Muttermilch ja .. stillen nein

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von tweety111 25.12.09 - 12:25 Uhr

Hallo ihr,

ich wend mich jetzt mal an euch denn ich bin irgendwie mit den Nerven total runter ... und das jetzt schon #schmoll.

Meine Kleine ist 9 Tage alt und das stillen geht mir so aufn Zeiger manchmal. Ist das normal?

Ich möcht ihr auf jeden Fall Muttermilch geben, aber grad nachts das stillen geht mir an die Substanz, tagsüber auch aber nicht so schlimm wie nachts.

Meine Hebi is halt ganz begeistert vom stillen und möcht dass ich weiter dran bleib :-( ... ich mein ich möchts ja auch aber ich könnt jedes mal heulen wenn die kleine gestillt wird, das dauert alles so ewig und ich hab mich auch schon ertappt dass ich währenddessen eingeschlafen bin nachts #schock.

Was gibt es denn für mich noch für Möglichkeiten außer gleich abstillen?

Eure leicht verzweifelte tweety

Beitrag von fernweh123 25.12.09 - 12:40 Uhr

Hallo,

ist doch ok (zumindest in der ersten Zeit) wenn du nachts dabei einschläfst.
Würde versuchen erst noch einmal durch zu halten. Ich finde die Mumi soooo wichtig und nur abpumpen ginge mir noch viiiiiel mehr auf den Keks, als das stillen.
Wir haben es uns immer gemütlich gemacht, allerdings muss ich sagen, dass unsere kurze immer ratzfatz getruken hat und dann fertig war.
Hast du mal verschiedene Stillpositionen probiert? Vielleicht hast du einfach noch nicht "deine" richtige gefunden?!
Kannst dabei ja auch lesen oder TV schaun, wenn du magst, allerdings war ich immer so fasziniert vom Kind, dass ich für nix anderes Augen hatte.

Alles gute euch.

Andrea

Beitrag von tweety111 25.12.09 - 12:44 Uhr

Ja wenn die kleine auch schneller wär, aber das dauert bei uns echt bis zu ner Std und dann dauert es nochmal solang bis ich sie zum schlafen in der Wiege gebracht hab.

Um ehrlich zu sein graust es mich grad wirklich jedes mal vor dem Stillen ... mir ist das so peinlich weil ich keine schlechte Mama sein will #heul.

Hab den Wiegegriff und Rückenlage (oder wie das heißt). Aber mir der komm ich nich so klar.

lg

Beitrag von 20girli 25.12.09 - 14:28 Uhr

Du bist doch keine schlechte Mami nur weil du grad vom Stillen nicht begeistert bist.

Aber...dein kleines ist gerade mal ein paar Tage alt...alles braucht seine Zeit.
Glaube mir wenn ich dir sage das es auch Flaschenkinder gibt die seeeeehr lange brauchen bis eine Flasche leer getrunken ist.

Überlege dir ob du Nachts aufstehen - flasche machen willst..um dann vielleicht genauso lange dazu sitzten wie beim Stillen.

Ich weis aus Erfahrung das das erst recht an die Nerven zehrt.

Meine Tipps...

gib dir und deinem Kind ein bisschen Zeit...mit der Zeit werden die Stillmalzeiten auch kürzer. Je älter die kleinen werden. Aber vergiss die Schübe nicht...wenn die da sind..ist wieder dauerStillen angesagt.
Aber auch das geht vorbei. Und nur wenn man wirklich lange genug Stillt...kann man davon provitieren...denn hat sich alles eingespielt ist Stillen am Ende am einfachsten.

Bau das Kinderbett um...sodas es als Baby Balkon neben deinem Bett steht..so musst du nicht mehr aufstehen zum Stillen....kannst dabei weiterschlafen..das ist eines der Vorteile vom Stillen...später wenn die größer sind...weis man manchmal gar nicht mehr wie oft sie eigentlich Nachts getrunken haben.
Und keine Angst...trotz Baby Balkon schlafen sie auch irgendwann in ihrem eigenem Zimmer.

Wie gesagt...wenn du abstillst...musst du die Flasche machen..nicht jedes Kind schläft Nachts 6 stunden durch...und das heist du müsstest ganz oft die Flaschen machen..so oft wie du dein Kind jetzt Stillst.

Flasche geben bedeutet nicht eine schlechte Mutter zu sein..das ist blödsinn.

Aber Stillen ist zwar am Anfang augenscheinlich anstrengender--manchmal ist es das auch...aber auf dauer die einfachere Lösung ein Kind ruhig zu bekommen.

