Sohn wird "bevorzugt" und Tochter ist immer enttäuscht

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von krokolady 26.12.09 - 20:57 Uhr

immer wieder wird meine 10jährige enttäuscht .....sie war heut bei ihrem Papa, meinem Ex-Mann, und deren Mutter......vom Papa bekam sie bisher noch nichts.......er will ihr nen Wii-Spiel kaufen noch.
Von Oma bekam sie ein großes Handtuch wo ihr Name drauf gestickt ist, eine Bürste und ein paar Süssigkeiten, und von Ur-Oma 10 Euro.
Sie bekam aber auch mit was ihr 13jähriger Bruder bekam, der seit einem Jahr bei Oma lebt......nämlich ne ganze Ecke mehr Geschenke......sowohl von Papa, als auch von Oma und Ur-Oma ( da bekam er nen 20iger)
Von ihrer Tante bekam sie nix - ihr Bruder hingegen einige HSV-Fanartike ( Cap, Trikot)

Letztes Jahr bekam sie von Oma einen alten, gebrauchten Schminkkopf und alte ausrangierte Schminke - ihr Bruder bekam ein Fahrrad und Bettwäsche.
Zum Geburtstag bekam sie 2 Pullies und ne Jeans - alles schon zu klein. Als ich Oma bat es umzutauschen sagte sie nur das geht nicht, weil sie den Bon nimmer hat......nen Tag später sah ich genau diese Klamotten zufällig bei Kik......reduziert, Gesamtpreis war 9 Euro.

Mir ist es nicht so wichtig ob es teure oder billige Geschenke sind - aber ich finds so ungerecht das da schon immer so Unterschiede gemacht wurden.......mittlerweile versteht sie das ja auch alles und ist immer total enttäuscht.
Vorhin fragte sie mich warum ihr Bruder doppelt so viel Geld von der Ur-Omas bekommt immer wie sie......und warum sie nur nen Handtuch bekommt, und ihr Bruder Spielsachen und so tolle Sachen.

Weiß echt immer nicht was ich dann sagen soll......
Sie hat sich auch beschwert weil ihr Bruder von Oma und Papa Taschengeld bekommt, und sie nicht.......sie meinte mal zu mir das ich ja auch nicht so ungerecht bin, weil ihr Bruder jeden Monat von mir 15 Euro auf seine Handykarte geladen bekommt.

Hab das meinem Ex-Mann auch schon mal gesagt, das unsere Tochter immer enttäuscht ist weil da so Unterschiede gemacht werden zwischen ihrem Bruder und ihr.......interessierte ihn aber nicht wirklich.
Und das ist nicht erst so seitdem mein Sohn dort lebt, sondern war schon immer so. Nur als sie kleiner war bekam sie das ja zum Glüc noch nicht so mit.

Als ich damals mit ihr schwanger war und wusste das es ein Mädel wird, sagte Ex-Schwiegermutter und Ex-Schwägerin beide sowas wie " NUR ein Mädchen?"
Tja......und sie lassen es das Mädel richtig spüren.......sie tut mir so leid.

Habt ihr das in euren Familie auch, das so Unterschiede gemacht werden?

Beitrag von girl08041983 26.12.09 - 21:05 Uhr

Huhu,

jupp läuft bis heute zwischen meinen Bruder und mir auch so, meine Großeltern schoben ihm wirklich alles in den Po, egal wie er sich benahm.
Ich musste mich (auf Druck von meinem Vater, der sogar öfters auch neben dem Telefon stand) jede Woche bei meinen Großeltern melden.

Meine Mutter gab und gibt es sogar zu, dass es so lief und mittlerweile macht sie es sogar bei meinen Söhnen und hat mir und meinen Mann zugegeben, dass sie die beiden unterschiedlich mag und behandelt.

Lg Lia

Beitrag von krokolady 26.12.09 - 21:18 Uhr

echt traurig solch Verhalten........die Kinder müssen drunter "leiden"

Beitrag von girl08041983 26.12.09 - 21:19 Uhr

Mein Bruder hat nicht drunter gelitten, der fand das toll.

Beitrag von krokolady 26.12.09 - 21:34 Uhr

jo....logisch.
Mein Sohn bemerkt es gar nicht so das er immer bevorzugt wird glaub ich.
Und meine Tochter merkt es so seit 2 - 3 Jahren

Beitrag von girl08041983 26.12.09 - 21:40 Uhr

Ich hab Jahrelang drumgebuhlt mal aufmerksamkeit zu kriegen, aber irgendwann ist schluss und mittlerweile habe ich keine Großeltern mehr (sie leben noch)

Beitrag von mirabelle 26.12.09 - 21:34 Uhr

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=20&tid=2409201&pid=15316466

Es ist also der Sohn, der sich für Dich "erledigt" hat.

