Familie fühlt sich ausgegrenzt - und macht mir Vorwürfe...Hilfe

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von scaramouch 28.12.09 - 19:28 Uhr

Hallo liebe Mädels,

kurz zur Erklärung: Ich wohne in der Schweiz und meine Eltern in Köln. Habe in 23 Tagen ET und habe meine Eltern darum gebeten, uns die ersten drei Wochen nach der Geburt nicht mit einem Besuch zu überfallen, da sie natürlich durch die Entfernung bedingt bei uns wohnen müssten und mindestens 1 Woche bleiben würden. Ist mir einfach zu viel so kurz nach der Geburt und wir vier müssen uns ja auch erstmal kennen lernen und miteinander klar kommen.
Jedenfalls meinte meine Mutter, das wäre kein Problem und sie habe Verständnis dafür.
Nun ruft mich heute meine grosse Schwester an und macht mich zur Schnecke, weil meine Mutter sich scheinbar seit Tagen deswegen die Augen aus dem Kopf weint... :-( Sie fühlt sich ausgegrenzt und ist tödlich beleidigt...Zu mir hat sie NIX gesagt, aber es passt schon zu ihr, da wir kein besonders offenes Verhältnis haben und über wenig miteinander reden.

Was soll ich jetzt nur machen? Habe mich schon wieder so aufgeregt das ich Wehen bekomme #zitter das Ganze belastet mich doch sehr, aber ich bin auch nicht bereit, meine Meinung zu ändern!

Kann man nicht Verständnis erwarten, dass man die ersten 3 Wochen mit Mann und den Kindern alleine sein möchte bis alle zurecht kommen?

Bin gespannt auf eure Meinungen.

Danke euch.

scaramouch

Beitrag von london1997 28.12.09 - 19:31 Uhr

Hallo!

Ich würde sagen, dass deine Mutter und deine Schwester akzeptieren sollten.

Ich selbst sehe das etwas anders. Ich war nach jeder Geburt froh, wenn das Haus voll war. Fand das auch nicht nervig, aber jeder Mensch ist anders und das sollte man respektieren.

Lg und alles Liebe
Nina

Beitrag von inoola 28.12.09 - 19:34 Uhr

hallo, das ist fiese. ich finde deine mutter, und deine schwester sollten ein bissel mehr verständnis haben.
wenns gar nich anders geht,sag erst ne woche nach der geburt bescheid das es jetzt da ist, damit du dich wenigstens ein bissel erhohlen kannst.
lass dir kein schlechtes gewissen einreden.

lg inoo

Beitrag von stern5555 28.12.09 - 19:31 Uhr

Hi,

ich glaube da kann dir keiner einen Rat geben. Ich versteh dich völlig wenn du das so möchtest und denke du solltest es so beibehalten. Du weißt nicht wie es dir in der ersten Zeit geht und dann noch die Eltern dazu. Dann musst immer gucken das alles sauber ist sonst meckern se da noch rum. Also ich kann dich völlig verstehen.

Und wenn du so wie du schreibst eh kein so tolles Verhältnis zu deinen Eltern hast, dann bleib bei deiner Meinung.

LG
Karo

Beitrag von mike-marie 28.12.09 - 19:32 Uhr

Also ich kann dich gut verstehen und finde es auch gut das du zu deinem entschluss stehst. Ich hab vor 26 Tagen entbunden und für mich war am anfang jeder Besuch stress pur. Wenn ich mir dann vorstelle meine Eltern wären 24 Stunden um mich gewesen #schock OMG

Bleib bei deinem Entschluss und lass dir nicht reinreden. Du wirst die Zeit wirklich brauchen.

LG mike-marie und Lucie 26. Tage

Beitrag von juju277 28.12.09 - 19:34 Uhr

hey,

das ist ja echt ne doofe situation. schade dass sie nicht direkt mit dir drüber sprechen kann. vielleicht übertreibt deine schwester ja auch bissl?
ich würde auf jeden fall nochmal direkt mít deiner mom sprechen.
kenne die konstellation von nachbarn auch. die tochter lebt in der schweiz, eltern in d. die frischgebackenen großeltern sind auch erst nach ca 3 wochen für ein paar tage hin, haben aber im hotel gewohnt (war für sie selbstverständlich). also vielleicht könnt ihr da ja noch ne kompromiss finden?

lg juju


sorry wegen kleinschreibung, hab grad nur eine hand frei...

