Frage zu Steuerklasse und anderem

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von valetta73 26.12.09 - 11:50 Uhr

Hallo Mädels,

wie ist das eigentlich? Nach dem Mutterschutz bekommt man 67% des durchschnittlichen Nettogehalts der letzten 12 Monate. Wir würden gerne die Steuerklasse nach der Geburt unseres Kindes ändern, also mein Mann in 3 (sind momentan beide in 4). Wirkt sich meine "schlechtere" Steuerklasse dann noch auf das Elterngeld aus?

Ich würde auch gerne 3 Jahre Elternzeit nehmen. Für das 1. Jahr bekomme ich die 67%, aber was ist in den folgenden Jahren? Kriegt man da dann gar nichts mehr, ausser Kindergeld?

Kenn mich da echt überhaupt nicht aus.

Grüsse Valetta, die heute endlich in die 12. Woche gerutscht ist :-)

Beitrag von keep.smiling 26.12.09 - 11:53 Uhr

Wirkt sich meine "schlechtere" Steuerklasse dann noch auf das Elterngeld aus?

Nein, das EG bleibt das gleiche. Es kann sein, dass ihr bei der Steuererklärung was zurückzahlen müßt, aber dafür habt ihr ja schon vorher durch die III viel mehr bekommen. Also es entstehen euch keine Nachteile.

aber was ist in den folgenden Jahren? Kriegt man da dann gar nichts mehr, ausser Kindergeld?

Richtig, dafür ist der Mann dann zuständig.

LG k.s

Beitrag von valetta73 26.12.09 - 11:57 Uhr

Danke Dir.

Das mit der Steuerklasse ist ja schonmal positiv.

Und ich habs mir schon fast gedacht, dass es ab dem 2. Jahr nichts mehr gibt. Das wird dann schon happig.

Ich hatte mir zuerst auch überlegt nur 2 Jahre in Elternzeit zu gehen, aber dann laufe ich Gefahr, dass ich in 2 Jahren arbeitslos bin. Denn bei uns ist es leider so, dass man danach entweder zu 100% eingestellt wird oder gar nicht. Und so dachte ich, wenn ich 3 Jahre nehme, kann ich im 2. Jahr vielleicht mal anfrangen, ob sie mich einen Tag oder so bräuchten. Und wenn ich dann erstmal wieder dabei bin....

Beitrag von grisu123 26.12.09 - 12:04 Uhr

bzgl. den Steuerklassen hast du die Antwort ja bereits bekommen.
Aber du kannst dir das EG auch auf zwei Jahre auszahlen lassen. Das werd ich machen, dann ist der Sprung ins "nichts mehr bekommen" nicht ganz so hoch

LG
Jutta

Beitrag von valetta73 26.12.09 - 12:17 Uhr

Das mit den 2 Jahren ist schon ne Idee. Das überleg ich mir glaub auch.

Beitrag von melpi80 26.12.09 - 12:02 Uhr

Du kannst das Elterngeld natürlich auch auf 2 Jahre splitten. d. h. also von den 67% die Hälfte 2 Jahre lang!!!

mfg

melpi80

Beitrag von valetta73 26.12.09 - 12:03 Uhr

Ja, aber wie wäre das denn wenn ich mal angenommen im 2. Jahr wieder 1 mal die Woche arbeiten würde. Würde dann das Elterngeld gekürzt werden?

Beitrag von melpi80 26.12.09 - 12:09 Uhr

nein, glaub nicht. Du hast in der elternzeit einen gewissen Stundenansatz den du arbeiten darfst. Ich weiß ihn aber nicht genau. Ich sag jetzt mal ganz vorsichtig 30Stunden!! Bin mir aber nicht ganz sicher..

Beitrag von monebaer 26.12.09 - 12:21 Uhr

Hallo!
Habe bei der Elterngeldstelle angerufen. Wenn man zwei Jahre Elterngeld beansprucht, darfst du im ersten Jahr gar nichts dazu verdienen und im zweiten so viel du willst.
Ich hatte gehofft, dass man im ersten 165 Euro verdienen darf, ist aber leider nicht so...wird alles vim EG abgezogen.

liebe Grüße Simone

Beitrag von valetta73 26.12.09 - 12:32 Uhr

Also da ich im 1. Jahr ohnehin nicht vorhätte zu arbeiten, wären 2 jahre für mich dann wohl machbar.

Das ist aber auch bescheuert, dass man im 1. Jahr nicht DARF bzw. das Gehalt dann angerechnet würde. Eigentlich bleibts doch jedem selbst überlassen.

Beitrag von inge79 26.12.09 - 13:10 Uhr

Huhu,

was ihr noch machen könnt, ist jetzt schon die Steuerklasse wechseln. Also du nimmst jetzt die III. und dein Mann die V. Dadurch hat er zwar weniger im Monat, du aber mehr - was sich ja dann wieder auf die Berechnung des Elterngeldes auswirkt. Jedoch solltet ihr das, wenn´s möglich ist, rückwirkend für Dezember machen, da die Steuerklasse nur einmal im Jahr gewechselt werden darf. Da euer Zwerg ja im Juni zur Welt kommt, könntet ihr sonst nicht zurückwechseln ;-)

LG

Beitrag von susannea 26.12.09 - 16:37 Uhr

Wenn du nicht gerade Beamtin bist, bietet es sich übrigens an, die Steuerklassen zu dem Monat, wo du komplett im Mutterschutz bist, zu wechseln. Denn Mutterschaftsgeld ist Brutto wie Netto!

Vorher wechseln geht nciht mehr, da ein Wchsel nur bis 1.12. fürs alte Jahr geht, also fällt die Option weg.

Wie schon richtig geschrieben, wird während des Bezugszeitraumens vom Elterngeld (immer nur maximal 14 MOnate, nie zwei Jahre!) sämtliches Einkommen angerechent. Wenn du aber dem Staat dein geld ein Jahr lang leihst (sprich Auszahlung über zwei Jahre), dann wird das natürlich im 2. Jahr nicht angerechnet!