name>" begrüßen/verabschieden. Bei meiner Couisne hat diese Methode geklappt.

Mit Druck funktioniert sowas nicht, spreche da aus Erfahrung ich habe erst in der Schule angefangen hallo,tschüss,bitte und danke zu sagen, da meine Mutter immer drauf bestanden hat, dass ich es sage und sonst geschimpft hat.