Gewissensbisse...Vorsicht, ist ein ganzer Roman

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von chatterbox 26.12.09 - 14:05 Uhr

Hallo und frohe Weihnachten!

Eigentlich bin ich hier der große Schweiger vor dem Herrn, aber heute wäre ich dankbar um Meinungen…
Es geht um folgendes:
Ich bin alleinerziehend und wohne mit meinem fast dreijährigen Sohn in einem 16 qm Zimmer bei meiner Mutter. Dass das zu eng ist, brauche ich wohl nicht zu erklären…
Ich besitze aber ein kleines Einfamilienhaus, das schon seit Jahren an einen jetzt alleinstehenden Mann vermietet ist. Das ganze Haus mit Garten kostet 500 € kalt (München). Von der Miete, 250 € Unterhalt und Kindergeld (abzüglich 140 € Krankenkasse, Reparaturen am Haus) hab ich im vergangenen Jahr gelebt.
Der Mieter ist zur Zeit ALG II - Empfänger, zahlt zwar die Kaltmiete regelmäßig, aber die Betriebskosten schleppend bis gar nicht. Grob über den Daumen sind es ca. 2500€, die noch offen sind. Die hab ich aber schon abgeschrieben, ich hab sie bezahlt und vom Mieter ist nichts zu holen. Pech gehabt, ist Betriebsrisiko. Außerdem hat er den ganzen Garten mit irgendwelchen Häuschen vollgebaut. Aus Abfallholz, Duschvorhängen, etc. Geschätzte Entsorgungskosten 15000 €.

Ich hab vor, ihn am 2. Januar 2010 zum 30.06.2010 zu kündigen wegen Eigenbedarfs. Im März fange ich wieder an zu arbeiten, bin ab dann auch nicht mehr auf die Miete angewiesen.

So, und jetzt kommts, warum ich seit Wochen gegen mein schlechtes Gewissen ankämpfe und mir echt vor dem Moment, wo ich ihm die Kündigung gebe, ins Hemd mache:

Der Mieter ist deswegen ALG II Empfänger, weil er einen Unfall hatte und ein Jahr nicht arbeiten konnte. Als er nach einem Jahr zurück in den Job wollte, hat sein Arbeitgeber ihm nur einen schlechter bezahlten Job gegeben. Der Mieter hat vor dem Arbeitsgericht gegen seinen Arbeitgeber geklagt (läuft noch). Daraufhin hat ihn sein Arbeitgeber ein paar Wochen nicht mehr gegrüßt. Naja, dass er nicht mit Rosenblättern überschüttet wird, wenn er gegen seinen Arbeitgeber klagt, hätte ihn ja klar sein können…
Ein paar Wochen später ist ihm ein Kollege mit dem Gabelstapler in seinen Gabelstapler gefahren (vermutlich versehentlich, ist auch nichts weiter passiert). Jetzt fühlt sich mein Mieter furchtbar gemobbt und ist seit dem 24.06.2009 krankgeschrieben wegen Mobbings. Mit der Krankenkasse hat er auch Probleme, deshalb kein Krankengeld, sondern ALG II….

Der langen Rede kurzer Sinn: Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo dieser Mieter mit seinem ganzen Gerümpel hinziehen könnte. Der bekommt für das Geld in dieser Gegend vielleicht eine 2-Zimmerwohnung. Sein ganzes Zeug (geschätzte 5 Autos in Teilen) kriegt der da nicht unter. Er tut mir schon leid, aber langsam wird mein Sohn auch größer und ich möchte nicht, dass er noch in der Grundschule bei seiner Mama schlafen muss. Das Haus muss außerdem dringend saniert werden, der Dachstuhl ist hinüber, die Heizungsinstallation ist aus den 50ger Jahren. Das wird meine Ersparnisse auffressen, dann hab ich nichts mehr und ich müsste dann auch viiiieel mehr Miete verlangen, die der Mieter sich nicht mehr leisten könnte, selbst wenn er arbeitet….

