Bitte um Ratschläge zum Stillen+allgemein Babyalltag

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von kleinaberfein 28.12.09 - 10:51 Uhr

Hallo,

endlich habe ich fünf Minuten Zeit, um mal ein paar Fragen los zu werden bezüglich des Stillens.

Mein Kleiner ist 3,5 Wochen alt. Ich stille voll und eigentlich nach Bedarf. Mal haben wir 3 Stunden Abstand und dann wieder will er stündlich an die Brust.

Jetzt meine Fragen:
Seit ein zwei/drei Tagen ist er irgendwie dauerwach. Er wird kurz mal duselig nach dem Stillen und in gefühlten 10 Minuten später ist er wieder munter und nörgelig. Ich schliesse aus, dass es eine volle Windel ist, ebenso, dass ihm eigentlich kalt ist. Auch auf dem Arm zappelt oder weint er nach kurzer Zeit. Dann nippt er mal wieder an der Brust wird duselig und dann das ganze von vorne. Wenn solche Tage sind, wo er immer wieder kurz an die Brust geht und nie ganz richtig, ist natürlich die Folge => Bauchschmerzen. Ist das bei euch auch so?

In Konsequenz zu dieser Situation: Wie gestaltet man den Alltag, wenn er so wie oben beschrieben abläuft mit zusätzlich einem Vierjährigen. Mein Großer hat gerade Ferien, Papa arbeitet im Drei-Schicht-System und er will natürlich spielen und muss doch hin und wieder "Basis-Versorgt" werden. Ganz zu Schweigen davon, dass er auch mal gern mich alleine hätte. Wie soll das klappen mit einem Säugling, der nicht zur Ruhe kommt.

Die nächste Frage ist bezüglich des Abpumpens. Meine Hebamme riet mir anfangs davon ab, um erstmal einen Rhythmus beim Stillen zu finden. Da es aber mal so oder so ist (mal 5 Minuten, dann kurz danach will er beide haben....) wie soll ich dann abpumpen. Gibt es dafür eine Anleitung? Also heute früh hat er nur die linke Brust getrunken und war kurz augenscheinlich satt. Während er döste (er wachte nämlich nach 10min auf und wollte dann doch noch an die Brust), habe ich die rechte Seite 10min abgepumpt (ca. 70ml kam raus). Wann muss der Kleine wieder an die Brust spätestens, damit rechte Brust nicht allzu lang nicht am Kind war?
Nicht wundern, wenn es wirr klingt, aber ich verstehe es eben nicht.

Und die letzte Frage:
Wie zieht ihr die Kleinen Abends fürs Bett an? Mein Kleiner hat einen Langarmbody an, eine Strampler Fußfrei, dazu dicke Socken, drüber noch einen Nickpulli und drunter noch eine dünne Hose und darüber einen Zöllner Frottee/Nicki Schlafsack. Sobald ich ihn aber in die Wiege lege weint er. Mümmel ich ihn in eine Decke ein (wie Pucken) dann "scheint" ihm warm genug zu sein, um entspannt zu schlafen. Im Nacken ist er warm, aber nicht schwitzig/gar heiß. Ist das normal so?

So, genug der vielen Fragen ;-) , aber ich wusste nicht, wann ich wieder dazu komme!

Beitrag von nofretete1983 28.12.09 - 11:04 Uhr

Hmmmm ... hast Du Deinen Sohn auch gestillt?

Lass das abpumpen lieber sein, denn Du erzielst damit das genaue Gegeneil, denn die Pumpe kann nie und nimmer das aus Deiner Brust holen, wie Dein Baby.

Dein Baby ist 3,5 Wochen alt und das einmümmeln in der Decke (oder direktes Pucken) suggeriert ihm Deine Armnähe. Ich denke nicht, das ihm zu kalt ist. Eher vielleicht zu warm.

Wie kalt ist es denn bei euch?

Ich habe Sarah in dem Alter in einen Einteiler gesteckt und dann in den Schlafsack (was sich mit knapp 9 Wochen erledigt hat, da sie seit dem bei uns im Bett schläft und somit unter der Decke).

Gut, und wie Du den Alltag da gestalten kannst, kann ich Dir leider keinen Rat zu geben, da ich "nur" eine Tochter habe.

LG

Beitrag von nofretete1983 28.12.09 - 11:05 Uhr

Habe noch vergessen zu erwähnen, das es noch länger dauern wird bis ihr einen Stillrythmus finden werdet. Dieser wird sich auch wieder und wieder ändern.

Stille weiter nach Bedarf und dann ist es doch gut :)

Beitrag von 20girli 28.12.09 - 11:16 Uhr

Mal vom Stillen, wickeln ect. abgesehen...ich bin ganz ehrlich. Die ersten wochen können mit einem Baby gaaanz schön anstrengend sein. Ganz wichtig ist herrauszufinden was man liegen lassen kann ohne das man sich gleich super unwohl fühlt.
Ich habe bei meinen letzten Kindern eine elektrische Babyschaukel gehabt...dort lagen sie oft und viel drinnen...denn darin habe sie sich suuuper wohl gefühlt und ich musste sie nicht die ganze Zeit tragen ect. die ersten zwei - vier wochen ja danach ging es nicht mehr...also ab in die Schaukel.

Kennst du das Buch das glücklichste Baby der Welt? Das ist super...erklärt ziemlich viel warum Babys sind wie sie sind...und was man tun kann wenn sie so "anstrengend" sind.

Ohne die Schaukel hätte ich die ersten wochen nicht so super hinbekommen...wenn ich wollte das mein Kind mal früher als zu seinen Stillmalzeiten wach wird...hab ich diese einfach ausgeschaltet ;-)

Vielleicht hilft dir die auch...denn dann hat man auch mal ein paar min Zeit für andere Dinge.

Und Babys Lieben das Schaukeln...da muss es auch nicht immer auf den Arm von Mama oder Papa sein.

Ich kam auch nie mit einem Tragetuch zurecht...hatte immer Angst das mein Kind doch rausfällt und es dann eh mit beiden Händen festgehalten :-)

Lg kerstin

Beitrag von schwilis1 28.12.09 - 13:41 Uhr

ich hab ein Tragetuch. wenn ich merke der kleine wird müde tagsüber pack ich ihn einfach ein. die alternative ist nämlich ihn stundenlang im arm zu halten und dann bin ich auch bewegungsunfähig. im tuch schläft er dann locker 3 stunden wennes nicht zu warm wird.

wenn ich mir überlege was hierm anche kinder nachts trage dann kommm ich ja selber ins schwitzen. na gut bei uns ist es aber auch nie unter 20 grad im zimmer. (kann machen was ich will... wir kühlen nicht aus... und was ne heizung ist??? keine ahnung)