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Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von katja1506 23.12.09 - 12:14 Uhr

ha ja schon letzte Woche berichtet siehe "Brauch mal Hilfe". Gestern waren wir zur AUSWERTUNG und was soll ich sagen der erste Satz von der ÄRZTIN " Ihr Kind wäre besser in einem Heilpädagogischen Kiga aufgehoben er ist soweit zurück, er kann ja noch nicht laufen und untersucht kein Spielzeug" Hää laufen denn alle Kinder mit 17 Monaten??? Er untersucht kein Spielzeug also Zuhause schon!!! Man die sehen den kleinen Mann 1 Stunde und meinen ihn besser zu kennen als die Eltern. Ich versteh das nicht. ich bin total verzweifelt, man wird immer als verantwortungslos und ahnungslos hingestellt. Der Integrativkiga tut ihm super gut. Aber laut SPZ haben die da keine Ahnung und keine Heilpädagogin. Haben sie antwortete ich aber das wurde gekonnt überhört. Ich weiß nicht mehr weiter! Erging es euch auch so? Muß man immer nur Kämpfen?
Ich könnte mich noch Stundenlang über gestern aufregen. Und das vor Weihnachten.
LG Katja und Leon

Beitrag von biene21083 23.12.09 - 12:33 Uhr

Hallo,

oje an welches SPZ seid ihr denn geraten?

Ok die Diagnosen sind schon streng gerichtet, da sie ja das bewerten müssen, was sie sehen.

Nein es laufen auch nicht alle Kinder mit 17 Monaten.

Warum wurde er denn ins SPZ überwiesen? Nur wegen des nicht laufens oder noch wegen was anderes?

Davon abgesehen, müsste er mit 17 Monaten noch in gar keinen Kindergarten. Ihr könnt doch froh sein, dass er schon einen integrativen Platz bekommen habt.
Mein Sohn kam aus Platzmangel erst mit 4 in einem integrativen.

Und ich kann dir sagen,der integrative hat meinem Sohn sehr gut getan!

Lg Maja

Beitrag von katja1506 24.12.09 - 11:24 Uhr

Naja, wir sind im SPZ in Aue.

Unser kleiner Mann hat Epilepsie, die auf einen Hirnschaden (ca 25%) zurückzuführen ist.

Er hatte eine Lähmung am linken Arm und es bestand der Verdacht das er auf 1 Auge blind ist. hat sich aber nicht bestätigt.

LG Katja

Beitrag von krokolady 23.12.09 - 14:25 Uhr

meine Tochter ist 4,5 und nicht nur etwas zurück in der Entwicklung, sondern mittlerweile soagr geistig behindert, und auch motorisch weist sie Defizite auf.
Trotzdem geht sie als I-Kind in einen normalen Regel-KiGa - und das wird auch vom SPZ befürwortet!

Wichtig ist das die notwendigen Therapien gemacht werden mit dem Kind....also Frühförderung, bzw. Ergo-Therapie, KG und evtl. Logophädie.

Lass dir nichts einreden!
Wenn Du denkst dein Kind ist gut aufgehoben als I-Kind, dann lass ihn da.
Er ist 17 Monate......und wenn er krabbeln kann, vor sich hin plappert, seine Feinmotorik ok ist, er auch gut auf Ansprache reagiert.......dann liegt er auch noch in der "Norm"

Beitrag von geli0178 25.12.09 - 01:07 Uhr

Hallo Katja,

lese gerade woher Du kommst und wenn Du magst kannst Du mich auch gerne über meine VK anschreiben. Soweit wohnen wir nicht voneinander entfernt (40km). Wir sind im Diakonischen Werk von Mittweida zur Austestung gewesen und dort auch in Betreuung, obwohl wir ein eigenes SPZ und Frühförderung in der Stadt haben. Ich bin froh das wir im SPZ unserer Stadt "nur" sind wegen dem Thema Ad(h)S uä, die Entwicklungstests aber immer im Diakonischen Werk gemacht werden.
Über die Arbeit unser Betreuer kann ich nur Lobeslieder singen und auch über die Ehrlichkeit wie sie uns bisjetzt beraten haben. Uns wurde immer die Wahl gegeben welchen Kindergarten wir haben, aber mir wurde auch mitgeteilt, das ich nur die Wahl zwischen Intigrativkita oder Frühförderung habe, dh normaler Kita und Frühförderung geht, aber nicht Intigrativkita und Frühförderung. Wir haben uns für beide Kids für die Frühförderung - also Direktförderung entschieden und einen normalen Kindergarten. Im SPZ sah man das nicht immer so aber ich habe mich durchgesetzt was auch gut so ist.

Alles Gute

Geli

Beitrag von 3wichtel 26.12.09 - 14:18 Uhr

Wir hatten auch so ein Erlebnis:
In einem hamburger SPZ musste mein Sohn (damals 5 Jahre alt) auf einem Bein durchs Zimmer hüpfen, sich einmal im Kreis drehen und dann sagte die Ärztin: "Ihr Kind ist hochbegabt!" #rofl

Ja klar! Was ist das denn für eine Diagnose?????

Beitrag von mutzekiepchen 17.01.10 - 16:47 Uhr

Hi, ich habe längere Zeit in Aue gewohnt mit einem "besonderen" Kind.

Ich fühlte mich die ganze Zeit, als würde ich gegen Windmühlen laufen. Jeder wollte uns da hin schicken, wo wir nicht stören oder wo man gerade mal einen Platz frei hatte.

Höre nicht auf das was die sagen, sondern zieht euren Weg durch. Wahrscheinlich arbeitet das SPZ mit dem Heilpädagogischen KiGa, ist es der in der Stadtmitte?, zusammen.

Und wenn du nicht sicher bist, gut beraten zu sein, dann kann ich nur das SPZ in Chemnitz empfehlen. Die sind super und stellen wenigstens richtige Diagnosen und helfen einem auch hinterher weiter.

LG

Beitrag von katja1506 18.01.10 - 19:55 Uhr

Windmühlen sind gar kein Ausdruck das ist eher ein Orkan. Er soll in Annaberg in die Lebenshilfe. Aber das ist mir egal ich kämpfe wie ein Löwe für meinen Schatz er ist ja nicht blöd. Wo wohnt ihr jetzt?? Hab mir schon überlegt nach Chemnitz zu wechseln von der Entfernung her ist egal.