Abendliche Angst nach Erbrechen

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von meggie39 22.12.09 - 23:38 Uhr

Hallo ihr Lieben,

meine Kleine (gerade 2 Jahre alt) hatte vor 2 Wochen einen Magen-Darm-Infekt und hat in einer Nacht mehrmals gebrochen. Sie hat sich wohl sehr erschrocken darüber und hat doll geweint.

Seitdem ist sie vor dem Einschlafen häufig unruhig und will nicht gern allein bleiben. Ich denke, dass es mit der Erinnerung an das Erbrechen zusammenhängt, denn sie sagt vor dem Einschlafen immer: "Mähmäh nass geworden" (Mähmäh ist ihr Kuschelschaf, das beim Erbrechen was abgekriegt hat und deshalb in die Waschmaschine musste).

Ich bleibe jetzt meistens bei ihr, bis sie eingeschlafen ist (manchmal klappt es auch, dass ich rausgehe, wenn ich ihr vorher versichere, dass ich auf sie aufpasse und gleich wiederkomme). Aber irgendwie beunruhigt mich das Ganze, denn ich hatte als Kind phasenweise große Angst vor dem Erbrechen, und ich will nicht, dass ihr das genauso geht. Deshalb würde mich interessieren, ob das "normal" ist bzw. ob eure Kinder das auch mal hatten. Vielleicht kann mir auch jemand einen Tipp geben, was ich tun kann, um ihr die Angst zu nehmen (ich sage ihr schon immer, dass es für Mähmäh nicht schlimm war, nass zu werden, und dass jetzt alles wieder gut ist).

#danke für eure Tipps und Erfahrungen
Meggie mit Paula (3,5 Jahre) und Charlotte (2 Jahre)

Beitrag von tweetys-mom 23.12.09 - 13:39 Uhr

Hm... mal schauen, vielleicht liest Du meine Antwort ja noch, obwohl Dein Posting von gestern ist.

Ich kenne das von mir. Ich hatte als Kind panische Angst davor, mich zu übergeben und habe gelitten wie ein Hund. Auch jetzt als Erwachsene graut es mir immens davor. Ich glaube dass das auch eine Veranlagung sein kann.

Bei mir kam dazu, dass meine Mutter immer allzu sehr "mitgelitten" hat mit mir. Das nicht zu tun, ist für Mütter schwierig, das weiß ich inzwischen ja selbst. Möglichst entspannt zu bleiben während das Kind sich quält ist irgendwie absurd, aber ich glaube, dass es hilft. Rückblickend waren meine Kotzarien als Kind immer die reinsten Dramen und ich glaube, das hat meine Ängste nur verstärkt.

Wenn man als Erwachsener starke Angst vor dem Erbrechen hat, spricht man von Emetophobie, das ist also eine richtige psychische Erkrankung, eine Phobie halt.

Aber so weit muss es bei Deinem Kind ja nicht kommen. Ich glaube, Du kannst Dich nur bemühen, ruhig zu bleiben wenn es ihr wieder mal schlecht gehen sollte und sie zu beruhigen und ihr zu zeigen, dass das zwar nicht toll aber auch kein Grund für große Ängste ist.

Manche Menschen reagieren eben so... viel kannst Du da nicht machen, außer für Dein Kind da zu sein. Und wenn es beruhigt werden will, dann beruhigst Du es... klingt nicht so schlau, oder? Ist aber das einzige, das Sinn macht.

Wird ja wohl leider nicht ihre letzte MDG gewesen sein.

Scheißzeug, dagegen müssten sie echt mal ein wirklich gutes Medikament entwickeln! *malsofind*

Oder eine Imfpung. Ein Pieks und nie wieder kotzen. Mein persönliches Paradies. ;-)