An die Stillmamis - Wie ist euer Schlafritual?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von jennylein19 22.12.09 - 19:48 Uhr

Hallöchen Ihr Lieben!

Mich würde mal interessieren wie euer Schalfritual so ist?!

Jonah wurde am Anfang immer nach dem stillen wach in sein Beistellbettchen gelegt und ist dann alleine eingeschlafen. Nachts wurde er alle 3 - 4 Stunden zum stillen wach. :-)

Naja.. Jedenfalls hat sich das nach 3 Monaten geändert. :-(Er ist immer öfter beim stillen eingeschlafen und kann jetzt kaum noch ohne Brust einschlafen. Das wäre alles kein Problem, wenn er nicht hundertausendmal wach werden würde. Er wird teilweise schon 5 mal wach bevor ich überhaupt schlafen gehe. Er will dann wieder ein bisschen nuckeln und schläft weiter. #schwitz Das ganze geht jetzt schon fast 4 Monate. Erst hatte ich die Hoffnung, dass es sich legen wird... weil er evtl. zahnt oder Bauchschmerzen hat usw. Allerdings hat sich nichts geändert. Im Gegenteil. Manchmal nuckelt er die halbe Nacht. Er schläft schon im Beistellbettchen und ich muss zum stillen nicht aufstehen...allerdings ist es trotzdem ziemlich anstrengend. #schwitz

Unser erster Sohn war auch so ein Stilljunkie. Er wurde 20 Monate gestillt und hat danach das erste mal durchgeschlafen.#schwitz Von daher weiß ich, dass das Abgewöhnen sehr schwierig wird. :-( Ich wollte ihm das ja nie angewöhnen...aber durch Krankheiten und besondere Umstände hat man es doch gemacht. Und jetzt ist es Gewohnheit. :-(

Ich lese hier immer, dass man es doch toll finden soll wenn das Baby so problemlos an der Brust einschläft. Ja klar.. soweit so gut...aber nicht wenn das Baby dann dauernd wach wird und man garnicht mehr zu Ruhe kommt.

Was würdet ihr jetzt tun? Ich spiele mit dem Gedanken ihm das nächtliche Stillen abzugewöhnen. Ich weiß net ob ich das nochmal sooo lange durchhalten werde. Schließlich habe ich auch noch ein Kleinkind zu versorgen. (Er muss morgens in den Kindergarten und will rund um die Uhr beschäftigt werden). Da kann ich mich net mal hinlegen und den Schlaf nachholen. Außerdem lässt sich Jonah natürlich auch nur von mir ins Bett bringen.

Jonah ist Abends eine große Portion Milchbrei und wird danach noch gestillt. Normalerweise müsste er doch damit bis morgens auskommen oder nicht??? #kratz

Irgendwie höre ich von allen Müttern im Freundeskreis, dass ihre Babys nach der letzten Stillmahlzeit schön mindestens 6 Stunden schlafen. Da frage ich mich echt warum es bei mir zum zweiten mal nicht klappt. Wie ist es denn bei euch?? Gehört das Einschlafen an der Brust auch zu eurem Schlafritual? Oder habt ihr von Anfang an versucht es zu verhindern?

Ich würde mich über Tipps freuen.

LG

Jenny + Joshua 2 1/2 Jahre + Jonah 7 Monate

Beitrag von sparrow1967 22.12.09 - 21:00 Uhr

>>onah ist Abends eine große Portion Milchbrei und wird danach noch gestillt. Normalerweise müsste er doch damit bis morgens auskommen oder nicht???<<


Milchbrei kann am Abend nettes Bauchweh und nen Riesendurst verursachen.


Einschlafgestillt bis - ich glaub 8 oder 9 Monate- dann hat der Papa das Einschlafritual übernommen und das hält bis heute!!!#huepf
Man muß den Männern auch mal ne Chance geben ;-)

Allerdings hab ich Nachts weiterhin gestillt, wenn Junior wollte.

sparrow

Beitrag von nuckelspucker 22.12.09 - 21:25 Uhr

hey,

ja das einschlafen beim stillen passiert und ist schnell ne liebgewordene gewohnheit.

mein sohn ist gerade 4 monate alt und schläft auch oft beim letzten stillen ein.

er hat zwar mit 8 wochen 8 stunden durchgeschlafen, aber seither kann ich die nächte zählen, in denen er mal 6 oder wenigstens 5 stunden am stück geschlafen hat.

mein großer sohn hat mit 7 oder 8 wochen durchgeschlafen und dann für lange zeit 10 bis 12 stunden am stück geschlafen.

ich hab bei meinem großen sohn den zeitpunkt verpasst, ihn alleine einschlafen zu lassen. er brauchte zwar nicht das stillen beim einschlafen, aber MICH. also meine hand, streicheln oder singen usw.

