Sie ist so anders - weil ich ss bin?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von olle-deern 28.12.09 - 08:48 Uhr

Hallo,
unsere Tochter (knapp 22 Mon) hat sich in den letzten Wochen verändert.
Erst dachte ich es wäre wohl wieder einfach nur ein Schub, dann ändert sich ja immer mal was, aber es hört einfach nicht auf.
Es war z.B. nie ein Problem sie mittags hinzulegen. Wenn sie müde war, war sie immer einverstanden ins Bett zu gehen und hat geschlafen. Das geht jetzt gar nicht mehr, es ist so ein Geschrei, so unglaublich hysterisch dass ich es nicht länger als 10Min aushalte sie da zu lassen.
Ich bin in der 13. Woche ss und es ist wirklich genau seitdem (habe es sofort gewussst). Sie war mir gegenüber nie besonders anhänglich, hing immer mehr am Papa. Das ist auch nicht schlimm gewesen. Ich habe es akzeptiert, ich bin ja schließlich auch immer für sie da. Seit ich ss bin allerdings, klammert sie total an mir. Sie hat es auch sonst tagsüber gut ohne Schnulli ausgehalten und jetzt schafft sie keine fünf Minuten mehr ohne Schnuller oder Kuschelkissen.
Ich habe mir schon den Kopf zerbrochen, aber mein Mann und ich sind der Meinung, dass wir nichts verändert haben.

Ich habe dem oft nachgegeben, weil ich sie nicht abweisen möchte wenn sie so ein starkes Bedürfnis nach Nähe hat, aber irgendwie wird das immer doller.

Kennt das vielleicht jemand von euch? Wäre für jeden Tipp dankbar.

Beitrag von guglhupf22 28.12.09 - 09:02 Uhr

Hi!

Ich bin auch in der 13 SSW, morgen in der 14 SSW und meine Kleine ist 2 1/2 Jahre.
Kinder sind sehr sensibel und reagieren oft auf kleine Dinge, die uns gar nicht auffallen. Mag schon sein, dass sie merkt, dass etwas anders ist. Aber ob das direkt mit der SS zu tun hat. Keine Ahnung.
Also Anna ist momentan auch sehr anhänglich, aber das war sie auch schon vorher und mir wäre jetzt nicht aufgefallen, dass sie so ganz anders ist. Manchmal haben sie einfach Zeiten, woe sie etwas drückt, wo sie mit sich selbst unzfrieden sind. Anna zb. will alles alleine machen, ärgert sich dann aber immer so sehr, wenn sie es nicht schafft.
Nähe ist immer wichtig und daher gib ihr die Nähe. Das mit dem Schnuller - nun gut, ich bin kein Freund von Schnullern, zum Schlafen ja, da hat Anna auch einen, aber den ganzen Tag mit Schnuller rum laufen, das finde ich gar nicht toll. Vielleicht kannst du das wieder minimieren. Ich vermute eher, dass es einfach ein Schub ist, oder bekommt sie vielleicht einen Zahn??

Man wird es nie erfahren. Gib ihr einfach die körperliche Nähe die sie braucht!
Alles nur eine Phase, auch die wird irgendwann vorüber gehen!

LG Karin mit Anna und Bauchzwerg

Beitrag von susanne85 28.12.09 - 11:18 Uhr

hallo

Stopp

in dem alter hatte meine tochter fast über 6 monate die selbe phase wie deine.

das ging so weit das sie nicht mehr alleine geschlafen hat 6 monate lang. auch ohne schnulli ging garnichts mehr

und ich war NICHT schwanger...

ich glaube also wirklich das ist alles nur eine phase..

legt euch doch gemeinsam hin. geht das nicht? in dein bett, so hast du ruhe und erholung und sie schläft.

Beitrag von olle-deern 28.12.09 - 14:20 Uhr

Hallo,
oh je, das hat sechs Monate angehalten?
Wir legen uns seitdem auch mittags zusammen hin, allerdings sollte damit bald wieder Schluss sein. Ich muss im März wieder arbeiten (für acht Wochen) und in der Zeit wird sie anderweitig betreut. Es wäre schön, wenn sie dann wieder mittags in ihrem Bett schlafen würde.
Na gut, dann warte ich einfach mal ab.
Danke+Gruß

Beitrag von nadjak. 28.12.09 - 09:29 Uhr

Hallo,

um den 2. Geburtstag herum ist die Sprachentwicklung ein großes Thema, der Wortschatz vergrößert sich bei vielen explosionsartig...
Unser Sohn war zwei Jahre, als ich bemerkt habe, dass Tag für Tag neue Wörter und Sätze hinzukommen.Ich kann mich auch erinnern, dass er zuvor teilweise unausstehlich war (er war sehr quengelig und anhänglich) und sprachlich zunächst eher Rückschritte machte.

Du sprichst ja auch von (kurzzeitigen) "Rückschritten" wenn du sagst, dass deine Tochter jetzt wieder vermehrt den Schnuller und das Kuschelkissen braucht.Und anhänglich ist sie auch, das können schon Anzeichen für einen Entwicklungsschub sein, der jetzt aber nicht unbedingt die sprachliche Ebene betreffen muss.

Wenn es tatsächlich ein Entwicklungsschub sein sollte, dann hilft da nur Augen zu und durch. Irgendwann ist auch diese Phase wieder vorbei.

Hier mal ein Zitat aus folgendem Link:

"das Kind wird kompromissfähig, seine Bedürfnisse stehen nicht mehr uneingeschränkt im Vordergrund der Beziehung"

Kompromisse eingehen zu können, ist ein Lernprozess, deine Tochter lernt vielleicht gerade, dass sich nicht immer alles um sie dreht und versucht durch ihr Verhalten bessser mit der Situatin zurecht zu kommen.

Hier der Link:

http://www.knetfeder.de/kkp/entwuebersichtfenster.html

Ich wünsche dir auf alle Fälle viel Kraft.

LG Nadja

Beitrag von piggy6804 28.12.09 - 09:56 Uhr

Hallo


Du sagst du hast nichts verändert zu mindestens nichts alltägliches etwas aber schon und zwar du bist schwanger das gleiche hatte ich bei meiner Tochter aber die war noch gar nicht so alt das war bei mir auch eher zum ende der ss da meine Tochter erst nach der Geburt meines Sohnes 1 Jahr alt wurde das liegt nicht an dir sondern an der ss deine maus hat angst das du nicht mehr so viel zeit für sie hast wie vor her.

Stimmt in gewisser weise auch obwohl am anfang schläft das Baby ja noch sehr viel und da hat sie die mama ja ganz für sich alleine.

Ich wünsche dir für die #schwanger alles gute.

LG Bianca