Jetzt sitz ich hier, mit meiner fertig getippten, juristisch korrekten Kündigung und würde wahrscheinlich auch vor Gericht Recht bekommen. Aber ich fühl mich so mies dabei.

Ich würde mich über Meinungen sehr freuen. Ich kann nur leider nicht so schnell antworten, bin hier noch voll im Weihnachtsstress!!!!

LG chat

Beitrag von manavgat 26.12.09 - 14:48 Uhr

sorry, Mädel.

Werd mal wach!

Du bist alleinerziehend. Du hast kaum Geld und zuwenig Platz. Dein Kind hat ein Recht auf ein schönes Zuhause!

Schick das Ding ab.

und feddisch!

Gruß

manavgat

Beitrag von chatterbox 26.12.09 - 16:19 Uhr

Hallo manavgat,

ui, wahrscheinlich war das der A....tritt, den ich gebraucht hab. #liebdrueck Manchmal hab ich echt ein pathologisches Helfersyndrom, das mich schon selber nervt.
Bisschen Feigheit vor dem Feind ist aber auch dabei. Wenn der Mieter einfach abhaut und sein Zeug dalässt, dann bin ich dran mit entsorgen. Und das trau ich ihm zu. Die Kosten krieg ich nie mehr wieder, bei dem hab ich das Gefühl, dass er sich schon gemütlich in seiner Beschäftigungslosigkeit eingerichtet hat und der nicht mehr arbeitet (er ist 50)

LG chat

Beitrag von king.with.deckchair 27.12.09 - 00:11 Uhr

"bei dem hab ich das Gefühl, dass er sich schon gemütlich in seiner Beschäftigungslosigkeit eingerichtet hat und der nicht mehr arbeitet"

Und gerade DANN sollte dich dein Gewissen am allerwenigsten plagen! Ich kenne nun jede Menge ALG II-Empfänger aus dem Job - da gibt es viele, die mehr oder weniger unverschuldet in Nöten sind. Und es gibt die, wie du deinen Mieter beschreibst - "fühlen" sich von allem und jedem gemobbt, rümpeln sich und anderen das Leben und die Bude voll und kriegen den Arsch nicht hoch. Wenn er kein Krankengeld bekommt, so wahrscheinlich deswegen, weil die Krankenkasse ihn als gesund erachtet! Wenn er dir die Nebenkosten nicht zahlt, sondern diese - die ihm immerhin vom Amt gezahlt werden! - lieber verjuxt und einer allein Erziehenden und ihrem Kind so die Butter vom Brot frisst, hat er kein Mitleid verdient. Übrigens kann man in einem solchen Fall an die ARGE herantreten, dass die die komplette Miete direkt an dich überweisen sollen, denn es ist nicht statthaft, was er da tut (siehe auch http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__22.html Absatz 4). Der Mann betrügt den Staat, wenn er dir die Nebenkosten nicht zahlt!

Es mag hart klingen, aber ich habe schon allzu oft Fälle erlebt, bei denen solche Menschen einfach nur mal einen Schuss vor den Bug gebraucht hätten.

Schick das Ding ab!

LG
Ch.

Beitrag von king.with.deckchair 26.12.09 - 23:55 Uhr

Jep.

#pro

Beitrag von myimmortal1977 26.12.09 - 14:51 Uhr

Kündige ihm wegen Eigenbedarfs!

Es ist niemandem geholfen, wenn Du selbst nicht auf die Beine kommst und dann noch aus reiner Nächstenliebe Deine eigenen nötigen Bedürfnisse zurück stellst.

Du hast in erster Linie eine Verantwortung für Dich und vor allem für Dein Kind! Wenn das soweit geregelt ist, kommen erst die anderen!

LG Janette

Beitrag von chatterbox 26.12.09 - 16:23 Uhr

Danke.
Die Eigenbedarfskündigung hab ich schon fertig. Wollte nur den Weihnachtsfrieden noch wahren und sie ihm dann geben.
Mir grauts halt vor der Übergabe, ich will ihm ja eigentlich nichts Böses und leicht hat ers ja auch nicht, obwohl viel von seinen Problemen hausgemacht ist.

