Osanit und Chamomilla D6 dasselbe ???

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von pocahontas82 28.12.09 - 17:04 Uhr

Hi Mädels,

Joshua zahnt glaube ich gerade....er ist total quengelig, schläft sehr schlecht, mag kaum essen und hat ständig eine knallrote Backe.

Mir wurde jetzt hier empfohlen, dass ich es mal mit
Chamomilla D6 Globulis versuchen solle.

Ich habe auch Osanit Kügelchen hier und da steht u.a. bei den Bestandteilen auch Chamomilla D2-D6 drauf....

Ist das denn jetzt dasselbe?

LG
pocahontas

Beitrag von steffi-frank 28.12.09 - 17:48 Uhr

Hallo,

also ich bin der Meinung, daß Osanit ein Kombipräparat aus mehren Sachen ist, also sprich Chamomilla, etc.

Chamomilla an Sich besteht auch nur aus Chamomilla und manche Kinder reagieren nicht so gut auf das Kombipräparat Osanit.

Auf jeden Fall kannst Du ihm auch Osanit geben, ist ja Chamomilla enthalten.

Hmmm, ich hoffe ich habe es einigermaßen verständlich erklärt.

Viele Grüße
Steffi mit Hannes 26m

Beitrag von nina4175 28.12.09 - 18:01 Uhr

Na ja, da wissenschaftlich in Globulis generell kein Wirkstoff nachweisbar ist - eines wohl aus Zucker, eines aus Zuckerersatzstoff, das ist der Unterschied.

Beitrag von anika.kruemel 29.12.09 - 00:07 Uhr

Also wenn du keine Ahnung von Homöpathie hast, dann halte dich besser mit solchen unqualifizierten Äußerungen zurück!!

Chamomilla ist Kamille und EIN Wirkstoff in Osanit-Kügelchen. Außerdem sind Magnesium Phosphoricum C6, Calcium carbonicum "Hahnemanni" C8, Ferrum phosphoricum C8, und Calcium phosphoricum D12 enthalten.

Diese Kügelchen sind auf Xylit-Basis hergestellt, einem Zuckeraustauschstoff.

Grüße
Anika

Beitrag von nina4175 29.12.09 - 11:48 Uhr

#zitter Wow, jetzt hab ich es aber abgekriegt, leg mal dein Schaufelchen beiseite und schalt mal deinen gesunden Menschenverstand ein. #klatsch

Schätzelein, ich hab mich mit dem Thema auseinander gesetzt und zwar nicht nur wie die meisten Anhänger mit der angeblichen Wirkung, sondern auch mit der Herstellung...#schein

Bei der Homöpathie - hier diese Kügelchen - geht es darum aus einer sog. Urtinktur den Wirkstoff sooooooo zu verdünnen um seine Wirkung zu erhöhen. In den von dir genannten Potenzen kann daher aus gesundem Sachverstand heraus kein Wirkstoff mehr drin sein - mit viel Glück ein Atom in einem Gläschen...

Bei der angeblich stärksten Potenz ist es so als würde man einen Tropfen aus der Urtinktur in einen Ozean geben und davon einen Tropfen in ein Glas mit den Kügelchen. Wieviel Wirkstoff ist da noch drin?

Hierzu ein Auszug aus http://www.esowatch.com/index.php?title=Potenzierung

"Jenseits der statistischen Nachweisgrenze (Gesetz von Avogadro), also ca. ab C12, ist keine Materie der Ursubstanz oder Lösung mehr in den potenzierten Arzneien enthalten. Solche Arzneien werden deshalb auch als „geisterartig“ oder „dynamisch“ bezeichnet.

Wissenschaftlich betrachtet ist Potenzierung nichts anderes als die stufenweise Verdünnung eines Wirkstoffes, bis (etwa ab C6) nichts mehr im Lösungsmittel vorhanden ist. Das Kuriose an der Potenzierung ist nun, dass diese Form der Verdünnung mit fest vorgeschriebenen Arbeitsschritten nach Auffassung der Homöopathen zur Verstärkung der Wirkung führen soll, was auch als Dynamisierung oder Dynamisation bezeichnet wird. Dabei wird jedoch nicht nur die gemeinte Ausgangssubstanz potenziert, sondern auch alle anderen Substanzen die sich im Lösungsmittel befinden. Die behauptete Wirkungsverstärkung bei fortschreitender Potenzierung (bzw. Verdünnung der Ausgangssubstanz) geht auf eine Weiterentwicklung der Homöopathie durch Hahnemann in den 1820er Jahren zurück. Er unterstellte hier nun die Freisetzung einer "geistartigen" Arzneiwirkung durch genau vorgeschriebene mechanische Bearbeitungen. Man erkennt hier deutlich den magischen Einschlag in dem Glaubenssystem der Homöopathie. "

Dazu noch ein Auszug aus http://www.esowatch.com/index.php?title=Hom%C3%B6opathie:

"Die Homöopathie ist aus wissenschaftlicher Sicht nicht plausibel: Es widerspricht der Logik, den Naturgesetzen und medizinischen Erkenntnissen der Vergangenheit und Gegenwart. Hochpotenzen ab D 23 bzw. C 12 enthalten kein Molekül des Grundstoffes. Wie sollen Tropfen, die nur noch aus Lösungsmitteln bestehen, wirken? Ein Wassergedächtnis, das "Information" aufnehmen könnte, gibt es nicht.