Versuche alle möglichen Stellung zum Stillen bis du die gefunden hast mit denen du am besten zurecht kommst.

Wie gesagt....ihr seid noch beide frisch dabei...und ihr müsst euch aufeinander einspielen...das klappt mit der Zeit.

Spätestens nach 3 Monaten läuft es wie von alleine -- hört sich lang an...aber meist stillt man ja mindestens 6 Monate...und die anderen 3 Monate musst du dir keinen Stress mehr machen wegen Flaschen ect. und wirst es genießen wie einfach es ist mit Stillen dein Kind zu beruhigen--wärend Flaschen Mamis hin und her rennen und nicht wissen was gerade schon wieder ihr Kind braucht.
Ich weis das...4 Flaschenkinder und 1 Stillkind.
Stillkind wurde quengelig..ich hab es gestillt...es war ruhig..manchmal jede Stunde aber egal...Kind war zufrieden. Mit der Flasche ist das nicht so einfach..auch wenn man die nicht jede Stunde gibt...aber...man muss andere Lösungen suchen die man nicht immer findet und hat dann ein quengeliges Kind.

Lg kerstin

Beitrag von tweetyengel 25.12.09 - 12:43 Uhr

Hallo,

hatte dir grad schon auf deinen anderen Thread geantwortet.
Das das Stillen manchmal anstrengend ist, grade wenns lange dauert, kann ich nachvollziehen. Meine Tochter ist eigentlich ne schnelle Trinkerin, aber manchmal (grade beim Einschlafstillen) ist sie ewig an der Brust.
Wie stillst du denn? Ich meine hast du im Hinterkopf was du noch zu erledigen hast? Hast du dich beim Stillen mal in einen ruhigen Raum gesetzt und auf die Atem-, Schmatz-, und Schluckgeräusche die dein Bab macht gehört? Ich könnte meiner Tochter ewig dabei zuhören. Oder nimm dir doch mal ein Buch zur Hand das du währenddessen liest. Ich habe neben dem Bett meinen NintendoDS liegen, für wenns mal länger dauert.

So, wir müssen jetzt zu Schwiegereltern
LG

Beitrag von piepmatz306 25.12.09 - 12:47 Uhr

Ach mensch, lass dich erstmal #liebdrueck
Stillen ist und bleibt anstrengend...ich schlaf nach 6 Monaten immer noch ein, obwohl ich nur noch 1x stille in der nacht;-)

Das ist bestimmt nur eine Phase, das haben viele. Durchhalten ist angesagt auch wenns nervt.
Nach ner weile wirst du froh sein weiter gemacht zu haben und stolz auf dich sein#herzlich

Ihr müsst euch ja noch richtig kennenlernen und das stillen muss sich noch einpendeln. Momentan beinhaltet der tagesablauf das stillen, aber nicht mehr lang dann machst du das nebenbei und wirst dich über die Kuschelzeit mit deinem Baby freuen und kannst dich dabei ausruhen#verliebt

lg Romy#niko

Beitrag von kja1985 25.12.09 - 13:14 Uhr

Ich hab während dem Stillen einfach was getan, dann ist es auch nicht so langweilig, meiner hat nämlich auch immer sehr lang getrunken. Entweder gelesen, oder nen Film geguckt, telefoniert, am Rechner gesessen und wenn mal viel zu tun war, hab ich ihn in den Sling gepackt und neben der Arbeit gestillt. Und nachts hab ich natürlich weitergepennt wenn er getrunken hat, warum auch nicht.

Beitrag von tykat 25.12.09 - 13:40 Uhr

Hallo!

Wenn das Stillen nichts für Dich ist, aber Du Deinem Baby trotzdem die MuMi geben willst, dann versuche doch mal, wie das Abpumpen für Dich ist.
Bei uns hat das Stillen nicht geklappt wegen einiger Probleme am Anfang und ich habe auch abgepumpt.Allerdings nur 6 Wochen.Denn die Milchmenge hat sich bei mir nie richtig eingestellt, denn der Reiz durch die Pumpe ist halt doch anders als ein saugendes Kind.Und ich hatte zwei Brustentzündungen, da durch die Pumpe primär die vorderen Milchseen entleert werden.
Bei mir im Pekip ist allerdings eine Mama, die 6 Monat voll abgepumpt hat!Und das hat super geklappt, geht also auch so.
Ich finde, beim Stillen müssen sich beide wohl fühlen.Natürlich ist MuMi das beste fürs Kind, aber es bringt nichts, wenn Du Dich unwohl fühlst.Mach Dich frei von dem Gedanke, dass Du eine schlechte Mama bist, wenn es nicht klappt!Und die industrielle nahrung von heute ist ja auch gut und der MuMi so weit es geht angepaßt.

