Unterhalt hefrau nach etlichen Jahren?

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Beitrag von puscheline 27.12.09 - 23:27 Uhr

Hallo!
Ich sitze gerade mit Freunden zusammen und diskutieren über etwas wovon wir keine Ahnung haben.;-) Es uns aber brennend interessiert.
Ein Bekannter ist seit etlichen Jahren (10?) geschieden. Das Kind ist erwachsen und bekommt keinen Unterhalt mehr. Die Frau bekommt monatlich immr 800 Euro Unterhalt. Ist das normal? Ist es nicht so das sie verpflichtet ist arbeiten zu gehen? Wir haben jetzt schon mal die Vermutung das sie "krank" ist und deshab nicht arbeiten kann. Aber dann muß auch er für sie aufkommen?
Falls das relevant ist: Sie sind schon über 50 Jahre, sie ist von hier weggezogen in ein anderes Land.
Viele neugierige Grüße,#stern
Claudia

Beitrag von susanne85 28.12.09 - 00:23 Uhr

hallo

meinst du jemanden der nach ägypten inkl. tochter gezogen ist. ? lol alter daten und plz stimmt überein.

lg

normal ist das glaub ich nicht. vielleicht tut er das freiwillig

Beitrag von puscheline 28.12.09 - 00:37 Uhr

????
Nein....sie wohnt jetzt in Österreich. Die Tochter weiß ich jetzt nicht, ist aber ja Erwachsen.... wie schon gesagt, für die zahlt er ja auch nicht mehr.
Freiwillig tut er es nicht, hat sich aber nach dem Urteil nie weiter darum gekümmert. Wir vermuten mal das es ihm nicht weh tut. ;-)
WIR finden das halt komisch. Erfahren haben wir davon weil meine Freundin (frisch geschieden) erzählte das ihr selber ja keinen Unterhalt zustehen würde, sondern nur dem Kind. Das konnte er gar nicht verstehen, weil er ja halt brav zahlt. ;-)
Viele Grüße,
Claudia

Beitrag von pinki_pooh 28.12.09 - 08:13 Uhr

Nein normal ist es nicht... nur kann man gegen Richter nicht angehen.... Ich glaube du schreibst gerade über meinen Papa und meine Mama... sie sind schon seit über 10 Jahren geschieden, meine mUtter ist arbeitsunfähig und mein Vater muss auch jeden Monat knapp 800€ abdrücken.... es erdrückt ihn, es geht ständig übers Gericht, er muss immer die Gerichtskosten tragen, weil meine mutter mal wieder mehr will :-[ Erfahren haben wir, das der Anwalt meiner mutter mit der Richterin um ein paar Ecken verwandt ist... tolles Ding.... es wurd auch schon öffentlich gemacht, dann war die Richterin freiwillig, weil sie dem Druck nicht mehr stand halten konnte, ein paar Monate aus dem Dienst... Na und jetzt ist sie wieder fröhlich im Dienst und mein papa muss immernoch bezahlen.... Obwohl es laut dem neuen Gesetz und erstrecht nach sovielen Jahren garnicht mehr so ist.... :-[:-[:-[:-[:-[:-[:-[:-[:-[

Sowas macht mich rasend wütend.... :-[:-[:-[:-[#schmoll#schmoll#schmoll

Beitrag von nick71 28.12.09 - 10:38 Uhr

Ich kenne auch einen Fall, wo der Mann schon seit über 30 Jahren Unterhalt an seine geschiedene Frau zahlt. Sie war bei der Scheidung knapp über 50 Jahre alt und ich vermute, dass es damit zusammenhängt. In dem Alter (und wenn man schon Jahre raus ist...sie hat die gemeinsame Tochter erzogen, die m.W. bei der Trennung/Scheidung volljährig war) findet man ja nicht mal eben einen neuen Job bzw. ist es schwer bis unmöglich, überhaupt wieder ins Berufsleben einzusteigen.