ADAC Führerscheinsparen und ALG 2 ??

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von fantastic-four2009 26.12.09 - 20:14 Uhr

Hallo und schönen Abend

Ich hab da mal eine Frage wie wäre es wenn man dies abschließen würde.

Wir möchte für unsere Mäuse je 10,-- da sparen bis sie 16 oder 18 sind, aber momentan bekommen wir ALG 1 und ALG 2.

Nun meine Frage wird es irgendwie angerechnet oder darf man es gar nicht abschließen, oder was wäre z.b.: wenn wir fünf Jahre für beide oder auch bis sie 18 sind da angespart haben und würden evtl wieder in ALG 2 Bezug stehen, müßte man es dann auflösen oder wenn es ausbezahlt wird dann zum Leben her nehmen? Das sie dann den Führerschein gar nicht machen könnten??

Nicht falsch verstehen wir hoffen das wir aus ALG raus kommen und auch nicht wieder rein, aber das beschäftigt mich.

LG

Beitrag von wiigeil 26.12.09 - 20:30 Uhr

Kinder und auch ihr selbst haben freiberträge. aber wie hoch de jetzt ist das kann ich dir nicht sagen. vg wiigeil

Beitrag von mirabelle 26.12.09 - 21:47 Uhr

Kinder haben nur dann Freibeträge, wenn diese bei Antragsstellung angegeben worden. Genau wie Erwachsene auch!

Ich finde es wirklich asozial, den Kindern die Butter vom Brot ( oder den Sportverein oder die Musikschule ) zu nehmen, damit sie irgentwann den Führerschein in den Allerwertesten geschoben bekommen.

Es bringt kein Kind um, sich den Führerschein zu erarbeiten. Aber es schadet den Kindern massiv jetzt, wenn Gelder die die Existenzgrundlage (!) sind, zweckentfremdet in langfristige Verträge verschleudert werden.

Das sieht der Gesetzgeber glücklicherweise genauso und wird darauf dringen, das die Verträge aufgelöst werden. das ist allerdings natürlich mit gewaltigen Verluasten verbunden.

M.

Beitrag von hasimaus81 26.12.09 - 22:49 Uhr

Hallo

So kann man das ja nun auch nicht sehen.
Heutzutage ist es ja schon fast notwendig bzw.Vorraussetzung einen Führerschein zu haben um überhaupt eine Lehrestelle oder Arbeit zu bekommen.
Da finde ich den Gedanken nicht vergehrt, denn 10 Euro pro Kind im monat fallen ja nun wirklich auch nicht mehr auf, dafür haben die Kinder aber später einen evtl. besseren Start ins Erwachsenenleben.
Das hat für mich nichts mit in den allerwertesten zu schieben zu tun.

Denk mal drüber nach.

lg hasimaus81

Beitrag von mirabelle 26.12.09 - 23:10 Uhr

Wir reden von einem Säugling und einem Kleinkind!

Diese brauchen ihre Förderungen jetzt - Führerscheinsparen kann die Familie gerne, wenn sie mehr Einkommen hat als ALG II

M

Beitrag von hasimaus81 26.12.09 - 23:46 Uhr

Hallo
Ja is richtig aber es gibt auch viele Leute die finden ewig keine Arbeit aus welchen Gründen auch immer.
Und so können sie von Anfang an einen kleinen Betrag weg legen was ja denn mit 18 ca.1800 Euro sind und die Brauch man auch für nen Führerschein.
Ich halte das für eine gute Idee weil auch nicht jeder der Arbeitet verdient wer weiß wie viel Geld.


