Was für eine Hundeausbildung kann das sein?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von girl08041983 28.12.09 - 09:30 Uhr

Huhu,

in unserem Haus gibt es Zuwachs, fragt mich nicht was für ein Mix das ist aber irgendwas in Richtung Boxer, StaffordTerrier etc. ist es auf jeden Fall.
Der Welpe kam mit 7 Wochen (wenn nicht sogar 6, weil als mein Mann unsere Nachbarn traf war er laut deren Aussage 8 Wochen und ich hab den schon die Woche davor bei uns im Haus gesehen) und soll laut unseren Nachbarn angeblich die nächsten 4 Monate von niemanden angefasst werden, da sie ihn ausbilden will?!

Was kann das für eine Ausbildung sein?


Lg Lia

P.s. ihre vorherigen Hund und jetzigen Hunde sind nicht erzogen und sind bei uns im Hundepark negativ bekannt, weil sie alles ankläffen und angehen

Beitrag von booo 28.12.09 - 09:43 Uhr

Das kann von vielversprechendem bis heisse Luft alles sein.

Beitrag von girl08041983 28.12.09 - 10:14 Uhr

Lol,

ok soweit war ich auch schon*g*

Nee ernsthaft, ich hab gedacht mein Mann veräppelt mich, vorallem weil die anderen Hunde nie ne Hundeschule gesehen haben bzw. 1-2 da waren und dann aufgegeben wurde, weil sich deren Verhalten dadurch angeblich auch nicht geändert hätte und die Schulen nichts taugen

Beitrag von kja1985 28.12.09 - 09:59 Uhr

Das heisst noch nichts. Ich wollte auch nicht unbedingt dass mein Welpe von jedem angefasst wird, weil manche Hunde sonst die Macke entwickeln zu jedem Menschen hinlaufen zu wollen. Das macht meiner nicht, weil ich es ihm schon als Welpen nicht erlaubt habe.

Bei Nachbarn seh ich das aber anders. Die müssen auch mit ihm auskommen und da war ich darauf erpicht ihm positive Erlebnisse zu vermitteln. Kinder durften ihn auch immer streicheln. Nur keine wildfremden Erwachsenen.

Ob die das aber jetzt auch aus dem Grund machen weiss ich natürlich nicht. Kann auch sein, dass sie den Hund nur auf sich fixieren wollen oder dass sie einfach gar nicht wollen dass er gut sozialerisiert ist.

Beitrag von girl08041983 28.12.09 - 10:18 Uhr

Frag mich nicht, mir kam das ehrlich gesagt ziemlich komisch vor, als mein Mann das meinte. Ok die anderen Hunden darf man eh nicht zu nahe kommen, weil die alles und jeden ankläffen (bei denen hört man immer wenn die Gassi gehen, dann spätestens ist nämlich das ganze Haus wach;-)).

Lg

Beitrag von dominiksmami 28.12.09 - 10:36 Uhr

Huhu,

vielleicht will er einfach nicht das der Hund sich von jedem angesprochen fühlt.

Denn das allgemeine Bild, wenn man mit einem Welpen spazieren geht, ist doch "ooooh wie süüüß" *quietsch*, drüber beugen, streicheln und was weiß ich noch.

Da lernen Hunde ruckzuck zu denken jeder Mensch müsse sich so freuen wenn sie auf ihn zu kommen, nur leider freut sich von denen keine mehr wenn der Hund dann erwachsen ist und immer noch freudig auf sie zu springt.

lg

Andrea

Beitrag von girl08041983 28.12.09 - 10:50 Uhr

Huhu,

dann würden die das ehrlich sagen, so verlogen sind die dann nicht, dass die ne Ausrede benutzen müssen;-)

Lg Lia

P.s. der Hund wird ja eh wie die anderen mehr getragen oder im Kiwa geschoben, als das die bei denen laufen

Beitrag von dominiksmami 28.12.09 - 10:55 Uhr

wiso verlogen? Einem Hund anzugewöhnen NICHT auf jeden zuzugehen ist doch eine Ausbildung?

rumtragen oder schieben ist natürlich mist, das stimmt.

Beitrag von girl08041983 28.12.09 - 11:00 Uhr

Verlogen in dem Sinne dass sie lügen würden, wäre ja ziemlich bescheuert von den andere Hunden uns alles zu erzählen und beim neuen Hund zu lügen oder nicht?

Beitrag von dominiksmami 28.12.09 - 10:56 Uhr

hmm im übrigen...was magst du denn lesen?

Das sie vorhaben eine schreckliche Kampfbestie aus dem Staffmix zu machen?

Beitrag von girl08041983 28.12.09 - 10:59 Uhr

Was ich lesen will?

Ich hab gefragt was das für eine Ausbildung sein kann, steht doch oben

Beitrag von girl08041983 28.12.09 - 11:03 Uhr

P.s. wenn sie daraus eine Kampfbestie machen sollten, wollten etc. dann wären sie ziemlich bescheuert, dass zu tun, wenn sie ein knapp 2 jähriges Kind haben;-)

Beitrag von dominiksmami 28.12.09 - 11:06 Uhr

eben...es klang nur so als würdest du was in dieser Richtung suchen.

WAS es für eine Ausbildung sein kann...so ziemlich jede, von der eigenen häuslichen Ausbildung ( wie ich ja schon beschrieben habe) bis hin zu allem möglichen.

Für viele Hunde ist es wichtig nicht auf jeden Fremden anzuspringen und je eher man da übt, desto leichter vestht der Hund es.

