Studium mit über 40 - lohnt sich das?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von bruchetta 23.12.09 - 14:36 Uhr

Hallo zusammen!

Ich bin auf Jobsuche und überlege nun, ob ich nebenbei noch studieren soll.
Ich bin 41 Jahre jung und könnte zum Sommersemester 2010 beginnen.
Es handelt sich hierbei um ein Fernstudium an der Fernuniversität Hagen.
Dieses Studium würde ich dann in Teilzeit machen und deshalb beträgt die Regelstudienzeit 12 Semester.
Sagt mal, lohnt sich das noch für mich? Dann wäre ich ja fast 50! #schock
Ach ja, ich möchte den Bachelor in Psychologie machen.
Schreibt mal bitte Eure Meinungen dazu.

Vielen Dank!
bruchetta

bruchetta

Beitrag von mother-of-pearl 23.12.09 - 14:49 Uhr

Hallo Bruchetta,

Psychologie - dieses Studium wird immer noch oft als "brotlose Kunst" bezeichnet bzw. als Nebenfach gewählt, da die meisten mit Psychologie allein später nicht weiterkommen.

Wenn du aber bereits eine klare Vorstellung davon hast, was du anschließend damit machen möchtest bzw. kannst, dann denke ich nicht, dass dein Alter eine Rolle spielt.

Ich selbst überlege auch schon eine Weile, ob ich das nochmal mache (auch Psychologie) - es würde aber auch gut zu meiner beruflichen Tätigkeit passen. Für mich wäre es also eine Erweiterung bzw. Fortbildung.

Was willst du denn anschließend damit anfangen?

Liebe Grüße
MOP

Beitrag von bruchetta 23.12.09 - 14:52 Uhr

Du irritierst mich ein wenig.... #gruebel

Wenn ich das Studium abgeschlossen habe, was bin ich dann, Psychologin?

In dem Fall könnte ich mich als solche doch selbständig machen, oder nicht?

Psychologen an sich können sich ja über Zulauf nicht beklagen.

Beitrag von mother-of-pearl 23.12.09 - 17:08 Uhr

In welche Richtung möchtest du dich selbstständig machen? Als PsychoTHERAPEUTIN? (habe ich jetzt so den Eindruck)

Dafür reicht ein Bachelor-Abschluss meines Wissens keinesfalls! Ich denke, dafür brauchst du mindestens den Master (of Science) bzw. ein Diplom. Inklusive diverse Jahre Praxis, nehme ich an.
Ich kenne mich da aber nicht so gut aus, da dieser Weg für mich sowieso nicht in Frage kommen würde.
Du solltest dich aber vorher nochmal genau über die nachfolgenden Voraussetzungen informieren. Schließlich wirst du ja nicht nur Geld sondern auch eine Menge Zeit und Kraft investieren müssen.

Gruß
MOP

Beitrag von cami_79 23.12.09 - 22:00 Uhr

Hi,

auch Mesnchen die ein abgeschlossenes Psychologiestudium haben, dürfen nicht losziehen und therapieren.
Dafür brauchst du dann zusätzlich noch eine Ausbildung (Zitat bdp-Verband: "Nach Abschluss des Psychologiestudiums kann der Psychologe eine mindestens dreijährige psychotherapeutische Ausbildung absolvieren, die ihn für die eigenverantwortliche Ausübung der Psychotherapie qualifiziert. Der so ausgebildete Psychologe wird "Psychologischer Psychotherapeut" genannt").

Das kostet ne ganze Menge. Ein befreundete Psychologin hat 10 Jahre studiert für den "normalen" Abschluss und musste dann noch 3 Jahre Zusatzausbildung anhängen und nebenbei immer arbeiten um das ganze finanzieren zu können, da es wohl sehr teuer ist.

Hast du dir das gut überlegt?

LG C

Beitrag von gh1954 23.12.09 - 23:43 Uhr

Diese dreijährige Ausbildung kostet etwa 20.000 Euro, halbtags dauert es sechs Jahre...

Hat deine Freundin nur Teilzeit studiert oder warum hat sie 10 Jahre gebraucht? Wer kann sich so ein langes Studium leisten?

Beitrag von cami_79 24.12.09 - 10:09 Uhr

Sie hat immer nebenher gearbeitet, oft Nachtschichten bei der Post. Da konnte sie es nicht schneller durchziehen, gerade weil ihr sonst Geld gefehlt hätte ...

Ich hab mich auch gefragt wie man soooo lange studieren kann und dann noch die Therapeuten Ausbildung ...