Ich werde für meine Kinder auch was weg legen jeden Monat, weil wir wohnen im Osten und haben noch nie viel Geld verdient es reicht immer zum Leben aber nicht für große Sprünge. und die Gefahr der Arbeitslosigkeit wird auch nicht kleiner.
Ich möchte meinen Kindern nämlich einen guten Start ins Erwachsenenleben ermöglichen.
Und Führerschein is sehr wichtig,denn eine der ersten Fragen bei einem Bewerbungsgespräch ist immer haben sie nen Führerschein.
Und wenn man keinen hat steht man schon schlechter da.
Und wo soll bitteschön heut zu Tage ein Junger Mensch so viel Geld auf einmal nekommen.
Selbst Ferienjobs oder sonstige sind rarr jedenfalls in den neuen Bundesländern oder evtl. das kleine Lehlingsgehalt, davon kann mann keine Sprünge machen.

Aber vielleicht versteht man so was nicht wenn man Jahrelang schon nen festen job hat und noch nie in soner Situation war (ich weiß ja nicht wie es bei Dir ist)

Aber egal.
Aber im Endeffeckt hat jeder eine andere Meinung und es muß auch jeder wissen was er für richtig hält oder nicht.

Da könnt man sonst noch ewig drüber diskutieren.
Ich sehe das nicht als in den Hintern schieben wenn man sowas oder andere Dinge für seine Kinder machen möchte.

Und wie gesagt 10 Euro sind nich viel, einer Steckt sie in Zigaretten und ondere inwestieren sie in ihre Kinder.

Schönen Abend noch.

lg hasimaus81

Beitrag von windsbraut69 27.12.09 - 06:59 Uhr

Wenn ich im Radio die schluchzenden ALGII-Mütter vor Weihnachten gehört habe, die jammern, dass sie ihre Kinder hungrig und ohne Jacke in die Schule schicken müssen und oft auch abends hungrig ins Bett, weil die "paar Scheiben Käse und etwas Wurst von der Tafel" nicht reichen, dann scheinen 10 oder 20 Euro wohl doch bei einem Leben auf ALGII-Niveau ein Vermögen zu sein.

Ich halte es auch für absolut notwendig, den Kindern einen Führerschein zu ermöglichen, aber so klein wie sie momentan noch sind, ist dafür ja nach dem ALGII-Bezug Zeit.

Ich denke allerdings nicht, dass diese 10 Euro pro Kind die ARGE sonderlich interessieren würden.

LG

Beitrag von melly21 26.12.09 - 23:10 Uhr

Ich finde es wirklich asozial, den Kindern die Butter vom Brot ( oder den Sportverein oder die Musikschule ) zu nehmen, damit sie irgentwann den Führerschein in den Allerwertesten geschoben bekommen.

Was ist den daran Asozial?Die Te hat doch gar nicht geschrieben das ihre Kinder deshalb auf "Brot und Vereine"verzichten müssen oder#kratz

Meine Tochter geht auch in 2 Vereine und ich spare trotzdem für ihren Fs:-p
Lg und keep #cool

Beitrag von mirabelle 26.12.09 - 23:31 Uhr

Von der Existenzgrundlage ( ALGII ) 20 € zweckentfremdet in (momentan noch ) unsinnige Sparvertrage zu stecken heißt das den Kindern das Geld fehlen wird:

Sei es an mangelnder Frühförderung, qualiv schlechterem Essen oder Familienausflüge die nicht stattfinden oder Rücklagen ( für Geburtstag oder Weihnachten Waschmaschienen - oder Autoreperaturen ) die dann einfach nicht da sind

Ja, die Kinder werden verzichten müssen. Da weiß übrigens jeder, der den ALG II Satz kennt.

M.

Beitrag von melly21 26.12.09 - 23:37 Uhr

Ok wenn man nicht "genug"Geld im Monat hat ist das eine sinnlose Sache!
Aber ansonsten finde ich es ganz ok!
Aber es soll auch Familien geben die mit wenig Geld ihren Kindern ganz viel bieten können!
Lg

Beitrag von tevwoman 27.12.09 - 05:25 Uhr

"Ok wenn man nicht "genug"Geld im Monat hat ist das eine sinnlose Sache! "

Ich kann mich an andere Threads hier erinnern, zum Thema Kindergelderhöhung, wo sich riesig aufgeregt wird, dass die Erhöhung auf den ALG II-Satz angerechnet wird. Weil das dann wieder denen genommen wird, die eh am wenigsten haben. Und mit 20€ im Monat mehr die Kinder durchaus ne neue Jacke, Schuhe oder was sie sonst dringend brauchen können drin wären. Wenn dann aber jemand sagt, dass er 20€ im Monat locker für langfristige Sparverträge übrig hat, dann steht das schon im Widerspruch zu den anderen Aussagen.

