bandscheibe....konservative Therapie...

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von fibi7 28.12.09 - 01:34 Uhr

Hallo,

habe vor ein paar Tagen schon einmal gepostet.

Wer von euch hat erfahrungen mit der konservativen Therapie eines Bandscheibenvorfalls?

Bei mir wurde einer in der Halswirbelsäule diagnostiziert (zwischen 6./7. Halswirbel) zusätzlich noch eine Protrusion (5./6.).

Behandelt wurde ich bislang mit Akupunktur, hochdosiertem Kortison und Schmerzmitteln. Wir haben vevrschiedenes durch. Einiges kann ich wegen meines schweren Athmas nicht einnehmen. Trancolong hat nichts gebracht. Momentan nehme ich Zaldiar (Tramaldon und Paracetamol als Kombi) 4 mal täglich und Novalgin (ebenfalls 4 mal täglich). Abe die Schmerzen gehen nicht weg. Ich habe Gefühlsstörungen im rechten Arm und vor allem in den Händen, einige Reflexe sind nicht meh auslösbar....Nachts kann ich kaum schlafen, es isgt zermürbend....

Eine OP möchten wir natürlich vermeiden. Wie lange wartet man zu? Wann müsste es zumindest etwas besser werden?

Für Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar....

fibi

Beitrag von herzensschoene 28.12.09 - 09:56 Uhr

bekommst du denn garkeine physiotherapie? wie soll es denn weggehen?

die schmerzmittel lindern doch nur die symptome.
mit physiotherapie muss man mit sechs wochen rechnen. am besten wäre ja eine reha.

gute besserung maren

Beitrag von fibi7 28.12.09 - 11:16 Uhr

hallo maren,

gut, ich hab unvollständig gepostet....

ich bekomme momentan hochdosiert systemisches kkortison gegen die entzündung. das nehme ich allerdings schon eine ganze weile wegen des asthmas zu. aber es packt kaum an.

für physio ist es in den augen des orthopäden noch viel zu früh, weil der nerv eben so aufgeschwollen ist. allerdings mache ich physio wegen des asthmas und meine therapeutin behandelt mit. außerdem haben wir mit akupunktur begonnen, aber ich ermke von ekienr dieser maßnahmen eine besserung, es wird eigentlich immer schlimmer...

naja, ich hab noch zehn tage frei, dann muss es wieder besser sein....

danke für deinen rat

fibi

Beitrag von herzensschoene 28.12.09 - 13:15 Uhr

ohje, das hört sich nicht gut an. kortison zum abschwellen ist gut. mir hilft zum abschwellen immer noch sehr gut ultraschall. die physio schmiert dann immer noch voltaren auf die stelle und arbeitet die dann mit dem ultraschall ein. wirkt entzündungshemmend und abschwellend.

ob die zehn tage reichen? ich drück dir die daumen. wichtig ist aber, dass du dir mal richtig zeit nimmst und die sache ordentlich behandeln lässt.

viele grüße maren

Beitrag von fibi7 29.12.09 - 20:48 Uhr

danke maren,

mein arzt wird sich schon noch nen plan zurecht legen. in der orthopädiepraxis ist auch ne physio integriert, aber das ganze ist eben eine halbe stunde mit dem auto von mir entfernt. und mit all den medikamenten ist eigentlich nicht gut autofahren.... deshalb schau ich was ichhier am ort machen kann....

danke für deine hilfe
fibi

Beitrag von xyz74 28.12.09 - 17:46 Uhr

Hast Du schon von der Dorn-Therapie gehört?
Vielleicht wäre es das richtige für Dich.
Kenne einige denen es geholfen hat.

http://www.dorntherapeuten.de/de/dornmethode.aspx

Beitrag von fibi7 29.12.09 - 20:51 Uhr

danke für deine hilfe... kannte ich noch nichct, weiß auch nicht, ob ich so etwas bei uns hier "am lande" finde.

aber interessant ist es schon...

liebe grüße
fibi

Beitrag von xyz74 30.12.09 - 10:19 Uhr

Am Besten schaust Du mal in die Therapeutenliste.
Ich hab das selber auch schon mal machen lassen und war begeistert.
Trotz KG und dem üblichen was Orthos halt so machen hatte ich immer Probleme mit dem Nacken.
Konnte beim Autofahren kaum über die Schulter blicken und hatte insgesamt sehr eingeschränkte Bewegungsfreiheit.
Nach 3 Sitzungen konnte ich mich wieder Bewegen :-).

Ansonsten habe ich auch mit Osteophatie gute Erfahrungen gemacht. Während meiner SS hatte mein Rücken auch ganz schön gelitten. Meine Osteophatin hat mir mit ein paar gezielten Behandlungen sehr gut geholfen.

