Ausbildung nachholen? Ja, nein,wie,wo ???

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von clarafee 25.12.09 - 17:50 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

also, ich habe eine Mittlere Reife und den schulischen Teil der Fachhochschulreife und habe ein Zertifikat zur Kosmetikerin(welches nicht staatlich anerkannt ist).
Ich habe, da ich zwei Kinder (3 und 11) habe, in den letzten Jahren meinem Mann (selbständig) geholfen.
Also, ich habe nun weder einen Job noch eine Ausbildung-:-[
gerne würde ich eine machen. Habe mich über die Jahre immer wieder beworben leider nie was bekommen-beim Berufskolleg nehmen sie mich nicht weil sie sagen, daß ich ja nicht mehr schulpflichtig bin.#heul#heul (bin 30)
So, mein Mann sagt ich könne aber nichts machen was den ganzen Tag geht, wegen der Zeit..#schmoll#schmoll#schmoll
Bin total unglücklich! Habe jetzt bei uns in der Stadt was von einer Teilzeitumschulung zur Bürokauffrau gelesen-aber geht das auch ohne anerkannte Ausbildung ?
Wer kann mir wo helfen ?#kratz
Arbeitsamt oder Arge oder wer ???
Bitte helft mir mal !!!
Danke und liebe Weihnachtsgrüße!!!

Beitrag von rosinenschnecke 25.12.09 - 18:21 Uhr

Hallo!!
Also ich weiss nur, dass man halt die Voraussetzung braucht eine abgeschlossene Berufsausbildung und manchmal auch einige Jahre Berufserfahrung haben muss damit man eine Umschulung bekommt!
Hatte mich deshalb auch schon mal erkundigt...
Ich würde vielleicht versuchen halbtags einen Job zu finden. Dann kommst Du ein wenig raus, kannst aber gleichzeitig Deiner Familie gerecht werden weil Du ja auch ein Schulkind hast.
So würde ich es denke ich machen.
Obwohl es natürlich auch zig Mütter gibt, die Vollzeit arbeiten.
Schöne Weihnachtsgrüsse!

Beitrag von tinka85 25.12.09 - 18:37 Uhr

hallo,

mein mann fragte bei der arge mal nach wegen einer umschulung. vorraussetzung war eine berufsausbildung und er muss mindestens 4 jahre aus dem beruf raus sein. wäre er ja eigentlich aber von der zeitarbeit aus hat er damals 3 wochen in seinem beruf gearbeitet und da haben die 4 jahre erneut angefangen - ihm fehlen also 3 jahre.

meine schwester zb ist 32 und hat auch keine ausbildung. sie hat zwei kinder (5+10) und hat in ihrer ehe den mann arbeiten lassen und sich um alles daheim gekümmert. #

nach der scheidung wollte sie sich selbst was aufbauen aber das gestaltet sich mehr als schwierig. ich erreich sie grad nich da sie in italien ist aber ich weiss dass sie bei einem bekannten ein jahr hätte arbeiten können und hätte dann die ausbildung zur bürokauffrau gehabt. lief aber auf jeden fall mit über die arge glaube ich.

ist aber gescheitert weil der betrieb andere probleme hatte und das sek alles gestürmt hat. sie hatte sich dann um einen anderen betrieb bemüht - geht wohl bei jedem größeren - aber die waren alle abgeneigt.


ich werd sie mal fragen wenn sie wieder da ist

lg tinka

Beitrag von windsbraut69 26.12.09 - 07:44 Uhr

Ganz sinniger Tip!
Sie möchte etwas aus ihrem Leben machen, eine Ausbildung machen und Du rätst Ihr zum Aushilfsjob?

Schlimm genug, dass Ihr meint, Euch dauerhaft so durchschlagen zu müssen aber das anderen zu raten, finde ich nicht okay.

Beitrag von tragemama 25.12.09 - 22:05 Uhr

Den Beitrag von rosinenschnecke kann ich nicht unterschreiben. Ich hab mit 18 eine Ausbildung zur ReFa abgebrochen. Mit 24 wurde ich arbeitslos und bei meiner Arbeitslos-Meldung wurde mir von der Arbeitsagentur eine "Umschulung" von der ungelernten Bürohilfe zur ReFa angeboten. Hab die Ausbildung also nochmal gemacht (verkürzt auf 2 Jahre und mit Abschluss 1,0) und bekam vom AA die Differenz zu meinem vorherigen Gehalt sowie alle Fahrtkosten und Lernmittel erstattet.

LG Andrea

Beitrag von tevwoman 26.12.09 - 07:44 Uhr

Naja, aber du hast ja ein paar Jahre gearbeitet und dann eine komplette Ausbildung mit Unterstützung vom Amt gemacht - das ist was anderes, als jahrelang Hausfrau zu sein und eine Umschulung zu wollen.

Beitrag von hellokitty87 26.12.09 - 09:31 Uhr

Hallo Clarafee,

melde dich doch einfach arbeitsuchend bei deiner zuständigen Agentur für Arbeit (NICHT Arge) und vereinbar einen Termin in der Arbeitsvermittlung. Jeder Arbeitsvermittler hat ein bestimmtes Budget für Umschulungen und Maßnahmen. Vielleicht hast du Glück und dein Arbeitsvermittler hält es für sinnvoll eine Umschulung/Weiterbildung zu machen und genehmigt dieses. In der Regel sind die Umschulungen aber in Vollzeit und gehen über 24 Monate (z.B. im kfm. Bereich) Darüber solltest du dir in klaren sein. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist KEINE Voraussetzung für die Genehmigung einer Umschulung/Weiterbildung.

Und selbst wenn du keines dergleichen genehmigt bekommst, kann es trotzdem sein, dass du in einen Kurs mit Bewerbungstraining gesetzt wirst. Das halte ich eigentlich für sinnvoll. Gerade dann, wenn man schon ewig keine Bewerbungen geschrieben hat.
Wenn du bei der AA arbeitsuchend oder Arbeitslos ohne Leistungen gemeldet bist; hast du auch die Möglichkeit weitere Leistungen aus dem Vermittlungsbudget zu erhalten. (z.B. Bewerbungskosten je 5 € pro Bewerbung/max. 260 € pro Jahr, Fahrtkosten zu Vorstellungsgesprächen ab dem 15.km und und und)
Und du bekommst Vermittlungsvorschläge zu geschickt. Nicht alle Stellen werden extern in der Jöbbörse der AA veröffentlicht.

Falls du weitere Fragen hast,
kannst du mir per PN schreiben.

Winterliche Grüße
und ein frohes Fest

wünscht

HelloKitty87#niko

Beitrag von manavgat 26.12.09 - 13:15 Uhr

Ich würde mich mal bei der IHK oder der Handwerkskammer erkundigen, ob Dir irgendwas anerkannt werden kann von der Zeit in der Du mithelfende Familienangehörige warst und welche Weiterbildung infrage kommt.

Gruß

Manavgat