Mobbing und schwanger

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von wicca-witch 23.12.09 - 10:21 Uhr

Guten Morgen,
ich habe ein großes Problem.
Ich bin nach meiner Elternzeit seit etwas über 4 Wochen wieder in meiner Firma.
Es ist ein besseres Call-Center und der Druck war vor der Elternzeit schon sehr hoch, aber jetzt habe ich einen neuen Vorgesetzten und es ist wirklich unerträglich geworden, ich bin der Trottel für alles und werde für alles verantwortlich gemacht.
Arbeite jetzt nur noch 20 Stunden, aber trotzdem jeden Tag, sonst kommt es mit meiner Kinderbetreuung nicht hin.
Jetzt bin ich Schwanger (weiss natürlich noch keiner), aber ich mach mit riesige Sorgen, dass sich das negativ auf mein Kind auswirkt. Anfang Oktober hatte ich schon eine Fehlgeburt, möchte dieses Kind nicht auch noch verlieren.
Den Job zu wechseln wäre wohl auch nicht so schlau, wo ich doch einen festen Job habe und es wäre auch dem neuen Arbeitgeber nicht fair.
Hat jemand einen guten Tip für mich, weiss wirklich nicht mehr weiter.

LG

Andrea

Beitrag von sonne.hannover 23.12.09 - 10:23 Uhr

Augen zu und durch. Es hilft nichts.

Beitrag von drachenengel 23.12.09 - 10:39 Uhr

Hallo Andrea,

Reden, reden... wenn das nicht klappt, Augen zu und durch.

BV wird es wohl kaum geben, bekanntgeben würde ich es noch nicht, Du bist in der 5. Woche und wie ja bekannt ist, gehen so manche Schwangerschaften leider innerhalb der ersten 12 Wochen ab.

In sehr vielen Jobs ist der Druck immens, egal ob man schwanger ist oder nicht. Wegen dem Vorgesetzten, such das Gespräch, vielleicht müsst Ihr Euch erst aneinander gewöhnen.

DAS wäre MEINE Vorgehensweise, so ging ich in der ersten Schwangerschaft vor, neuer Job, ungeplant schwanger, reelles Mobbing, sprich man versuchte, mich loszuwerden, dann manipulierte man Unterlagen oder liess wichtige Verträge verschwinden, etc... da man sauer war, dass ich als Führungskraft die Frechheit hatte, schwanger zu werden.

LG und alles Gute

Mone

Beitrag von marion2 23.12.09 - 12:58 Uhr

Hallo,

in so einem Call-Center gibt es über deinem Vorgesetzten bestimmt noch eine Ebene.

Wie wärs, wenn du erst mit deinem Vorgesetzten redest und wenn das nichts bringt, mit dem Vorgesetzten deines Vorgesetzten? Vielleicht kann der vermitteln.

LG Marion

Beitrag von wicca-witch 23.12.09 - 13:29 Uhr

Mein Vorgesetzter und der oberste Chef sinf miteinander verwandt, hab ein bisschen Angst, dass ich mir mein eigenens Grab schaufel.

Beitrag von marion2 23.12.09 - 14:58 Uhr

Wenn du den Vorgesetzten deines Vorgesetzten bittest zu vermitteln, weil ihr ein paar zwischenmenschliche bzw. Kommunikations-Probleme habt, passiert dir gar nichts.

Beitrag von curlysue2 24.12.09 - 16:32 Uhr

Hallo!

Eine blöde Situation#liebdrueck . Ich würde neben dem wie bereits vorgeschlagenen Versuch mit Deinem Vorgesetzten zu reden und auch evtl. seinen Vorgesetzten mit einzubeziehen, auch noch eine Art Tagebuch führen in denen Du alle Vorfälle festhälst. So hast Du, falls die Situation sich zuspitzen sollte noch Aufzeichnungen bei der Hand.
Und wenn es ganz unerträglich wird, dann würde ich abwägen, ob ich es bis zur Geburt noch durchstehe und mir dann in der Elternzeit in Ruhe etwas Neues suche oder jetzt schon kündige und den Job wechsel.

BB

curlysue