Ich weiss nicht was ich machen soll...HILFE

Archiv des urbia-Forums Ungeplant schwanger.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von paraluga 26.12.09 - 00:16 Uhr

Hallo

Ich weiss seit dem 23.12 dass ich schwanger bin.Mein erster Gedanke war,"OH Nein"!Ich habe schon zwei Kinder sieben und zwei und bin auch mit den zweien total zufrieden.
Ich bin glücklich verh.und auch sonst ist eigentlich alles soweit im Lot,jetzt im Sommer geht die kleine in den Kiga und ich wollte wieder arbeiten gehen.
Jetzt weiss ich nicht wie es weiter gehen soll.Bin ich stark genug für ein drittes , halte ich das aus???
Ich denke auch über einen Abbruch nach,aber erlich gesagt habe ich auch grosse angst davor.Am Montag gehe ich erstmal zum FA und danach zur Beratung.Morgens denke ich , ich schaffe das und Abends habe ich dann grosse Panik daran zu zerbrechen.Vielleicht kennt das ja jemand, bin über jede Nachricht sehr Dankbar.

LG
Bianca

Beitrag von charlotte24435 26.12.09 - 08:05 Uhr

Guten Morgen,
einen Abbruch sollte man nur vornehmen lassen, wenn man voll und ganz dahinter steht.
Bei mir ist es über 50 Jahre her und ich werde wohl nie damit fertig werden.
Dein Großer ist bestimmt schon sehr sebständug und die Kleine ist auch 8 Monate älter ehe das Geschwisterchen kommt. Wer mit zwei Kindern fertig wird, schafft auch das Dritte.
Ich wünsche Dir, dass Du die richtige Entscheidung triffst.
Alles Gute dazu
Charlotte

Beitrag von p.sylvie 26.12.09 - 08:10 Uhr

#liebdrueck
Na tolle Weihnachten hast du ja gehabt.
Also ICH hab 2 gesunde Kinder und 1 Pflegekind und ich WEISS dass ich keine eigenen Kinder mehr bekommen möchte. Ich fand die Zeit des "von vorne beginnen" mit meinem Kleinen sehr anstrengend und jetzt wo er so langsam selbständiger wird, würde ich auf keinen Fall noch einmal von vorne anfangen.
Ich hätte die Nerven nicht dazu.
Und wenn ich ss werden würde, würde ich abtreiben.
Ich hoffe du findest für dich die richtige Entscheidung
Lg Sylvie

Beitrag von sonneblume5 26.12.09 - 09:31 Uhr

Dann verstehe ich nicht, warum du dich nicht sterilisieren lässt, dann wirst du nicht ss und bräuchtest es nicht abzutreiben oder eben dein Mann geht zur Vasektomie.
Ist das nicht viel besser als ab?

Beitrag von p.sylvie 27.12.09 - 10:32 Uhr

Ich verhüte mit der Hormonspirale! Die ist sicherer als die Pille.
Lg Sylvie

Beitrag von sonneblume5 26.12.09 - 09:35 Uhr

Na, da hattest du ja eine Überraschung zum Weihnachtsfest.
Deine ambivalenten Gefühle kenne ich zu gut.

Ichkann dich beruhigen: Das mit den Kids und Arbeit schafft man locker, habe 5 Ki, da war es dann schon echt anstrengend.
Die ersten 3 waren je 16 Mon. auseinander, dann 6 jahre Pause, dann endlich ein Mächen und als sie 8 MOn. war, hat sich völlig ungeplant und in Trennungssituation noch ein Kleines angemeldet.
Dieser ist nun fast 16 jahre und ich möchte ihn nicht missen.
Danach habe ich mich sofort sterilisieren lassen, denn NIE wieder wollte ich in solch eine LAge kommen.

Wg deiner Arbeit: Verschiebt sich doch nur etwas, nicht soooo schlimm, das LEben des Kleinen ist doch wichtiger und deine Psyche auch. Nützt dir alles nichts, wenn du die Abtreibung nicht gut verkraftest.

