Chorionzottenbiopsie

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von eifelkind 28.12.09 - 18:38 Uhr

Hallo zusammen!

Ich habe nächste Woche einen Termin für eine Chorionzottenbiopsie. Der Arzt meinte, diese Untersuchung wäre bei mir besonders günstig, da ich eine Vorderwandplazenta habe.

Wer hat diese Untersuchung hinter sich? War es sehr schmerzhaft? Ist sie genauso aussagekräftig wie eine Fruchtwasseruntersuchung? Hab irgendwie nicht auf die Reihe bekommen das alles zu fragen.

Ich würde mich freuen Eure Erfahrungsberichte zu lesen.

Vielen Dank und liebe Grüsse
Astrid

Beitrag von kruemi090607 28.12.09 - 18:55 Uhr

Hallo Astrid,
also nachdem Du noch keine Antwort bekommen hast, schreib ich Dir mal kurz auch wenn ich die Biopsie noch nicht bekommen habe. Meine Freundin hatte die und sie hab gemeint es war nicht schlimm. Der Vorteil ist glaub ich das man es schon früher machen kann wie ne Fruchtwasseruntersuchung, aber ist genauso aussagekräftig, so glaub ich es zumindest von ihr gehört zu haben.
Grüße und alles Gute
Andrea

Beitrag von eifelkind 28.12.09 - 19:02 Uhr

Hallo Andrea!

Vielen Dank für Deine Antwort.

Ja man kann diese Untersuchung früher machen und da ich eben eine Vorderwandplazenta habe, ist es für mich der beste Weg, da nicht durch die Fruchtblase gestochen werden muss.

Liebe Grüsse
Astrid

Beitrag von stern5555 28.12.09 - 18:57 Uhr

Hi,

warum musst du die machen lassen? gibt es bei dir irgendwelche vorschädigungen in der familie oder nur wegen des alters.

ich hab die letzten dienstag machen lassen und fand es überhaupt nicht angenehm. es war zum aushalten, aber ziemlich unangenehm. da wird mit der spritze von der plazenta was abgelöst und das tat ungefähr so weh als wenn dir jemand mit der faust gegen den schenkel schlägt. ist aber schnell rum gewesen. hab danach auch keine probleme mehr gehabt.

aussagekräftig soll diese genauso sein wie die fruchtwasseruntersuchung, wobei ich glaub die abortrate ist höher als bei der FU. Die liegt scheints bei 2-3%.

Überlegs dir ob du es wirklich machen lassen willst oder lass es bleiben. Bei mir wurde die übrigens aufgrund dessen gemacht, weil der Kleine bei der NFT ein Nackenödem hatte von 2,9 mm und somit ein Risiko von 1:23 für Trisomi 13 und 18. Der Kleine ist aber laut Chorionzottenbiopsie gesund.

LG
Karo

Beitrag von eifelkind 28.12.09 - 19:04 Uhr

Hallo!

Nein, nicht wegen Vorschädigung oder meines Alters, sondern wegen ähnlich schlechter Zahlen bei der Nackenfaltenmessung.

Wie schnell kam das Ergebnis bei Dir?

Vielen Dank und lieben Gruss
Astrid

Beitrag von stern5555 28.12.09 - 19:08 Uhr

ich war bei nem Spezialisten 50km von uns entfernt. Der hat diese Messung erfunden und kann da ziemlich schnell auf die Ergebnisse zurück greifen. Am Dienstag wurde die Biopsie gemacht um 15 Uhr und am nächsten vormittag um 10 Uhr hatte ich das Ergebnis. Normalerweise dauert es scheints 3-5 Tage. Mich hat das Labor dann sofort angerufen. Er hat sogar die Biopsie sofort nach der NFT gemacht, musste also darauf nicht warten. Also ich würd an deiner Stelle dann auch die Biopsie machen lassen, sonst musst du noch 5-7 Wochen auf das Ergebnis warten, dann kannst es dir nämlich auch sparen, weil man eine Trisomie beim guten Organscreening in der 20. SSW auch ausschließen kann, außer dein Arzt hat so schlechte geräte.