Beitrag von gh1954 24.12.09 - 10:15 Uhr

>>>Da konnte sie es nicht schneller durchziehen, gerade weil ihr sonst Geld gefehlt hätte ... <<<

Das ist traurig... wenn ich das Wort "Chancengleichheit" höre, könnte ich kotzen.

Beitrag von inuszia 23.12.09 - 14:53 Uhr

hi,

das alter wäre nich das problem, aber bist du bereit auch soviel geld dafür zu bezahlen?
ich weiß nicht, was dein fach kostet, aber für manches fach musst du ja 6.000€/jahr bezahlen, dann belaufen sich die kosten auf 30000€.. viel geld, wenn du das studium nur des studierens willen machst!

denn wenn du fertig bist stehen schon 25jährige mit auslandssemester etc. auch am start.

das gilt zu bedenken, sonst viel spaß!



Beitrag von bruchetta 23.12.09 - 14:56 Uhr

Die Studiengänge an der Fernuni Hagen (die übrigens eine hervorragenden Ruf hat) sind nicht so teuer.
Man kann pro Semester mit € 170,-- rechnen, das können wir aufbringen.
Ich denke, es ist aussichtslos, mit einem Studienabschluß im Alter von bald 50 Jahren eine Anstellung zu suchen.
Ich würde mich dann wohl selbstständig machen!

Beitrag von gh1954 23.12.09 - 17:03 Uhr

Als was willst du dich denn selbständig machen?

Entspricht der Bachelor nicht dem Vordiplom? Damit konnt man gar nichts anfangen.

Beitrag von miau2 23.12.09 - 16:21 Uhr

Hi,
Hagen ist nicht privat, sondern staatlich - man zahlt Rückmeldegebühren (10 oder 20 Euro o.s.ä.) und für das Material der belegten Kurse (20 Euro pro Semesterwochenstunden, mein Teilzeitstudium hat 8 SWS) - macht dann die genannten 170-180 Euro oder so pro Semester.

Und die Abschlüsse sind keine anderen als die von ganz normalen Präsenzunis.

Ist absolut kein Vergleich zu "ernsthaften" privaten Weiterbildungsangeboten.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von emma81 23.12.09 - 15:06 Uhr

Hallo,

ich studier auch an der Fernuni Hagen, allerdings Wirtschaftswissenschaften. HAtte aber vor kurzem einen Workshop im STZ , bei dem sonst nur Psychologiestudenten waren, und von denen 10, waren bestimmt 7 über 40, also würdest du nicht auffallen :-p
Sie haben aber auch gesagt, daß das Studium sehr Zeitintensiv ist.
Ansonsten find ich es toll, wenn man in deinem Alter noch studiert.

Liebe grüße Emma

Beitrag von clarafee 23.12.09 - 15:27 Uhr

Hallo !
Also, ich finde es immer super wenn sich jemand entscheidet noch was zu lernen und noch mehr natürlich zu studieren- denn erstens denke ich , daß es schon für Dich ganz alleine viel Wert ist und Dich voranbringt und zweitens glaube ich auch, daß sich über die Zeit oft auch Dinge entwickeln , an die man vorher vielleicht nie gedacht hat und so kommt man auf jeden Fall voran !
Mein Mann ist so einer, der immer rechnet,dann bist du so oder so alt und dann lohnt sich das nicht usw....#klatsch
Ich finde das total dumm-denn morgen könnte ja auch alles vorbei sein-aber deshalb lebe ich doch trotzdem meinen heutigen Tag ?!:-p
Ich habe aus Lust und Laune ein halbes Jahr ein Seminar zur Tagesmutter gemacht-das war so toll, daß ich jetzt überlege noch Kinderpflegerin zu werden um dann vielleicht noch Sozialpädagogik zu studieren....wenn ich dann fertig wäre, hätte ich die 40 auch schon weit überschritten...na und ?#schein
Lieber spät als nie !!!!#freu
Viel Glück, Kraft und Spaß wünsche ich Dir !#herzlich #klee

Beitrag von myimmortal1977 23.12.09 - 15:39 Uhr

Fortbildungen lohnen sich immer, aber ich würde am ehesten eine Fortbildung anstreben, die mich in meinem Job dauerhaft weiterbringen würde.

Z. B. wenn Du einen Sachbearbeiterjob machen möchtest, oder als Chefsekretärin arbeiten möchtest, die geprüfte Managementassistentin SAK anstreben. Da hast Du alles unter einem Hut... Psychologie, Kommunikation, Managementlehre, Personalwirtschaft.

