Welche Hunderasse passt am besten zu uns?

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Beitrag von mb1972 27.12.09 - 22:09 Uhr

Hallo ihr Lieben!
Ich bin ganz neu hier und bin über die Suche welcher Hund zu uns am besten passt reingerutscht! Wir wollten seid fast schon 7 Jahren einen Hund - mein Mann wie ich sind mit Hunde groß geworden.

Es scheint so langsam die Zeit reif - unsere Kinder fast 4 und 5 1/2 würden sich auch freuen - wir lesen zur Zeit ein Buch wie man mit Hunde umgeht, Regeln und sonstige Dinge auf einfache Art - damit diese auch wissen was das "Bedeutet"

Wir haben allerdings "nur" eine Wohnung (kein Haus) aber mit Garten (wobei gemeinschaftsgarten). Fast vor unserer Tür gibt es eine "Hundetoilette"! Wir sind relativ schnell im Wald, wie auch auf grünen Wiesen (bzw der jahreszeit). Im Haus wohnt noch ein kleiner Hund, also daher kein direktes Verbot. Ich bin meist Zuhause und unsere Kinder morgens im KIGA - also auch Zeit.

Mein Mann und ich sind uns jedoch absolut nicht klar welche Rasse echt gut ist für uns - wir wissen nur kein ausgesprochener Jagdhund - nicht zu groß - Familientauglich u. Autofahren muss er mögen und natürlich kein kläffer.

Wir dachten schon an Bolonka Zwetna, Bologneser... jedoch möchte mein Mann jetzt doch ein wenig größeren?!

Wir wollen für den Anfang einen Hund, der zwischen 9 Monaten und 2 Jahren, also kein Welpe und auch gern übers Tierheim (wenn bisherige Herkunft bekannt)

Jetzt hab ich soviel geschrieben und hoffe, das doch der eine oder andere uns einen guten Tipp geben kann, bzw. auf die Frage eventl. eine gute Hunderasse weiß!!!!!

Liebe Grüsse und für jede Antwort danke ich jetzt schon

mb1972 ;-)

Beitrag von glu 27.12.09 - 22:12 Uhr

Was wollt Ihr mit dem Hund denn machen (Hundesport, div. Ausbildungen, nichts in die Richtung)? Was erwartet Ihr (eher ruhig, eher sportlich, wachsam etc.)

lg glu

Beitrag von mb1972 27.12.09 - 22:35 Uhr

Hey

Natürlich, wir wollen ihn als Familienzuwachs, der an unserem Leben teilnehmen darf. Gern mache ich mit ihm noch eine Hundeschule, aber eher damit ich richtig mit ihm umgehe und auch er sich bei uns wohlfühlt.

Er sollte nicht zu hibelig sein eher ruhig und dennoch das wir mit ihm spass haben. Ich finde ich habe damals auch sozial gelernt als Kind und habe es genossen das da jemand da ist. Also weniger sportliche Aktivitäten oder Ausbildung, sondern damit das zusammenleben noch mehr spass macht.

Fürs erste denke ich gibts einen Einblick, oder?

lg mb

Beitrag von glu 27.12.09 - 22:50 Uhr

Hmm, wie wäre es mit einem Labrador? Ist allerdings ein Jagdhund, gezüchtet zum Apportieren und genau das solltet ihr ihm auch bieten. Allerdings macht es bestimmt Spaß mit der ganzen Familie und dem Hund diverse Bälle, Stöcker, Frisbees, etc. zu werfen.

Dazu noch en bisl Kopfarbeit in Form von Suchspielen und Gehorsam und schon habt Ihr bei regelmäßigem Gassi gehen einen super Familienhund.

Oder vielleicht ein Pudel? Sehr intelligent, gibt es in verschiedenen Größen und Farben, haart kaum (muß allerdings regelmäßig getrimmt werden) und sieht bei vernünftiger Schur auch nicht blöd aus ;-)

Oder ein Kromfohrländer? http://de.wikipedia.org/wiki/Kromfohrländer

Ein Boxer vielleicht?

Oder ein Mix?!

lg glu

Beitrag von risala 28.12.09 - 14:12 Uhr

Hi!

Ich kann euch bei den Vorstellung einen Spitz (gibts von Klein - Groß) absolut empfehlen.

