Gilt die unter 25Jahre Regelung?

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Beitrag von sissi1986 23.12.09 - 08:10 Uhr

Hallo,

gilt die unter 25Jahre Regelung auch wenn ich ein Kind habe und seit fast 3 Jahren nicht mehr daheim wohne bei meiner Mutter?

Das heißt wenn ich jetzt wie ja schon in meinem letzten Therad angekündigt das ich wieder zu meiner Mama ziehen möchte, (weil ich anders aus dieser verwanzten Wohnung nicht raus komme) das ich dann mit meiner Tochter bis zu meinem 25Lebensjahr dort wohnen bleiben muss obwohl dort eigentlich garnicht genug Platz ist?

Danke im voraus für die Antworten.

Beitrag von king.with.deckchair 23.12.09 - 09:24 Uhr

"das ich dann mit meiner Tochter bis zu meinem 25Lebensjahr dort wohnen bleiben muss obwohl dort eigentlich garnicht genug Platz ist"

Nein. Du bist eine eigene Bedarfsgemeinschaft mit Deinem Kind und kannst auch wieder ausziehen. Selbst ohne Kind dürftest Du ausziehen, wenn der Wohnraum unangemessen klein wäre.

Aber: Ich würde dazu raten, eine Wohnung zu suchen, die billiger oder genauso teuer ist wie die jetztige und dann gleich dorthin umzuziehen.

Wie goldtaube Dir schon schrieb, die angemessenen Kosten bis zur Höhe der jetzigen Miete würden dann auch berücksichtigt, selbst wenn das JC die Notwendigkeit eines Umzuges nicht bescheinigt. Verbieten dürfen sie einen Umzug nicht, nur höhere Kosten und die Umzugskosten abweisen. Bis zur heutigen Miethöhe müssten sie auch die neuen Mietkosten anerkennen.

Wobei ich deswegen aber auch einen Anwalt aufsuchen würde. Um dem Vermieter Druck zu machen, dass das Problem grundlegend beseitigt wird und/oder um die Entscheidung des JC bzgl. der Kostenzusicherung überprüfen zu lassen.

Beitrag von manavgat 23.12.09 - 09:37 Uhr

nein.

Gruß

Manavgat

Beitrag von sissi1986 23.12.09 - 09:54 Uhr

danke für die antworten.


ich habe jetzt nochmal mit dem jobcenter telefoniert die mir sagten das wenn ich umziehe ohne genehmigung so dürfe die wohnung für mich und meine tochter lediglich eine warmiete von 286€ haben da wir momentan zu 3 430,00€ und das durch 3 mal 2 und die Nachzahlungen an Nebenkosten werden auch nicht bezahlt.

Beitrag von windsbraut69 23.12.09 - 10:07 Uhr

Ja klar - momentan lebt Ihr ja zu Dritt in der Wohnung.

Sowohl Miete als auch Nebenkosten werden max. bis zur Höhe des angemessenen Betrages übernommen und für 2 Personen ist das natürlich weniger.

LG

Beitrag von sissi1986 23.12.09 - 10:36 Uhr

für 2 Personen darf man meines Wissens 444,00€ haben, dadurch das wir hier aber nur eine Warmmiete von 430,00€ haben, dürfen wir dann auch nicht die 444,00€ haben sondern lediglich 286,00€ haben. Und dann ist noch nichmal gesichert ob ich die Nebenkosten bezahlt bekomme.

Habe jetzt aber nochmal mit dem zuständigen Amt wo ich hinziehen möchte telefoniert und die haben gesagt ist alles kein Problem ich soll mich aus dem Mietvertrag austragen lassen mein Ex muss da zustimmen tut er auch da er ja auch will das meine Tochter und ich hier raus kommen und mich beim Jobcenter in Berlin abmelden damit ich eine Bestätigung bekomme. Dann muss ich zum Neuen Amt und mich dort mit neuem Antrag melden und bekomme dann zwar etwas verspätet durch die Bearbeitungszeit Leistungen vom Amt.

Werde dies nun im Januar alles in Angriff nehmen damit wir im Februar hier raus sind. Es wird zwar noch ein langer und bestimmt Steiniger Weg, aber für meine Tochter werde ich Kämpfen bis zum bitteren Ende.

Beitrag von windsbraut69 23.12.09 - 11:29 Uhr

Ja natürlich - die ARGE hält Euren Umzug nicht für erforderlich, übernimmt folglich auch keine höheren Kosten als momentan vorhanden!

Natürlich werden ANGEMESSENE Nebenkosten auch weiterhin übernommen.

Um Dich aus dem Mietvertrag "austragen" zu lassen, muß nicht nur Dein Ex einverstanden sein, sondern auch der Vermieter!

Beitrag von king.with.deckchair 23.12.09 - 10:38 Uhr

Ist doch logisch, oder?!

"und die Nachzahlungen an Nebenkosten werden auch nicht bezahlt."

Das ist meines Erachtens nicht korrekt. Bis zur angemessenen Grenze müssten sie übernommen werden (würden in der jetzigen Wohnung ja schließlich auch anfallen).

Wie gesagt: Anwalt oder Sozialberatung aufsuchen. Wir sind hier alle KEINE Rechtsberater, sondern mehr oder weniger fachkundige Laien bzw. (Ex)-Mitarbeiter.

Beitrag von windsbraut69 23.12.09 - 11:27 Uhr

"Das ist meines Erachtens nicht korrekt. Bis zur angemessenen Grenze müssten sie übernommen werden (würden in der jetzigen Wohnung ja schließlich auch anfallen). "

So war das sicher auch gemeint, dass angemessene Kosten (auch Nachzahlungen) übernommen werden, die darüber hinausgehenden Kosten aber nicht.

Beitrag von sissi1986 23.12.09 - 12:30 Uhr

also die beim Jobcenter haben sich defentiv anders ausgedrückt, das wenn ich umziehe ohne Genehmigung das ich dann halt nur die 286,00€ bezahlt bekomme und mehr nicht auch keine Nebenkosten oder dergleichen.

Gut bei meiner Mama trifft das auch zu, denn sie hat durch die Abzahlungen am Haus nur einen geringen Betrag von etwa 300,00€ zu zahlen, der ja durch 4 geteilt wird aber was ist wenn ich dann mit meiner Tochter in etwa einem Jahr bei meiner Mama wieder ausziehen werde, da das Haus jetzt schon aus allen Nähten platzt mir aber keine andere Wahl bleibt bzw. ich sonst in einer verwanzten Wohnung leben müsste, was ja laut Gesundheitsamt, Jugendamt, Bürgermeisterin des Bezirks und Jobcenter garnicht schlimm ist.

Beitrag von windsbraut69 23.12.09 - 12:58 Uhr

Ja, dann sind die 286 Euro wohl die Warmmiete INCL. der Nebenkosten, die die ARGE übernimmt!

Dass die Miete übernommen wird aber keine Nebenkosten, wäre Unsinn.

Beitrag von marion2 23.12.09 - 13:12 Uhr

Hallo,

mache sowas am besten immer schriftlich. Dann wird dir schriftlich geantwortet.

Dann kannst du auch Widerspruch einlegen.

LG Marion