Es ist wie ein Meisterabschluss, in einem gewerblichen Beruf. Und glaube mir, es ist sehr anstrengend, sehr zeitintensiv und recht teuer. Der Abschluss ist sehr gern gesehen und bringt Dich auf dem Arbeitsmarkt weiter.

Was möchtest Du denn mit Psychologie machen? Was ist Dein Ziel? Was würde es Dir beruflich bringen?

Wenn Du in der Wirtschaft arbeiten möchtest, würde ich etwas in der Richtung anstreben.

Guck mal beim AA auf die Seite. Dort gibt es eine Seite, wo auf mögliche Qualifikationsstufen verwiesen wird, in dem Beruf, in dem Du arbeiten möchtest.

LG Janette

Beitrag von miau2 23.12.09 - 16:32 Uhr

Hi,
ich habe mich im Sommer in Hagen fürs laufende Semester eingeschrieben und einfach mal angefangen. Nicht Psychologie, sondern Bildungswissenschaften (auch brotlos, aber da ich schon einiges an Seminarleitung im Studium und innerbetrieblicher Weiterbildung als Durchführende im Unternehmen im Lebenslauf stehen habe auch nicht total an dem vorbei, was ich bisher gemacht habe).

Ob das was wird - na ja...meine Vorstellung war: der Kleine macht vormittags, wenn der Große im KiGa ist eine Stunde ein Schläfchen. Da kann ich lernen. Dann noch abends ein Stündchen und am WE. Dumm nur, das mein Kleiner damit anfing, erst tagsüber sein Schläfchen zu verweigern (mittlerweile zu 100% in den Zeiten, wo der Große im KiGa ist). Und dumm, dass er auch dazu übergegangen ist, nach 4:30 eher selten zu schlafen (er schläft dann gegen 6:00 wieder ein und wird dann wach, wenn der Große im KiGa ist und ich gerade damit fertig bin, das morgenliche Chaos zu beseitigen) - abends noch lernen? Da bin ich einfach zu kaputt für.

Trotzdem acker ich mich so langsam durch das Material durch, habe mich für die Prüfung angemeldet - da man sich bis einen Tag vor der Prüfung kostenlos wieder abmelden kann werde ich es spontan entscheiden.

Einiges am Material war einfach nur graunhaft (mit der Meinung über die Einführung, die alten Philosophen usw. stehe ich auch nicht alleine da - das soll wohl die abschrecken, die es nicht ernst meinen ;-)). Anderes ist spannend, interessant, macht Spaß, darüber nachzudenken.

Und für mich (seit mittlerweile 3,5 Jahren in Elternzeit) ist es einfach toll, meine grauen Zellen mal wieder auf Touren zu bringen. Nicht, dass meine Kleinen nicht auch spannend wären - aber es ist was ganz anderes.

Mittlerweile fehlt mir der berufliche Alltag mit seinen Herausforderungen gewaltig. Ob der Krippenplatz Jan. 2011 was wird - keine Ahnung. Ob ich, wenn es was wird, einen Job finde - keine Ahnung. So habe ich dann doch eine gewissermaßen berufliche Herausforderung, in die ich mich auf jeden Fall stürzen kann.

Ob es sich für dich beruflich lohnt...da solltest du dir die Frage stellen, ob es in deinen Lebenslauf passt. Ob man es als sinnvolle Ergänzung oder Erweiterung zu dem, was du bisher gemacht hast sehen kann (oder ob man es so verkaufen kann...).

Ob es sich für dich privat lohnt ist eine andere Sache - wenn es für dich schon ein Grund ist (wie für mich), dich an einer solchen Herausforderung zu probieren, und wenn es nicht zwangsweise beruflich passen muss - es also zweitrangig ist, ob es dich beruflich weiterbringt oder nicht - dann probier es.

Es ist ja zum Glück nicht so, dass man sich für die nächsten 6 Jahre zwangsverpflichtet und einen Vertrag unterschreibt, der einem 5stellige Summen abverlangt, egal, ob man es schafft oder nicht. Es ist ja doch alles überschaubar...

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von bruchetta 23.12.09 - 17:28 Uhr

Puuuh, oh Mann!