Beitrag von susannea 26.12.09 - 15:01 Uhr

Ich würde ihm wegen Eigenbedarfs kündigen, bist du ihn wirklich raus hast, wirds dann eh noch ewig dauern!

Wenn du damit zu lange wartest, dann geht dein Kind schon in die Schule bevor ihr umziehen könnt!

Beitrag von chatterbox 26.12.09 - 16:26 Uhr

Hi!

Die Befürchtung hab ich ehrlich gesagt jetzt schon. Wenn er sich nicht wehrt und seinen Kram mitnimmt, was ich bei Gott hoffe, dann braucht der schon ein halbes Jahr, bis er vor lauter "Gartenhäuschen" die eigentliche Hauswand wieder zu Gesicht kriegt#zitter

LG

Beitrag von werner1 26.12.09 - 15:20 Uhr

Hallo,

du musst nachweisbar kündigen. Bei Zustellung durch Gerichtsvollzieher kostet das ca. 8,50 Euro, da die Zeit ewas knapp wird, solltest du die Kündigung im Amtsgericht persönlich abgeben.
Der GV macht eine Kopie, und nach Zustellung erhältst du diese mit Stempel - die ist in jedem Fall zugestellt.
Lies dir im Mietvertrag aber nochmal die Kündigungsfristen durch.

Zustellauftrag an Gerichtsvollzieher


Wohnanlage: __________________________________
Wohnung Nr.: __________________________________

Zustellauftrag für Kündigung

Sehr geehrter Herr Gerichtsvollzieher,

als Anlage übersenden wir Ihnen unsere Kündigung vom _____________________ mit der Bitte, diese der Mietpartei ______________________________ umgehend zuzustellen.


Mit freundlichen Grüßen



________________________________________



ANLAGE:
Kündigung

Beitrag von chatterbox 26.12.09 - 16:34 Uhr

Hallo,

danke für den Tipp, das merk ich mir.
Ich hab mir gedacht, ich nehm eine Freundin mit, wenn ich ihm die Kündigung gebe, bzw. ich lass mir von ihm den Erhalt der Kündigung bestätigen. Eigentlich sind wir uns ja nicht spinnefeind und ich muss ja nur irgendwie beweisen, dass er sie fristgerecht bekommen hat, oder?
Und wenn ich gleich mit der Gerichtsvollzieherkeule komme, dann haut er womöglich ab wie ein trotziges Kind (ist seine übliche Reaktion, das macht er auch bei Betriebskostenrechnungen so) und lässt mich mit wahnsinnig viel Sperrmüll sitzen...

LG

Beitrag von parzifal 26.12.09 - 15:34 Uhr

Du kannst auch darüber nachdenken eine fristlose Kündigung mit Räumungsfrist auszusprechen (und zusätzlich hilfsweise wegen Eigenbedarfs).

Beitrag von chatterbox 26.12.09 - 16:39 Uhr

Hallo,

ich weiß nicht, ob ich mit einer fristlosen Kündigung viel gewinne.
Wenn er alles abbaut, was ich hoffe, dann braucht er mindestens ein halbes Jahr. Wenn ich ihm die Zeit gebe, hab ich vielleicht die Chance, ein halbwegs ausgeräumtes Haus zurückzubekommen. Ich würd das Geld für die Räumung halt lieber ins Haus stecken#gruebel
Und anfangen mit Sanieren könnte ich ja sowieso erst im Sommer, weil das Dach abgedeckt werden muss...

