Warum braucht man eine Hebi trotz FA?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mum2010 27.12.09 - 20:24 Uhr

Hallo, hab mal eine etwas blöde Frage#hicks Warum suchen sich so viele eine Hebi in der Frühschwangerschaft? Ist das zusätzlich zum FA oder geht ihr dann garnicht zum FA sondern nur zur Hebi oder ist das eure private Hebi die dann auch mit ins KH fährt? Und macht die Hebi dann auch die Geburtsvorbereitung oder ist das wieder woanders? Da ich schon mal poste...weiß jemand ob es auch Kurse nur für Frauen gibt?

Vielen Dank fürs lesen...#bla

Beitrag von kathi10486 27.12.09 - 20:33 Uhr


Warnen Antworten
Hallo
eine Hebamme benötigst du nur, wenn du eine möchtest. Und dann ist es egal, ab wann du sie aufsuchst. Ich bin auch grad auf der Suche und schau mir mit an, was sie alles im Angebot hat (Geburtsvorbereitungskurs, Schwimmen und/oder Yoga für Schwangere, Rückbildungskurs, Stillgruppe etc.). Außerdem gibt es in manchen Städten und Krankenhäusern die Möglichkeit, die eigene Hebi mit zur Geburt zu bringen. Die ist dann in Rufbereitschaft (kostet um die 250, die du extra zahlen musst, keine Kassenleistung). Dann hast du quasi während der gesamten Geburt die gleiche Hebi, die du auch schon von vorher kennst, die dich kennt und der du vertraust. Find ich zumindest ein tolles Konzept, weiß aber noch nicht, ob ich das Geld dafür ausgeben will oder ob ich den Geburtsvorbereitungskurs einfach im KH mache und die dortigen Hebis kennen lerne.
Liebe Grüße,

Beitrag von mum2010 27.12.09 - 20:39 Uhr

Danke für deine Antwort. Ich wußte garnicht das man den Kurs auch im KH machen kann. Darf ich mal Fragen wo du nach der Hebi suchst und sehen kannst was die alles anbieten?

Beitrag von mebsi2010 27.12.09 - 20:34 Uhr

Das mit den Kursen weiß ich nicht.

Bei mir war das mit der Hebamme so: Ich war beim FA, der hat die SS festgestellt und auch noc n paar mal US in der Frühschwangerschaft gemacht, naja und die Abstriche usw.
In der 10. SSW bin ich zur Hebamme. Die hat dann die Blutuntersuchungen gemacht, Herztöne gehört, gewogen, gemessen, Urinprobe und das allerwichtigste, sie hat sich all meine Wehwehchen angehört und mich beraten. Sie hat also die Vorsorge gemacht ab der 10. Woche.
Den Arzt hab ich nur noch zum Ultraschall gesehen.
Bei uns in der FA- Praxis ist das so üblich, aber jede Frau, die das will, kann das so machen.
Die Hebamme hat viel mehr Zeit und tolle Tipps und hört mir immer zu. Ja so ist das bei mir.

LG, Mebsi ET-14

Beitrag von lachris 27.12.09 - 20:38 Uhr

Man braucht keine.

Aber für die Nachsorge ist es empfehlenswert eine zu haben, die einem zeigt, wie alles mit dem Kind funktioniert (Stillen, Wickeln, ...) und mit Rat und Tat zur Seite steht.

Um Sie besser kennen zu lernen sucht man sich meist schon vorher eine.

Ich habe meine Hebamme z.B. über das Krankenhaus kennengelernt in dem ich entbinden werde. Bei Ihr habe ich den Geburtsvorbereitungskurs gemacht. Sie hat mir so gut gefallen, dass ich Sie gefragt habe, ob Sie mich auch bei der Geburt betreut.

Klappt natürlich nur, wenn Sie zu dem Zeitpunkt keinen Urlaub oder eine Schicht hinter sich hat. (Sie ist Beleghebamme im KKH). Normalerweise würde Sie auch die Nachsorge machen, aber sie wohnt ziemlich weit weg und eine Freundin von mir, die Hebamme im Erziehungsurlaub ist, macht für mich privat die Nachsorge.

Wie gesagt, man braucht keine vor der Geburt, aber es ist schön, wenn man weis was bzw. wer da wahrscheinlich auf einen zukommt.

In manchen Gegenden sind Hebammen wohl auch gut ausgebucht, daher suchen sich viele frühzeitig eine.

VG lachris

Beitrag von mum2010 27.12.09 - 20:42 Uhr

Danke für Deine Antwort. Ist das im KH dann ein Wochenendkurs oder auch einmal die Woche? Irgendwie graut es mir ja vor diesem Kurs weil ich alleine bin und mir dann blöd vorkomme ohne Mann#schmoll Aber ich finde den Kurs schon wichtig und möchte das auch unbedingt machen.

Beitrag von lachris 28.12.09 - 09:44 Uhr

Bei mir waren es 7 mal je zwei Stunden. Die ersten beiden Male ohne Partner, danach mit.

Es gibt aber wohl auch Kurse komplett ohne Partner. Oder man bringt anstelle des Partners eine Freundin mit.

VG lachris

Beitrag von runenhexe 27.12.09 - 21:22 Uhr

Ich finds klasse, eine zu haben. Alle Vorsorge mache ich bei der FÄ, aber die Hebi kann ich immer anrufen und was fragen. Sie kommt auch zu mir nach Hause. Sie kann akupunktieren und hat mich schon von höllischen Rückenschmerzen befreit, bei denen mir weder Arzt noch Orthopäde helfen konnten.

Hebammen haben halt einfach mehr Zeit. Meine ist auch Beleghebamme und ich mache dann auch die Rückbildung bei ihr. Allerdings zahle ich keine Gebühr. Bei der Geburt ist sie deshalb wahrscheinlich dabei, wenn sie gerade keinen anderen dringenden Termin hat.