Beitrag von kaptainkaracho 28.12.09 - 19:41 Uhr

Hallöchen

Mein Mann hatte eine schlimmen Bandscheibenvorfall im September 07 gehabt.
Er ging 3 mal die Woche zum Chiropraktiker (musste er selbst bezahlen) und 2 mal die Woche zur Physiotherapeutin (lief über die KK).

Was genau gemacht wurde weiß ich nicht mehr genau, auf jeden Fall beim Chiropraktiker verschiedene Übungen und Massage. Bei der Physiotherapeutin hatte er Moorpackung, Massage und Schlingentischtherapie (da wurde in den Schlingen gelegt und quasi ausgehängt)

Er ging den ersten Monat ziemlich jeden Wochentag wohin. Danach wurde es weniger.
Es zog sich bis März 2008 aber es konnte so eine OP verhindert werden. Er konnte allerdings ab November 2007 wieder arbeiten gehen (nur Schonarbeit bis es behandelt wurde)

LG Alexa

Beitrag von fibi7 29.12.09 - 20:53 Uhr

danke für deinen erfahrungsbericht....

na, bleibt zu hoffen, dass es sich bei mir nicht so lange hinzieht.....

liebe grüße
fibi

Beitrag von mei_ling 28.12.09 - 21:10 Uhr

Hallo!

Habe selber 2 BSV in der LWS. Einer wurde erfolgreich konservativ behandelt mit Akupunktur und KG.

Der 2te machte seit 2007 immer wieder Probleme. Immer wieder KG, PRT Spritzen unterm CT, starke Schmerzmittel.

Zwischendurch war ich immer wieder Phasenweise Schmerzfrei. Aber seit August war er wieder akut. Wollte nie eine OP aber es wurde und wurde nicht besser. Nichts hat mehr geholfen. Nun wurde ich vor genau 2 Wochen operiert und ich bin so glücklich. Bin nahezu schmerzfrei und brauche keine Schmerzmittel mehr. Nun geht es weiter mit Muskelaufbau und KG.

Man merkt irgendwann wenn keine konservative Methode mehr anschlägt und dann ist man auch selber bereit für eine OP. Wenn also KG, PRT's und alles andere nicht mehr hilft, kann ich nur zu einer OP raten. Habe selber 4 Monate starke Schmerzmittel geschluckt und war am Ende schon fast auf Entzug nach der OP. Meine Hände haben gezittert und mein Kreislauf war am Ende. Ich bin froh, daß ich mich davon jetzt erholen kann.

Wichtig ist, daß du bei einem Neurochirurgen in Behandlung bist und nicht bei einem Orthopäden. Die sagen dir dann meist selber, wann es keinen Sinn mehr hat konservativ fortzufahren.

Alles Gute!

LG, Mei

Beitrag von fibi7 29.12.09 - 21:03 Uhr

Halo Mei,

danke für deinen ausführlichen bericht. hattest du das gefühl, dass die schmerzmittel immer weniger gewirkt haben am ende? ich finde das jetzt schon alless recht grenzwertig, die ersten tage hatte ich noch den eindruck sie würden etws helfen, aber jetzt ist es va nachts genauso schlimm wie anfangs "ohne"... und mehr kann ich bestimmt nicht nehmen.

zudem ganze zeug kommen ja noch die immensen asthmamedis. auch da ist die therapie ausgereizt, mehr geht nicht mehr. außerdem hab ich noch nen reflux. also dieses jahr war echt heftig und ich hab die nase gestrichen voll. deshlab reizt mich die aussicht, das ganze jetzt monatelang ausztusetzen um am ende doch ne op durchzuführen überhauot nicht. meine nerven lliegen im wahrsten sinne des wortes blank. klar ich ziehe das gerne mal ein paar wochen durch, aber wenns gar nicht besser wird sondern immer schlechetr, dann würde ich mich auch für ne op entscheiden...

liebe grüße und noch einen guten erfolg nach deiner op. Wie wurde der Vorfall eigentlich operiert?

fibi

Beitrag von mei_ling 30.12.09 - 13:49 Uhr

Hallo fibi,

also ich hatte oft das Gefühl, ich könnte auch Smarties schlucken und das hätte die gleiche Schmerzlinderung erreicht. Was bekommst du denn an Schmerzmitteln. Ich habe mind. 2 Monate Diclofenac geschluckt und das ist ja Gift pur. Danach bin ich dann auch Ibuprofen die höchste Dosis gesetzt worden. Dazu gab es Tilidin, die ich aber nicht genommen habe, da sie ganz matsch im Kopf machen und ich mir das als alleinerziehende Mama mit einer kleinen Tochter schlecht geben konnte.