Beitrag von mamavonyannick 27.12.09 - 08:58 Uhr

Muss jeder gleich gut oder gleich schlecht mit seinen geld umgehen können?

m.

Beitrag von windsbraut69 27.12.09 - 07:03 Uhr

Ich denke, wenn man "genug" hätte, müßte man nicht ALGII beantragen und mit dem Existenzminimum leben, oder?

Gruß,

W

Beitrag von mabo02 28.12.09 - 09:31 Uhr

Sie leben aber nicht nur von ALGII sondern von ALGI UND ALGII.

Da sollte schon etwas mehr bei rumkommen.

Beitrag von windsbraut69 27.12.09 - 07:02 Uhr

Alles von ALGII?
Ein Leben ohne jeglichen Verzicht und noch Geld zum Sparen übrig?
Dann wundert mich, dass soviele nicht mit ALGII klar kommen und auch die öffentliche Diskussion um die Menschenunwürdigkeit nicht abreißt.

Gruß,

W

Beitrag von parzifal 27.12.09 - 09:59 Uhr

Selbst wenn man zum Ergebnis kommen würde, dass das Geld anderweitig vielleicht besser für die Kinder verbraucht werden könnte wäre ein solches Vorgehen doch nicht asozial.

Die TE macht sich Gedanken und will Geld zum Nutzen der Kinder anlegen. Was ist daran verwerflich?

Wie nennst Du eigentlich ALG 2 Empfänger die Geld kettentrauchend verqualmen oder versaufen?

Dein Vorwurf von asozial in diesem Zusammenhang (ohne Kenntnis weiterer Umstände) ist unterste Schublade. Und zwar ohne wenn und aber.

Beitrag von mabo02 28.12.09 - 09:28 Uhr

1. hat sie nicht geschrieben, dass den Kindern die Butter vom Brot genommen wird, bzw. der Sportverein nicht gegönnt ist.
2. denke ich schon, dass es heute wichtig ist, für den Führerschein vorzusorgen.
Ohne Führerschein hast du auf dem Arbeitsmarkt gleich wieder schlechtere Chancen und so würde ich es schon als Investition in die Zukunft meiner Kinder betrachten.

Beitrag von fantastic-four2009 27.12.09 - 08:35 Uhr

Guten Morgen erstmal.

Also erstmal wurde meine Frage leider nicht beantwortet.

Zweitens warum müßen sich hier immer die Leute so aufregen, wo hab ich geschrieben, das ich meinen Kindern nichts richtiges zum essen geben kann?

Wo hab ich geschrieben das ich ihnen nicht eine richtige Jacke oder was anderes kaufen kann?

Wo hab ich geschrieben das ich meine Kinder nicht fördere?

Wo hab ich geschrieben das ich ihnen nichts zu Weihnachten oder Geburtstag oder zwischen durch mal was kaufen kann?

Wo hab ich geschrieben das wir nichts unternehmen?


Also und wie jemand hier geschrieben hat, finde ich es auch sehr wichtig das meine Kinder den Führerschein machen und haben, dadurch haben sie evtl später auch bessere Chanchen im Berufsleben.

Und was ist wenn ich jeden Monat 10,-- weg lege zu Hause und hab da keine Zinsen und so hätte ich dabei noch was davon.

Also und wer sagt das wir schon ewig von ALG 2 leben.