Es ist mir schon klar, das der arme Junge von Oma, Papa und Tante verwöhnt wird, wenn er von seiner Mutter kaltherzig "abgeschrieben" wurde. Und auch noch der Kindesunterhalt von Dir eingeklagt werden mußte.

Deine Familienverhältnisse sind nicht mit normalen Maßstäben zu messen. Und Du bist nicht unschuldig daran.

M.

Beitrag von krokolady 26.12.09 - 22:28 Uhr

Dasn erledigt bezog sich auf die Zusammenarbeit mit dem JA - wohl kaum auf meinen Junior.
Und wo bitte wurde Unterhalt eingeklagt????
Meinst die 3000 Euro die mein Ex mir noch schuldet?

Und abgeschrieben? Wohl kaum.......aber klaro.DU hast voll die Ahnung

Beitrag von megapapa 26.12.09 - 22:31 Uhr

tut mir leid,dass manche damen wieder so los auf dich gehen

glg sonja



ich verstehe dich soooooooo gut

Beitrag von krokolady 26.12.09 - 22:40 Uhr

bins ja gewohnt das es hier nen paar Hyper-Super-Duper-Besserwisser-Mamas gibt....die natürlich alles für mich und meine Familie wissen weil sie mich so gut kennen :-D

Aber solch schwachdumfugige Sprüche stören mich nicht wirklich........

Beitrag von silly16 26.12.09 - 22:47 Uhr

Ruhig Blut!

Ich finde nicht, dass Du Dich jetzt davor rechtfertigen musstest!

Alles wird seinen Grund haben und ich denke, wer hier öfter von Dir liest und einigermaßen im Leben steht, wird Dich verstehen!:-)

Frohe Weihnachten & liebe Grüße,

die Silly

Beitrag von kja1985 26.12.09 - 23:01 Uhr

Ne, in meiner Familie werden keine Unterschiede gemacht. Zum Beispiel leben beide meine Kinder bei mir und auch die anderen Kinder in der Verwandtschaft dürfen bei ihren Eltern leben.

Wäre eines unter ihnen elternlos hielte ich es für selbstverständlich dass es von der Oma ein bisschen mehr verwöhnt werden darf.

Beitrag von krokolady 27.12.09 - 09:07 Uhr

Du kennst die Umstände nicht, also solltest Du auch nicht urteilen.

Beitrag von kja1985 27.12.09 - 09:29 Uhr

Es gibt keine Umstände die mich dazu brächten mein Kind abzugeben. Also interessieren sie mich bei anderen auch nicht.

Beitrag von krokolady 27.12.09 - 10:04 Uhr

aha, demnach würdest du es über Jahre hinweg dulden und ok finden wenn Dein psychisch krankes Kind die jüngere Schwester prügelt, mobbt und regelrecht misshandelt......und auch andere schwächere Kinder.
wow - ......aber ich denke zum Glück anders wie du und hab es nicht länger geduldet.
Und nein, auch eine stationäre Therapie in der Psychatrie hatte nicht viel gebracht.

aber ist ok - du hast natürlich voll den Durchblick

Beitrag von kja1985 27.12.09 - 12:42 Uhr

Nein, ich hätte es natürlich nicht geduldet, sondern mein Kind erzogen. Das Bürschchen ist erst 13.

Beitrag von girl08041983 27.12.09 - 12:51 Uhr

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=4&tid=2412109

In dem Beitrag würde deine Antwort als Blöde bezeichnet werden;-)

Beitrag von krokolady 27.12.09 - 13:03 Uhr

oh man #klatsch

Ich schrieb ja: wer nicht die ganzen Hintergründe kennt sollte einfach dazu nichts sagen.
So Sprüche von Hobby-Psychologen sind da recht überflüssig.
Ich denk mal das was wirkliche "Fachleute" sagten zählt da mehr......und eine psychische Störung lässt sich nun Mal nicht mit anderen Erziehungsmethoden unbedingt beheben.

Beitrag von kja1985 27.12.09 - 13:16 Uhr

Es gibt nur sehr wenig gute Psychologen oder Sozialarbeiter, da hilft auch ein Studium nichts. Ich bezweifle, dass dein Sohn bei seiner Oma oder von seinem Vater, den du als recht sorglos im Umgang mit nicht jugendfreien Medien schilderst besser auf Kurs gebracht werden kann.