Aber wie gesagt, bei mir bzw. beim Kleinen ist alles in Ordnung.

Beitrag von anjulia 28.12.09 - 19:06 Uhr

hi,
ich habe eine machen lassen. es ist unangenehm, aber schnell vorbei, es piekt halt und ich fand es schlimm, wenn ich überlegt habe, WO der arzt gerade rumsticht. aber es ist auszuhalten. die abortrate ist nur deshalb höher als bei der fruchtwasseruntersuchung, weil die chorion.biopsie früher durchgeführt wird, wenn das abortrisiko generell noch höher ist.
was ich schlimmer finde, ist der psychische stress. ich hatte eine auffällige nackenfaltenmessung (eine untersuchung, die ich gar nicht wollte) und ein hohes trismomie-risiko, bei mir konnten wegen besonderer lage der gebärmutter die untersuchung erst 4 wochen später durchgeführt werden (horrorwochen) und das warten auf das ergebnis der biopsie (1 tag nur, aber trotzdem) war auch der horror. es geht darum, was du mit einem schlechten ergebnis anfangen willst: sie stellen dir sofort die frage nach abtreibung oder nicht, für mich ein ganz schlimmer gedanke.
laut biopsie war alles in ordnung - also alles, worauf man damit testen kann. ansonsten werde ich trotzdem noch ständig beim spezialisten überwacht, ob tatsächlich alles ok ist mit dem baby. jedesmal liege ich zitternd auf der liege und habe angst, dass sie doch was finden. für mich wäre es ohne alle untersuchungen sicher viel leichter gewesen, aber wenn du einmal damit anfängst, ist es schwer, den ärzten wieder zu entkommen.
falls du noch fragen hast, frag ruhig :-)
lg
anjulia mit maus (22 monate) und bauchmaus (34. ssw)

Beitrag von cheakamus 28.12.09 - 19:19 Uhr

hi, ich hatte auch im oktober eine biopsie. aufgrund der schlechten blutwerte nach der nackenfaltenmessung und alter hab ich mich dazu entschlossen. wir haben bereits eine gesunde tochter und ein kind mit trisomie wäre für uns nicht in frage gekommen - dass ist aber etwas worüber sich jeder selbst im klaren sein muss. die entscheidung kann dir keiner abnehmen. vor dem eingriff hatte ich tierisch angst, alles in allem war es aber schnell vorbei und eigentlich nur unangenehm. der picks ist eben nur ein picks, die punktion selbst ist sehr unangehm, eine art druck im bauch. mein mann hat den eingriff genau auf dem ultraschall verfolgt, da ich eine heiden angst vor nadeln habe, hatte ich die augen lieber geschlossen gehalten. der eingriff erfolgte in einer spezialklinik, deren abortrate nochmals unter dem durchschnitt liegt. ich hatte vor drei jahre dort schon einen großen ultraschall bei meiner tochter und ich hab mich auch diesmal in besten händen gefühlt. ob ich es nochmal machen würde? ich weiß nicht, mittlerweile denke ich, dass hinter den ganzen untersuchungen schon viel panikmache steckt. das ergebnis hatte ich übrigens am nächsten tag und alles war in ordnung. nachdem ich schon bei 12+6 war durfte ich auch das geschlecht erfahren. du solltest dir vor allem im klaren sein, wie du mit einem negativen ergebnis umgehen würdest.
alles gute für dich
cheakamus

Beitrag von eifelkind 28.12.09 - 21:40 Uhr

Hallo!

Vielen Dank für Deine Antwort.

Ich sehe das grundsätzlich ähnlich wie Du. Ich hoffe natürlich inständig, dass ich nicht vor eine Wahl gestellt werde.

