Einwurfeinschreiben

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Beitrag von mini-bibo 28.12.09 - 22:00 Uhr

Moin,

muss beim Einwurfeinschreiben ein Absender draufstehen?

Danke für eure Antworten ;-)

LG mini-bibo

Beitrag von technohase 28.12.09 - 22:09 Uhr

Hallo

Ich würde ihn draufschreiben, denn sonst klannst du ja nicht benachrichtigt werden falls es die Person nicht gibt oder verzoge ist.

Wie es laut AGB ist weiß ich grad gar nicht. Hab Urlaub:-D

Lg Chris (Post-Azubi)

Beitrag von mini-bibo 28.12.09 - 22:16 Uhr

Hallo Chris,

es ist eine bestehende Firma. Aber danke für Deine Antwort!

LG mini-bibo

Beitrag von hanna0815 28.12.09 - 22:11 Uhr

Du solltest auf alles einen Abs schreiben.
Denn wenn der Empfänger nicht anzutreffen ist oder die Annahme verweigert, dann erfährst du es nie, weil der Brief kein Rückläufer wird, sondern in die Vernichtung kommt.

Du musst entscheiden, wie wichtig dir der Brief ist.

Wobei Einwurfeinschreiben eh fürn A... sind.
Da braucht nur der Name "noch" am Briefkasten stehen und es giklt als "zugestellt"

Wenn, dann mach es mit Rückschein-sonst kannste auch standard versenden.

Vg
Hanna

Beitrag von mini-bibo 28.12.09 - 22:15 Uhr

Hallo Hanna,

Danke für die Antwort, es geht an eine Firma, diese besteht definitiv noch.

Deswegen auch die Frage.... Ich möchte nicht, das der Brief von irgendjemandem geöffnet wird und ich glaube, diese Gefahr besteht, wenn ich einen Absender draufschreibe...

LG mini-bibo

Beitrag von bezzi 29.12.09 - 09:57 Uhr

"Ich möchte nicht, das der Brief von irgendjemandem geöffnet wird und ich glaube, diese Gefahr besteht, wenn ich einen Absender draufschreibe... "

Ich glaube, die Gefahr besteht IMMER, wenn man Briefe verschickt. Wozu schickt man Beriefe, wenn man will, dass sie NICHT geöffnet werden ?

...muss ich nicht verstehen, oder ?

Beitrag von mini-bibo 29.12.09 - 19:57 Uhr

Sorry, ich habe mich falsch ausgedrückt, ich will nicht, das ihn unbefugte *neugierige* Menschen öffnen, die Gefahr besteht, so denke ich, wenn mein ABS draufsteht...

Beitrag von magicmulder 29.12.09 - 12:20 Uhr

> Ich möchte nicht, das der Brief von irgendjemandem geöffnet wird

#schock Dann solltest du ihn vielleicht gar nicht erst schicken... #kratz #klatsch

Beitrag von mini-bibo 29.12.09 - 19:58 Uhr

Ich habe mich falsch ausgedrückt, kann ja mal passieren #augen

Beitrag von kittythecat 28.12.09 - 22:32 Uhr

Hi,

Gerade die Zustellungsfiktion ist doch das gute am Einwurfeinschreiben - deswegen wird es auch so oft empfohlen, wenn etwas nachweislich zugehen soll.

Beim Einschreiben mit Rückschein kann der Zugang einfach durch Nichtannahme oder Nichtabholung vereitelt werden und das ist in der Regel nicht sonderlich hilfreich.

VG - kitty

Beitrag von mini-bibo 28.12.09 - 22:34 Uhr

Hallo Kitty,

deswegen war auch die Überlegung meinerseits, das mit Einwurfeinschreiben zu senden.
Aber ich wollte eben den Absender nicht auf dem Brief draufschreiben...

VG mini-bibo

Beitrag von kittythecat 28.12.09 - 23:44 Uhr

Hi,
na, dann ist es doch ohne Absender vollkommen okay - du hast ja geschrieben, dass der Empfänger in jedem Fall an der Adresse existiert und es müsste schon merkwürdig zugehen, wenn das dann nicht richtig eingeworfen wird.
VG - kitty

Beitrag von windsbraut69 29.12.09 - 06:47 Uhr

Meines Wissens gilt ein Einwurfeinschreiben im Zweifel vor Gericht nicht grundsätzlich als zugestellt.