mit 3 jahren etwa haben wir dieses "problem" erst ablegen können.

ich kann dir also nichts aus erfahrung raten. ich nehme es bei lucas so, wie es kommt. ich hab keine nerven, ihn nachts schreien zu lassen oder stundenlang herumzutragen, bis er vielleicht aus erschöpfung eingeschlafen ist.

zudem hab ich meinen mann neben mir liegen, der arbeiten geht und der findet es auch nicht lustig, wenn ich da stundenlang herumrenne mit weinendem baby auf dem arm.

stillen ist mehr als nahrungsaufnahme fürs baby. es braucht die mama - eben auch nachts - und da gibts kaum mehr nähe als beim stillen.

es gibt zudem immer wieder phasen, krankheit, zahnen oder wachstumsschübe, in denen das baby mehr mama als sonst braucht.

also ich würd sagen, augen zu und durch, auch wenn das schwer fällt.

lg claudia + niclas 16/06/05 + lucas 18/08/09

Beitrag von lilliana 22.12.09 - 21:26 Uhr

ich gehe mit meiner süßen ins bett rüber, wenn ich denke, dass sie müde ist. da wird gekuschelt und sie wird in den schlaf gestillt. mal sind es 10 minuten, mal ist es eine stunde. in guten zeiten stille ich dann alle 2 stunden über die nacht, in schlechten auch mal alle 30 minuten oder so ziemlich durchgehend.

Beitrag von niki1412 22.12.09 - 21:38 Uhr

Hi Jenny,

Helena wird zwar am 24.12. erst 5 Monate, aber ansonsten kommt mir alles ziemlich bekannt vor. Gegen 20/20.30 Uhr legen wir sie ins Bett. Vorher ist Papazeit und dann gehe ich mit ihr ins Kinderzimmer (wir haben sie ausquartiert weil sie sehr sehr geräuschempfindlich ist und IMMER aufwachte wenn wir ins Bett gingen oder mit unseren Decken hantierten), dort wird sie gestillt. Manchmal schläft sie dabei ein, manchmal lege ich sie noch wach in die Wiegehaltung in meinem Arm und schaukel sie in den Schlaf. Dann lässt sie sich problemlos hinlegen. ABER: wir gehen meist gegen 23/0.00 Uhr ins Bett. In den 3-4 Stunden (die ich so dringend für mich und auch für meinen Mann bräuchte!!!) wacht sie teilweise alle 30 Minuten/60 Minuten auf. Anfangs habe ich sie immer wieder angelegt, aber das mache ich mittlerweile nicht mehr. Wenn sie vor dem Schlafen wirklich lange und gut getrunken hat, dann schaukel ich sie nur ein bisschen und sie schläft dann auch wieder. Leider ist sie spätestens wieder wach wenn wir ins Bett gehen. Da bin ich so tot und alle dass ich sie mit zu mir ins Bett nehme und ich weiß nur dass sie oft in der Nacht nach meiner Brust sucht. Wie oft? Keine Ahnung! Ich schiebe sie zu mir rüber und schlafe weiter! Sonst könnte ich Morgens gar nicht mehr aufstehen weil ich gar keinen Schlaf finde! Ich denke, es gibt eben gute und weniger gute Schläfer. Wir haben wohl schlechte Schläfer. Ich habe es mittlerweile akzeptiert. Naja, fast. Im Januar wollen wir zum Osteopathen wenn sich bis dahin nichts ändert weil sie nachts auch immer den Kopf so nach hinten schmeisst beim Schlafen. Vielleicht brauchen unsere auch einfach mehr Nähe als andere Kinder.

Alles Gute!

LG Niki mit Helena #blume

Beitrag von samcat 27.12.09 - 12:32 Uhr

Hallo, manche Babys wollen und brauchen nachts den Zustand, den sie beim Einschlafen hatten. Das heißt, das wenn du zum einschlafen stillst und dein Kind dann nachts aufwacht (was normal ist) merkt es -halt irgendwas ist anders, Brust ist weg, Mama ist weg. Es sollte lernen ohne Hilfsmittel einzuschlafen. Wir stillen eine halbe Stunde vor dem ins Bett legen und machen nur eine Salzlampe an, kuscheln und streicheln und legen die Kleine dann wach ins Bett. Sie schläft dann prima alleine ein. Allerdings muss das nicht bei jedem funktionieren, sie ist wirklich sehr pflegeleicht.
Aber ich würde wirklich versuchen, nicht in den Schlaf zu stillen und abends immer den selben Ablauf einzuhalten.
Es wird sicher bald besser. Unsere erste hat auch länger gebraucht.
LG