Alles Gute Dir und liebe Grüsse
Astrid

Beitrag von solrhyce 28.12.09 - 19:33 Uhr

Also ich hatte die Biopsie letztes jahr aufgrund eines auffälligen befundes der sich auch bestätigte. Es wird anhand einer Hohlnadel plazenta entnommen und auf alle Trisomiearten untersucht. Auch die Chromosomenzahl wird ermittelt, kannst also schon erfahren ob es ein mädel oder ein bub ist.
Der Eingriff selber war fand ich sehr unangenehm und ich hatte auch angst aber ist relativ schnell vorbei.

Ich wünsche dir viel glück

Beitrag von eifelkind 28.12.09 - 21:39 Uhr

Hallo!

Vielen Dank... mal sehen, was Du so auf mich zu kommt. Ein Spaziergang wird es sicher nicht.

Liebe Grüsse
Astrid

Beitrag von 090900 28.12.09 - 21:03 Uhr

Hallo Astrid,

ich hatte vor 4 Wochen eine Biopsie, da mein Kleiner eine singuläre Nabelschnuraterie hat, die NF bei 2,3 lag, sich aber auch 2 kleine Zysten am Hals gebildet haben sodass von Trisomie ausgegangen werden "konnte".

Da ich auch eine Vorderwandplazenta habe, hat es sich anegeboten es gleich nach der NFM zu machen.
Schmerzhaft war eigentlich nur das Rausziehen der Nadel da ich recht dickes Narbengewebe vom KS habe und es einen kleinen Wiederstand gab.

Wir haben das Ergebnis erst 2 Tage später bekommen weil der Genetiker nicht so viele "Zygoten" erwischt hat sodass die Vorhandenen nochmal kultiviert wurden (oder so ähnlich)

Bei uns ist zum Glück Alles okay und letzte Woch bei der Nachkontrolle waren die Zysten auch komplett weg #huepf
Nur wegen der Aterie muss ich ab der 30. Ssw alle 2 Wochen zum Doppler, aber das ist okay.

Wünsch Dir alles Gute und ein gutes Ergebnis

Irene, bald 2 fach Jungsmami ;-)

Beitrag von eifelkind 28.12.09 - 21:38 Uhr

Hallo Irene!

Dein Beitrag hat mir gut getan. Hab doch eine Menge negatives Zeugs gelesen. Mein Arzt meinte, dass durch die Vorderwandplazenta kaum Risiken bestehen... ich hoffe, er hat Recht.

Vielen Dank und für Euch alles Gute!
Liebe Grüsse
Astrid

Beitrag von 090900 28.12.09 - 21:56 Uhr

Hallo nochmal,

es stimmt wirklich dass eine VWP bestens für eine Biopsie geeignet ist und nur weileben Diese so früh schon durchgeführt werden kann, liegt die Abortrate bei knapp 1-2 % (in meiner Praxis) im Gegenzug die FW-Untersuchung bei nur 0,5-0,8 % liegt.

Warum soll bei Dir eine Biopsie durchgeführt werden? Brauchst nicht zu Antworten falls es Dir zu nahe geht #liebdrueck

Drück die Daumen dass Alles gut wird

Beitrag von eifelkind 28.12.09 - 22:02 Uhr

Nein ist schon ok.

Die Blutuntersuchung ist schlecht ausgefallen. Ich weiss, dass das nichts bedeuten muss - aber ich brauche einfach die Sicherheit. Ich versuche sehr zuversichtlich zu sein.

Wenn die Biopsie durchgeführt wird bin ich in der 15. Woche (der Arzt meinte, da wäre ja alles fest angelegt und somit das Risiko nicht so hoch)... ich hoffe, dass alles gut geht - die Untersuchung und natürlich auch das Ergebnis.

Nochmals Danke #blume .

Beitrag von 090900 28.12.09 - 22:16 Uhr

Ich wünsch Dir und Deiner Familie alles Glück.

Oft ist es nur Panikmache und obwohl es bei mir wirklich "schlecht" aussah, hat es sich zum Guten gewendet, das wird es bei Dir auch #pro

Beitrag von eifelkind 28.12.09 - 22:20 Uhr

#liebdrueck herzlichen Dank!!!