Beitrag von rockygirl 28.12.09 - 19:36 Uhr

Hi,

du machst es genau richtig. Wenn deine Mutter dafür kein Verständnis hat, kann sie doch bleiben wo der Pfeffer wächst!!!! Unglaublich, seitwann stehen die Bedürfnisse von anderem im Vordergrund? Vielleicht kommt sie schon ne Woche eher und wohnt im Hotel, so hast du nicht zusätzlichen Stress und deine Mom kann eher kommen, wie klingt das?

Alles gute

rockygirl

Beitrag von taufrisch 28.12.09 - 19:36 Uhr

Hallo,
erstmal nicht aufregen! Ruhig blut... ich weiß, ist einfach gesagt, meine Family stresst mich schon, ohne dass sie überhaupt wissen, dass ich schwanger bin!

Wie wäre es mit einem Kompromiss? Besuch nach dem Wochenbett, aber Übernachtung in einer Pension. Dann hast Du sie nicht die ganze Zeit an der "Backe" und sie fühlen sich mehr einbezogen, da sie quasi schon nach dem Wochenbett kommen dürfen.

Drück die Daumen!

Beitrag von katrin.-s 28.12.09 - 19:37 Uhr

Ich kann Dich total verstehen. Ist ja normal, Ihr müsst Euch doch auch erstmal kennenlernen.;-) Also, ich würd´gar nichts sagen, wenn Deine Mutter sich zu unrecht behandelt fühlt, dann müsste sie Dir das schon selbst sagen. Du kannst Sie ja dann besonders mit einbeziehen, wenn sie dann zu Besuch kommt...
LG Katrin

Beitrag von inkognito1810 28.12.09 - 19:40 Uhr

Ich würde niemals auf die Idee kommen, meiner Schwester und Mutter 3 Wochen lang den Besuch zu verweigern.

Wenn sie bei euch wohnen müssten, weil es keine Pension usw. gibt, dann vereinbart Regeln. Z.B. dass sich die beiden um Einkauf und Mahlzeiten kümmen sollen, möglichst viel im Haushalt abnehmen sollten und eben auch Verständnis aufbringen müssen, wenn du mal deine Ruhe möchtest.
Sie können dir immerhin sehr viel Arbeit ersparen, mal mit dem Nachwuchs spazieren gehen, während du dich erholst und schläfst usw.
Das war früher Gang und Gebe und stellt eigentlich, wenn ihr doch so ein gutes Verhältnis habt, kein Problem dar.
Zudem sind die Babys in den ersten 3 Wochen noch ruhig, erst danach beginnt es meistens anstrengend zu werden. Und dann, wenn es schon unruhig wird, noch Besuch?

Desweiteren würde ich dafür sorgen, dass sie den Familienzuwachs ziemlich zeitnah nach der Geburt zB via Skype sehen können, ihr telefoniert usw.

Als Mama wäre ich auch sehr traurig über deine Ansage. Sie will ja nicht zur Last fallen, sondern ihr Enkelchen besuchen, auf dass sie so gespannt ist und sich freut.

Beitrag von hoffnung2010 28.12.09 - 20:32 Uhr

hi,
ich sehs genau wie du!!

also ich möchte sogar dass meine eltern herkommen (wohnen auch paar hundert km weit weg)!! - einfach weil ich aus der ersten ss her weiß, dass man sich über hilfe auch freuen kann...z.b. ein essen machen, was einkaufen usw.... das, wozu du viell. noch nich die kraft hast bzw. auch gar keine nerven... eben weil du fürs baby da sein willst und auch mußt...

die idee mit der pensionunterbringung fänd ich auch gut, wenns dir zu haus zu viel wird (kommt ja auch immer auf den platz an...).

kann dich irgendwie schon verstehen... aber trotz allem auch deine mutter! ...mmmh...schwierig... aber meine eltern wären mir auch wichtig, ganz ehrlich.

lg

Beitrag von tanjaz84 28.12.09 - 19:40 Uhr

Hallo,
lass Dich erst mal #liebdrueck.
Es ist echt blöd das Deine eigene Mama das nicht akzeptiert. Ich würde nochmal mit ihr reden und ihr auch sagen was Deine Schwester Dir erzählt hat. Bitte sie nochmals um Verständnis, sie muss dioch wissen wie es nach der Geburt ist.
Bevor Du einen Milchstau oder ne Wochenbettdepri bekommst, lass sie lieber beleidigt sein. Ist zwar schade aber Du musst mit der Situation erstmal zurecht kommen.

