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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von lenchen2002 28.12.09 - 15:51 Uhr

Hallo, also der Erzeuger unserer Großen hat keine Arbeit, bekommt auch kein Hartz4 oder ähnliches, da er bei seiner Freundin lebt, die ein recht gutes Einkommen hat.
Er ist aber Musiker, und wir vermuten schon lange, dass er da so einiges "schwarz" einstreicht. Jetzt haben wir Kontoauszüge von ihm bekommen, und es fällt extrem auf, dass immer wieder Bareinzahlungen sind, mal 300E, mal 400E. Wir sind uns ziemlich sicher, dass das seine Einnahmen von der Musik sind. Aber - das geht doch an der Steuer vorbei, oder? Ich mein, ER bekommt nen Anwalt bezahlt, weil er offiziell nix hat, wir verdienen nicht mal 50E zuviel, um einen zu bekommen...

Was wir uns jetzt fragen: Kommt da das FA nicht dahinter? Als ich noch mit ihm zusammen war, hatte er eine Band, da kam das FA und er musste einiges nachzahlen. Nun aber, er hat ja aus seinen Fehlern gelernt, ist es offiziell nicht mehr seine Band... Oder sollte man dem FA mal einen Tipp geben?

LG Lenchen

Beitrag von anyca 28.12.09 - 16:20 Uhr

Bis zu irgendwas über 7000 Euro darf man doch im Jahr steuerfrei verdienen?

Beitrag von daisydonnerkeil 28.12.09 - 16:28 Uhr

Wo ist der Vorteil/Sinn für dich, wenn du den Mann beim FA anschwärzt? Wenn es nicht unbedingt sein muss, würde ich den Erzeuger meines Kindes nicht anzeigen.

Beitrag von silbermond65 28.12.09 - 17:12 Uhr

Hat er euch eben mal so seine Kontoauszüge zur Verfügung gestellt?

Beitrag von manavgat 28.12.09 - 17:43 Uhr

Mir wäre egal, was er treibt.

Außer: er zahlt den Unterhalt für das Kind nicht.

Wenn das so ist, dann fordere ihn auf den Unterhalt bis zum (Frist 2 Wochen) zu zahlen.

Zahlt er nicht, Strafanzeige bei der Polizei wegen Unterhaltspflichtverletzung. Das Gericht wird ihm dann unterstellen, dass er der Freundin den Haushalt führt und das ihm zustehende Taschengeld in Anrechnung bringen....

Gruß

Manavgat

Beitrag von rubberduck01 28.12.09 - 20:11 Uhr

Taschengeldanspruch bei Nichtverheirateten??????

Ich denke eher hat er dem Gericht Bewerbungen vorzulegen oder sich zumindest einen Minijob zu suchen.

Außerdem können die illegal besorgten Kontoauszüge nicht als Beweismittel vor Gericht verwendet werden.

die Gummiente

Beitrag von manavgat 29.12.09 - 11:42 Uhr

Warum meinst Du eigentlich immer, Du müsstest mir einen Knopf an die Backe nähen?

Ich habe - in meiner Eigenschaft als Klagende - mehrere Unterhaltsverfahren gewonnen, darunter auch 2 Strafverfahren, in denen der Richter meinem Ex gezeigt hat, was Recht ist.

Die Frage der Beweismittel habe ich überhaupt nicht betrachtet, weil es unerheblich ist.

Gruß

Manavgat

Beitrag von rubberduck01 29.12.09 - 12:10 Uhr

Es mag ja sein, das Du Deine Unterhaltsverfahren alle gewonnen hast. In erster Linie deshalb, weil Dein KV Vermögen unterschlagen hat. Und ja, das ist dann strafbar.

Die meisen KV haben hier kein Vermögen, und kein Geld zu haben ist in Deuschlöand eben nunmal KEINE strafbare Unterhaltshinterziehung. Ein solcher KV ist noch nichteinmal verpflichtet den UVG zurückzuzahlen.

Und weil Du eben die Rechtslagen alle nur aus Deinem kleinen Blickwinkel beurteilst sind viele deiner Anworten schlichweg falsch!

Es gibt einfach kein Taschengeld unter Nichtverheirateten.

Ich denke Du kennst so viele Anwälte? Dann bitte laß Dich von denen mal aufklären, wie das mit dem Unterhalt geht. Welche Beweismittel vor Gericht anerkannt werden usw.

Du weckst hier Hoffnungen, verursachst bei armen Mütteren evtl. vermeidbare Anwaltshonorare, nur weil Du hier Deine Geltungssucht ausleben willst: Du hast Dein Unterhaltsverfahren gewonnen, andere werden nie an ihre Kohle kommen, weil jeder Fall individuell ist.

die Gummiente

Beitrag von manavgat 29.12.09 - 13:09 Uhr

Deine Annahmen bezüglich "meines Falles" entbehren jeder Grundlage.

Ich habe viel in Frauenorganisationen ehrenamtlich gearbeitet und kenne daher mehr, als nur meinen eigenen Kram.

Erfahrungsgemäß muss der KV nachweisen! dass er sich um Arbeit/Zusatzjob erheblich bemüht hat.

Aber Du bist ja sowieso unbelehrbar.

Die meisten Kerls kommen ungeschoren davon (und die Kinder können den Fensterkitt fressen) weil den Müttern von Leuten wie Dir suggeriert wird, es lohne die Anstrengung nicht.

Gruß und Ende

Manavgat

Beitrag von rubberduck01 29.12.09 - 13:25 Uhr

Wie wärs wenn Du meine Postings ließt??

Ich habe in diesem Fall ausdrücklich darauf hingewiesen, das der KV Bewerbungen nachweisen muß oder sich zumindest einen 400 - € - Job suchen muß.

Nur Anspruch auf Taschengeld is nicht!

Ich bin nicht unbelehrbar. Aber im Gegensatz zu Dir verschwende ich nicht ander Leute Geld und Nerven mit aussichtslosen Klagen.

Außederdem , hier muß kein Kind Fensterkitt "Fressen" , dafür haben wir ein immernoch gut funktionierendes Sozialsysthem. Und kannst mal ganz sicher sein, das die aus den entsprechenden Vätern herausholen was geht.

Aber greif nem Nackten in die Tasche.

die Gummiente

Beitrag von marion2 29.12.09 - 13:59 Uhr

"Es gibt einfach kein Taschengeld unter Nichtverheirateten. "

Bedarfsgemeinschaft

also: Doch gibt es.

Beitrag von lenchen2002 29.12.09 - 18:49 Uhr

Wie bitte kommst du denn darauf, dass wir uns die Auszüge illegal besorgt haben???

PS: Man sollte nicht von sich auf andere schließen!

Beitrag von lenchen2002 29.12.09 - 18:55 Uhr

Hallo, danke an eure Antworten, zumindest an manche.

Möchte 1. nochmal feststellen, wir haben uns die Auszüge nicht illegal besorgt, keine Ahnung, wie die TE darauf kommt!

2. Zahlt der KV nicht bzw. nicht vollständig für die Große. Würde er ordnungsgemäß zahlen, wäre es vielleicht etwas anderes (dann hätten wir ja auch gar nicht die Auszüge) ABER: WIR (also mein Mann und ich) zahlen schließlich auch Steuergelder, und nicht wenig, UND ernähren das Kind, während er sich die Kohle schwarz einstreicht UND eben nicht 100% für sein Kind aufkommt! Wer das jetzt noch gerecht findet, denn kann ich leider nicht verstehen.

LG Lenchen