Ein Jahr und muss immer noch in den Schlaf begleitet werden

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von nina1984 26.12.09 - 19:40 Uhr

Hallo ihr,

mein Kleiner ist jetzt ein Jahr und wir sitzen abends immer noch zwischen 30 min und 1,5 Stunden neben ihm. Wir haben da jetzt aber keine Lust mehr zu, weil wir ab Februar beide wieder Vollzeit arbeiten und abends dann auch mal Sachen erledigen müssen. Er schläft seit ca. 5 Monaten in seinem Zimmer und kennt das dort auch. Was können wir machen, dass er etwas schneller einschläft, passen jetzt schon auf, dass wir ihn erst hinlegen wenn er müde ist und er nachmittags nicht mehr schläft. Trotzdem haben wir ihn in letzter Zeit oft bis 10 Uhr abends hier rumtiegern und selbst dann dauert es ewig bis er schläft.

Danke und LG

Beitrag von woelkchen1 26.12.09 - 19:58 Uhr

Hallo, einen ultimativen Tip hab ich nicht, wir haben immer mal mehr- mal weniger das gleiche Problem.

Gut, an sich find ich das Begleiten in den Schlaf gut und wichtig, gerad wenn ihr arbeitet, sind das nochmal ganz intime Minuten für euch, die euer Kind dann auch brauchen wird, da er euch so lange am Tage nicht hat.
Aber 1,5 Stunden sind auch mir zu lang. Ich hab einfach alles gemacht, was man so sagt.
Also 2 Stunden vorher nicht toben, sondern Bücher anschauen ect., ein Abendritual, was immer gleich ist, viel kuscheln ect..
So richtig geholfen hat es nicht, bin schon sehr glücklich, das es heut nur 40 Minuten waren- und damit kann ich gut leben.

Auf Teufel komm raus würd ich erstmal nichts machen- euer Kleiner geht dann in eine Einrichtung oder Tagesmutter?
Den ganzen Tag in den Kiga- das ist wie ein Arbeitstag für den kleinen Mann! Da wird er sicher sehr viel schneller schlafen, weil er ko ist- sobald er sich etwas eingewöhnt hat! Die ersten Tage war scarlett sehr anhänglich und wollte nicht recht schlafen, aber dann...
Wenn sie in den Kiga geht, ist sie sehr zeitig hin und schläft auch schneller ein!

Haltet so lange noch durch!

lg sandra

Beitrag von tragemama 26.12.09 - 20:13 Uhr

Immer noch?? Meine Tochter ist 27 Monate alt und ich wär noch nie auf die Idee gekommen, sie zum allein Einschlafen zu "bringen".

Das Kind kann nix für Eure Pläne...

Andrea

Beitrag von nina1984 26.12.09 - 20:24 Uhr

Naja, du weißt nicht warum ich wieder arbeiten muss - das wird dem Kind nicht schaden, da es abgöttisch geliebt wird!!!

Beitrag von tragemama 27.12.09 - 11:25 Uhr

Ich arbeite auch, was hat das mit einander zu tun?

Beitrag von sabrina1980 26.12.09 - 22:11 Uhr

Guten Abend Andrea,

macht eben jeder anders....was ist so schimm daran???

....ich könnte auch nicht 30Min am Bett unserer Tochter stehen....geht schlecht weil ich unseren Kleenen auch noch ins Bett bringen muss und der wartet nicht gern:-D


Beitrag von blume82 27.12.09 - 10:48 Uhr

Dann bring doch erst die kleine ins Bett und dann die große.

Ist sogar noch besser gegen eifersucht.

Beitrag von sabrina1980 27.12.09 - 15:27 Uhr

Grüß Dich,

wollte halt nur schreiben das es jeder anders macht, wir hatten nie solche "Problemchen" bis jetzt bei beiden nicht.

Beitrag von tragemama 27.12.09 - 11:26 Uhr

Auf so eine Idee wäre ich auch noch nie gekommen, weil meine Kinder selbstverständlich beide bei mir schlafen.

Beitrag von sparrow1967 27.12.09 - 12:09 Uhr

#pro

Beitrag von fine2000 27.12.09 - 13:06 Uhr

Schön, dass ihr diesen Weg für Euch gefundet habt. Aber akzeptiert doch bitte auch, dass andere Eltern damit nicht klar kommen. Deshalb sind sie keine schlechteren Eltern. Die Userin hat Rat gesucht, weil sie so auf Dauer nicht weiter machen kann/möchte. Sie will ihr Kind gewiss nicht um Hilfe schreien lassen. Deshalb sucht sie ja Alternativen. Und eine wirkliche Hilfe bist Du mit Deinen Kommentaren da leider nicht gewesen.