Lg und alles Liebe für die Geburt
Tanja

Beitrag von zaubergehilfin 28.12.09 - 19:42 Uhr

Hallo,

ich kann Dich gut verstehen aber auch Deine Eltern.

Können die sich nicht ein Hotelzimmer nehmen? So würden sie nicht direkt bei Euch wohnen aber könnten trotzdem ihr Enkelkind sehen. Man könnte so ja auch Besuchszeiten absprechen. Bei mir zu Hause würde ich meine Eltern oder Schwiegereltern auch nicht haben wollen, wenn ich mit meinem Baby nach Hause komme. Es muß sich ja erst alles einspielen.

Ich wünsche Euch, dass Ihr eine Lösung findet, mit der alle zufrieden sind.

LG
zaubergehilfin

Beitrag von schnecke150472 28.12.09 - 19:43 Uhr

Nee nee....

Also ich gehör auch zu denen die das nicht ab könnten...nie und nimmer....und dann soll es ja welche geben die sind froh sie haben die Mutter um sich am Anfang...

es ist eigentlich egal, denn ist DEINE Entscheidung und dein Leben und DEINE eigene Familie jetzt...und wenn sie da nicht mit Dir offen drüber reden kann zeigt das ja schon wie euer Verhältnis ist-zumindest keines das Dir guttun würde in dieser ersten so wichtigen Zeit...

Lass sie schmollen, erklär ihr das vielleicht nochmal in Ruhe am Tel. oder in einem Brief und dann konzentrier Dich wieder auf die kommenden so wichtigen Momente für Dich und nicht um die Sorgen deiner Mutter;-)

Das ist jetzt DEINE Zeit!

LG Marion

Beitrag von haseundmaus 28.12.09 - 19:46 Uhr

Hallo!

Ooohohojeh, wir hatten genau dasselbe Problem. Kurz vor der Geburt unserer Kleinen hatte ich einen tierischen Streit mit meiner SchwieMu, weil ich sie drum gebeten hatte, uns bitte 14 Tage zuhause Zeit zu lassen, dass wir uns einleben können und an den Alltag gewöhnen. Meine Hebi meinte mal, das sollten wir so machen, weil man genug damit zu tun hat das Stillen sich einspielen zu lassen und man hat eh Heultage und so (die bei mir eine Woche dauerten nachdem wir zuhause waren) und man braucht einfach die Zeit. Sollen sie im KH zu Besuch kommen, aber Zuhause sollte man erstmal seine Ruhe haben dürfen. Das habe ich ihr gesagt und sie hatte NULL Verständnis dafür (sie hat generell für nix Verständnis, ein Grund dafür, dass wir Weihnachten ohne sie verbracht haben). SIe hat heute noch einen Hass auf meine Hebi, weil sie uns das angeraten hat. Aber sie sagte auch, wir sollten uns auf solche Diskussionen einstellen, viele verstehen das nicht. Aber wir sollten hart bleiben, weil uns die Ruhe einfach zusteht. Genauso hab ichs auch gemacht, ich bin nicht von meinem Standpunkt abgewichen.

So solltest du das auch machen. Es ist schwer, ich weiß, aber du musst frühzeitig Grenzen ziehen. Wenn euer Kind erst da ist bist du auch die die in erster Linie Entscheidungen trifft und zu denen musst du auch stehen. Ich habe so viel Streit und Diskussionen momentan mit meiner SchwieMu, aber das muss anscheinend erstmal so sein, weil sie einfach keine Grenzen kennt und auch nicht akzeptiert. Das müssen die Verwandten eben lernen, ganz einfach. Euch steht die Ruhe Zuhause zu, sie muss sogar sein. Und gerade wenn euer Besuch dann bei euch übernachten müsste über mehrere Tage, na das geht doch nicht, ihr bekommt ja keine Ruhe in euren Alltag.

Ich wünsch dir viel Glück, dass sie es doch noch verstehen werden! Und wenn nicht, bestehe trotzdem drauf!

