KHS Zuzahlung:-(

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von buzzfuzz 23.12.09 - 09:55 Uhr

Hallo

wer hatte eine ELSS und musste die 10 euro zuzahlung für den KHS aufethalt zahlen?

Ich muss nun die Zuzahlung leisten. Finde es gemein und fies von der krankenkasse,da muss man sein Kind schon gehen lassen und muss dafür auch noch bezahlen:-(

Musstet ihr auch bezahlen?

Beitrag von windsbraut69 23.12.09 - 10:05 Uhr

Ich kann mir schon vorstellen, dass das rechtens ist.
Befreit davon ist ja m. W. nur der Aufenthalt zwecks Entbindung des Kindes.

"Gemein" finde ich das nicht - Du mußt ja auch für Patienten diesen Anteil zahlen, die den KH-Aufenthalt gar nicht überleben.

Gruß,

W

Beitrag von buzzfuzz 23.12.09 - 10:16 Uhr

Was kann ich denn dafür,dass es and der falschen stelle liegt?

man muss nicht zuzahlen wenn aus medizinischer sicht zusatz untersucheungen auf grund einer Ss notwendig sind. Muss aber zuzahlen wenn man ein kind verliert und es medizinisch notwensig ist dies zu entfernen??
Wo liegt denn die gerechtigkeit?

man muss schon sein Kind raus "reissen" lassen und dann noch dafür bestraft werden in dem man zahlen soll?

Beitrag von sonne.hannover 23.12.09 - 10:19 Uhr

du kannst ja dagegen klagen.

Beitrag von buzzfuzz 23.12.09 - 10:21 Uhr

Sowas schon mal erlebt??

Will nicht wissen,wie du reagieren würdest,wenn dir sowas passiert und dann noch eine rechnung deswegen ins haus flattert.

Finde es einfach nur gemein,frauen die ihre kinder bekommen können müssen nichts zahlen und dürfen sich freuen,Und Frauen die ihres verlieren,müssen zahlen? haben wir nicht schon genug gezahlt und unser Kind gehen lassen????

Beitrag von sonne.hannover 23.12.09 - 10:23 Uhr

man man man, dafür kann das Krankenhaus auch nichts. Es ist sicher schlimm was Dir passiert ist, aber das mit den Zuzahlungen ist nun einmal so wie es ist. Du wirst es nicht ändern.

Beitrag von buzzfuzz 23.12.09 - 10:28 Uhr

dein man man man kannst du stecken lassen. Ich rege mich darüber auf.....wo ist man nur gelandet?Das man für alles noch zahlen muss und dann dennoch jeden onat viel geld in die kk steckt??wofür zahlt man das alles wenn man dann dennoch immmer noch zuzahlen müssen???

Beitrag von windsbraut69 23.12.09 - 11:16 Uhr

Bist Du inzwischen Vollzeit berufstätig und selbst versichert, dass Du über hohe Beiträge schimpfst?

Was glaubst Du, was die Kasse eine Schwangerschaft kostet - da kann man doch froh sein, dass vieles in dem Zusammenhang eben nicht selbst gezahlt werden muß und sollte nicht über die Zuzahlung schimpfen.

Wie gesagt, nicht mal das Sterben ist kostenlos!

Beitrag von sassi31 23.12.09 - 12:06 Uhr

Sorry, aber so ein monatlicher KK-Beitrag ist ein Witz gegen die Kosten, die ein Krankenhausaufenthalt tatsächlich verursacht.

Weißt du eigentlich, was ein Kaiserschnitt kostet? Ich hab mal eine Rechnung dafür gesehen. Und für die Summe kannst du verdammt lange arbeiten gehen und KK-Beiträge zahlen.

Ob du es nun unfair findest, vor allem in eurer Situation, wird nichts daran ändern, dass du es dennoch bezahlen musst.

Beitrag von colle 23.12.09 - 10:31 Uhr

also ehrlich, wie kann man sich über sowas aufregen?
würde ich mir null gedanken drüber machen

Beitrag von buzzfuzz 23.12.09 - 10:38 Uhr

Weil es mich aufregt,deshalb!
Hätte ich einen Unfall gehabt und müste deswegen zuzahlen,würde ich mich genauso aufregen,weil es nunmal unverschämt ist,finde ich kranken noch geld aus der tasche zu ziehen:-(

Beitrag von colle 23.12.09 - 10:41 Uhr

gut, dann reg dich weiter auf#augen

Beitrag von buzzfuzz 23.12.09 - 10:44 Uhr

ja mache ich auch:-p

Beitrag von gh1954 23.12.09 - 10:44 Uhr

Also bist du prinzipiell gegen die Zuzahlung?

Denn normalerweise liegen ja kaum Gesunde im Krnkenhaus.

Beitrag von buzzfuzz 23.12.09 - 10:47 Uhr

Ja so kann man es auch sagen:-)

Bin generell dagegen, nur musste ich es ja gott sei dank bis jetzt nicht für einen khs aufenthalt ,sondern nur für die besuche beim arzt,aus verschiedenen gründen.