Wir haben eine Wolfspitzhündin - Sandy wird am 15.2.10 13 Jahre alt - und die ist ein Taum von einem Hund! Grundehrlich, absolut familientauglich (wir haben einen Sohn und dementsprechend regelmäßig fremde Kinder im Haus), geht gerne spazieren muss aber keinen Sport etc machen - aber viel wichtiger für sie ist, dass sie "immer" dabei sein kann (bleibt natürlich auch bis zu 5h alleine, wenn es denn mal sein muss). Sie kläfft nicht - ist aber wachsam (unseren Sohn klaut keiner!) ohne bissig zu sein, ist gesund - und hat KEINEN Jagdtrieb (wie alle dt. Spitze - seltene Ausnahmen gibt es natürlich, ist aber nicht erwünscht). Naja, von Mäuen, die mal eben nebenbei auf dem Sapziergang gefangen werden, abgesehen ;-).

Bekommen haben wir Sandy übrigens mit fast 5 Jahren - und bevor wir unseren Sohn hatten!

Unser nächster Hund wird ein schwarzer Großspitz!

Ach so... alle, die wir bisher mit Spitz kennengelernt haben sagen: nie wieder eine andere Rasse!

Leider sind die Spitze mit vielen Vorurteilen behaftet, die absolut nicht zutreffen - vielleicht erkundigt ihr euch aber doch mal bei einem Züchter und lernt diese Rasse (kleiner als Mittelspitz wäre für mich nichts) selbst kennen!

LG
Kim

Beitrag von 3wichtel 29.12.09 - 10:44 Uhr

Ich bin mal von einem Zwergspitz gebissen worden.
Naja, aufgrund seiner Grösse hat er es nicht durch die Jeans geschafft #rofl
Mit ein wenig Beinschütteln war er auch schon abgewehrt.

Aber ich verbinde mit Spitz immer nur kläffende kleine Viecher an der Leiner einer überdrehten Hundertjährigen...

Beitrag von risala 29.12.09 - 13:40 Uhr

Hi,

jepp... Zwergspitze sind Fellbündel auf Beinen und nichts für mich;-) (auch wenn ich Spitze wirklich gerne mag - aber lieber die großen).

Und siehste... mich hat ein Bernhardiner gebissen (sogar einer den ich ganz doll geliebt habe #verliebt). sowas kann man echt nicht pauschalisieren.

Schlimm finde ich nur, dass viele Klein- und Kleinsthundebesitzer der Meinung sind, dass ihre Bodenrutscher keine Erziehung brauche "die tun ja nix - sind ja so klein :-[).

LG
Kim

Beitrag von sternenzauber24 27.12.09 - 23:02 Uhr

Collie! Absolut leicht zu führen, gelehrig, intelligent, dafür größer aber da wären ja noch Shelties...

lg

Beitrag von 3wichtel 28.12.09 - 08:31 Uhr

Wenn ihr nur eine Wohnung mit Gemeinschaftsgarten habt würde ich auf jeden Fall einen Hund nehmen, der einen gemässigten Bewegungsdrang hat, sonst gibt´s garantiert Stress mit den Nachbarn.

Auf Jagdhund, Collie, Border, Sheltie etc. würde ich daher verzichten. Überhaupt finde ich einen Hütehund bei kleinen Kindern problematisch: Manchmal übertragen die Hunde den Hüteinstinkt auf die Kinder und werden schwer nervös, wenn die Kinder herumrennen. Dann ist der Hund gestresst und wird womöglich krank.

Ich würde wahrscheinlich versuchen, einen robusten Mix mittlerer Grösse zu bekommen, ohne Anteile von Kampf- oder Jagdhund (vorsicht: Auch Pudel sind Jagdhunde!!! Und in vielen Mixen enthalten).

Beitrag von mb1972 28.12.09 - 13:22 Uhr

Hallo,

uns würde ja so ein Sheltie gut gefallen, jedoch macht mich deine Aussage von Hütehund etwas bedenklich.

Was ist denn das für ein Mix, den du meinst könntest du mir einen Tipp geben welche Rassen da mitreinspielen?

Mit dem gemässigten Bewegungsdrang hast du sicher recht, obwohl wir auch viel raus gehen, jedoch meist auch an einer Stelle lang verweilen.

Wäre schön wenn du uns Deine Rassenrichtung, schreiben würdest.

LG Michaela
;-)

Beitrag von risala 28.12.09 - 14:14 Uhr

Mittel-, Groß- oder Wolfspitz halte ich bei euch für ideal!

Wir hatten mit unserer Wolfspitzhündin auch erst "nur" eine EG-wohnung mit ca. 50m² Garten bzw. Hof.

Gruß
Kim

Beitrag von 3wichtel 28.12.09 - 16:01 Uhr

Naja, bewegungsärmer sind z.b. Möpse.
Aber oft ist im Mix dann ein Pudel mit drin: Das ist aber ein Jagdhund und extrem bewegungsfreudig.

