mietvertrag

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von culcha 27.12.09 - 15:37 Uhr

hallo,meine freundin und ihr partner leben von hartz 4.sie haben eine wohnungszusage bekommen,und das amt bezahlt diese wohnung auch.nun mussten sie einen selbstauskunft ausfüllen,bei der sie auch angeben mussten das sie einen eidesstadliche versicherung abgegeben haben.bekommen sie die wohnung trotzdem?(noch keinen vertrag unterschrieben).danke schonmal für eure antworten.lg,culcha und jason

Beitrag von demy 27.12.09 - 16:04 Uhr

Hallo,
bei mir nicht, aber vielleicht bei dem der da zugesagt hat.

Das kann dir nämlich keiner, mangels vorhandener funktionierender Glaskugel, beantworten wie ein potentieller Vermieter reagiert.

Mir wäre es zu Heikel und ich würde keine Mieter nehmen die generell zahlungsunfähig sind.

Gruß
Demy

Beitrag von ann-mary 27.12.09 - 21:09 Uhr

An sich liegt es beim Vermieter selber, ob er dem Pärchen, welches schon eine mündliche Zusage bekommen hat, die Wohnung noch vermieten will.

Aber da die Miete vom Sozialamt getragen wird, kann dem Vermieter eigentlich nicht viel passieren.

Ich wundere mich über diesen Vermieter, dass er erst eine Zusage macht und dann erst eine Selbstauskunft haben möchte. An sich ist es umgekehrt....

Ist der Vermieter eine Privatperson oder eine Gesellschaft ??

Viel Glück

Beitrag von windsbraut69 28.12.09 - 08:19 Uhr

"Aber da die Miete vom Sozialamt getragen wird, kann dem Vermieter eigentlich nicht viel passieren. "

Gerade, weil es nichts zu pfänden gibt (EV + ALGII-Bezug), hat der Vermieter das größtmögliche Risiko.
Angenommen, es gibt Schäden an der Mietsache oder der Mieter verpraßt das Geld für die Miete anderweitig, kann er versuchen, einem nackten Mann in die Tasche zu fassen.

LG

Beitrag von parzifal 28.12.09 - 22:02 Uhr

"Aber da die Miete vom Sozialamt getragen wird, kann dem Vermieter eigentlich nicht viel passieren. "

Die Mieter könnten die Wohnung aber massiv beschädigen und der Vermieter könnte keinen Regress nehmen (nicht dass die TE zu diesem Personenkreis gehört). Und eine eV sagt zumindest aus, dass sdewr Mieter nicht nur wenig Geld hat, sondern darüberhinaus, dass irgendwo Gläubiger sind, die nicht befriedigt wurden.

Wenn dem Vermieter eine eV egal wäre hätte er wohl auch keine Selbstauskunft verlangt.
Und er wird wohl kaum danach unterscheiden, ob die eV. freiwillig oder mit Haftbefehl eingeholt wurde.

Beitrag von windsbraut69 28.12.09 - 08:20 Uhr

Da diese Entscheidung allein im Ermessen des Vermieters liegt, kann Dir das niemand beantworten außer ihm selbst.

LG

Beitrag von parzifal 28.12.09 - 22:09 Uhr

Man müsste wissen, wie diese "Wohnungszusage" konkret aussah.

Theoretisch ist möglich, dass ein Mietvertrag bereits zustande kam.
Oder unter dem Vorbehalt stand, dass die Selbstauskunft nicht entgegenstand.

Falls kein Mietvertrag abgeschlossen wurde bezweifele ich aber, dass deine Freundin den Vertrag bekommt. Die Entscheidung trifft aber der Vermieter.