Beitrag von girl08041983 28.12.09 - 11:09 Uhr

Nee,

mich hat das ehrlich nur gewundert, schon allein weil sie eben diese argen Probleme mit den anderen Hunden haben und hatten, dass die sofort jeden ankläffen usw. Wir sind ja froh, wenn wir mit unserem Hund an deren Wohnungstüren vorbei kommen ohne das unserer angeknurrt wird.


Lg Lia

Beitrag von dominiksmami 28.12.09 - 11:17 Uhr

veilleicht wollten sie gerade DAS eben verhindern bei dem neuen Hund

Beitrag von girl08041983 28.12.09 - 11:19 Uhr

Ehrlich das hoffe ich, auch wenn wir das wahrscheinlich nicht mehr miterleben

Beitrag von krokolady 28.12.09 - 13:01 Uhr

als ich mich früher schlau gemacht hatte wegen solch Anfallsmeldehund geriet ich auch an nen Ausbilder mit so seltsamern Methoden.

Hätten wir über den solch Hund genommen hätte er keinen Kontakt haben dürfen zu meinen anderen Kindern, damit er auf Kimberly fixiert wird.
Mir wars zu dumm, und der war eh viel zu teuer.
bin dann ja zum Glück an eine gescheite Trainerin geraten.

Kann mir schon vorstellen das dieser Herr K....... das grundsätzlich macht und die Theapiehunde von "Fremden" fern hält.

Beitrag von simone_2403 28.12.09 - 13:09 Uhr

Das ist keine Ausbildung das ist schlicht und ergreifen Blödheit des Besitzers.

Gerade in dem Alter sollten Hunde soviel als möglich kennen lernen.Ziehe ich den Hund ständig weg oder lass ihn von anderen nicht anfassen asoziiert der Hund das mit etwas das dann einen späteren Kläffer hervorruft.Das Argument "ich möchte nicht das mein Welpe von jedem angetatscht wird" kann ich hier nicht zählen lassen,denn im Grunde sollte es jedem selbst bewußt sein das ich nicht ungefragt an irgendeinem Welpen rumgrapsche.

Sie sollte einen Stoffhund ausbilden #augen zu mehr reicht der Hundeverstand der Dame nicht.

lg

Beitrag von kja1985 28.12.09 - 17:54 Uhr

Es gibt genug Leute, die an einem Welpen nicht nur rumtatschen, sondern ihn sogar hochheben (und in Folge des Gezappels fallen lassen). Das ist mir passiert, OBWOHL ich von Anfang an Kontakt zu fremden Erwachsenen vermieden habe.

Beitrag von hunaro 28.12.09 - 18:29 Uhr

Zitat: "Gerade in dem Alter sollten Hunde soviel als möglich kennen lernen. Ziehe ich den Hund ständig weg oder lass ihn von anderen nicht anfassen asoziiert der Hund das mit etwas das dann einen späteren Kläffer hervorruft."

Das stimmt nur bedingt.

In dem Alter soll ein Hund so gut dosiert (!) wie möglich mit fremden Menschen in Kontakt treten.

Man fördert heute, weil es modern ist und überall propagiert wird, auf Teufel komm raus den Kontakt zu fremden Menschen, fremden Hunden, wat weiss ich wat, aber vergisst, sich selbst zur Hauptperson für den Hund zu machen. Und dann ist später das Geheule groß, wenn Hund alles andere wichtiger findet, als seinen Besitzer. Und Halter, die das bewußt nicht so wünschen, werden nicht verstanden, weil sie die Aussenseiter sind.

Dieses ungefragte Rumgegrabbel an Welpen, Jung- und Kleinhunden ist Usus geworden, und wer als Halter das nicht zuläßt, der kriegt blöde Sprüche rein. Ist doch alles nen großer Streichelzoo, und wir halten unsere Hunde ja auch nur, damit fremde Menschen ihr Streichelbedürfnis an ihnen stillen können.

Kann nicht sagen, ob die Besiter des betreffenden Hundes nu Blödmänner sind. Manche Leute hier im Ort denken das von mir sicher auch, nur weil SIE nicht verstehen, warum ich dieses oder jenes mit meinen Hunden tue oder nicht-tue. Mit Urteilen wäre ich aus einer einseitigen Beschreibung heraus immer vorsichtig.

Grüßchen, Ute

Beitrag von herzensschoene 28.12.09 - 18:44 Uhr

du sprichst mir voll aus dem herzen.

ich gehe durch den park und locke meinen welpen mit vollem stimmeinsatz, dass er nicht zu den kindern läuft. es ist doch offentsichtlich, was ich damit bezwecke,. was machen die lieben muttis. "och guck mal, der ist ja süß. geh mal hin und streichel ihn" :-[

meine giftigen blicke werden einfach übersehen.

maren

Beitrag von sandy0509 28.12.09 - 14:15 Uhr

Hallo!!!

Wir haben auch eine Staffordshire - Dame und ja, wir wollten auch nicht, dass jeder den kleinen Welpen anfasst.
Freunde, Bekannte, Familie schon, aber beim Gassi gehen nicht. Auch dieses schnüffeln von anderen Hunden haben wir von Anfang an nicht gemocht und gewollt.
Ich mein aus dem kleinen nicht zuzuordnenden Staff- Welpen ist ja nun auch eine recht bullige Hündin geworden und da freut sich sicher nicht mehr jeder, wenn er von ihr angesprungn wird ;-)

Positiv dabei ist nun, dass wir Radtouren immer ohne Leine machen und andere Menschen und (meistens auch ;-) ) Hunde sind uninteressant.

Das ganze ist sicher keine Ausbildung, wir waren nebenher ja auch noch zur Hundeschule, aber trotzdem finde ich ist das ja auch eine Art von Erziehung.

Liebe Grüße Sandra