LG

Beitrag von werner1 26.12.09 - 16:41 Uhr

Hallo,

dann haut er womöglich ab wie ein trotziges Kind

das wäre doch der Idealfall.
Den Müll lässt er dir sowieso.
2.500 Euro NK-Schulden - wie kann denn das sein ?
Da hätte ich Gas und Wasser schon längst abgestellt.

freundliche Grüsse Werner

Beitrag von chatterbox 26.12.09 - 17:05 Uhr

Puh. Nimm mir nicht den letzten Strohhalm an den ich mich klammere. Sein Müll sind geschätzt 4 oder 5 mal ein 7,5 Tonnen LKW. Und das ist gepresst. Was das kostet, wär schon ne schöne Solaranlage mit Pufferspeicher...
Die 2500 € gehen ganz schnell. Seine Geldnöte haben ja schon angefangen, als er ab Mitte 2007 auf Krankengeld angewiesen war. Das Heizöl war damals auf fast 1€. Ich musste für 1500 € tanken, weil in dem Haus eine aberwitzige Nachkriegs-Heizungsinstallation ist, die rasend schnell einfriert. Ich muss Heizen, sonst muss ich die Bude abreissen, wenn mir das alles platzt. Dann kommen noch Mülltonne, Wasser, Abwasser (er braucht ca. 100 Kubikmeter im Jahr und nein da ist kein Rohrbruch). Damals hatte ich auch noch die Hoffnung, dass er das Arbeiten wieder anfängt und es zurückzahlt...
Im Nachhinein hätt ich ihn schon viel früher vor die Tür setzen sollen, aber hinterher ist man immer schlau...

Beitrag von booo 26.12.09 - 17:27 Uhr

Anstatt einfach ohne ein Wort schriftlich zu kündigen, könntest du dich ja auch mal mit ihm unterhalten, deine Situation erklären und ihm dann die Kündigung mit Nachweis schriftlich zustellen.

Beitrag von chatterbox 26.12.09 - 21:45 Uhr

Das hätte ich wahrscheinlich sowieso nicht gemacht, obwohl es für mich natürlich leichter wäre, weil mir seine erste Reaktion erspart bliebe.
Ich werde ihm die Kündigung in die Hand drücken und ihm auch meine Gründe mitteilen. Er weiß ja, wie ich lebe und müsste ja eigentlich damit rechnen. Aber mit der schriftlichen Kündigung in der Hand bekommt das ganze natürlich noch einmal eine ganz andere Dimension wie wenn man nur etwas ahnt...

LG

Beitrag von hoeppy 26.12.09 - 20:09 Uhr

Hallo,

also ich bin ja eigentlich auch ein Mensch, der jedem helfen möchte.

Aber hier hört sich doch alles auf.

Sorry-er ist krank geschrieben wegen Mobbing. Ok. Warum bewirbt er sich dann nicht neu?
Ich finde sowieso dass heutzutage viele Leute viel zu zart beseidet sind. Mein Gott-wir haben auch unseren Anschiss in vielen Firmen bekommen. Ich hatte eine Chefin die hat einen von morgens bis abends zusammen gestaucht für nichts und wieder nichts. Doch ich wäre niemals auf die Idee gekommen mich deswegen krank schreiben zu lassen. Augen zu und durch. Bewerben was das Zeug hält und kündigen wenn der neue Job sicher ist. Die Leute sind heutzutage echt kaum noch belastbar...

Nun macht Du Dir Gedanken wo er seine Sachen unterbringt. Hallo-gehts noch?

Was kannst Du denn dafür wenn er scheinbar ein kleiner Messie ist?
Du musst jetzt erst mal an Dich und Deinen Sohn denken.

Zudem-Du kündigst ihm und er hat ein halbes Jahr Zeit sich etwas neues zu suchen. In einem halben Jahr sollte es ihm möglich sein sowohl eine neue Wohnung als auch einen neuen Job zu finden.

Wenn nicht dann ist das nicht Dein Problem. Scheinbar stellt er sich dann nicht genug auf die Hinterbeine...

Sei froh wenn Du so einen Mieter los bist. Du schreibst selbst von ihm ist nichts zu holen und er hat jetzt bereits Nebenkosten bei Dir offen...

Wie weit geht Deine Nächstenliebe noch? Soll er demnächst kostenlos bei Dir leben?

Wach auf und vergiss das schlechte Gewissen das hier absolut unangebracht ist.