Manja mit Lisa Marie #verliebt *18.09.09

Beitrag von braut2 28.12.09 - 20:05 Uhr

Ich hätte es genauso gemacht wie Du, bzw wir haben es so gemacht ....... und zwar ganze 2x !! :-) Allerdings keine 3 Wochen........wir haben 2 Tage im Familienzimmer im KH verbracht und waren dann ein paar Tage in RUHE zuhause.
Ich (und mein Mann auch) bin kein Typ, der gleich Trubel braucht. Und meine Mutter und ich sind auch nicht so dicke, das ich sie 24STd am Tag um mich rum haben wollte (kann ich ja schon im Nicht-Schwangeren Zustand nicht ;-) ).
Nunja, und die ersten Tage muss man ja erstmal die "eigene" kleine FAmilie zusammenführen. Dann fühlt man sich noch schlapp. Ich konnte anfangs nicht richtig laufen und die Blutungen und die riesen-Binde hat mich immer gestört #schwitz.
Also ich kann Dich gut verstehen. Schade, wenns nicht akzeptiert wird. Unsere Omas kamen dann mal Wochenends zu uns. Das hat gereicht.
Es war für uns halt "Flitterwochen für die Familie", wie meine Hebi so schön sagte. Und in die "normalen" Flittis will man ja auch die Omas nicht mitnehmen #rofl

Beitrag von schniene78 28.12.09 - 20:08 Uhr

Also,
ich bin auch voll für Familienflitterwochen. #pro#pro#pro
Kann Dich gut verstehen und schließlich geht es vorwiegend um Dich und Eure Familie.

Meine Mama will eigentlich auch bei der Geburt dabei sein und das will ich und mein Mann auch nicht. :-[ Schließlich ist das unser Moment als Familie. #schein

Deshalb lass sie erstmal sauer sein und sie wird schon wieder einkriegen.
Versuch mal ganz ruhig zu bleiben und denk mal nur an Dich,
damit das kleine Menschlein auch Ruhe bekommt.

Alles wird gut!
#liebdrueck

LG, Schniene78 + Murkel 29+4 #verliebt

Beitrag von gemababba 28.12.09 - 20:09 Uhr

Nun also ganz ehrlich wenn du und deine Mutter nicht so ein offenes Verhältnis habt dann kann ich Dich da schon verstehen und deine mama hat das zu akzeptieren !

Da würde ich mir an deiner Stelle keinen Kopf machen !
Es ist dein gutes Recht dir so viel Zeit wie du brauchst zu nehmen nach der Geburt !

Meine Mama wird bei der geburt dabei sein ;-)
Sie wra bei den anderen 2 auch dabei von demher aber das ist ein ganz anderes Verhältnis !!

LG Jenny

Beitrag von wunschmama83 28.12.09 - 20:29 Uhr

Hallo!

#liebdrueck

Das sind Mütter #augen
Meine Mama würde auch am liebsten zur Entbindung mitgehen. wir wohnen nur 25km entfernt, trotzdem möchte ich in den ersten Tagen keinen Besuch haben. Diesmal habe ich vor ambulant zu entbinden. Louis kommt während der Geburt zu einer sehr guten Freundin von mir.
Nach der Geburt gehen wir hoffentlich alle wohlauf nach Hause und irgendwann wann UNS der Kopf nach Besuch steht, werden wir unter die Leute gehen und das Baby vorstellen. Wichtig finde ich, dass wir die Leute besuchen. Denn ich kann entscheiden wann ich nichtmehr möchte und ich hab außerdem keine gastgeberischen Verpflichtungen. Wer trotzdem vorbeikommt und klingelt bleibt vor verschlossener Türe.


Mach Dir keinen Kopf und bleib bei Deiner Meinung!


lg und alles Gute #blume

Beitrag von kerstini 28.12.09 - 20:56 Uhr

Hallo,

bei mir wäre es wenn es soweit ist ähnlich.
Und ich werde meiner Schwiegermum auch sagen das Sie sich die ersten 4 Wochen nicht auf den Weg machen braucht. Wir wohnen auch 500km auseinander, meine Schwiegermutter ist total unselbständig und ich kann mich nicht auch noch um Sie kümmern.

Zumindest bis sich alle aneinander gewöhnt haben. Du musst auch bedenken das dies einfach auch ne schwierige Zeit für dein Baby werden wird. Alles neu!

Mach was du für das beste hältst. Deine Familie muss es verstehen lernen!

Kerstin mit
Madita & Leo *08.09.09+