Hintergrund ist der, falls das hier jetzt noch jemand liest, dass ich zur Zeit erwerbsunfähig bin und zumindest für das nächste halbe Jahr und für die letzten 2 Jahre meine volle Erwerbsminderungsrente bekommen werde (davon gehe ich aus, denn das empfiehlt der ärztliche Gutachter, den das Gericht bestellt hat).
Gleichzeitig steht in dem Gutachten, dass ich überdurchschnittlich intelligent bin (IQ von 130) und mit dem, was ich beruflich gemacht habe, weit unter meinen Fähigkeiten liege.
Das ist natürlich sehr schmeichelhaft, obwohl ich das so subjektiv gar nicht einschätze.
Ich habe das meiner Schwester erzählt und die hat mich dann auf den Pott gesetzt, dass der Arzt recht habe, dass ich mein ganzes Leben verhunzt habe, dass ich durchaus das Vermögen habe, auch Ärztin zu sein usw. usf.
Das hat mich sehr ins Grübeln gebracht und die Fernuni Hagen wieder auf den Plan gerufen. Ich habe eine Bekannte, die dort studiert und mich vor einiger Zeit schon einmal darauf aufmerksam gemacht hat.
Grundsätzlich bin ich die ganze Zeit dabei, mir einen Minijob zu suchen, weil eine volle Rente einen Verdienst über € 400,-- gar nicht zuläßt.
Ich bin ausgebildete Wirtschaftsassistentin mit dem Schwerpunkt Fremdsprachen (von denen mir im Laufe der Jahre nur noch Englisch geblieben ist). Ich habe dann noch meine Fachhochschulreife im Fachbereich Wirtschaft gemacht und bin dann als Quereinsteiger ins Reisebüro gegangen.
Ich habe Zeit meines Lebens im Reiseverkehr gearbeitet.
Dann habe ich meine Tochter bekommen und bin krank geworden.
Ich arbeite seit Herbst 2003 gar nicht mehr.
Ich habe einen großen Hang zum Sozialen, wobei mir der Reiseverkehr auch Spaß macht.
Über ein ganz normales Studium an der Fachhochschule, Fachbereich "soziale Arbeit" habe ich auch schon nachgedacht. Hier scheitere ich am NC von 1,2.
Tja, was mach ich bloß mit meinem verhunzten Leben....;-)

Danke übrigens für all die netten Beiträge!

Beitrag von tecum 23.12.09 - 17:47 Uhr

Als Bacchelor (entspricht in etwa dem Vordiplom) hast du keinen vollwertigen Abschluss als Psychologe, dazu würdest du den Master (entspricht dem Diplom) brauchen. Was man überhaupt mit dem B.Sc. anfangen kann ausser weiter studieren, ist eine große Frage.

Beitrag von r.le 23.12.09 - 17:51 Uhr

Hallo bruchetta,

ich lese noch mit ;-)

Aus eigener Erfahrung kann ich der Aussage von myimmortal1977 nur zustimmen.

Eine zielgerichtete Weiterbildung bringt weit mehr als ein fachfremder Studienabschluss, bei dem Du dich ohne einschlägige Berufserfahrung gegen jüngere Absolventen durchsetzen musst.

Auch ist der Schritt in die Selbstständigkeit ist ohne Berufserfahrung und die entsprechenden Kontakte m.E. mehr als riskant, wenn nicht zum Scheitern verurteilt.

Wenn Du unbedingt studieren willst, dann würde ich auf dem bisherigen beruflichen Hintergrund aufsetzen und in Richtung Wirtschaftswissenschaften gehen.

Aaaber: (ich kenne natürlich Deine familiäre und wirtschaftliche Situation nicht) Wenn es Dir rein ums Studieren an sich im Sinne von Lernen und Weiterentwickeln geht und Du nicht auf den Beruf angewiesen bist, dann mach das, was Dir Spass macht.

Ich bin auch mehr oder weniger sehenden Auges in ein brotloses Studium gerannt. Die Zeit möchte ich nicht missen, auch wenn ich aus wirtschaftlichen Gründen radikal umschwenken musste.

Viel Glück bei Deiner Entscheidung

Ralf

Beitrag von bruchetta 23.12.09 - 18:16 Uhr

Danke, Ralf...

Ich kann es mir nicht leisten, aus Lust an der Freud irgendwas zu machen (deshalb auch der Minijob).
Mein Mann verdient € 1450,-- netto, damit liegen wir knapp über dem ALG 2 Satz.
Deshalb kommt das mit der Rente jetzt auch ganz recht, wobei ich diese ja erstmal nur für ein halbes Jahr bekommen werde.
Ansonsten ist es echt immer knapp und das ist wohl das, was meine Schwester auch meint, indem sie sagt, dass ich meine Möglichkeiten nicht ausgeschöpft habe (sie hat natürlich studiert und reich geheiratet) und jetzt da irgendwo rumkrebse.
Sie hat ja auch Recht....
Ich selbst habe überhaupt keinen Plan, ganz ehrlich!