LG

Beitrag von windsbraut69 27.12.09 - 08:40 Uhr

All das, was Du aufzählst, hat Dir niemand unterstellt.

Tatsache ist aber, dass der ALGII-Satz sehr eng kalkuliert ist und 20 Euro monatlich bei dem "Einkommen" ne Menge Geld sind, die Ihr irgendwo einsparen müßt - darum ging es.

Dass die ARGE sich für solche Kleinbeträge nicht interessieren wird, habe ich bereits geäußert aber wieviel Zinsen versprichst Du Dir denn von solchen Kleckerbeträgen?

Gruß,

W

Beitrag von fantastic-four2009 27.12.09 - 08:52 Uhr

Schau mal bitte den LInk an da ist ein Rechner dabei.

Wir würden es ca 12-15 Jahre sparen.

Ich würde dies für meine Kinder machen, die Frage is ja auch wenn wir annehmen würden.
In den 15 Jahren würde mann nochmal von ALG 2 leben müßen und wir würden das Geld dann ausbezahlt bekommen Ca. 2000,-- pro Kind ob man dies dann zum leben nehmen müßte oder ob sie dann den Führerschein davon machen könnte da dies ja dafür angespart wurde.?

LG

P.S.: Wir hatten ein schönes Weihnachtsfest wo Wünsche erfüllt wurden.

Beitrag von windsbraut69 27.12.09 - 09:29 Uhr

Welcher Link?

Beitrag von fantastic-four2009 27.12.09 - 09:42 Uhr

Sorry hatte keinen mit eingegeben.

http://www.adac.de/produkte/finanzdienste/sparprodukte/sparprodukte_fuehrerscheinsparen.aspx?ComponentId=3912&SourcePageId=9823

LG

Beitrag von windsbraut69 27.12.09 - 09:45 Uhr

Ich hab schon selbst gegoogelt, nach ner gewissen Laufzeit hat der Vertrag schon Vorteile gegenüber anderen Angeboten, ABER Ihr bindet Euch eben auch auf eine sehr lange Laufzeit und habt bei Eurer Einlage dann letzten Endes eben nicht wirklich viel gewonnen.

LG

Beitrag von mamavonyannick 27.12.09 - 08:56 Uhr

Niemand hat es ihr unterstellt?

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&tid=2412159&pid=15329287&bid=28

Und es wundert mich echt, dass du so sprichst. Wenn jemand sagt, er kommt nicht klar und verschuldet sich, dann wird gemeckert. Und wenn jemand spart, dann sind die Zinsen die aktion nicht wert? Wenn sie in ein paar Jahren schreibt: (hoffentlich nicht): Wer zahlt meinen Kindern den FS, wir leben von Hartz 4, dann würde man auch fragen, warum sie nicht versucht hat zu sparen.

Also sorry, unter aller Kanone. Und die Milchmädchenrechnung, was 12 jahre konsequentes monatl. sparen von 10€ bringt, das kannst du selbst, oder?

m.

Beitrag von windsbraut69 27.12.09 - 09:25 Uhr

Ich hab den von Dir verlinkten Beitrag eher im übertragenen Sinne aufgefaßt.

Du weißt sicher, dass diejenigen, die den ALGII-Bedarf ermittelt haben, jeden Cent kalkuliert und "verplant" haben.
Es ist exakt berechnet, wofür wieviel Geld vorhanden ist und verwendet werden sollte - unter anderem für Rücklagen für defekte Möbel usw. aber sicher nicht für den Führerschein in 15 Jahren,
Folglich fehlt das Geld JETZT jeden Monat, darum ging es.

Wie gesagt, man hört viele ALGII-Empfänger über Hunger jammern, darüber, dass die Kinder frieren müssen, da würde ICH andere Prioritäten setzen als jetzt - im vorübergehenden ALGII-Bezug - an den Führerschein in 15 Jahren nachzudenken.
Im Zweifel würde ich sogar auf die horrenden Zinsen für diese Summen verzichten.

Gruß,

W

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