Also bei mir war die OP ein voller Erfolg und ich hoffe es bleibt so. Man merkt wirklich selber, wenn man nicht mehr kann und bei mir kamen am Ende dann auch noch Missempfindungserscheinungen dazu und kribbeln. Ein Zeichen, daß der Nerv immer mehr geschädigt wurde.

Bei mir wurde eine Nukleotomie und Sequesterrektomie gemacht. Auf Deutsch wurde der kranke Bandscheibenteil der herausgerutscht war und dier Bandscheibenkern entfernt. Wenn es schlecht läuft, rutscht der gesunde Teil irgendwann nach und dann muss die gesamte BS raus. Aber dann hab ich nicht mehr so eine Angst vor der OP, denn schlimm war sie wirklich nicht.

Bin wirklich froh, daß ich es gemacht habe.

Gute Besserung! Ich weiß wirklich was du durch machst und das ist nicht schön. Wenn du noch mehr Fragen hast, schreib mich gerne an. Oder schau doch mal hier, da werden dir auch ganz viele Fragen beantwortet:

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?act=idx

Liebe Grüße, Mei

Beitrag von fibi7 30.12.09 - 17:38 Uhr

hallo mei,

danke nchmals für deine hilfe...

also vier meiner finger an der rechten hand sind taub, dazu ein teil des rechten armes. es kribbelt an den restlichen stellen sehr, teilweise ist alles schwer und ich bekomm den arm kaum hoch... es schmerzt permanent, nachts ist es am schlimmsten. heute nacht bin ich dann aufgestanden und hab kuchen gebacken, dann denke ich nicht so dran.... es scheint schon sehr massiv zu sein, der orthopäde und der neurologe machen sich auch sorgen....

ich nehme momentan sehr vielk medikamente, vieles was du schreibst darf ních wegen des asthmas nicht nehmen. iburprofen und auch diclofenac, da ist der pneumologe dagegen...

ich nehme momentan 30 mg kortison, 4 mal täglich (teils öfter) zaldiar, also tramadol plus paracetamol und dazu 4 mal täglich novalgin. aber ich bin nicht schmerzfrei....

ich hab jetzt noch ein woche frei, dann muss es wieder gehen. ich weiß nur nicht wie, denn mit den schmerzmitteln darf ich ja auch nicht autofahren.... alles doof....

mein magen spinnt total, ist wohl alles zu viel, denn ich nehme ja auch noch theophyllin, singulair...und so einiges an inhalativen medis... naja wir auch wieder besser werden.

danke für den link-tipp... werde ich mir mal ansehen....

liebe grüße
fibi

Beitrag von lexa8102 29.12.09 - 13:43 Uhr

Hallo Fibi,

mein Mann hatte mal einen Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule (hat ins Bein ausgestrahlt).

Er hatte damals Physio, Strom und eine Spritze direkt in die Bandscheibe bekommen - alles ohne erfolg.

Dann wurde er operiert - und war SOFORT schmerzfrei. Er hat gesagt, hätte er das gewußt, hätte er sich sofort operieren lassen.

Viele Grüße und gute Besserung,
Lexa

Beitrag von woodgo 29.12.09 - 15:32 Uhr

Hallo,

ich habe mir durch jahrelangen Sport (Acrobatic) die Bandscheiben ruiniert.
Naja, ich bin kurz vorm Bandscheibenvorfall, hatte schon öfter Physiotherapie, die nicht viel brachte und mache regelmäßig meine Sportübungen und will nächstes Jahr auch wieder mehr Sport machen.
Die letzten Besuche beim Orthopäden waren sehr ernüchternd. Die meinte allen Ernstes, ich solle mal immer schön Paracetamol nehmen, das kann ich bis zu 6 Stück am Tag nehmen#schock Ich meinte dann, daß das keine langfristige Lösung sei, aber sie meinte, mehr kann man da nicht machen#zitter
Ich bin am Ende mit meinem Latein und weiß auch garnicht, was ich jetzt noch machen soll...

LG und Dir mehr #klee als ich es habe...

Beitrag von fibi7 29.12.09 - 20:45 Uhr

Hallo du,

hm, das klingt au8ch nicht gut. wirkt das paracertamol wenigstens? ich darfs ja gar nicht laut sagen, aber selbst dieser ganze cocktail im moment bei mir bringt nur bedingt was....

physio unterstützend ist bestimmt nicht schlecht. allerdings verspüre ich auch kaum linderung, aber es ist eben gerade auch recht akut. sobald mich jemand anfasst gehe ich an die decke...jetzt ist eben auch mein rechter arm taub, nicht gelähmt, aber eben gefühllos und ic weiß nicht, ob es auf eine OP rausläuft... momenta wäre mir alles recht, n ur, dass es wieder gut ist und nicht mehr sooo weh tut...

wünsche dir auch gute besserung
fibi