Ich würde einen Mix nehmen, der z.B. einen Mops oder eine französische Bulldoge mit drin hat. Dann aber auf keinen Fall gemixt mit Terrier oder Pudel.

Geh einfach mal auf die Kleinanzeigen-Suche für Hunde über google.
Da gibt es Seiten, wo auch gezielt nach Mischlingen gesucht werden kann.

Beitrag von glu 28.12.09 - 17:05 Uhr

Sie hätten aber gerne was Größeres, da scheiden Deine Mixvarianten aber aus!

Und Pudel werden schon so lange nicht mehr für die Jagd gezüchtet und sind zudem noch leicht zu führen das ich sie nicht für bedenklich halte, zumal sie für die Wasserjagd gezüchtet wurden!

Beitrag von 3wichtel 28.12.09 - 17:19 Uhr

Wir hatten einen Pudel-Mix.
Er hat zwar nichts mehr erlegt ist aber so extrem bewegungsfreudig gewesen...

Beitrag von glu 28.12.09 - 20:26 Uhr

Und das lag am Pudel? Ich bin mit nem reinrassigen aufgewachsen, völlig normaler Bewegungsdrang!

Beitrag von 3wichtel 28.12.09 - 20:43 Uhr

Naja: Die andere Hälfte war reinrassiger Mops.
Da wird es wohl nicht hergekommen sein...

Beitrag von sternenzauber24 29.12.09 - 14:31 Uhr

Ich kenne viele Familien mit Sheltie oder Collie, alle ausgeglichen, laufen immer ohne Leine, verträglich mit jedem Hund.

Bin mit 3 Collies aufgewachsen, die Lebensgefährtin meines Vaters züchtet Collies, hat selber 3 Kinder, sind die Treuesten Hunde, die man sich nur vorstellen kann.

Also ich find sie ideal..

Ich hatte mal ne Sheltiemixdame, war der Hammer dieser Hund..

Beitrag von minimal2006 28.12.09 - 08:34 Uhr

Guten Morgen

Wir selbst sind eine fünfköpfige Familie und haben Jack und Parson Russell Terrier;-)
Allerdings sind es Jagdhunde und ich würde sie dir somit nicht empfehlen.

Spontan ist mir der
Irish Soft Coated Wheaten Terrier eingefallen.

Hier kannst du das Rasseportrait nachlesen:
http://www.kft-online.de/_rubric/detail.php?title=Irish%20Soft%20Coated%20Wheaten%20Terrier&rubric=Rasseportraits&;

Die Wheatens sind einfach zu führende Terrier und in der Erziehung sehr leicht.
OK, Terrier sind eben Terrier .. aber bei den Wheatens ist das irgendwie anders.
Wenn ihr Interesse habt, kann ich euch auch eine Züchterkollegin aus dem KfT empfehlen.

Ansonsten wurde dir der Vorschlag eines Collie schon gemacht. Wenn es eine Nummer kleiner sein soll, ist der Shelty vielleicht auch eine Alternative.

Es gibt so viele, tolle Rassen.

Würde mich freuen, wenn du dich zu den dir vorgeschl. Rassen äußern würdest.

LG Tanja

Beitrag von mb1972 28.12.09 - 13:13 Uhr

#schwitz
Hallo Tanja und ihr anderen,

es gibt echt viel Rassen - hab zwar davor schon Bücher gestöbert, doch jetzt wos ernsthaft wird, merke ich das ich einige übersehen hab - dafür ist auch das forum echt klasse!

Der Irish Soft Coated Wheaten Terrier gefällt uns vom Aussehen nicht so gut und haben Terrier nicht einen relativ großen Drang zur Bewegung?


So ein Shelty oder auch Mischling - die sehen voll schön aus, hat jemand eventl. Erfahrung mit denen? Collies haben glaub ich ne Menge Zeitaufwand für Fellpflege, oder?

Hab vom Kromfohrländer gehört, weiß da jemand konkret?

Ich seh schon, ich brauch noch ne Menge Input das wir uns entscheiden.

Auf jeden Fall vielen Dank
LG Michaela


Beitrag von risala 28.12.09 - 14:17 Uhr

Hi,

nach den Kromfohrländern haben wir uns mal erkundigt - aber dann davon Abstand genommen. Ich weiß nicht mehr genau, warum, aber es waren glaube ich gesundheitliche Aspekte bei den Hunden.