Ist nicht böse gemeint. Aber ich finde es schade, wenn sie für ihren Wunsch nach Besserung "verurteilt" wird. Ich finde es verständlich. Und ausgebrannte Eltern sind für das Kind auf Dauer sicher die schlechtere Alternative.

Lg,
fine

Beitrag von tragemama 27.12.09 - 16:12 Uhr

Sie kommt mit dem "anderen" Weg ja eben nicht klar (Kind schläft im eigenen Bett) und fragt hier nach Rat. Logisch, dass ich da empfehle, meinen Weg auszuprobieren - zumal ich nur Familienbettler kenne, die ihre Entscheidung dauerhaft gut finden, wenn sie sich nicht von außen bequatschen lassen...

Andrea

Beitrag von fine2000 27.12.09 - 19:58 Uhr

Hallo Andrea,

aber um "Familienbett ja oder nein" gehts doch gar nicht. Sondern ums einschlafen. Oder gehst Du mit Deinen Kindern immer zeitgleich ins Bett? #gruebel

Und zum Thema Familienbett...ich kenne durchaus einige Leute, die mal Familienbettler waren (so lange die Kinder recht klein waren) und dann keine Lust mehr drauf hatten (zu wenig Platz, fehlende Zweisamkeit). Für mich persönlich ist das auch nix. Wenn mein Sohn(4) nachts wach wird, darf er selbstverständlich zu mir ins Bett kommen. Auch wenn er krank ist. Aber in der Regel soll er in seinem Bett schlafen, weil ich alleine einfach besser schlafe. Und er letztendlich auch.

Das Familienbett ist also definitiv nicht die Lösung für alle Schlafprobleme. Und meiner Ansicht nach bei diesem Posting auch überhaupt nicht das Thema.

Lg,
fine

Beitrag von tragemama 28.12.09 - 18:11 Uhr

Doch. Meine Tochter schläft bei uns ein und später nehmen wir sie mit ins Bett. Genu das Thema.

Beitrag von blume82 27.12.09 - 13:19 Uhr

Hallo,

da gebe ich dir völlig recht.

Wir haben wenigstens keine Schlafstörungen.

Und ich muss sagen ich schon etwas traurig das mein großer einfach ausgezogen ist und nur noch so selten zu uns kommt, und das obwohl hier immer gesagt wird der würde nie ausziehen.

LG

Beitrag von sabrina1980 27.12.09 - 15:31 Uhr

Das ist natürlich die leichtere und auch kuscheligere Variante;-)

Carla kommt momentan nachts auch zu uns ins Bett gekrochen, was wir auch geniessen.....aber oft macht sie sich so breit das ihr Vater fasst aus dem Bett fällt oder er hat morgens einen verdrehten, steifen Hals weil er an der Bettkannte balancierte#rofl#schein

lg

Beitrag von arienne41 26.12.09 - 20:18 Uhr

Hallo

Mein Sohn ist 5 und ich begleite ihn in den schlaf :-).

Allerdings dauert es nur 5- 10 Minuten.

Lg Arienne

Beitrag von nina1984 26.12.09 - 20:21 Uhr

Ich sitz auch gern 20 Minutn daneben. Er muss nciht allein einschlafen, aber ich kann und will nicht jeden Abend eine Stunde daneben sitzen;-)

Beitrag von perserkater 26.12.09 - 20:22 Uhr

Hallo

Ich habe mein Sohn 2 1/2 Jahre in den Schlaf begleitet. Finde ich völlig normal und wichtig so lange er es braucht. Wir hatten auch Phasen wo es so lange gedauert hat, das ändert sich aber auch immer wieder.

Bleibt dabei, gerade wenn ihr ihn bald fremd betreuen lasst dann wird er die Nähe am Abend besonders suchen. Wechselt euch ab und lies ein Buch während du neben ihm liegst. So hast du auch etwas von der Zeit.

LG

Beitrag von hailie 26.12.09 - 21:08 Uhr

hi!

meine tochter ist 25 monate und wird auch noch in den schlaf begleitet. gerade wenn ihr bald beide arbeiten geht, würde ich das auch beibehalten ... er wird eure nähe umso mehr brauchen!

mit einem jahr hat das einschläfern bei uns auch noch sehr lange gedauert ... das wird aber sicher besser! inzwischen dauert es nicht länger als 15 minuten. :-)

lg hailie

Beitrag von lisanne 26.12.09 - 21:37 Uhr

Hallo,
eins mal vorweg: Ich habe absolutes Verstaendis dafür das du keine Lust hast ihn abends immer so lange in den Schlaf zu begleiten. Es ist einfach anstrengend und kostet viel Energie. Nicht jeder kann die immer aufbringen, ich zum Beispiel nicht.