Mnache Frauen fühlen sich auch mit dem "Stillvorgang" an sich unwohl.Also die Tatsache, dass das Kind an der Brust trinkt.War bei mir auch ähnlich.Weiß auch nicht, aber irgendwie hat es sich nicht gut angefühlt (Was auch daran liegen kann, dass es einfach ein totaler Kampf war).

Setz Dich nicht unter Druck!

LG,Tykat+Tom(*09.09.09)

Beitrag von sabati 25.12.09 - 19:47 Uhr

Hallo,
das hast Du sehr schön und treffend ausgedrückt!
Liebe Grüße :-)

Beitrag von tykat 25.12.09 - 19:55 Uhr

Danke#hicks

LG zurück!

Beitrag von dreamer87 25.12.09 - 16:20 Uhr

Hallo,

dass die Kleinen anfangs lange trinken, ist ganz normal.
Lucas hing die erste Zeit fast nur an der Brust. Auf einmal dauerte es dann nur noch zwischen 5 und 10 Minuten.
Sie holen sich damit ja nicht nur ihre Nahrung, sondern auch Wärme und Zuneigung... die ich meinem Zwerg auch gerne gegeben hab.
Lucas schläft mit bei mir im Bett, wenn er wach wird, dockt er an und ich schlafe weiter ;-)
Was findest du daran so schlimm, es ist doch schön, sein Baby nah bei sich zu haben...? Und die Zeit nur für ihn nehme ich mir gerne.

LG Anja

Beitrag von jacky 25.12.09 - 18:29 Uhr

Habe von Anfang an nicht gestillt. Meine Kleine hat von Anfang an supergut getrunken. Braucht für eine Flasche 10 Minuten. Gott sei Dank kann ich nur sagen. Kommt man überhaupt noch zu was, wenn man stillt?

Beitrag von lalal 25.12.09 - 19:23 Uhr

#augen

Nee gar nicht Frau rennt 24 Std. am Tag nackt mit Kind an der Brust rum...

Du hast nicht gestillt? Dann solltest du deine Kommenatre besser überdenken.

Beitrag von dreamer87 25.12.09 - 19:57 Uhr

#augen#klatsch
Nee man kommt zu gar nichts. Man rennt, wie meine Vorschreiberin schon gesagt hat 24h mit dem Baby an der Brust rum.
Mein Sohn braucht nur 5 Minuten. Anfangs war es zwar oft lange, aber nur weil ich meinem Baby die Nähe geben wollte, die er braucht und er nuckeln durfte solange er wollte.
Gott sei Dank stille ich, kann ich nur sagen.

Beitrag von dreamer87 25.12.09 - 19:59 Uhr

Und die Zeit, die du für´s Fläschen machen brauchst und für´s auskochen, .... kann ich übrigens sinnvoll nutzen.

Beitrag von tigratatze 25.12.09 - 20:11 Uhr

Hmm, wenn ich 10min am Morgen investiere brauche ich für die Flaschenzubereitung über den ganzen Tag nicht länger als Du brauchst um das Stillkissen ( so Du eins nutzt ) zurechtzurücken und den Still-BH zu öffnen.

Ich verstehe nicht wieso der Aufwand bei Flaschenkindern als so enorm hoch eingeschätzt wird, das ist er nicht.

Und da ich 3x am Tag spüle fällt auch die Reinigung der Flaschen nicht sonderlich ins Gewicht.
Und beim auskochen ( egal ob Topf oder Steri ) stehe ich ja nicht die 8-14min daneben und überwache alles.

Klarer NACHTEIL bei Flaschenkindern ist jedoch der Kostenfaktor bei der Anschaffung von Flaschen und Saugern ( die ja auch regelm. ausgetauscht werden müssen ).
Und nicht zu verachten die Kosten für Pulvernahrung.

Aber dieses immer wiederkehrende "Flasche ist mehr Aufwand was die Zeit angeht" Mythos ist mir ein Rätsel.

LG
Jessy

Beitrag von sabrina1980 25.12.09 - 20:56 Uhr

Guten Abend,

das hast du gut auf den Punkt gebracht#pro

Das ausspülen und auskochen dauern wirklich keine Ewigkeit und die Zubereitung auch nicht. Immer dabei meine Thermoskanne mit heissen Wasser und in den Flaschen kommt 1/1 kaltes Wasser...und in den Portionierer das Pulver.