LG Mona

Beitrag von chatterbox 26.12.09 - 22:07 Uhr

Hi,

im Grunde finde ich auch, dass er überreagiert, vor allem weil außer dem Nicht-Gegrüßt-Werden und dem Unfall mit dem anderen Staplerfahrer nichts weiter passiert ist und weiter gemobbt werden kann er nicht, weil er nicht mehr in die Arbeit geht. Er behauptet jetzt, dass sie ihm in der Arbeit nach dem Leben trachten, weil ihn der andere angefahren hat. #augen#klatsch
Das mit dem Bewerben hab ich ihm auch schon geraten, macht er aber nicht, weil er sich "noch nie beworben hat, sondern seine Jobs immer so gekriegt hat". Toll. Da rennt man gegen ne Wand.
Ich komm mir nur so blöd vor, weil ich gutmütiges Schaf sogar den ALGII - Antrag für ihn ausgefüllt und ihm noch den Anwalt inklusive Prozesskostenhilfe wegen seiner Arbeit besorgt habe. (hab ich vorher nicht geschrieben, wär zuviel geworden)
Wenn ich jetzt kündige, komm ich mir vor wie eine hinterhältige Schlange.
Aber die Entscheidung ist gefallen, es wird hier langsam eine Zumutung für mich und auch für meine Mutter.
Ich hatte halt Angst, dass ich irgendwie betriebsblind bin und eine falsche Entscheidung getroffen habe, aber wenn ich die Antworten hier sehe, dann ist es wohl ziemlich eindeutig...

Danke#liebdrueck

Beitrag von hoeppy 27.12.09 - 18:09 Uhr

Hallo,

seh es so-Du kündigst ihm ja nicht weil Du ihn nicht magst sondern weil Eigenbedarf besteht.

Das ist für mich ein großer Unterschied.

Würden meine Vermieter wegen Eigenbedarf kündigen hätte ich da vollstes Verständnis.

LG Mona

Beitrag von chatterbox 27.12.09 - 18:28 Uhr

Hi,

naja, nachdem ich nochmal ne Nacht drüber geschlafen hab, hab ich eigentlich meine Nerven wieder besser im Griff. Klar, Du siehst das so und ich ja auch. Aber er ist so jemand, wo immer alle anderen, die nicht so spielen, wie er es will, das absolut Böse sind. Und er erzählt es auch jedem, der es wissen will oder auch nicht.
Er macht ja schon nen Herrmann, wenn ichs wage, die Grundsteuer iHv. sagenhaften 12€ im Vierteljahr zu kassieren...

Ich glaub, ich werd im nächsten Jahr viel Spass haben...

Beitrag von blahblah 26.12.09 - 21:46 Uhr

Es ist zwar schön das es noch Leute gibt die sich für die Situation ihrer Mitmenschen interessieren und die sich Gedanken um sie machen aber das kannste doch nicht ÜBER deine Bedürfnisse und die deines Kindes stellen?!
Wenn du so denkst dann schenk ihm doch gleich das Haus. Dann haste keinen Ärger mehr mit nichtgezahlten NK und keine teuren sanierungen mehr.
Ich würde Kündigen und zwar nachweisbar.
LG
#bla

Beitrag von chatterbox 26.12.09 - 22:19 Uhr

Gnade!:-)
Nachdem ich schon ein paar solche Antworten bekommen hab, gehts bisschen besser, mein Helfersyndrom zu unterdrücken. Ich bin echt ein absolutes Schaf. Aber wenn man auch irgendwie persönlich in sowas verwickelt ist, fällts echt schwer, das ganz nüchtern als Geschäft zu betrachten. Was es ja eigentlich ist...

LG

Beitrag von woodgo 27.12.09 - 10:55 Uhr

Hallo,

ich würde erst mal mit dem Mann das Gespräch suchen, Ihm die Sache erklären und das ganze dann schriftlich machen.
Ein schlechtes Gewissen würde ich mir da nicht machen;-)

LG

Beitrag von chatterbox 27.12.09 - 18:50 Uhr

Hi,
er kennt meine Lage. Aber er ist ein Meister der Verdrängung und braucht immer irgendein Feindbild.
Ich glaub, da hilft Reden auch nicht viel..

LG

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