Beitrag von r.le 23.12.09 - 18:46 Uhr

Hallo nochmal,

unter den Voraussetzungen würde ich, wenn möglich, ganz klar auf eine fachbezogene Weiterbildung setzen.

Es geht mich zwar nichts an, was Deine Schwester macht, aber Du erwähnst es und wir sind in einem Diskussionsforum: Studium und reiche Heirat zeugen zwar von persönlichem Geschick, machen aber per se noch keinen beruflichen Erfolg aus . . .

Gruß

Ralf

Beitrag von lollylolly 24.12.09 - 13:03 Uhr

schau nicht auf andere und eifere sie nicht nach

deine schwester "scheint" vielleicht erfolgreicher weil sie mehr verdient, weil ihr mann viel verdient etc.

aber

NA UND?

jeder lebt anders!

jeder macht etwas anderes, jeder verdient anders, jeder lebt anders.

nur weil deine schwester "mehr"hat, heisst das doch nicht das du dein leben verhunzt hast.

erfreue dich an deinem leben!

ich persönlich glaube ein studium ist nichts für dich weil du da nicht mit herzblut rangehst, keine richtigen ziele hast sondern weil du "irgendwas" machen willst um das gefühl zu bekommen auch etwas zu "erreichen"

so scheint mir!

aber vielleicht bist du einfach nicht der erfolgreiche supermensch mit dem managergehalt?

ich würde vorschlagen, du kommst runter, schaust nicht auf andere, genießt das weihnachtsfest und wirst dir ganz in ruhe im klaren was DU willst

alles gute!


Beitrag von my.jessi 23.12.09 - 19:35 Uhr

Hallo

ich hab zwar auch deinen letzten Beitrag gelesen aber so richtig verstanden, wieso du Psychologie studieren willst hab ich nicht #kratz. Was willst du dann damit machen? Du hast doch vorher was ganz anderes gemacht. Hat dir das nicht gefallen?

Was mich daran hindern würde so ein Studium zu machen wären die hohen Kosten. Ich mache im Moment neben der Arbeit an einer staatl. Wirtschaftsfachschule den Betriebswirt. Das ist kostenlos. Ich wollte zwar etwas machen aber nicht so viel Geld dafür bezahlen weil ich nicht weiß, ob ich irgendwann mal mehr verdienen werde (wohl kaum in meiner jetzigen Firma, und einen anderen Job zu finden ist auch nicht so leicht). Darum wollte ich nicht schon vorher 30 T € bezahlen. Nur mal so eine Rechnung: Damit sich das finanziell lohnt, müsstest du bei Steuerklasse 1 10 Jahre lang mind. 500 € mehr im Monat verdienen um am Ende +- 0 raus zu kommen. Das war es mir nicht wert!

Beitrag von manavgat 23.12.09 - 20:41 Uhr

Ehrliche Meinung?

nein. Lohnt sich nicht.

Ich habe selbst Bildungswissenschaften studiert, neben meiner sehr umfangreichen Selbstständigkeit. Das Problem ist, Bachelor ist wahnsinnig verschult und obwohl die Uni Hagen seit der ersten Stunde dabei ist, kriegen sie es nicht auf die Reihe. Die Klausuren sind der Hammer! Auswendig, auswendig, auswendig. Für selbst denken bleibt überhaupt keine Zeit.

Wenn ich das machen würde, dann an einer Präsenzuni, wobei ich sagen muss dass ich auch glaube, dass der berufliche Nutzen in deinem Fall nicht zu erkennen ist.

Als Weiterbildung mal das ein oder andere Modul. Ja, klar. Noch ein Tipp: wer als Akademiestudierende eingeschrieben ist, kann super Seminare für kleines Geld im Bereich Social Skills belegen.

Gruß

Manavgat

Beitrag von aylin1986 25.12.09 - 15:07 Uhr

Hi,

ich studiere an der Fern Uni Bildungswissenschaften und muss sagen, dass es schon sehr viel Stoff ist. Aber es ist zu schaffen. Aber ruf doch einfach bei der Zentrale an, die sind sehr nett und informieren dich.

Außerdem sind da soooo viele die über 40 oder 50 sind! Also daher brauchst du dir gar keine Gedanken zu machen!

LG