Es gibt keinen eindeutigen Nachweis, der Zusteller kann es ja "sonstwo" in den Briefkasten gesteckt haben....

Zu meiner Postlerzeit war das einzig wirklich Sichere die Zustellungsurkunde, die im Zweifelsfall bei Verweigerung der Annahme auch niedergelegt werden konnte und bei der der Empfänger schriftlich festgehalten wird.

LG

Beitrag von sassi31 29.12.09 - 14:34 Uhr

Hallo,

habe es schon erlebt, dass die Post die Briefe ohne Absender öffnet und nach einer Adresse sucht, um den Brief zurück schicken zu können.

Da ich nicht möchte, dass Fremde meine Briefe lesen, schreibe ich immer einen Absender drauf.

Gruß
Sassi

Beitrag von diamantblau 29.12.09 - 08:21 Uhr

Hallo

Absender sollten möglichst überall draufstehen bzw. könntest Du den Absender auch in die Sendung legen. Falls der Brief zurück kommen sollte müsstest Du dich auf eine längere Wartezeit einrichten. Die Sendungen gehen dann nämlich erst nach Marburg zur Briefermittlungsstelle (das sind die einzigsten die Briefe aufmachen dürfen).

Wenn Du möchtest das nur eine bestimmte Person das Einschreiben bekommt wäre noch die Option Übergabe- Einschreiben mit Eigenhändig vorhanden ( geht auch noch mit Rückschein)

LG diamantblau, die zur Zeit in Mutterschutz ist und sonst bei dem gelben Riesen gelernte Briefzustellerin ist

Beitrag von nick71 29.12.09 - 09:04 Uhr

Sofern sich die Bestimmungen zwischenzeitlich nicht geändert haben, muss bei einem Einscheiben der Absender IMMER auf dem Briefumschlag stehen. Ansonsten würd ich an deiner Stelle mal bei der Post nachfragen...die sollten es wissen.

Beitrag von rarity85 29.12.09 - 09:23 Uhr

Absender sollte man meiner Meinung nach immer draufschreiben, kannst es aber auch als normalen Brief schicken, denn das Einschreiben beweist garnix, außer das ein Briefumschlag beim Empfänger eingegangen ist, aber nicht was darin gewesen sein soll.

Beitrag von magicmulder 29.12.09 - 12:23 Uhr

> denn das Einschreiben beweist garnix, außer das ein Briefumschlag beim Empfänger eingegangen ist, aber nicht was darin gewesen sein soll

Leider hält sich der Mythos, man müsse auch den Inhalt zweifelsfrei beweisen können, immer noch.

Ich habe mal im Internet einen Preis ausgesetzt für denjenigen, der mir ein Urteil vorlegen kann, in dem man vom Absender einen Beweis über den Inhalt verlangt hat (Ausnahme: Warensendungen). Bisher hat niemand den Preis eingelöst.

Denn es wäre weltfremd anzunehmen, man habe einen leeren Umschlag per Einschreiben verschickt. Und ein Bestreiten mit Nichtwissen bzgl. des Inhalts geht auch nicht, ein unsubstantiiertes Bestreiten mit "ich bestreite Kenntnis des angeblichen Inhalts" ebensowenig. Und wenn man behaupten will, es habe etwas ganz anderes darin gestanden (z.B. eine Beschwerden statt eine Kündigung), dann müßte man als Empfänger (!) das Schreiben schon vorlegen. Davor schrecken die Empfänger dann in der Regel schon zurück, weil dann die Grenze vom bloßen Bestreiten zum offenen Prozeßbetrug überschritten wäre.

Beitrag von rarity85 29.12.09 - 14:13 Uhr

Dann unterhalte Dich mal mit den Leutchen der Jobcenter, Argen und OPKs drüber, die bestreiten nämlich regelmäßig den Eingang von unangenehmen Briefchen auch bei Einschreiben mit Rückschein und kommen damit sogar vor den Sozialgerichten durch.