Ich wünsch dir alles Gute für deine Entscheidung und noch ein schönes Rest-Weihnachtsfest.

Beitrag von yvie88 26.12.09 - 11:40 Uhr

ach du arme...
mir gehts ähnlich wie dir.mein mann will unbedingt ein zweites kind, ich nicht unbedingt.ich kenne die gefühle nicht zu wissen ob mann das schafft, sich weiter entwickeln zu wollen und SEIN leben wieder in die hand zu nehmen und was für sich und sein ego zutun.ich hätte auch angst vor einen abbruch aber wenn dein gefühl dir solche zweifel bringt...also ich würde nach meinem gefühl handeln und überlegen ob ich danach unglücklicher und überfordert wäre weil dass würd meiner meinung nach dem kind im endeffekt mehr schaden.
nur wenns dir gut geht wirds auch dem kind gut gehen.

lg yvie

Beitrag von lena1a 26.12.09 - 13:12 Uhr

Klar, aber wenn sie nach der Abtreibung unglücklich und psychisch unstabil wäre würde es noch mehr schaden (vorallem den Kindern) als wenn man überfordert ist. Ich denke man kommt früher oder später in ein Rhythmus rein.

Ich wünsche dir viel Kraft die richtige Entscheidung zu treffen.

LG

Beitrag von salida-del-sol 26.12.09 - 13:52 Uhr

Hallo, liebe Yvie,
ich habe gerade in Deiner VK Dein Lebensmotto gelesen, und ich finde es gibt keine passenderen Gedankenansatzpunkt hier als Dein Lebesmotto.
Und wenn Du dann noch einen Mann hast, der hinter Dir steht, kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Denn zu 2. lassen sich manche Probleme leichter lösen als alleine. Setze Dich doch mal mit Deinem Mann zusammen, dass ihr gemeinsam überlegt, was konkret geschehen müßte, dass Du Dir ein Leben mit 2. KInd vorstellen kannst.
Sei ganz lieb gegrüßt von salida-del-sol

Beitrag von salida-del-sol 26.12.09 - 13:45 Uhr

Hallo, liebe Bianca,
dass Du bei einer solch ungeplanten Schwangerschaft erst mal Panik schiebst, ist verständlich - fühl Dich mal herzlich von mir gedrückt.
Eigentlich nennst Du viele Punkte, die ein gutes Fundament für ein 3. Kind wären
-- Du bist glücklich verheiratet
-eigentlich ist alles im Lot
-ab dem Sommer geht die Kleine in den Kiga.
Trotzdem werden jetzt Deine Planungen wieder Arbeiten zu gehen, erst mal über den Haufen geworfen, da sitzt man schnell in einem Gefühlschaos drin und kann keinen Gedanken zuende denken. Dazu kommt, dass Dein Körper Hormonumstellungen durch die Schwangerschaft durchmacht, die auch für eine Achterbahnfahrt der Gefühle sorgt.
Du hast bereits 2 Kinder und weißt nicht, ob Du dies aushälst. Mutterliebe und Mutternerven sind etwas ganz erstaunliches. Mutterliebe läßt sich in unendlich viele Stücke zerschneiden, ohne dass davon ein Stück kleiner wird. Und Mutternerven sind unendlich weit dehnbar. Dazu kommt, dass Du schon einen großen Erfahrungsschatz gesammelt hat. Unterschätze den mal nicht. Und mit dem Arbeiten gehen, aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Natürlich ist ein 3. Kind mehr Arbeit, es gibt mehr durchwachte Nächte...aber es kommt auch ein Mehr an Freude, Liebe und Glück in das Leben hinein. Und eine Abtreibung kann zu einer Verlusterfahrung werden, diese aufzuarbeiten, kann Dir mehr Kraft kosten, als ein 3. Kind großzuziehen.
Sei ganz lieb gegrüßt von salida-del-sol