Leider geht die Flaschennahrung wirklich ins Geld#schwitz....aber dafür hat man andere Vorteile:-)

lg
Sabrina

Beitrag von dreamer87 25.12.09 - 21:13 Uhr

Na das mit den Kosten ist wirklich ganz schön heftig.
Nicht, dass ich mir das nicht leisten könnte, aber gespart haben wir schon ganz schön.
Was denn für Vorteile? #kratz
LG Anja

Beitrag von sabrina1980 26.12.09 - 20:51 Uhr

Mit Vorteile meine ich jetzt....das auch der Vater die Flasche geben kann und die Mama mal etwas schlafen kann#gaehn....oder....man darf endlich wieder Alkohol trinken wenn man möchte, ein Stück mehr Freiheit eben.

Und da ich eh wieder nach 2 Wochen arbeiten gegangen bin hat sich das mit Stillen erledigt, weil abpumpen für mich nicht in Frage kommt.

lg
Sabrina

Beitrag von dreamer87 25.12.09 - 21:11 Uhr

Mmh... meine Freundin beschwert sich immer, wenn sie sieht wie schnell das bei uns geht.

LG Anja

Beitrag von tigratatze 26.12.09 - 09:06 Uhr

Guten Morgen Anja,

vielleicht fehlt Deiner Freundin nur die Routine oder ein passendes Konzept?

Wenn man einen Cool Twister im Haus hat dauert an der Flaschenzuebreitung am längsten die Zeit die der Wasserkocher zum Wasser aufheizen braucht.

Ohne das Ding im Haus investiert man morgens wirklich nur 10min, bereitet eine Thermoskanne mit heissem Wasser vor und stellt abgekochtest Wasser kalt, wenn man dann eine Flasche braucht eben heisses und kaltes Wasser mischen, Pulver rein, fertig.

Wenn man spült macht man die bisher angefallenen Flaschen eben mit, am Besten zuerst, wärend man den Rest spült macht der Steri ( oder Kochtopf ) den Rest mit der Reinigung.
Ach ja, und für die Spülmaschine, dann eben halt die Flaschen zuerst rausnehmen und abkochen/steri und wärenddessen den Rest ausräumen ^^

Und das war es schon.

Es ist alles immmer eine Frage der Organisation.

Mit liegt die Flaschenorga irgendwie besser, die erste Zeit als ich noch angelegt habe bin ich zu absolut nix und noch viel weniger gekommen.

Es kam mir wirklich vor als hätte ich meine Kleinen 24Std am Tag an der Brust und würde nichts anderes mehr tun können ( schlafen mal ausgenommen ^^ ).

Als ich dann abgepumpt habe war das für mich persönlich schon eine enorme Erleichterung und als die MuMi dann weg war und das Pulver ins Haus gekommen ist wurde es echt kinderleicht.

LG
Jessy

Beitrag von .berliner-kindl. 25.12.09 - 20:48 Uhr

Voll bescheuert#rofl

Beitrag von lalal 25.12.09 - 19:27 Uhr

Hallo,

ich habe schon in deinem Schlafen beitrag geantwortet. Ich habe den Eindruck du machst dir viel zu viel Stress, die ersten Wochen muss sich das Stillen erst einspielen das ist anstrengend vergeht aber auch wieder.

Nimm deine kleine zu dir ins Bett , so könnt ihr beide beim Stillen wunderbar einschlafen;-) Du bist auch noch im Wochenbett, schon dich und leg die kleine nicht immer weg.


Die ersten 14 Tage ungefähr haben meine für das trinken immer ewigkeiten gebraucht aber auch das legt sich. Anfangs sind die Kinder nun noch sehr müde und das trinken strengt an ausserdem lässt es sich so nah an Mama angekuschelt schön einschlafen.

Gib noch nicht auf, es lohnt sich und wenn du durchhällst lachst du vermutlich bald darüber und freust dich wie einfach es doch alles ist wenn man Stillt.

Lg

Beitrag von tigratatze 25.12.09 - 20:04 Uhr

Hallo tweety,

Du hast jetzt schon sehr oft gelesen wie unglaublich anstrengend es sein soll sein Kind nachts mit einer Flasche zu versorgen und das stillen einfach die "bequemere bzw weniger aufwändigere" Füttermethode ist.