Mein kleiner Sohn ist bald 13 Monate alt und seit ca. 3 Wochen schlaeft er alleine ein. Wir legen ihn wach hin und gehen raus, er wuselt noch ein bisschen im Bett rum und schlaeft dann ein. Kein meckern, kein weinen. Es kommt mir vor wie ein Wunder aber bis dahin war es ein weiter Weg.

Wir kamen von Einschlafstillen (bis zum 8. Lebensmonat), über Im-Arm-einschlafen lassen, zu hinlegen-und Hand-auf Rücken-legen, dann allmaehlich zu hinlegen-und-nebendranstehen bis zum jetzigen wach hinlegen und rausgehen. Jeder "Entfernungsschritt" dauerte ca. 1,5 Monate bis er es akzeptiert hatte. Alleine weinen musste er dabei nie (obwohl er natürlich anfangs schon gemeckert oder protestiert hat), wir waren aber immer da um ihn zu trösten. Ich weiss nicht ob man das schon als "Schlaftraining" bezeichnet, aber ich kann nur sagen das es für uns alle sehr liebevoll und ohne weinen ablief. Vielleicht wollt ihr es mal so versuchen, es dauert halt ne Weile.

Er kann jetzt alleine einschlafen und ich persönlich finde es ganz toll. Und wenn hier noch 1000 Mütter schreiben wie super und gar nicht anstrengend sie es finden ihr Kind jeden Abend eine halbe Stunde oder laenger in den Schlaf zu begleiten.:-p Ich liebe meinen Kleinen natürlich über alles aber ich fand es anstrengend und bin froh jetzt nicht mehr ewig lange im Kinderzimmer am oder übers Bett gebeugt stehen zu müssen waehrend mein Mann und mein großer Sohn im Wohnzimmer sitzen und gerne auch mal Zeit mit mir verbringen würden.

LG Lisanne

Beitrag von luka22 26.12.09 - 22:16 Uhr

Alle Achtung, dass ihr das so lange durchgehalten habt! Bei den Großen lese ich ein Buch oder wir spielen noch ne Runde Karten, dann geht es ins Bett. Das kann mit Zähneputzen vorher schon mal 30 min dauern.
Aber bei unserem Kleinen geht es so: er ist müde, ich lege ihn hin, er schläft. WEnn er weint, ist er meistens noch nicht müde und er kommt wieder raus, bis er müde ist.
Wenn er müde ist und quengelt, dann gehe ich solange zu ihm rein, bis er einschläft (dauer max. 10min).
1,5 stunden am Bett des Kindes sitzen?!?! Also, das würde ich nie machen, da bin ich wohl zu egoistisch. Bei uns ist um 20 Uhr Feierabend und dann gehört der Abend mir und meinem Mann (oder manchmal urbia #schein).
Ich würde mir an deiner Stelle ein für dich passendes Ritual überlegen. Wenn das Ritual beendet ist, gehst du raus. (Vorausetzung dein Kind ist müde).
Wenn dein Kind weint, gehst du nach 2-3 Minuten wieder rein und versuchst ihn zu beruhigen (am besten nicht rausnehmen, sondern ruhig zu ihm sprechen: Du schläfst jetzt, Mami ist da, du bist nicht alleine...irgendwas in der Art...). Dann wieder raus. Wenn es gar nicht mehr geht, würde ich ihn auch auf den Arm nehmen, aber dann wieder ins Bett, wenn er sich beruhigt hat.
Natürlich wird er meckern, aber nach wenigen Tagen ist der Spuk meist vorbei und das Kind schläft problemlos ein. (hoffentlich...)

Liebe Grüße
Luka

Beitrag von sabrina1980 26.12.09 - 22:20 Uhr

#pro

Unsere Große schläft momentan auch schlechter....ob das typisch für dieses Alter ist?

Wir machen das auch so wie du geschrieben hast und wenn alles nichts hift darf sie, wenn sie Nachts wachwird auch zu uns ins Bett.

Eben erst musste ich einen Tiger aus Carla´s Zimmer verjagen#rofl#kratz

lg
Sabrina

Beitrag von osterhasi77 27.12.09 - 13:03 Uhr

Huhu,

kann mich nur anschließen!
Genau so machen wir es auch oder besser, wir haben es bisher so gemacht.
Zur Zeit haben wir aber ne Phase, wo wir abends wieder öfters rein müssen. Naja, das erste Weihnachten war sehr spannend und da muß man viel verarbeiten! ;-)

LG und viel Glück
Melanie + Nicole (11 Monate)

Beitrag von sabrina1980 26.12.09 - 22:17 Uhr

Guten Abend,

wie sieht denn eurer Abendritual aus?

Ich gehe mal von dem vollen Program aus;-)....wenn nicht, dann vielleicht mal eine Gute Nacht Geschichte vorlesen oder einfach nur mal ein Buch durchschauen...sanfte Melodien zum einschlafen können auch förderlich sein.

lg
Sabrina

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