Wieso muss man zuzhalen? Es gibt genug menschen,die leiden und wieso müssen die zahlen?? Wofür?? Es ist einfach nciht gerecht finde ich.

Beitrag von gh1954 23.12.09 - 10:53 Uhr

Was hat das mit Gerechtigkeit zu tun?

Absolut gerecht wäre es, wenn jeder seine Kosten komplett selber zahlen würde.

Ich könnte sagen, ich war immer gesund, was interessieren mich die anderen Kranken? Sollen sie selber sehen, wie sie ihren KH-Aufenthalt finanzieren....
Weißt du überhaupt, was das alles gekostet hat?
Und du meckerst wegen dieser lächerlichen Zuzahlung?

Beitrag von buzzfuzz 23.12.09 - 10:56 Uhr

Weisst du mir ist egal ,was du dazu sagst. Wenn ich der MEinung bin ich muss mich aufregen,dann mache ich das eben.

Bin sonst auch nicht krank oder muss zum Arzt. Bin dieses jahr das erstemal seit 20 jahren im KHS gewesen(ausser zur geburt der Kinder) und rege mich nunmal früber auf,dass man dazuzahlen muss. Meine Güte,andere regen sich über andere Dinge auf und ich eben darüber!

Beitrag von gh1954 23.12.09 - 11:27 Uhr

Bitte, dann rege dich weiter auf, aber stell das nicht zur Diskussion (weiter oben schriebst du, dass das eine Diskussion sein soll), wenn es dir egal ist, was andere dazu sagen.


>>>Weisst du mir ist egal ,was du dazu sagst.<<<

Du stellst dich an wie ein kleines Kind: Bäh, wie gemein, Zunge raus, Ohren zuhalten und mit dem Fuß aufstampfen.

Beitrag von windsbraut69 23.12.09 - 11:19 Uhr

Jepp.
In dem Zusammenhang wäre es mal ganz heilsam vielleicht, wenn auch Kassenpatienten eine Rechnung zu Gesicht bekämen, um mal zu begreifen, wie verschwindend gering der Eigenanteil ist.

LG

Beitrag von sassi31 23.12.09 - 12:12 Uhr

Und vor allem müsste man die Familienversicherung abschaffen. Es ist auch nicht gerecht, wenn jemand 1. Beitrag zahlt und seine gesamte Familie dann mitversichert ist, während Alleinstehende den gleichen Beitrag nur für sich entrichten müssen.

Oder aber, wenn Leute sich erhebliches Übergewicht anfuttern und dann unter Folgeerkrankungen leiden. Das zahlt auch die KK, obwohl der Mensch es selber verursacht hat. Bzw. die Beitragszahler tragen das mit. Auch das ist ungerecht.

Aber es ist nunmal so, wie es ist. Das nennt man Sozialstaat.

Beitrag von anibur 25.12.09 - 00:45 Uhr

Wandere doch aus wenn dir das nicht passt!!! Es ist richtig so und es sollte noch VIEL mehr für die Solidarität in Deutschland getan werden!

Schön wenn du dir das leisten kannst deine Kinder und Frau oder sonstwen alle mit zu bezahlen. Aber ein Einzelhandelskaufmann bei Lidl der zu Sklavenlöhnen bezahlt wird soll dann auch noch die KK für seine Kinder zahlen??? Wie stellst du dir das denn bitte vor?

Und hast du dir mal überlegt, dass Fettleibigkeit auch eine Krankheit ist?? Erkläre mir mal bitte wer sich FREIWILLIG fett frisst? NIEMAND! Jeder dicke würde abnehmen wenn er könnte. Aber kaum einer kann es und dass ist das Schlüsselwort!
Wenn eine Magersüchtige sich tothungert sagt auch niemand: iss doch einfach was!

Unterstes Niveau und ich will dich nicht näher kennen müssen... wie kann man nur so abwertend unmenschlich und herzlos sein???

Beitrag von windsbraut69 23.12.09 - 11:18 Uhr

Warum?

Weil das Geld der Beiträge allein vielleicht nicht ausreicht?
Wieviel zahlst Du denn monatlich für Deine KV?

Beitrag von windsbraut69 23.12.09 - 11:16 Uhr

???
WER soll Deine Behandlung denn Deiner Ansicht nach zahlen, wenn Du nicht mal zuzahlen möchtest???

Beitrag von sassi31 23.12.09 - 12:08 Uhr

Freu dich lieber, dass du in diesem Land eine derartige (günstige!) Krankenversorgung erhältst. Das ist in anderen Ländern absolut nicht selbstverständlich.

Beitrag von windsbraut69 23.12.09 - 11:14 Uhr

Bei allem Respekt - ich habe vor 4 Jahren meine Mutter verloren und anschließend die Rechnung beglichen. Das ist verdammt bitter, zumal ich nicht mehr viele Angehörige habe aber ich würde im Leben nicht von Ungerechtigkeit sprechen - JEDER Krankenhausaufenthalt kostet die Gemeinschaft der Versicherten viel Geld (auch Deiner) und es ist heute eben so geregelt, dass man zuzahlen muß.