Und wieder:

Erkundigt euch mal nach den Spitzen, schaut sie euch mal "live" an - und lasst euch durch das Fell nicht erschrecken! Unsere Spitzin muss max 1x pro Woche gebürstet werden und haart weniger, als der Labbi und Jack Russel Terrier von einer Freundin!

LG
Kim

Beitrag von minimal2006 29.12.09 - 08:08 Uhr

Guten Morgen Michaela

Meine Schwiegereltern haben jahrelang Shelties gehabt.
Sie sind natürlich bei weitem nicht so anstrengend wie ein Terrier.

OK.. ich hab natürlich einer der schwierigsten Terrier-Rassen.. deshalb kommt mir der Wheaten "einfach" vor!
Vielleicht ist der Wheaten meiner Bekannten aber auch ein Ausnahmefall ;-)

Shelties sind super Familienhunde.
Sie haben, wie die Collies auch, ein gewaltiges Fell.
Eine regelmäßige Pflege ist ein absolutes Muss.
Meine Schwiegermutter hat ihn jeden zweiten Tag gebürstet.
Benni ist sehr alt geworden (16 Jahre).
Er war ein absolut lieber Hund, hat niemals geknurrt, immer freundlich... hat sich auf Spaziergänge gefreut.. aber genauso aufs zu Hause bleiben.
Ich sagte immer "Dieser Hund hat ein Lachen auf dem Gesicht!"

Über die anderen Rassen kann ich nix sagen.
Ist auch immer eine Frage des persönlichen Geschmacks.
So sollen Pudel auch tolle Familienhunde sein.. gefallen mir optisch aber überhaupt nicht!

Ich selbst bin mit Schäferhunden und Boxer groß geworden. Mein Vater macht ganz aktiven Hundesport in der Gebrauchshundeklasse... die Schäferhunde waren immer draußen.. für mich war klar, das es ein Hund in ein paar Nummern kleiner sein sollte;-), energie sollte er haben (weil ich die auch hab :-p) und natürlich sollte er im Haus leben.

Vielleicht notierst du dir mal ein paar wichtige Punkte.. und schaust dann mal in div. Rassebüchern nach.

LG Tanja

Beitrag von sneakypie 29.12.09 - 00:53 Uhr

Uh, also als 'einfach zu führen' und 'leicht in der Erziehung' würd ich die Soft Coated auch nicht bezeichnen.. Freundin hatte einen ebensolchen. Und da hat man den Terrier doch sehr deutlich rausgemerkt, obwohl er laut TA und Züchterin ein ganz normaler Vertreter seiner Art war. Er hatte Jagdtrieb vom Allerfeinsten, war dominant, eine echte Energiebombe, anspruchsvoll, brauchte viiiel Beschäftigung und eine strenge Hand. Die Züchterin hat ausdrücklich gefragt, ob die Familie Terrier-Erfahrung hat, und als es hieß, nein, aber sie hätten schon immer Hunde gehabt, hat sie ausdrücklich von dieser Rasse abgeraten.

Es sind tolle Tiere, ohne jeden Zweifel, aber hunde-unerfahrenen Menschen würd ich sie, wie jeden Terrier, niemals empfehlen.

Gruß
Sneak

Beitrag von minimal2006 29.12.09 - 08:13 Uhr

Hallo Sneak

Ich kenne die Wheatens anders.
Aber es mag auch daran liegen, das ich eine wirklich "stramme" Rasse habe!
Für mich ist der Parson nicht zu toppen..

Aber eins möchte ich noch gerne hinzufügen.

Mein erster eigener Hund war auch ein Parson Russell Terrier.

Ich bin mit Schäferhunden und Boxern groß geworden.
War also schon hundeerfahren!
Aber eben nicht Terrier-erfahren.

Ich höre oft "ein PRT oder JRT sind keine Anfängerhunde.."
wiederspreche dem aber.. denn eine konsequente Erziehung sollte bei jedem Hund angewendet werden.
Natürlich brauchen gewisse Rassen mehr Beschäftigung, als andere... Kommandos sind nicht immer sofort drin..

aber wenn ich eine Traum-Rasse habe, nehme ich das in Kauf. Ich hab es damals auch geschafft.

Nichts desto trotz entscheide ich schon nach für mich ganz wichtigen Kriterien, wem ich einen Welpen verkaufe und wem nicht!

LG Tanja

Beitrag von 3wichtel 28.12.09 - 17:27 Uhr

Schau mal da:

http://www.tiere-kleinanzeigen.com/mischlinge-seite3.html

Beitrag von 3wichtel 28.12.09 - 17:28 Uhr

http://www.tiere-kleinanzeigen.com

Der andere Link ging nicht #hicks

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