an alle hundebesitzer könnt ihr mir mal helfen???

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von tanjaleiss 28.12.09 - 17:21 Uhr

also ich habe eine 7 monate alte golden-labrador retriever hündin, sie ist sonst superlieb,..ABER sie zieht an der leine ohne ende und das schlimmste sie springt jeden an auch dann wenn wir nur dran vorbei gehen dann gibt das natürlich öfter blöde sprüche,...nehm sie schon immer ganz kurz wenn wer kommt und sag auch in einen scharfen ton aus,...bei uns zuhause ist es das gleiche bei mir gehts so einigermaßen da ich immer gleich aus schrei,...wie gewöhn ich ihr das springen nur ab??oder gibt sich das später von selbst????kann mir jemand gute tipps geben????bitte!!!

Beitrag von kja1985 28.12.09 - 17:56 Uhr

Wenn du sie nah ran nimmst weiss ich nicht wie es ihr möglich sein soll andere Menschen anzuspringen. Wenn sie euch innerfamiliär anspringt einfach ohne einen Mucks wegdrehen.

Beitrag von mumpi08 28.12.09 - 19:30 Uhr

Einen schönen guten Abend wünsch ich Dir,

das kriegst Du hin, deine Maus ist noch ein junger Hund, sie lernt schnell wenn Du ein paar Tage konsequent bist.

Sie zieht an der Leine weil sie den Eindruck gewonnen hat, dass sie dann schneller voran kommt. Das muss sie also erstmal wieder verlernen!
(Außerdem wirkt das auf ihre Gesundheit genauso als würdest Du jedesmal einen Kleiderschrank hinter Dir herziehen wenn Du draußen spazieren gehst, nur um diesen Aspekt nochmal zu erwähnen, denn ich sehe oft, dass sich viele Hundebesitzer einfach damit abfinden wenn ihr Hund wie ein Irrer zieht)

Du kannst zwei Dinge tun:
1. Jedemal wenn sie zieht bleibst Du stehen, und zwar sofort, nicht langsamer werden, sondern direkt stehen bleiben.
Du gehst erst weiter wenn die Leine locker ist (richtig locker, so dass Du Deinen Arm wieder an Deiner linken oder rechten Seite hängen lassen kannst und Deine Muskeln entspannt sind)
Wenn Dein Hund wieder zieht, machst Du das gleiche nochmal... Deine Spaziergänge werden unter Umständen etwas länger als sonst dauern :-p
2. Richtungswechsel:
Wenn sie zieht, gehst Du sofort in eine andere Richtung, so dass Du diejenige bist, die Zug aufbaut. Damit meine ich nicht, dass Du zurückziehen sollst, sondern einfach wirklich nur in eine andere Richtung gehen.
Diese Übung klappt natürlich nur wenn Du viel Platz hast, also schon im Park oder auf der Wiese, dem Feldweg etc bist.
Während Du gerade auf dem Fußweg gehst, dürfte es schwer durchzuführen sein.
Du kannst auch beides kombinieren.
Dein Hund muss bloß lernen, dass man durch ziehen nicht schneller ans Ziel kommt.

Zum Anspringen:
Wenn Du mit ihr unterwegs bist, dann halte sie auf jeden Fall weiterhin kurz, sie ist sehr groß und das ist echt unangenehm für Deine Mitmenschen.
Wenn sie Dich anspringt, dann ist Deine Körpersprache enorm wichtig. Entweder Du drehst Dich direkt weg oder Du "schiebst" sie mit nach vorn und unten gestreckten Händen weg (die Handflächen offen). Auf keinen Fall den Kopf oder die Arme nach hinten ziehen, das empfindet Dein Hund als Einladung.
Dazu nach ein paar Malen das Wort "Aus" oder "Nein".
Damit sie das bei Besuchern etc. auch nicht macht, müssen sich alle gleich verhalten, solange bis sie das Kommando damit verknüpft dass sie nicht hochspringen darf.
Wenn Du das durchhälst lässt sie es irgendwann bleiben.
Und wenn sie an Dir hochspringt niemals irgendwas tolles machen, sie z.B. überschwenglich begrüßen oder so, weil sie es dann mit Spaß verknüpft und immer wieder so machen wird.

Du machst das schon, von allein hört sie allerdings nicht damit auf.

LG Mumpi

Beitrag von glu 28.12.09 - 20:56 Uhr

< Damit sie das bei Besuchern etc. auch nicht macht, müssen sich alle gleich verhalten, >

Und DAS ist am schwersten an der Sache, die Erfahrung haben wir zumindest gemacht ;-)

lg glu

Beitrag von frau2808 29.12.09 - 17:34 Uhr

stimmt!!!

Beitrag von frau2808 29.12.09 - 17:34 Uhr

Hallo Tanja, unser Labi-Mix ist jetzt 5 Monate alt und wir üben auch noch das Leinelaufen.
Das anspringen der Menschen die uns entgegenkommen haben wir abgestellt: Er muß sitz machen wenn jemand kommt, und auch sitzen bleiben bis die Leute vorbeigegangen sind. Ist schlecht in einer Fußgängerzone zu üben, ich weiß. Aber man soll ja eh erst zuHause üben und wenns dort klappt das gelernte nach draußen verlegen. Am Anfang hat Finn dann immer ein Leckerchen bekommen wenn er sitz gemacht hat, jetzt klapps ganz gut. Wenn Besuch zu uns nach Hause kommt ist es noch schwierig, da dreht er sehr auf. Aber wir bleiben dran...

Viel Erfolg, lG Alexandra

Beitrag von luc224 28.12.09 - 22:12 Uhr

Also sie ist ja wirklich noch jung und das wird besser - glaub mir.;-)
Zu dem Ziehen an der Leine kann ich folgendes sagen...
Jedes Mal wenn sie nach vorne zieht gehst du in die genau entgegengesetzte Richtung und ziehst sie hinterher. Also so dass sie niemals dahin kommt wo sie gerad hin will.
Das braucht zwar vieeel Zeit und Nerven aber es wirkt Wunder. So haben wir es damals in der Hundeschule gelernt und unsere Hündin zieht überhaupt gar nicht mehr weil es bringt ihr ja nix.;-)
Sie muss ganz klar merken dass DU den Weg bestimmst und nicht SIE!
Beim Anspringen kommentarlos umdrehen und weg gehen. Draussen hälst Du sie einfach so kurz dass sie gar nicht erst dazu kommt andere Menschen anzuspringen.
Mit 7 Monaten sind kleine Hunde natürlich auch noch richtige Rabauken aber das gibt sich. Die wird auch ruhiger....;-)

Beitrag von tanjaleiss 29.12.09 - 06:48 Uhr

danke euch werde ich gleich ausprobieren,...#liebdrueck

Beitrag von windsbraut69 29.12.09 - 07:50 Uhr

Kurzhalten allein halte ich für eine sehr unschöne Lösung.
Ich würde eher daran arbeiten, den Hund AN MIR zu interessieren mittels Lob oder anfangs auch Leckerlies/Spielzeug in der Hand.

Ein Hund, der positivauf seinen Führer fixiert ist, springt auch keine Passanten an, während einer, der nur durch Zwang davon abgehalten wird, das schlimmstenfalls negativ verknüpft.

Auch der Tipp mit dem Richtungswechsel ist höchstens bedingt sinnvoll und innerorts kaum durchführbar, ohne spontan auf die Straße und ggf. vor ein Auto zu springen.

Auch hier hilft entweder die o. g. Methode oder aber abruptes Stehenbleiben, bis der Hund die Leine wieder lockert.

Gruß,

W