Natürlich kann man psychische Störungen nicht wegerziehen, man kann sie aber in akzeptable Bahnen lenken wenn sie nicht völlig ausufernd sind (was bei euch nicht vorzuliegen scheint, sonst wäre er in einer Einrichtung).

Eine "Mutter", die ihr Kind weggibt, weil sie nicht mit seinem Verhalten klar kommt ist für mich sowieso keine interessante Diskussionspartnerin.

Beitrag von krokolady 27.12.09 - 13:57 Uhr

er war bereits in einer Einrichtung, stationär......ihne dauerhaften Erfolg.
Auf Anraten des JA sollte er in eine Jugendhilfeeinrichtung, wogegen mein Ex sich aber weigerte, und da wir gemeinsames Sorgerecht haben......
Das vor Gericht durchzuklagen hätte gedaert, und viel Kraft gekostet.....
Und während dieser Zeit hätte meine jetzt 10jährige weiterhin gelitten.....oder denkst ich fand es toll das sie oft vor mir stand und weinte, ihren Bruder verdammte und ihm den Tod wünschte.....das sie oft da stand, mit blauen Flecken und teils am bluten....und sie immer bettelte das er sie doch endlich in Ruhe lassen soll.
Zum JA sagte er das er nicht garantieren kann das er sie nicht mal schwer verletzt oder umbringt.....

Ich hab Verantwortung meiem Sohn gegenüber....ja....aber auch meinen Töchtern gegenübern.......die große Schwester hatte er bereits einmal mit dem Notarzt ins KKH befördert.......sollte ich warten das er das mit der kleineren Schwester auch macht?

Wie gesagt.....gute Tips geben kann jeder der null Ahnung hat wie es über Jahre hinweg ablief.
Mir tuts auch leid wie es gelafen ist.....und ich weiß auch das er nicht grad die beste Erziehung nun bekommt.
Aber ihm gefällt es dort.

Find es erstaunlich......Väter die sich von der Familie trennen und sich kaum was um ihre Kids scheren....da ist es ok. Aber ne Mutter die jahrelang versucht was zu ändern und ihre anderen Kinder zu schützen - da ist es nicht ok.

Beitrag von kja1985 27.12.09 - 14:28 Uhr

Wieso soll das Verhalten des Vaters okay sein? Hab ich nie behauptet, aber mit dem identifiziere ich mich nicht. Du bist Mutter wie ich und drum erschreckt mich dein Verhalten.

Ich bin auch mit so einem grossen Bruder aufgewachsen, aber unsere Mama hat uns besser vor ihm beschützt und ihn trotzdem nie aufgegeben. Irre ist er immer noch, aber ohne ihren Einsatz wäre es wohl schlimmer gelaufen für ihn.

Beitrag von krokolady 27.12.09 - 15:04 Uhr

na dann hat Deine Mutter dich wohl nie aus den Augen gelassen und Rund um die Uhr auf dich aufgepasst.
Das konnte ich leider nicht, weil ich noch andere Kinder habe......zu Hause ging es - aber ausserhalb nun mal nicht!

Beitrag von kja1985 27.12.09 - 17:17 Uhr

Ich denke meine Mama hat ein paar mehr Kinder als du ;-)

Und ich glaube nicht dass es nur die Möglichkeit gibt das Kind wegzugeben. Dann würd ich den Burschen notfalls in eine andere Schule stecken und hinbringen und abholen damit er ordentlich überwacht ist. Jetzt wird er doch auch noch Kontakt zu anderen Kindern haben, deine Tochter war auch bei ihm so wie ich das verstanden habe.

Meiner Meinung nach hast du nur die Verantwortung abgegeben, nicht das Problem gelöst.

Beitrag von krokolady 27.12.09 - 17:50 Uhr

weiss nicht wieviel Kinder Deine Ma hatte, bei mir sinds 5, wovon die Jüngste auch noch chronisch krank und behindert ist.

Schule wechselte er.....logisch......durch Umzug.....die nächste Schule hat ihn erst suspendiert, dann flog er in hohem Bogen.....

Aber in diesem Beitrags um die "Ungerechtgkeit", um nix anderes

Beitrag von kja1985 27.12.09 - 18:28 Uhr

Sie hat fast doppelt so viele.


Genau, es geht um Ungerechtigkeit. Ungerecht ist, dass dein Sohn nicht bei seinen Eltern aufwachsen darf. Dass die Oma das mit Geschenken versucht zukompensieren finde ich nicht ungerecht.

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