Es ist in der wissenschaftlichen Medizin nicht sinnvoll, die Funktionsweise von Methoden zu erklären, die gar keinen Wirksamkeitsnachweis erbringen können. Die Frage nach dem Wirkprinzip der Homöopathie ist völlig sinnlos, solange es keine Hinweise darauf gibt, dass Homöopathie überhaupt Wirkung entwickelt. Alle Erklärungsversuche der Homöopathie sind daher nicht wissenschaftlich fundiert und können als pseudowissenschaftlich eingestuft werden.

Dies hält Homöopathen jedoch nicht davon ab, sich Wirkmechanismen zur Homöopathie auszudenken und diese zu veröffentlichen. Die Spannweite reicht dabei von animistischen Vorstellungen geistbelebter Materie, in denen die Potenzierung die positiven Geister (auch Schwingungen) der Substanzen freisetzt, bis zur pseudowissenschaftlichen Umdeutung quantenmechanischer und atomphysikalischer Erkenntnisse.[6]

Oft wird das Wassergedächtnis, welches Jacques Benveniste meinte gefunden zu haben, als "Beweis" angeführt. Spätestens seit 1995 ist klar, dass Benvenistes Ergebnisse nicht nachvollziehbar sind.[7][8] Trotzdem wird weiterhin behauptet, dass Hochpotenzen 'Informationen enthalten würden, obwohl weder ein Informationsträger zu finden noch ein Code vorstellbar ist. So ist es nicht verwunderlich, dass auch der letzte, als Durchbruch gefeierte "Beweis" an der Uni Leipzig mit Rattendärmen sich als falsch und unhaltbar herausstellte. Eine umfangreiche Würdigung dieser Pseudo-Forschung an der Uni Leipzig findet sich hier:[3]. Welche Informationen die Struktur des Wassers auch immer in der Vorstellung der Anhänger enthalten sollte, sie müssten auch auf die Zuckerpillen übertragen werden, auf die der Tropfen des homöopathischen Wassers aufgetragen wird. Das Gedächtnis des Wassers müsste die Aufnahme und Absorption durch das gastrointestinale System im Körper und den Transport durch das Blut bis zu den Geweben gewissermaßen überleben. Biologen haben weder ein „Wassergedächtnis“ noch homöopathische Signale oder Rezeptoren entdeckt, noch irgendetwas, das plausiblerweise als Rezeptor für Wasserstrukturen dienen könnte.

Heutige Homöopathen ziehen sich oft auf die Quantenmechanik zurück, um die angebliche Wirkung homöopathischer Mittel zu erklären. Quanteneffekte sind aber nur auf subatomarer und evtl. noch atomarer Ebene von Bedeutung. Für die makroskopische Welt oder biologische Systeme wie Viren, einzelne Zellen oder aufwärts, sind sie jedoch nicht relevant.

Die Tatsache, dass auch verdünntes Wasser als homöopathisches Heilmittel angeboten wird (1 Gramm verdünntes Wasser kostet etwa 1 Pfund)[9], macht das Konzept genauso fragwürdig wie die Behauptungen mancher Homöopathen, dass von unter dem Kopfkissen oder am Körper getragenen Mitteln eine Wirkung ausginge."

Und ehrlich gesagt bin ich froh dass sich das Wasser in meiner Kaffeemaschine nicht daran erinnert dass irgendwann mal ein Neandetaler reingepinkelt hat... Darf ich noch baden ohne schwanger zu werden weil es sich erinnern könnte dass mal ein Mann unter der Dusche orn... hat? ;-)

Salve.

Beitrag von anika.kruemel 30.12.09 - 21:39 Uhr

Danke für die Ausführungen, aber dein SCHÄTZELEIN bin ich noch lange nicht! #klatsch

Beitrag von nina4175 31.12.09 - 12:55 Uhr

#verliebt

Beitrag von guglhupf22 28.12.09 - 18:08 Uhr

Also Chamomilla ist Chamomilla.
Oasanit ist ein Kombipräparag wo unter anderem Chamomilla drinnen ist, aber auch noch andere...

Sowohl Camomilla alleine als auch osanit sind gegen Zahnschmerzen!

Bei Anna hat beim Zahnen Chamomilla alleine nicht geholfen, Osanit hingegen, hat bei ihr besser angeschlagen. Versuch es einfach, und finde heraus, was besser wirkt!

LG Karin