Auch ein Flaschenkind kann in liegender Position gefüttert werden, das ist nicht nur Stillkindern vorbehalten.
Ebenso wie das Anlegen irgendwann praktisch "im Schlaf" funktioniert, so ist es auch mit den Fläschchen im Grunde.
Ich persönlich sehe nur an den leeren Flaschen auf dem Nachtschrank wie viel mein Sohn ( und damals meine Tochter ) getrunken haben.

Die Vorbereitungen bei uns sind total simpel bevors ins Bett geht ( Elternbett halt, sonst müsste ich ja doch aufstehen ^^ ):

Wasser abkochen für 3 Flaschen, es waren mal 5.
2 Flaschen werden sofort mit dem frisch abgekochten Wasser gefüllt ( halt die erforderliche Wassermenge ), bei der 3. Flasche lasse ich das Wasser erst noch durch den Cool Twister laufen damit es Trinktemperatur hat.
Mein Milchpulverportionierer ( abends stehts frisch aufgefüllt ) steht ebenso wie ein Fläschchenwärmer auf meinem Nachtschrank.

Die Flasche mit dem Wasser auf Trinktempi stelle ich in den Wärmer ( auf warmhalten eingestellt ), mein Zwerg wird wach, ich schütte das Pulver in die Flasche, stelle eine der zwei Anderen in den Wärmer, füttere ( und schlafe dabei IMMER ein ), irgendwann meldet sich mein Zwerg wieder und das Spiel wiederholt sich.
Die leergetrunkenen Flaschen stehen übrigens immer auf dem Nachtschrank, ich hatte es noch nie das eine Flasche im Bett herumgekullert wäre.

Frag mich nicht wie die auf den Tisch kommt, ich kann es Dir nicht sagen, ich schlafe nämlich.

So KANN es bei einem Flaschenkind aussehen bzw funktionieren.

ABER, auch ein Flaschenkind kann sehr lange trinken und auch das füttern von Flaschenkindern kann sehr anstrengend sein ( ich kenne jemanden der hat eine Sehnenscheidenentzündung vom ständigen Flaschenhalten bekommen ).

Als Flaschenmami ist man auch durchaus nicht so flexibel wie es immer aussieht, egal wo ich bin, ich muss immer ausreichend Milchpulver und Wasser dabei haben. Geht mir speziell das Pulver aus wars das für uns, dann heisst es ab nach Hause ( oder in den nächsten Laden, Pulver kaufen, wenn das geht ).

Viele Flaschenkinder kämpfen mit einem der 2 Extreme: Durchfall oder Verstopfung.


Als Flaschenmami beim mittlerweile 2. Kind kann ich Dir nur den Rat geben, wenn es "nur" die Zeit ist die Dir beim stillen zu schaffen macht, dann versuch Dir eine Beschäftigung zu suchen wärend Du dein Kind anlegst und einschlafen beim nächtlichen stillen ist doch völlig ok.
Denn egal ob stillen oder Flasche, wenn Dein Kind ein langsamer Esser ist, dann sitzt Du bei egal welcher Fütterart sehr lange und beim Flaschenfüttern hast Du nur eine Hand frei, je nach Stillposition immerhin Beide.

Meine Tochter z.B. hat mit Genuss ihre Flaschen in etwa 45-55min genuckelt. Mein Sohn zieht die "Pullen" binnen 10min leer und ist happy.

Abpumpen wäre zwar eine Alternative, aber nicht zwingend eine wirklich gute.
Zum Einen solltest Du ebenso regelmäßig abpumpen wie Du jetzt auch anlegst ( damit deine Brüste in etwa "wissen" wieviel Milch aktuell benötigt wird ), zum Anderen wird der Milchfluss durch eine Pumpe lange nicht so gut angeregt wie Du das Kind.

Überlege Dir in Ruhe was Dich am Stillen stört und ob Du diese Probleme irgendwie in den Griff bekommen kannst.
Wenn Nicht, dann ist es keineswegs eine Schande seinem Kind die Flasche zu geben, denn auch beim Flaschenfüttern bekommt ein Kind Zuwendung, Nähe, Geborgenheit und Liebe.

Wie auch immer Du wählst, Du bist keine schlechte Mutter.

LG
Jessy mit Anna-Lena ( 3 ) und Irian Aaron ( 6 Wochen )

Beitrag von miss-lacrima 26.12.09 - 23:18 Uhr

Ich finde deine Antwort sehr angenehm und differenziert, weder Pro Stillen noch Pro Flasche. Leider scheint das hier ja nicht oft zu klappen.

Grüße,
Jenny

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