Filmrezension: Sin City

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Beitrag von elodia1980 26.12.09 - 13:50 Uhr

Mehrere einzelne Episoden zeigen das Leben der Menschen in der düsteren Stadt Sin City, in der Korruption, maßlose Gewalt und unvorstellbare Perversionen vorherrschen. Die Verfilmung des gleichnamigen Comics von Frank Miller gilt als Revival des legendären Film Noir.

Der Film ist in Schwarz-Weiß-Bildern gehalten, die starke Kontraste aufweisen, nur einige prägnante Stellen sind farblich hervorgehoben. Zugegeben, man muss sich vorurteilsfrei auf ihn einlassen, aber wer Skurriles fernab vom Mainstream mag, wird sich an den kunstvollen Bildern kaum satt sehen können. Eine ruhige, fast stoische Kameraführung, die sanfte Schnitttechnik und Szenen, die wie in Stein gemeißelt wirken, vermitteln den Eindruck, tatsächlich einen Comic oder ein sehr merkwürdiges, aber ausgesprochen aussagekräftiges Fotoalbum anzuschauen. Es ist diese Art von Bildern, die gern jeder Fotograf in seiner Sedcard hätte.

Und es ist alles drin: morbider Humor, Action, menschliche Gefühle wie Liebe, Rachegelüste, Hass, Hoffnung und Gier, klassische Spannungsbogen in den einzelnen Geschichten – nicht besonders anspruchsvoll, aber sauber ausgeführt. Die Handlungsstränge sind logisch und es schließt sich am Ende sogar ein Kreis, was für die handwerkliche Sorgfalt der Macher spricht.

Absolut ungeschlagen: Benicio del Toro als Bösewicht Jack Rafferty und Bruce Willis als rettender Engel Hartigan. Rührend: die Zuneigung zwischen der kleinen Nancy und ihrem Retter, der sich am Ende für sie opfert. Dämonisch: die Ahnung, dass Film und Realität – wenn auch unter dem Vorbehalt der maßlosen Übertreibung – zumindest doch auf symbolische Weise gar nicht so weit auseinander liegen. Die flach gehaltenen Figuren sind vermutlich Absicht: sie stehen für Archetypen, die ein ganzes Arsenal psychischer Auswüchse darstellen, aber nicht erklären sollen.

Kritisieren könnte man eine allzu offensichtliche Klischeehaftigkeit: hässliche Bösewichte, gutaussehende Großstadthelden, halbnackte Nutten in Lack und Leder, die ihre knappe Unterwäsche mit Knarren vollgestopft haben, als exotischer Leckerbissen die schweigsame, aber mörderische Miho, die mit ihrem Samurei-Schwert und ihrem Morgenstern allzu eindeutig bei „Kill Bill“ abgekupfert wurde.

Aber der Aspekt liegt ausschließlich und bewusst auf der künstlerischen Umsetzung der Geschichte, die primitiv sein muss, um der Szenerie nicht die Show zu stehlen. Für Zuschauer, die das Besondere lieben und das immer wieder Abgewohnte nicht zum hundertsten Mal sehen wollen, ein Juwel in der DVD-Sammlung.

Quelle: http://www.lindner-katharina.de

Beitrag von salemthecat 26.12.09 - 16:49 Uhr

Was bringt dein Beitrag jetzt? #kratz

Beitrag von elodia1980 26.12.09 - 16:52 Uhr

Information???

Beitrag von salemthecat 26.12.09 - 17:06 Uhr

Wozu? #kratz

Beitrag von elodia1980 26.12.09 - 17:31 Uhr

wozu liest du in einem forum?

ich selbst freue mich, wenn jemand über einen film, ein buch oder eine cd etwas schreibt, sodass ich mehr darüber erfahre und besser entscheiden kann, ob ich mir etwas ansehen, anschauen oder durchlesen will.

wenn dich eine rezension zu einem film nicht interessiert, warum klickst du diesen beitrag dann an?

Beitrag von feeling-good 26.12.09 - 18:27 Uhr

weil man dachte, man liest etwas nützliches/interessantes.
#aha

Beitrag von salemthecat 27.12.09 - 02:17 Uhr

Ja eben, dachte an zB Fortsetzung geplant, oder sowas.

Aber Informationen über einen Film, ein Buch oder eine Cd besorge ich mir anders, Wikipedia, Google oder Überzeugung also sprich Kino, Lesen oder einfach anschauen. ;-)

Beitrag von elodia1980 27.12.09 - 21:13 Uhr

zum glück ist das ein subjektives urteil, ob man etwas als nützlich und interessant empfindet.

die welt besteht nicht nur aus bauer sucht frau und popstars.

liebe grüße, e.

Beitrag von salemthecat 27.12.09 - 02:21 Uhr

Ich lese in einem Forum um Themen zu lesen und nicht Rezensionen eines Filmes das ich auch bei Wikipedia etc nachlesen kann ;-)

Beitrag von spumsel 27.12.09 - 17:29 Uhr

#pro

Vorallem postet die TE immer Sachen, die es schon ewig gibt, nie aktuelle Streifen...
ich finde es persönlich nicht informativ, sondern eher nervig und klicke den Beitrag meist nicht mehr an...;-)

lg

Beitrag von salemthecat 27.12.09 - 17:47 Uhr

Hab ihn ja eigentlich nur angeklickt, weil ich dachte sie bringt aktuelles wie 2. Teil oder wegen Britany Murphy oder so #schmoll

Beitrag von elodia1980 27.12.09 - 21:19 Uhr

Also sind alle Filme nicht mehr interessant, wenn sie nicht brandneu sind?

Ich habe über den Film geschrieben, weil er kürzlich im TV lief. Es gibt sicher Leute, die ihn da zum ersten Mal oder sogar noch nie gesehen haben. Manch einer freut sich vielleicht über ein paar Eindrücke?
Nie aktuell? Der Film "Che" (mein letzter Post) ist so neu, dass die Druckerschwärze auf dem Cover noch ausdünstet. :-p
Im übrigen hast du diesen Beitrag zumindest insoweit angeklickt, dass ein Post von dir hier steht. :-D

Liebe Grüße, E.

Beitrag von elodia1980 27.12.09 - 21:16 Uhr

Seit wann gehören Rezensionen nicht zu Medien? Und Irrtum, du kannst meinen Eindruck von einen Film nicht bei wikipedia nachlesen. ;-)

Liebe Grüße, E.

Beitrag von yamie 28.12.09 - 14:03 Uhr

hallo elodia,

ein forum wie urbia ist nicht wirklich der richtige platz für eine filmrezension. sowas wird hier nicht verstanden, somit fehl am platz.
ich kenne einige andere foren, wo rezensionen viel und gern gelesen werden. sie gehören dort zum täglichen erscheinungsbild.

ansich les ich gern rez. war allerdings über deinen beitrag hier etwas irritiert. EBEN WEIL ich sowas hier nicht erwarte...

bei urbia machst du dir damit keine "freunde".



in diesem sinne,
lg
yamie




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